Hettstadt, Lkr. Würzburg
(Erstmeldung) Zwei Verletzte und hoher Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls auf der Staatsstraße 2298 bei Hettstadt.
Ursache war die Vorfahrtsverletzung eines PKW-Fahrers, der genaue Unfallhergang ist jedoch noch nicht abschließend geklärt.
Es wird nachberichtet, sobald der Pressebericht der Polizei vorliegt.
Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2015
Dienstag, 24. November 2015
Donnerstag, 19. November 2015
LKW auf der A7 umgestürzt - Fahrer verletzt.
Obernbreit, LKr. Kitzingen.
(ppu) In der Nacht zum Donnerstag kippte auf der A7 in Richtung Norden fahrend auf Höhe Obernbreit aus bisher ungeklärter Ursache ein Sattelzug um, der Fahrer wurde dabei schwer verletzt. Die A7 ist derzeit in Fahrtrichtung Würzburg wegen der Bergungsmaßnahmen voll gesperrt, eine Umleitung wurde eingerichtet.
Um 01.55 Uhr befuhr ein 39-jähriger Lkw-Fahrer mit seinem Sattelzug die BAB 7 in Fahrtrichtung Würzburg/Kassel. Kurz nach der Anschlussstelle Gollhofen geriet der Sattelzug aus bislang unbekannter Ursache ins Schlingern. Dem Fahrer gelang es nicht, sein Fahrzeug wieder abzufangen, so dass der gesamte Sattelzug letztlich auf die linke Seite umkippte. Nach bisherigen Erkenntnissen war auch kein fremdes Fahrzeug an diesem Unfall beteiligt.
Der Fahrer wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und wurde von den eingesetzten Feuerwehrkräften mittelschwer verletzt geborgen. Anschließend brachte der Rettungsdienst den Mann in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht jedoch nicht.
Nachdem der Sattelzug vollständig mit Stückgut beladen war (unter anderem eine größere Menge Spirituosen), musste die Ladung durch ein Bergeunternehmen zunächst „per Hand“ auf ein Ersatzfahrzeug umgeladen werden, um dann im weiteren Verlauf den Sattelzug bergen zu können.
Die Unfallaufnahme der VPI Würzburg-Biebelried wurde durch die Feuerwehren aus Uffenheim, Oberickelsheim, Gollhofen und Ippesheim tatkräftig unterstützt.
Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2015
Mittwoch, 18. November 2015
Pkw prallt gegen Lkw-Heck – 37-jähriger Autofahrer verstorben
WALDBRUNN, LKR. WÜRZBURG.
(ppu) Tödlich verletzt wurde der Fahrer eines Kleinwagens, als er am frühen Mittwochabend gegen das Heck eines offenbar langsam vor ihm fahrenden Lkw prallte. Der Beifahrer im Pkw wurde schwer verletzt, ein weiterer Mitfahrer erlitt leichte Verletzungen. Die Unfallermittlungen führt die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.
Gegen 18.15 Uhr waren der Fahrer eines Lkw und der mit drei Personen besetzte Renault Clio mit rumänischen Kennzeichen auf dem rechten Fahrstreifen der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs. Auf Höhe von Waldbrunn hatte sich der Verkehr aufgrund eines brennenden Autotransporters bei Helmstadt und einer Fliegerbombenentschärfung bei Triefenstein gestaut. Dem Sachstand nach fuhr der Lkw langsam auf dem rechten Fahrstreifen. Der 37-jährige Fahrer des Clio bemerkte dies offenbar nicht mehr rechtzeitig und prallte gegen das Heck des Lastwagens. Für ihn kam dann jede Hilfe zu spät. Sein 61-jähriger Beifahrer wurde schwer verletzt. Der 41-Jährige auf der Rücksitzbank erlitt leichte Verletzungen. Um beide kümmerte sich der Rettungsdienst.
Zur Klärung der Unfallursache und des genauen Unfallhergangs kam auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg auch ein Sachverständiger vor Ort. Von seinen Begutachtungen erhoffen sich die ermittelnden Beamten jetzt weitergehende Erkenntnisse.
Für die Dauer der Unfallaufnahme war die A3 in Richtung Frankfurt komplett gesperrt.
Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2015
Autotransporter komplett ausgebrannt – rund 100.000 Euro Schaden
HELMSTADT, LKR. WÜRZBURG.
