Freitag, 13. November 2015

Frontalzusammenstoß zweier Pkw – Zwei Personen eingeklemmt und schwer verletzt

WIESENFELD, LKR. MAIN-SPESSART. 
(ppu) Am frühen Freitagmorgen ist es auf der Staatsstraße 2435 zu einem schweren Frontalzusammenstoß zweier Pkw gekommen. Beide Insassen wurden mit schwerem Gerät von der Feuerwehr aus den Fahrzeugwracks befreit und anschließend in Krankenhäuser eingeliefert. Die Unfallermittlungen führt die Polizeiinspektion Karlstadt.

Kurz nach 06:30 Uhr war eine 53-jährige VW-Bus-Fahrerin auf der Staatsstraße 2435 aus Richtung Karlburg kommend in Fahrtrichtung Wiesenfeld unterwegs. Wenige hundert Meter vor dem Ortseingang Wiesenfeld kam die Frau im dichten Nebel im Auslauf einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn. Dort fuhr zu diesem Zeitpunkt ein 38-jähriger Hyundai-Fahrer und es kam zum Frontalzusammenstoß beider Pkw. Beide Lenker waren nach dem Unfall in den Fahrzeugen eingeklemmt und mussten von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr befreit werden. Nach einer medizinischen Erstversorgung wurden beide Schwerverletzten in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.

Die Fahrzeuge haben nur noch Schrottwert. Beide Unfallbeteiligten stammen aus dem Landkreis Main-Spessart. Nach dem Unfall war die Staatsstraße gesperrt. Die Unfallstelle dürfte bis etwa 09:00 Uhr wieder geräumt sein. Von der Freiwilligen Feuerwehren aus Karlstadt, Karlburg und Wiesenfeld waren 45 Einsatzkräfte vor Ort.









Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2015

Donnerstag, 12. November 2015

Erster Verschub der neuen Autobahnbrücke bei Heidingsfeld

Würzburg
(abdn) Am Donnerstag, den 12.11.2015 und Freitag, den 13.11.2015 fand der Verschub des ersten Stahlbauabschnitts der neuen Heidingsfelder Talbrücke statt.
Nach Abschluss der Montagearbeiten an einem ersten circa 117 Meter langen und circa 1.160 Tonnen schweren Brückenabschnitt der neuen Heidingsfelder Talbrücke, wurde dieser Ende der Woche vom Fertigungsplatz am westlichen Widerlager, dem sogenannten Taktkeller, über das Tal hinaus bis zur zweiten Stütze vorgeschoben.
Der Verschub wurde am Donnerstag, den 12.11.2015 begonnen und wird am Freitagvormittag fortgesetzt und abgeschlossen werden. Dabei wird der Stahlkasten der neuen Brücke pro Stunde um etwa acht Meter bewegt werden.
Bereits am 17.11.2015 werden die nächsten Schwertransporte auf der Baustelle erwartet, die die ersten Stahlelemente für den nächsten Verschubtakt anliefern werden.
Bis zum Erreichen des östlichen Widerlagers sind insgesamt sechs Längsverschübe erforderlich.










Fotos und Video: Berthold Diem
luftbild-teamdiem.de
© B. Diem 2015

Dienstag, 10. November 2015

Drei Verletzte und hoher Sachschaden bei Frontalzusammenstoß

Würzburg-Heidingsfeld
(ppu) Bei einem Verkehrsunfall in der Seilerstraße sind am Dienstagmittag drei Pkw-Insassen verletzt worden. Ein Hyundai war aus noch ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geraten und anschließend frontal mit einem Mercedes kollidiert. Eine Toyotafahrerin konnte offenbar nicht mehr rechtzeitig reagieren und prallte gegen den quer stehenden Hyundai.

Kurz nach 12.00 Uhr hatte sich der Verkehrsunfall laut Zeugenangaben ereignet. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen war ein 21-Jähriger mit seinem Hyundai auf der Seilerstraße stadtauswärts unterwegs und dabei nach links geraten. In der Folge kam es zum Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Mercedes. Nach der Kollision wurde der quer stehende Hyundai noch von einem Toyota erfasst.

Der 21-jährige Ochsenfurter am Steuer des Hyundai erlitt einen schweren Schock und kam in eine Würzburger Klinik. Die aus Baden-Württemberg stammenden Insassen im Mercedes wurden leicht verletzt. Die beiden 54-Jährigen wurden vorsorglich in einem Krankenhaus behandelt. Die Toyotafahrerin aus dem Landkreis Würzburg kam nach vorliegenden Erkenntnissen mit dem Schrecken davon.

Der Hyundai und der Mercedes haben nach dem Verkehrsunfall nur noch Schrottwert. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Toyota wurde ebenfalls beschädigt, war allerdings noch fahrbereit. Ferner wurden ein Laternenmast und die Leitplanke in Mitleidenschaft gezogen. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf etwa 60.000 Euro.

