Freitag, 13. Januar 2017

Frontalzusammenstoß beim Überholen - ein PKW-Fahrer verstorben, ein weiterer schwer verletzt

Uettingen, Lkr. Würzburg
(ppu) Am Freitagvormittag ist es auf der B 8 zu einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei Pkw gekommen. Ein Autofahrer wurde so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Ein weiterer Beteiligter kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen zum Unfallhergang führt die Polizeiinspektion Würzburg-Land.

Kurz vor 10.30 Uhr hat sich der Verkehrsunfall ereignet. Dem Sachstand nach war ein 75-Jähriger mit einem Toyota von Würzburg in Richtung Uettingen unterwegs. Er überholte einen vor ihm fahrenden Autokran und übersah dabei offenbar einen entgegenkommenden Ford, der in Richtung Würzburg fuhr. Es kam zum Frontalzusammenstoß zwischen den beiden Pkw.

Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide beteiligten Fahrzeuge schwer beschädigt. Am Steuer des Fords saß ein 81-Jähriger aus dem Landkreis Würzburg. Der Mann war zunächst in seinem Pkw eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Er war so schwer verletzt, dass er wenig später noch an der Unfallstelle verstarb. Der Toyotafahrer, der aus dem Landkreis Main-Spessart stammt, kam nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus.

Die Unfallaufnahme erfolgt durch Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Land. Um den Unfallhergang exakt rekonstruieren zu können, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft auch ein Sachverständiger eingeschaltet.

Neben der Polizei befanden sich auch die Freiwilligen Feuerwehren aus HelmstadtUettingen, Roßbrunn und Holzkirchen sowie Notfallseelsorger im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit mehreren Rettungswagen und einem Rettungshubschrauber vor Ort.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Aufräum- und Bergungsarbeiten bleibt die Bundesstraße in beide Richtungen gesperrt. Der Verkehr wird von den Einsatzkräften vor Ort über Radwege an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

















Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2017

Donnerstag, 12. Januar 2017

LKW-Unfall auf spiegelglatter Fahrbahn - Fahrer verstirbt auf A71

Mellrichstadt, Lkr. Rhön-Grabfeld
(ppu) In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist es auf der A71 zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein 42-Jähriger Lkw-Fahrer noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen erlegen ist. Die Ermittlungen zur Unfallursache werden durch die Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck geführt.

Etwa gegen 23:30 Uhr befuhr ein 42-Jähriger aus dem Landkreis Ludwigsburg mit seinem Lkw die A71 in Fahrtrichtung Schweinfurt. Auf Höhe Mellrichstadt verlor der Mann auf Grund von spiegelglatten Straßenverhältnissen die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. In der Folge kippte die Zugmaschine auf die Seite um und kam zum Stillstand.

Ein Verkehrsteilnehmer, welcher den Unfall beobachtet hat, verständigte umgehend die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken. Für den 42-jährigen Lkw-Fahrer kam jedoch jede Hilfe zu spät. Ein ebenfalls verständigter Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Die A71 wurde daraufhin in Fahrtrichtung Schweinfurt komplett gesperrt. Die Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck wurde bei den Absperr- und Umleitungsmaßnahmen durch die Feuerwehr aus Mellrichstadt unterstützt.

Zur Klärung der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt ein Sachverständiger hinzugezogen.

Unmittelbar vor dem Unfall ereignete sich in gleicher Fahrtrichtung ein zweiter Unfall mit einem Lkw. Ein 41-jähriger polnischer Lkw-Fahrer verlor ebenfalls die Kontrolle über sein Fahrzeug, wodurch der Anhänger seines Gespanns auf die Seite kippte und auf dem rechten Fahrstreifen zum Liegen kam. Der Fahrer kam mit dem Schrecken davon und blieb unverletzt. Ob die beiden Unfälle in Zusammenhang stehen ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Die Autobahn A71 blieb in Fahrtrichtung Schweinfurt noch bis 07:30 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet. Es kam jedoch zu keinen größeren Verkehrsbehinderungen.

Im Laufe der Nacht kam es im gesamten Landkreis Rhön-Grabfeld zu mehreren weiteren Verkehrsunfällen auf Grund Glatteis, bei welchen die Fahrzeugführer meist alleinbeteiligt von der Fahrbahn abgekommen sind.











Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2017

Montag, 9. Januar 2017

Brand in Reha- und Fitnesscenter - zahlreiche Personen evakuiert

Würzburg-Heidingsfeld
(ppu) Am Montagnachmittag kam es in der Winterhäuser Straße zu einem Brand in einem Reha- und Gesundheitszentrum. Alle Besucher konnten von Feuerwehr und Polizei aus dem Gebäude evakuiert werden, so dass niemand bei dem Vorfall verletzt wurde. Der Sachschaden in der Einrichtung beläuft sich auf etwa 6.000 Euro.

