Sonntag, 22. Juni 2014

Motorräder stoßen frontal zusammen - zwei Biker schwer verletzt

Retzstadt, Lkr. Main Spessart
(ppu) Beim Zusammenstoß zweier Motorräder sind am Sonntagnachmittag beide Fahrer schwer verletzt worden. Die Motorräder wurden total beschädigt, die Schadenshöhe wird auf über 10.000 Euro geschätzt Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger an die Unfallstelle gerufen. Die Unfallstrecke musste etwa zweieinhalb Stunden vollständig gesperrt werden.

Ein alleinfahrender Motorradfahrer aus dem Landkreis Neustadt an der Aisch war gegen 16:30 Uhr mit seiner Suzuki auf der Straße zwischen Gramschatz im Landkreis Würzburg und Retzstadt im Landkreis Main-Spessart unterwegs gewesen. Im Verlauf einer Kurvenkombination geriet er den ersten Feststellungen zufolge vermutlich wegen zu hoher Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn, wo er frontal mit dem entgegenkommenden Motorrad eines aus dem Bereich Würzburg stammenden Yamaha-Fahrers zusammenprallte. Sowohl der 56-jährige Unfallverursacher, als auch der andere, vier Jahre jüngere Biker wurden bei dem Zusammenstoß schwer verletzt. Beide Männer wurden nach Würzburg in ein Krankenhaus gebracht, für den Suzukifahrer musste dabei ein Rettungshubschauber eingesetzt werden.

Zur Klärung des Unfallhergangs wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger hinzugezogen. Die beiden Motorräder wurden sichergestellt. Die Feuerwehr aus Retzstadt war zu den Bergungsmaßnahmen an der Unfallstelle und bei der Straßensperrung eingesetzt. Der Unfall wurde von der Polizeiinspektion Karlstadt aufgenommen.



















Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2014

Sonntag, 15. Juni 2014

Erneut Motorradfahrer bei Verkehrsunfall ums Leben gekommen – Vierköpfige Familie leicht verletzt

Erlabrunn, Lkr. Würzburg
(ppu) Erneut ist am Sonntagmittag ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall in Unterfranken ums Leben gekommen. Diesmal starb ein 59-Jähriger zwischen Erlabrunn und Zellingen, als er bei einem Überholvorgang mit einem entgegenkommenden Pkw zusammenstieß. In dem Auto erlitt eine vierköpfige Familie leichtere Verletzungen. Die Staatstraße 2300 war gut zweieinhalb Stunden komplett gesperrt.

Gegen 12:00 Uhr war der 59-Jährige mit seiner Harley-Davidson in Richtung Zellingen unterwegs. Kurz nach der letzten Einfahrt Erlabrunn überholte der Mann dann einen vorausfahrenden Pkw und übersah dabei offenbar einen entgegen kommenden Range Rover. Das Motorrad prallte gegen die linke Vorderseite des Autos und schleuderte anschließend in den Straßengraben. Der wie die Pkw-Insassen aus dem Landkreis Main/Spessart stammende Fahrer kam zehn Meter weiter ebenfalls im Straßengraben zum Liegen. Er war so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Auch das am Unfall beteiligte Auto geriet nach der Kollision in den Straßengraben. Der 50-jährige Fahrer, seine Ehefrau und die beiden Kinder kamen mit leichteren Verletzungen davon. Sie wurden vor Ort ärztlich versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser eingeliefert. 

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg ist ein Sachverständiger an die Unfallstelle bestellt worden. Die Strecke war während der Unfallaufnahme komplett gesperrt. Für die Umleitung des Verkehrs sorgten die Feuerwehren aus Erlabrunn, Zellingen und Margetshöchheim. 

Der 59-jährige, ist bereits der neunte Motorradfahrer, der in diesem Jahr auf unterfränkischen Straßen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen ist. Damit ist bereits die Zahl erreicht, die im gesamten Jahr 2013 an getöteten Motorradfahrern in Unterfranken zu verzeichnen war.














Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2014

Samstag, 14. Juni 2014

Trotz Stoppschild in Kreuzung eingefahren - drei Verletzte

Michelfeld, Lkr. Kitzingen
(Erstmeldung) Bei einem Unfall auf der Staatsstraße 2420 zwischen Marktsteft und Mainbernheim wurden am Samstag Vormittag drei Personen zum Teil schwer verletzt.
Ersten Informationen zufolge wollte der Fahrer eines Opel unter Missachtung eines Stoppschildes aus Michelfeld kommend die Staatsstraße in Richtung Sickershausen überqueren. Dabei übersah er offenbar einen von links kommenden Audi.
Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision, wobei der Audi dem Unfallverursacher frontal in die Fahrerseite fuhr. Während der Opel demoliert auf der Straße zum Stehen kam, wurde der Audi in den Straßengraben abgewiesen.
Der Unfallverursacher selbst wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Seine Beifahrerin sowie der Audi-Fahrer wurden leicht, bzw. mittelschwer verletzt.
Die Staatsstraße war während der Unfallaufnahme komplett gesperrt.












Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2014

Freitag, 13. Juni 2014

Eine Tote und drei Schwerverletzte bei Unfall und Folgeunfall auf A 7 – Autobahn in Richtung Würzburg gesperrt

WERNECK, LKR. SCHWEINFURT. 
(ppu) Bei einem Unfall und einem unmittelbar darauf folgenden weiteren Unfall sind auf der Rhönautobahn A7 am Freitagabend eine Frau getötet und drei Männer schwer verletzt worden. Zunächst war ein Auto gegen einen Lkw geprallt, der offenbar vor dem Fahrzeug auf die linke Spur gewechselt war. Hier wurde der Pkw-Fahrer mittelschwer verletzt. In dem sich bildenden Stau fuhr dann ein Oldtimer-Pkw gegen das Heck eines vorausfahrenden Lkw. Dabei wurde in dem Auto eine Frau getötet. Fahrer sowie Beifahrer erlitten schwere Verletzungen. Die A3 war in Richtung Würzburg komplett gesperrt. 

Der Unfall hatte sich wenige Minuten nach 19.00 Uhr zwischen der Anschlussstelle Wasserlosen und dem Autobahnkreuz Schweinfurt-Werneck ereignet. Nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen war zunächst ein Lkw auf die linke Spur gezogen. Ein Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr gegen das Heck des Lastzuges. Dabei wurde der Mann am Steuer mittelschwer verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus.

Nach diesem Unfall hatte sich sofort ein Stau gebildet. In einer Entfernung von etwa 200 Metern zum ersten Unfall verlangsamte am Stauende ein Lkw-Fahrer seine Geschwindigkeit. Der Fahrer eines nachfolgenden Oldtimer-Citroen, der zu einem Konvoi mit fünf Oldtimer-Fahrzeugen gehörte, wurde offenbar zu spät auf diese Situation aufmerksam und prallte in voller Fahrt gegen das Heck des Lkw. Dabei erlitt eine Frau auf der Rücksitzbank des Autos, in dem keine Sicherheitsgurte vorhanden waren, tödliche Verletzungen.

Der Fahrer und der Beifahrer wurden schwer verletzt. Die beiden Männer wurden vor Ort notärztlich versorgt und dann ebenfalls in Krankenhäuser eingeliefert. Im übrigen gehörte der Citroen zu einem Konvoi von vier weiteren Oldtimern aus Frankreich. Die Fahrzeuge kamen aus Kopenhagen. In Würzburg wollte man einen Stopp einlegen und übernachten. Die Insassen der vier übrigen Oldtimer wurden in das Feuerwehrhaus Egenhausen gebracht. Dort wurden sie vom Roten Kreuz versorgt.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt kam ein Sachverständiger an die Unfallstelle. Von seinen Auswertungen erhofft sich die Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt - Werneck genauere Erkenntnisse zum Unfallgeschehen. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Wasserlosen von der Feuerwehr ausgeleitet, die wie der Rettungsdienst mit einem Großaufgebot vor Ort war.



















Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2014