Freitag, 8. Juni 2012

Frontalzusammenstoß zweier PKW – zwei Schwerverletzte


SCHONUNGEN, LKR. SCHWEINFURT. 
(ppu) Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Verbindungsstraße zwischen Schonungen und Marktsteinach sind am Freitagnachmittag zwei PKW-Fahrer schwer verletzt worden. Die beiden Fahrzeuge waren aus bislang unbekannter Ursache im Gegenverkehr frontal miteinander kollidiert.

Nach den bisherigen Erkenntnissen, war gegen 15.00 Uhr ein 18-jähriger aus dem Landkreis Schweinfurt mit einem Renault Twingo auf dem Weg von Marktsteinach in Richtung Schonungen. Kurz vor  der „Schulzenmühle“ kam ihm ein Opel Astra entgegen und die beiden Fahrzeuge stießen aus bislang ungeklärten Gründen frontal zusammen.

Der 81-jährige Opelfahrer konnte selbstständig sein Fahrzeug verlassen. Der Renault wurde beim Zusammenstoß so stark beschädigt, dass der Fahrer durch die Feuerwehr Schweinfurt mit Hilfe einer Rettungsschere befreit werden musste. Die beiden schwerverletzten Fahrzeugführer aus dem Landkreis Schweinfurt wurden noch am Unfallort durch Rettungsdienst und Notarzt versorgt und kamen in umliegende Krankenhäuser. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Die Straße blieb für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie die Unfallaufnahme über zwei Stunden für den Verkehr gesperrt. Helfer der Feuerwehren Schweinfurt und Schonungen leiteten den Verkehr um.

Die Polizei Schweinfurt hat die Unfallermittlungen übernommen. Sie wird dabei auch durch einen Sachverständigen unterstützt. Der Sachbearbeiter der Schweinfurter Polizei bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich unter Tel. 09721/2020-0 zu melden.









Fotos: Berthold Diem, © B.Diem 2012

Samstag, 2. Juni 2012

Unfall nach Vorfahrtsverletzung – Vier Verletzte – drei Autos beteiligt


KARLSTADT, LKR. MAIN/SPESSART. 
(ppu) Eine Vorfahrtsverletzung hat am Samstagnachmittag auf der Bundesstraße 26 zu einem schweren Verkehrsunfall geführt, an dem drei Pkw beteiligt waren. Die Fahrzeuge haben nur noch Schrottwert. Alle vier Fahrzeuginsassen trugen Verletzungen davon.

Eine 25-Jährige war gegen 15.10 Uhr  von Gambach in Richtung Karlstadt unterwegs. Etwa auf halber Strecke wollte die Frau aus dem Landkreis Main-Spessart nach links in einen Parkplatz abbiegen. Dabei übersah sie offenbar ein entgegen kommendes Auto. In der Folge stießen die beiden Mercedes frontal zusammen. Von den schleudernden Fahrzeugen wurde dann noch ein Audi getroffen, der hinter der 25-Jährigen fuhr. Dieser Pkw landete schließlich im Straßengraben.

Im Auto der Unfallverursacherin wurden die Fahrerin und die Beifahrerin leicht verletzt. Die zweite Mercedesfahrerin erlitt schwere Verletzungen. Die 46-Jährige aus Wolfshagen wurde mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Ebenfalls mit leichten Verletzungen kam der 29-jährige Audifahrer aus dem Landkreis Main-Spessart davon. Auch die Leichtverletzten wurden vom Rettungsdienst zur Behandlungen in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Die Bundesstraße wurde für die Unfallaufnahme komplett gesperrt. Der Verkehr wurde von der Feuerwehr Karlstadt umgeleitet.









Fotos: Berthold Diem, © B. Diem 2012

Ein Toter bei Kellerbrand in Würzburg


WÜRZBURG. 
(ppu) In einem Keller eines Mehrfamilienhauses im Stadtteil Heuchelhof ist es in der Nacht zum Samstag zu einem Schwelbrand gekommen. Bei den Löscharbeiten entdeckten Feuerwehrleute einen Mann, der nicht mehr ansprechbar war. Der 47-Jährige verstarb einige Zeit später in einem Krankenhaus.

Eine Bewohnerin des in der Römer Straße gelegenen dreistöckigen Gebäudes hatte sich wenige Minuten nach 02.00 Uhr per Notruf gemeldet und mitgeteilt, dass das Haus voller Rauch sei. Als eine erste Streifenbesatzung der Würzburger Polizei und die Berufsfeuerwehr Würzburg am Ort des Geschehens eintrafen, kam dichter Rauch aus dem Treppenhaus.