Gegen 13:30 Uhr ist das Feuer im Heizraum der Badeanstalt des Gesundheitszentrums ausgebrochen. In der Folge entwickelte sich ein Schmorbrand mit enormer Rauchentwicklung. Alle Personen im Gebäude verließen auf Anweisung der Feuerwehr und Polizei die Einrichtung ins Freie. Glücklicherweise wurde durch den Brand niemand verletzt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten das Feuer bekämpfen und ablöschen. Es entstand ein Sachschaden im Heizraum im Wert von etwa 6.000 Euro. Brandursächlich dürfte nach aktuellem Ermittlungsstand ein technischer Defekt gewesen sein.











Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2017

Sonntag, 8. Januar 2017

Glätteunfall auf A3 - Zwei Familien mit großem Glück zum Jahresbeginn

KLEINLANGHEIM, LKR. KITZINGEN. 
(vpi) Glück im Unglück hatten ein 43-jähriger Mann und dessen 18-jähriger Sohn aus Oberfranken nach einem Verkehrsunfall auf der
A 3.

Die Beiden waren am späten Samstagabend bei winterglatter Fahrbahn zwischen den Anschlussstellen Kitzingen und Wiesentheid ins Schleudern geraten und schließlich in die Mitteilleitplanke geprallt. Daraufhin hat sich der Toyota um 180 Grad gedreht und blieb entgegen der Fahrtrichtung auf dem linken Fahrstreifen, nur noch teilweise beleuchtet, liegen. Beide Insassen konnten das Fahrzeug unverletzt verlassen.

Wenige Sekunden später krachte ein Kleinbus mit einer 6-köpfigen Familie frontal in den zuvor verunfallten Pkw. Der Multivan kam nach dem Zusammenstoß rechts auf dem Grünstreifen mit einem Totalschaden zum Stillstand.
Wiederum kurze Zeit später fuhr ein dritter Pkw über die Trümmer, die auf der Fahrbahn lagen. Der Fahrer blieb jedoch unverletzt.

Die beiden Eltern mit ihren vier Kindern kamen mit leichten Verletzungen in ein Würzburger Krankenhaus. Insgesamt entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 19.000 EUR.






Fotos: Berthold Diem
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Samstag, 7. Januar 2017

Aktualisiert: Auffinden zweier schwerverletzter Personen - Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen auf Hochtouren

ARNSTEIN, LKR. MAIN-SPESSART. 
(ppu) Am Donnerstagnachmittag hat ein Hausbewohner in einem Mehrgenerationenhaus zwei Familienangehörige schwer verletzt aufgefunden. Beide Personen haben augenscheinlich Schussverletzungen erlitten. Die Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen kehrte ein Hausbewohner gegen 15:30 Uhr in das Anwesen in einem Ortsteil von Arnstein zurück und fand dort zunächst eine weibliche Angehörige leblos in der Wohnung im ersten Obergeschoss auf. Anschließend fand er in der Erdgeschosswohnung zudem einen männlichen Angehörigen ebenso leblos auf. Beide Personen wiesen nach ersten Erkenntnissen Schussverletzungen auf.

Nach Eingang der Mitteilung bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken wurden umgehend mehrere Streifen der Polizeiinspektion Karlstadt und umliegender Dienststellen sowie Rettungsdienst und Notarzt zum Einsatzort geschickt. Der Bereich um den Tatort wurde weitgehend abgesperrt.

Eine Absuche des Wohnanwesens nach weiteren Personen verlief negativ. Die Kriminalpolizei Würzburg nahm vor Ort, in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg, umgehend die Ermittlungen auf. Die Spurensicherungsmaßnahmen dauerten bis in die Nacht an und wurden im Laufe des Freitags fortgesetzt.

Beide Personen wiesen lebensgefährliche Verletzungen auf und wurden in verschiedene Krankenhäuser verbracht.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass keine dritte Person in den Tatablauf verwickelt war.

















Fotos und Video:
Berthold Diem

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Donnerstag, 5. Januar 2017

Versuchtes Tötungsdelikt in Heugrumbach?

Arnstein - OT Heugrumbach, Lkr. Main-Spessart
(Erstmeldung) Ein vermutliches Gewaltverbrechen sorgte am Donnerstag Nachmittag im Arnsteiner Ortsteil Heugrumbach für Gesprächsstoff. Es soll sich dabei um ein versuchtes Tötungsdelikt gehandelt haben.
Fakt ist, dass die Polizei mit einem Großaufgebot an einem Anwesen auftauchte. Auch der Rettungsdienst war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort, ein Notarzt wurde zudem mit dem Rettungshubschrauber zur Einsatzstelle geflogen.
Nach Angaben von Anwohnern soll eine Waffe im Spiel gewesen sein. Eine Person wurde nach Zeugenaussagen mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Eine zweite Person wurde blutüberströmt mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen.
Von der Polizei vor Ort waren noch keine Details zu erfahren, es wird nachberichtet, sobald der Pressebericht vorliegt.













Fotos: Berthold Diem
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