Die Ermittlungen zum exakten Unfallhergang werden von der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt geführt.












Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2015

Freitag, 6. November 2015

Riesen QR-Code in der Würzburger Innenstadt

Würzburg
In der Würzburger Innenstadt entsteht zur Zeit ein überdimensionaler QR-Code, der später über Google Earth zu sehen sein wird und zu einer Internetseite der Stadt Würzburg führt:

http//www.wuerzburg.de/innenstadt

Zum Zeitpunkt der Luftaufnahmen waren in den Code in drei Ecken noch helle Platzhalter eingelassen die in Kürze durch dunkle Platten mit kleineren QR-Codes ausgetauscht werden. Deswegen funktioniert der Code momentan auch nur auf dem bearbeiteten Foto mit dem weißen "X" über der gepflasterten Fläche.













Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2015

Mittwoch, 4. November 2015

Tödlicher Lkw-Unfall

WEIBERSBRUNN, LKR. ASCHAFFENBURG. 
(ppu) In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch war es auf der A 3 zu einem folgenschweren Auffahrunfall zwischen zwei Lkw gekommen. Ein 60 Jahre alter Mann wurde im Führerhaus seines Lkw eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle. Die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten dauerten bis in die Morgenstunden an. 

Wie bereits berichtet, war gegen 01:00 Uhr ein mit Stückgut beladener Sattelzug auf der A 3 zwischen den Anschlussstellen Rohrbrunn und Marktheidenfeld in Richtung Würzburg gefahren. Der Laster und einige weitere Lkw vor ihm waren witterungsbedingt mit einer Geschwindigkeit von deutlich unter 50 km/h auf der rechten Spur unterwegs gewesen. Ein 60-jähriger Lkw-Fahrer erkannte kurz nach der Rastanlage Spessart-Süd die Situation offenbar zu spät und fuhr mit höherer Geschwindigkeit auf den vorausfahrenden Zug auf. Durch den Aufprall wurde der auffahrende Sattelzug nach links versetzt und kam auf der linken Fahrspur zum Stehen. Somit waren beiden Fahrspuren komplett blockiert. Der Fahrer des auffahrenden Lkw wurde durch den Aufprall im Führerhaus eingeklemmt und so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen erlag.

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg auch ein Sachverständiger hinzugezogen, der sich umgehend auf den Weg zur Unfallstelle machte. Die Polizei stellte im Rahmen der Unfallaufnahme beide Lkw sicher. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Weibersbrunn, Waldaschaff und Marktheidenfeld unterstützten die eingesetzten Beamten bei Umleitungsmaßnahmen sowie der Absicherung der Unfallstelle. Der Sachschaden wird sich nach ersten Schätzungen auf etwa 120.000 Euro belaufen.

Da ein VW Passat über auf der Fahrbahn liegende Trümmerteile gefahren war und sich dabei den Unterboden und die Dieselleitung beschädigt hatte, mussten neben den zwei Lkw auch der Pkw von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Die Aufräumarbeiten gestalteten sich insgesamt schwierig, da vom Anhänger des vorausfahrenden Lkw über 200 Liter Öl aus durch den Aufprall beschädigten Fässern und Flaschen auf die Fahrbahn gelaufen waren. Es standen aufwändige Reinigungsarbeiten an. Die Fahrbahn in Fahrtrichtung Würzburg war deshalb bis 06:50 Uhr komplett gesperrt. Aufgrund der Uhrzeit hielt sich der Rückstau in den frühen Morgenstunden in Grenzen.
















Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2015

Sonntag, 1. November 2015

Brand einer landwirtschaftlichen Lagerhalle – keine Verletzten

Veitshöchheim, Lkr. Würzburg. 
(ppu) In den frühen Abendstunden brannte eine als Heulager dienende Halle eines am Ortsrandbereich gelegenen Anwesens. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Über die Brandursache können aktuell noch keine Angaben gemacht werden.
Gegen 20.14 Uhr war die Meldung über das Feuer bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken eingegangen, kurze Zeit später trafen die ersten Einsatzkräfte am Brandort ein.

Der Vollbrand in der als Heulager dienenden Halle war innerhalb kurzer Zeit unter Kontrolle und konnte von der Feuerwehr ohne größere Probleme abgelöscht werden. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden.

Beim Brandobjekt handelt es sich um eine einseitig offene Halle in Stahl/Trapezblechbauweise mit einer Grundfläche von ungefähr 80 Quadratmetern. Diese brannte völlig aus. Die Höhe des dabei entstandenen Schadens beträgt nach ersten groben Schätzungen mindestens 30.000 Euro.

Am Brandort waren die Feuerwehren aus Veitshöchheim und Güntersleben mit 40 Mann im Einsatz.
Die Kriminalpolizei Würzburg hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
Der Brandort ist sichergestellt.
Über die Ursache können aktuell noch keine Angaben gemacht werden.
Konkrete Hinweise auf eine Brandstiftung liegen nicht vor.














Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2015