(ppu) Ein mit Gebrauchtwagen beladener Autotransporter ist am Mittwochnachmittag auf der A3 bei Helmstadt komplett ausgebrannt. Der Fahrer konnte sich selbst rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieb unverletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 100.000 Euro.
Kurz vor 16.30 Uhr war ein 38-Jähriger aus dem Raum Wiesbaden mit dem Lkw auf der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs. Auf Höhe von Helmstadt fing das rechte Hinterrad des Anhängers vermutlich aufgrund eines technischen Defektes bzw. Schadens Feuer. Der Kraftfahrer konnte sein Gefährt noch auf den Standstreifen fahren, abstellen und sich selbst unverletzt in Sicherheit bringen. Der Lastzug samt den acht geladenen Gebrauchtwagen wurde ein Raub der Flammen.
Rasch vor Ort waren neben Streifen der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Helmstadt, Üttingen, Waldbrunn, Wertheim und Neubrunn, die die Flammen zügig im Griff hatten. Auch Einsatzkräfte des Rettungsdienstes waren vorsorglich vor Ort gekommen. Die Absicherung der Unfallstelle unterstützte eine Streife der Bundespolizei, die zufällig zu dem Unfall dazu gekommen war. Ein Schwerlastkran kümmerte sich um die Bergung des Lkw-Wracks. Ab etwa 19.30 Uhr war zumindest der linke Fahrstreifen für den Verkehr wieder freigegeben.
Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2015
Entschärfung einer 5-Zentner-Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg erfolgreich geglückt
TRIEFENSTEIN, LKR. MAIN-SPESSART.
(ppu) Im Zuge der Bauarbeiten des sechsspurigen Ausbaus der A 3 war am Mittwochmittag eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg entdeckt worden. Spezialisten konnten den Sprengkörper am frühen Abend unschädlich machen. Hierzu waren neben der A 3, die Schifffahrt auf dem Main und der Luftraum über dem Bombenfundort zeitweise komplett gesperrt.
Gegen 17:30 Uhr wurden an den Anschlussstellen Marktheidenfeld und Helmstadt Umleitungsstrecken über die B 8 eingerichtet und die Parkplätze in dem abgesperrten Bereich der A 3 geräumt. Pünktlich um 18:00 Uhr begannen die Spezialisten des Sprengkommandos mit der Entschärfung der 5-Zentner-Flieger-Bombe aus dem 2. Weltkrieg. Nach 18:40 Uhr war die Bombe entschärft und es konnte Entwarnung gegeben werden. Kurz darauf wurden die Sperrungen wieder aufgehoben. Nun folgt noch die Bergung und ordnungsgemäße Entsorgung der Bombe durch die Männer des Sprengkommandos.
Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2015
Foto: Polizei
Foto: Polizei
Dienstag, 17. November 2015
Herrenlose Tasche an Bushaltestelle – verdächtiger Gegenstand entpuppt sich als harmlos
WÜRZBURG.
(ppu) Eine herrenlose Tasche an einer öffentlichen Bushaltestelle hat am Dienstagnachmittag einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Nach einer Begutachtung durch Spezialisten hat sich der Inhalt der Tasche als harmlos herausgestellt. Der Gegenstand wird als Fundsache der zuständigen Behörde übergeben.
Kurz vor 14:00 Uhr hatte sich ein Mitarbeiter einer Synagoge am Polizeinotruf gemeldet und die herrenlose schwarze Tasche mitgeteilt. Der Gegenstand lag auf Sitzen einer öffentlichen Bushaltestelle in der Valentin-Becker-Straße. Da zunächst nicht auszuschließen war, dass es sich um einen gefährlichen Gegenstand handelt, haben Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt die Valentin-Becker-Straße auf etwa 200 Meter abgesperrt.
In der Folge wurde die technische Sondergruppe des Bayerischen Landeskriminalamtes aus München alarmiert, die sich mit mehreren Beamten sofort auf den Weg nach Würzburg machte. Gegen 17:00 Uhr trafen die Spezialisten an Ort und Stelle ein und begannen mit der technischen Begutachtung der Sporttasche. Gegen 17:30 Uhr war klar, dass sich lediglich Sportklamotten in der Tasche befanden.
Die Polizeisperren wurden gegen 18:00 Uhr wieder aufgelöst. Die vermutlich vergessene Sporttasche wird jetzt als Fundgegenstand der Stadt Würzburg übergeben.
Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2015
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