In dem von fünf Parteien bewohnten Gebäude wurden die Bewohner schnell evakuiert. Die Löschmannschaften gingen dann mit schwerem Atemschutz in das Haus. Es stellte sich heraus, dass in einem nur wenige Quadratmeter großen Kellerraum ein Schwelbrand ausgebrochen war, den die Feuerwehrleute schnell gelöscht hatten. Dort war offenbar sperrmüllähnliches Lagergut aus noch unbekannter Ursache in Brand geraten. Der Sachschaden hält sch mit wenigen tausend Euro in Grenzen.

Bei der Absuche des Kellerraumes fanden die Löschmannschaften einen Mann, bei dem es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen 47-jährigen Würzburger handelt. Er wurde vor Ort medizinisch betreut und dann in eine Klinik gebracht. Dort verstarb die Person dann gut eine Stunde später.

Noch in der Nacht übernahmen Beamte der Kriminalpolizei Würzburg die Sachbearbeitung. Bei den weiteren Ermittlungen geht es jetzt darum, die Brandursache und die näheren Umstände zu klären, die zum Tod des 47-Jährigen geführt haben. Hier gibt es bislang noch keine gesicherten Erkenntnisse.











Fotos und Video: Berthold Diem, © B. Diem 2012

Freitag, 1. Juni 2012

Brand im Altenheim - zwei Verletzte


WÜRZBURG. 
(ppu) Bei einem Feuer, das am Freitagabend in einer Wohnung eines Seniorenwohnstifts ausgebrochen ist, haben zwei Bewohner eine Rauchgasvergiftung erlitten. Das ältere Ehepaar wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden dürfte sich auf 50.000 – 100.000 Euro belaufen. Zur Brandursache liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor.

Das Feuer in der im vierten Stock gelegenen Wohnung war kurz vor 20.00 Uhr von den Bewohnern selbst entdeckt worden. Die Berufsfeuerwehr Würzburg und die Freiwillige Feuerwehr Würzburg, die mit ca. 35 Mann angerückt waren, brachten die 89-jährige Frau und ihren vier Jahre älteren Ehemann mit Hilfe einer Drehleiter vom Balkon aus in Sicherheit. Einen weiteren älteren Bewohner aus dem gleichen Stockwerk führten die Feuerwehrleute ebenfalls ins Freie. Der Rentner kam aber ohne Verletzungen davon. 

Den Brand hatten die Löschmannschaften schnell unter Kontrolle. Allerdings entstand in den von dem Ehepaar bewohnten Räumen durch Rauch und Ruß hoher Sachschaden. Durch das Feuer ist die Wohnung unbewohnbar geworden. Der Flur wurde ebenfalls durch Rauch und Ruß in Mitleidenschaft gezogen, wobei die Schäden hier nicht so gravierend ausfallen. Eine genaue Schadenshöhe lässt sich momentan noch nicht beziffern.

Beamte der Kriminalpolizei Würzburg haben noch in den Abendstunden ihre Arbeit am Brandort aufgenommen. Was das Feuer letztendlich ausgelöst hat, ist bislang noch nicht bekannt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.











Fotos und Video: Berthold Diem, © B. Diem 2012

Mittwoch, 30. Mai 2012

Gasalarm an der Uni Hubland

Würzburg

(BFWü)Zu einem vermeintlichen Gasaustritt in einem physikalischen Labor an der Universität am Hubland wurde am späten Nachmittag die Berufsfeuerwehr gerufen. Nach längeren Recherchen konnte Entwarnung gegeben werden.

Ein automatischer Sensor für technische Gase hatte Alarm ausgelöst, wodurch die Berufsfeuerwehr gerufen wurde. Die Beschäftigten hatten das Gebäude beim Eintreffen der Feuerwehr bereits verlassen. Zur Erkundung gingen Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten und gasdichten Anzügen in das Gebäude vor. Es wurde vermutet, dass eine Flasche, welche in einem Sicherheitsschrank aufbewahrt wird, undicht geworden sei. Mit Hilfe eines Messgerätes konnte aber kein Gasaustritt nachgewiesen werden. Es handelte sich offensichtlich um eine Fehlauslösung des Sensors.

Die Feuerwehr war mit 19 Mann im Einsatz. Der vorsichtshalber bereitgestellte Rettungsdienst musste nicht tätig werden.

Passanten mussten während des Einsatzes einen Umweg am Theodor-Boverie-Weg in Kauf nehmen, da die Straße von der Polizei und der Feuerwehr gesperrt wurde. 










