Montag, 14. Juli 2014

Nach Reifenplatzter - Lkw durchbricht Mittelleitplanke

ELFERSHAUSEN, LKR. BAD KISSINGEN. 
(ppu) Nach einem Reifenplatzer ist am Montagnachmittag ein Lkw auf der Bundesautobahn A 7 ins Schleudern geraten und hat die Mittelschutzplanke auf die Gegenfahrbahn durchbrochen. Dort ist der Sattelzug umgefallen. Zwei weitere Lkw waren in den Unfall verwickelt und wurden ebenfalls beschädigt. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Sachschaden von etwa 150.000 Euro. Der Verkehr konnte auf jeweils einer Spur an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Die Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck hat den Unfall aufgenommen.

Ein 51-Jähriger Lkw-Fahrer aus dem Landkreis Haßberge war gegen 13:45 Uhr mit seinem Sattelzug auf der A 7 von Norden kommend in Richtung Würzburg unterwegs, als der linke Vorderreifen des Lkw platzte. Das mit Fräsgut beladene Fahrzeug schleuderte daraufhin nach links und durchbrach die Mittelleitplanke. Dabei kippte es auf die rechte Seite und blieb quer zur Fahrtrichtung Norden liegen. Die Ladung verteilte sich hierbei auf die Fahrbahn. Der Fahrer wurde bei dem Unfall nicht verletzt.

Ein zeitgleich in Richtung Norden fahrender Sattelzug mit Thermoauflieger wurde durch das schleudernde Unfallfahrzeug seitlich getroffen. Dabei riss die isolierte Seitenwand des Aufliegers auf und das Isolationsmaterial verteilte sich ebenso auf die Fahrbahn. Ein weiterer Lkw wurde durch herumfliegende Fahrzeugtrümmer beschädigt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 150.000 Euro an den Fahrzeugen und der Autobahn.

Bei dem Unfall schlug der Tank des 40-Tonners leck und der auf die Fahrbahn laufende Treibstoff musste von der örtlichen Feuerwehr gebunden werden. Der Verkehr konnte zunächst in beiden Richtungen auf den Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden, dennoch entstanden Rückstaus.















Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2014

Mittwoch, 9. Juli 2014

Drei Fahrzeuge an Unfall beteiligt – Drei Schwerverletzte im Krankenhaus

Würzburg
(ppu) Bei einem Verkehrsunfall, der sich am Mittwochnachmittag auf der Brücke über den Greinberg ereignet hat, sind drei Pkw-Insassen schwer verletzt worden. Die Autofahrerin war ins Schleudern geraten und dann nacheinander mit einem Sattelzug und einem entgegenkommenden Muldenkipper zusammengestoßen. An dem Pkw entstand Totalschaden. Der Verkehr wurde bis 15.20 Uhr einspurig an der Unfallstelle vorbei geleitet.

Nach den vorliegenden Erkenntnissen war die Frau kurz vor 13.00 Uhr mit ihrem VW Fox von Estenfeld kommend in stadteinwärtiger Richtung unterwegs. Auf der Brücke über den Greinberg verlor die Frau bei nasser Fahrbahn die Kontrolle über ihr Auto. Sie schleuderte zunächst nach links und kollidiert dort mit einem neben ihr fahrenden Sattelzug. Danach kam die Autofahrerin auf die Gegenfahrbahn, wo es zu einem heftigen Zusammenstoß mit einem Muldenkipper kam. Durch die Wucht der Kollision wurde das mit drei Personen besetzte Fahrzeug dann noch gegen eine Leitplanke geschleudert, die die Fahrbahnen in diesem Bereich teilt.

Die drei Frauen in dem VW Fox erlitten alle schwere Verletzungen. Sie wurden vor Ort medizinisch versorgt und dann mit Rettungsfahrzeugen in Würzburger Krankenhäuser eingeliefert. Die Fahrer des Sattelzugs und des Muldenkippers kamen mit dem Schrecken davon. An dem Auto entstand Totalschaden. An dem Sattelschlepper hält sich der Sachschaden in Grenzen, während er am Muldenkipper doch größer ausgefallen ist.

In der Folge musste die Waltherstraße komplett gesperrt werden. Einige Zeit später konnte dann ein Fahrstreifen wieder geöffnet werden, über den bis 15.20 Uhr der Verkehr vorbeigeleitet wurde. Während es am Anfang massive Verkehrsbehinderungen gab, hatte sich die Verkehrssituation zwischenzeitlich entspannt.