Fotos: Berthold Diem, © B. Diem 2012

Fahrer alkoholisiert - LKW landet im Graben


BISCHBRUNN, LKR. MAIN-SPESSART. 
(ppu) Am Mittwochmittag ist ein LKW zwischen Marktheidenfeld und der Anschlussstelle Rohrbrunn von der Fahrbahn abgekommen und umgekippt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Der alkoholisierte Fahrer kam mit dem Schrecken und leichten Verletzungen davon. Die Strecke bleibt voraussichtlich bis in die Abendstunden teilweise gesperrt.

Um die Mittagszeit war ein slowakischer Sattelzug auf der Staatsstraße 2213 unterwegs Richtung A3. Ungefähr 300 Meter vor Straßlücke kam der 40-Tonner auf freier und gerader Strecke nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Führerhaus prallte dabei gegen einen Wasserdurchlass im Straßengraben. Der mit 15 Tonnen Aluminium-Paletten beladene Auflieger kippte um. Die Ladung wurde teilweise im angrenzenden Feld verstreut.

Der bulgarische Fahrer und die Beifahrerin konnten den LKW leicht verletzt verlassen. Die Frau wurde vorsorglich in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Beim Fahrzeugführer stellten die hinzugerufenen Polizisten Alkoholgeruch fest. Ein Alkotest bestätigte daraufhin die Vermutung, der 38-Jährige, hatte knapp zwei Promille getankt. Er wurde für weitere Maßnahmen von den Polizeibeamten mit zur Dienststelle genommen.

Die Örtlichkeit bleibt voraussichtlich noch für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten mehrere Stunden halbseitig gesperrt. Dabei werden die Polizisten von den Feuerwehren aus Bischbrunn und Oberndorf unterstützt, die den Verkehr regeln. Die weiteren Unfallermittlungen hat nun die Polizei Marktheidenfeld übernommen.








 

Fotos und Video: Berthold Diem, © 2012

Sonntag, 27. Mai 2012

7er BMW nach Ausweichmanöver von Fahrbahn abgekommen – Fahrer schwer verletzt

Helmstadt, Lkr. Würzburg.

(ppu) Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 3 ist am Samstagnachmittag ein BMW-Fahrer nach zwei vorangegangenen Ausweichmanövern aufgrund von Fahrstreifenwechseln von der Fahrbahn abgekommen und hat sich anschließend mit seinem Auto überschlagen. Der Fahrer, der allein in dem Auto saß, wurde schwer verletzt. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache führt die Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried.
Gegen 14.20 Uhr hatte ein bislang unbekannter BMW-Fahrer zwischen den Anschlussstellen Wertheim-Lengfurt und Helmstadt bei einem Spurwechsel von der rechten auf die mittlere Fahrspur einen dort fahrenden Audi A 4 übersehen. Der Audi-Fahrer wich nach links aus und übersah dabei seinerseits einen auf der linken Spur fahrenden 7er BMW. Der 27-Jährige an dessen Steuer konnte durch ein Ausweichmanöver nach links einen Zusammenstoß mit dem Audi verhindern. Dabei geriet sein Pkw jedoch ins Schleudern und er kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Der BMW des Frankfurters überschlug sich und kam schließlich auf dem Standstreifen mit den Rädern nach oben zum Liegen. Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Würzburger Krankenhaus geflogen.
Die A 3 war infolge der Rettungs- und Bergungsarbeiten Richtung Nürnberg kurzzeitig total gesperrt. Für die Dauer der Bergungsarbeiten wurde der Verkehr an Unfallstelle vorbeigeleitet. Wegen des starken  Urlaubsreiseverkehrs entstand auf einer Länge von ca. acht Kilometern ein Rückstau bis zur Anschlussstelle Wertheim-Lengfurt.
Neben Notarzt, Rettungsdienst und First Respondern war auch das Technische Hilfswerk aus Marktheidenfeld an der Unfallstelle eingesetzt und hat die Polizei bei den erforderlichen Absperrmaßnahmen unterstützt.
Die Autobahnpolizei Würzburg-Biebelried hat die Ermittlungen zu dem Unfall übernommen und bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich umgehend unter der Tel.-Nr. 09302/910-0 zu melden. Insbesondere hoffen die Ermittler auf Hinweise zu dem flüchtigen BMW-Fahrer, der mit seinem Fahrstreifenwechsel die Ursache für die sich anschließenden Ausweichmanöver gesetzt hatte.











Fotos und Video: Berthold Diem, © B. Diem 2012