Um den Unfallhergang genau aufklären zu können, hofft der Sachbearbeiter der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt nun auf Hinweise von Zeugen. Verkehrsteilnehmer, die Angaben zu dem Unfallgeschehen machen können oder die sonst wichtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Unfall gemacht haben, werden dringend gebeten, sich unter Tel. 0931/457-2230 zu melden.













Samstag, 5. Juli 2014

Tödlicher Unfall bei ADAC-Grabfeldrallye

SULZDORF AN DER LEDERHECKE, LKR. RHÖN-GRABFELD. 
(ppu) Die ADAC-Grabfeldrallye, die am Samstag im Landkreis Rhön-Grabfeld stattfinden sollte, ist von einem tödlichen Unfall überschattet. Bei einem Wertungsrennen hat ein Teilnehmer die Kontrolle über sein Auto verloren und ist dann in voller Fahrt in einem Hohlgraben gelandet. Dabei wurde der Fahrer getötet. Der Beifahrer erlitt schwerste Verletzungen. Die Verantwortlichen haben die Rallye inzwischen abgebrochen.

Für die 21. Auflage der ADAC-Grabfeldrallye hatten über 200 Starter gemeldet. Zu dem tödlichen Unfall war es gegen 13.00 Uhr während eines Zeitfahrens auf der Zufahrt zur Kreismülldeponie zwischen den Gemeinden Herbstadt und Breitensee gekommen. Ein Streckenposten war Zeuge dieses Unfalls geworden und hatte dann einen Notruf abgesetzt. Nach den vorliegenden Erkenntnissen hatte der 42-jährige Fahrer im Auslauf einer Linkskurve die Kontrolle über seinen Mitsubishi Lancer verloren und war nach links auf das Bankett geraten. Von dort aus ging es dann geradeaus nach rechts, wo das Rallye-Fahrzeug in einen etwa drei Meter tiefen Hohlgraben prallte.

Die Wucht dieses Aufpralls war offenbar so stark, dass der Fahrer tödliche Verletzungen erlitt, obwohl die Fahrgastzelle des Mitsubishi dem Aufprall standgehalten hatte. Der 25-jährige Beifahrer, der wie der Fahrer aus dem Großraum Kassel stammt, erlitt schwerste Verletzungen. Der Mann wurde vor Ort von einem Notarzt versorgt und dann mit einem Hubschrauber, der auf der nahe gelegenen Mülldeponie gelandet war, in das Klinikum Meiningen geflogen. Außer dem Streckenposten waren in diesem Bereich keine Zuschauer, so dass auch niemand gefährdet wurde.

In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt befand sich  ein Sachverständiger an der Unfallstelle. Die Veranstalter der ADAC-Grabfeld-Rallye haben unmittelbar nach Bekanntwerden des tödlichen Unfalls die Rallye abgebrochen. Die Ermittlungen zur Unfallursache führen Beamte der Polizeistation Bad Königshofen im Grabfeld. Die Beamten werden bei ihrer Arbeit vor Ort von der Freiwilligen Feuerwehr Bad Königshofen unterstützt.

















Fotos und Video: Berthold Diem
(c) B. Diem 2014

Mittwoch, 2. Juli 2014

Bewaffneter Überfall auf Tankstelle – Täter wurden gestört – Flucht ohne Beute

Karlstadt, Lkr. Main Spessart
(ppu) Am Mittwochabend haben zwei Unbekannte versucht, eine Tankstelle zu überfallen. Nachdem jedoch ein Kunde die Tankstelle betrat, brachen die Täter ihr Vorhaben ab und flüchteten zu Fuß. Zuvor hatten sie die Angestellte mit einer Waffe bedroht. Trotz einer sofort eingeleiteten Großfahndung der Polizei fehlt von den beiden Männern jede Spur. Die Kripo hofft nun auf Zeugenhinweise.

Die beiden Räuber hatten den Verkaufsraum der Tankstelle in der Würzburger Straße gegen 20.45 Uhr betreten. Sie bedrohten die Angestellte mit einer silber-schwarzen Kurzwaffe. Als ein Kunde hinzukam, flüchteten die Männer ohne Beute aus dem Verkaufsraum hinter das Tankstellengebäude und verließen das Gelände in unbekannte Richtung. Die Verkäuferin erlitt bei dem Überfall einen Schock und musste medizinisch behandelt werden.

Eine Zeugin, die im Auto gewartet hatte, verständigte sofort die Polizei. Unmittelbar nach bekannt werden des Überfalls wurde eine Großfahndung eingeleitet, bei der zahlreiche Streifen beteiligt waren. Allerdings führte sie leider nicht zum Erfolg. Die beiden Unbekannten blieben spurlos verschwunden.

Von ihnen liegen aber folgende Beschreibungen vor:

  1. Tatverdächtiger:
Alter nicht bekannt, 180 cm groß, kräftige Figur; er trug einen dunklen Pullover mit hellen Streifen, eine graue Jeans, dunkle Schuhe. Außerdem hatte er Handschuhe an und eine Kapuze über den Kopf sowie ein Halstuch über den Mund gezogen.

  1. Tatverdächtiger:
Der Mann war ca. 170 cm groß, hatte ebenfalls eine kräftige Statur; auch bei ihm gibt es keine Altersangabe; er trug eine grau-blaue Jeans, ein schwarzes Oberteil und hatte einen Schal über den Mund gezogen.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen, die noch am Abend die Kripo Würzburg übernommen hatte, stellte sich dann heraus, dass zwei Männer gegen 19.30 Uhr bei einer nahegelegenen Aral-Tankstelle aufgetaucht waren und dort Bier gekauft hatten. Sie wirkten dabei sehr nervös. Es ist daher nicht ausgeschlossen, dass es sich möglicherweise um dieselben Männer gehandelt hat, die später den Überfall verübt haben.

Die Beamten hoffen bei ihren Ermittlungen jetzt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung:

·         Wem sind die beiden Unbekannten am Mittwochabend bereits vor dem eigentlichen Überfall an der Tankstelle oder beim Ausbaldowern des Tatortes in der Würzburger Straße noch aufgefallen?
·         Wer hat die Männer gesehen, wie sie nach dem versuchten Überfall von der Tankstelle weggerannt sind?
·         Wer ist in diesem Bereich auf einen verdächtigen Pkw aufmerksam geworden?
·         Wer hat sonst Beobachtungen gemacht, die die Kripo bei ihren Ermittlungen weiterbringen könnte?

Insbesondere wer in der Zeit zwischen 19.00 Uhr und 21.00 Uhr in der Würzburger Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, dies bei der Kripo zu melden. Hinweise werden unter der Tel.-Nr. 0931/457-1732 entgegen genommen.





Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2014

Salpetersäure reagiert selbständig - sechs Mitarbeiter in Kunststofftestzentrum leicht verletzt

Würzburg, Gewerbegebiet Ost
(ppu) Bei einem Chemieunfall sind am Mittwochfrüh sechs Mitarbeiter des Süddeutschen Kunststoffzentrums leicht verletzt worden. Sie konnten vor Ort versorgt werden. Etwa 160 Personen mussten vorübergehend das Gebäude verlassen. Die Feuerwehr war mit schwerem Atemschutz im Einsatz. Nach den ersten Feststellungen dürfte ein halber Liter Salpetersäure den Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst haben.

Ein Mitarbeiter des Kunststoffzentrums im Industriegebiet Würzburg-Ost hatte gegen 08:30 Uhr in einem Labor festgestellt, dass sich eine geringe Menge von Salpetersäure in einem Gefäß selbständig gemacht hatte. Aus unbekanntem Grund hatte ein halber Liter dieser Säure gefährliche Gase gebildet. Vorsorglich verließ der Mitarbeiter dann den Raum und alarmierte die Hilfskräfte.

Die 160 Angestellten mussten das Gebäude vorsorglich vorübergehend verlassen, bis die Feuerwehr mit schwerem Atemschutz die Chemikalien binden und die Räumlichkeiten lüften konnte. Durch die austretenden Gase erlitten sechs Personen Augenreizungen. Sie wurden vor Ort ärztlich versorgt.

Während des Feuerwehreinsatzes mussten Teile des Friedrich-Bergius-Ringes für den Verkehr gesperrt werden. Nach umfangreichen Messungen durch die Feuerwehr konnte die Evakuierung des Gebäudes kurz nach 10:00 Uhr wieder aufgehoben werden. Auch der unmittelbar betroffene Laborbereich konnte etwa eine halbe Stunde später durch die Feuerwehr und das eingeschaltete Gewerbeaufsichtsamt wieder freigegeben werden.


















Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2014