Samstag, 7. Juli 2012

Ein Toter und drei Verletzte bei Frontalzusammenstoß


ZEITLOFS, LKR. BAD KISSINGEN. 
(ppu) Auf der Staatsstraße 2289 sind am Samstagnachmittag zwei Pkw frontal zusammengestoßen. In dem gerammten Fahrzeug erlitten drei Personen schwere Verletzungen. Am Steuer des Pkw, der auf die Gegenfahrbahn kam, saß ein Mann, der höchstwahrscheinlich kurz zuvor einen Herzinfarkt erlitten hatte. Für den 75-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.

Der Rentner aus dem Landkreis Bad Kissingen war kurz nach 15.00 Uhr vom Zeitlofser Ortsteil Trübenbrunn in Richtung Zeitlofs unterwegs. Etwa 500 Meter nach Trübenbrunn geriet der Fahrer bei völlig übersichtlicher Strecke auf die linke Seite. Dort kam es zwischen dem Fiat, in dem der 75-Jährige allein fuhr, und einem entgegen kommenden VW Golf zu einem Frontalzusammenstoß, wobei die Fahrzeuge total zerstört wurden.

In dem VW erlitten der 20-jährige Fahrer aus dem Landkreis Bad Kissingen und seine Freundin aus dem angrenzenden Hessen schwere Verletzungen. Die junge Frau wurde mit einem Hubschrauber in eine Klinik nach Fulda geflogen. Der Fahrzeugführer und ein Bekannter, der leichter verletzt davon gekommen war, wurden mit Rettungsfahrzeugen in ein Bad Brückenauer Krankenhaus eingeliefert.

Bei dem toten Fiatfahrer spricht vieles dafür, dass er bereits vor dem Frontalzusammenstoß einen Herzinfarkt erlitten hatte und das Auto dann quasi führerlos auf die Gegenfahrbahn geriet. Letzte Klarheit zur Unfallursache erhofft sich die Polizeiinspektion Bad Brückenau von den Auswertungen einer Sachverständigen, die auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt eingeschaltet wurde. 

Die Staatsstraße war während der Unfallaufnahme komplett gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet, wobei die Polizeiinspektion Bad Brückenau von den Feuerwehren Zeitlofs und Rupboden unterstützt wurde.









Fotos: Berthold Diem, © B. Diem 2012

Reisewelle schwappt durch Bayern

Würzburg / Biebelried
Nach dem Ferienbeginn in NRW - unterstützt durch Urlauber aus dem benachbarten Ausland - rollte am Wochenende die erste große Reisewelle in Richtung Süden.
Besonders betroffen war wie immer die A3 bei Würzburg. Die Staus betrugen zweitweise eine Länge bis zu 50 km.











Fotos und Video: Berthold Diem, © B. Diem 2012

Donnerstag, 5. Juli 2012

Erneut schwerer Motorradunfall – Bei Regen gegen Leitplanke geprallt – An Unfallstelle verstorben


VEITSHÖCHHEIM, LKR. WÜRZBURG. 
(ppu) Die Serie schwerer Verkehrsunfälle in Unterfranken mit Beteiligung von Motorradfahrern hat sich am Donnerstagmorgen fortgesetzt. Nachdem bereits zwei Kradfahrer und ein Sozius bei zwei Unfällen am Mittwochabend in den Landkreisen Aschaffenburg und Würzburg lebensgefährlich bzw. schwer verletzt wurden, ist nun auf der Bundesstraße 27 ein 26 jähriger Motorradfahrer aus Würzburg ums Leben gekommen. Der Mann war bei starkem Regen gestürzt und gegen die Leitplanke geprallt.

Nach Zeugenaussagen hatte der Kradfahrer, der in Richtung Würzburg unterwegs war, gegen 07.45 Uhr bei Platzregen mehrere Fahrzeuge überholt. Dabei ist er dann zwischen der Staustufe und der ersten Abfahrt Veitshöchheim ohne Fremdeinwirkung gestürzt. Der Mann erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er trotz schneller medizinischer Versorgung noch am Unfallort verstarb. Die Rettungsleitstelle hatte auch einen Hubschrauber an die Unfallstelle beordert. Auch ein Notfallseelsorger ist im Einsatz.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg kam zur Klärung der genauen Unfallursache ein Sachverständiger an den Unfallort. Das total beschädigte Motorrad wurde sichergestellt.

Die Bundesstraße 27 war bis 10:00 Uhr komplett gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet. Dabei wurde die Polizeiinspektion Würzburg-Land von der Feuerwehr unterstützt.








 

Fotos und Video: Berthold Diem, © B. Diem 2012
 

Mittwoch, 4. Juli 2012

Kiliani Volksfest - Presserundgang

Würzburg
Am Freitag, 6. Juli 2012 beginnt das Würzburger Kiliani Volksfest.
Pressevertreter aus Würzburg und Umgebung nutzten heute, 04.07.2012, die Möglichkeit zu einem Presserundgang, auf dem die Fahr-, Belustigungs- und Imbissgeschäfte der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.

Weitere Informationen gibt es auf www.wuerzburg.de/kiliani











Fotos und Video: Berthold Diem, © B. Diem 2012

Dienstag, 3. Juli 2012

Frontalzusammenstoß - zwei Verletzte


GÜNTERSLEBEN, LKR. WÜRZBURG. 
(ppu) Zwei verletzte Autofahrerinnen und zwei total beschädigte Pkw sind die Bilanz eines Unfalls, der sich am Dienstagnachmittag zwischen Gadheim und Güntersleben ereignet hat. Eine Autofahrerin hatte die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und war dann auf der Gegenfahrbahn mit einem zweiten Pkw zusammengestoßen. 

Nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen war eine 32-Jährige kurz nach 13.00 Uhr mit ihrem Pkw in Richtung Güntersleben unterwegs. Auf einer langen Geraden verlor die Frau aus dem Landkreis Würzburg die Kontrolle über ihr Auto und kam auf das rechte Bankett. Dort prallte das Auto gegen die Leitplanke, wobei ein Rad abgerissen wurde. Danach schleuderte der Pkw auf die Gegenfahrbahn, wo er frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen stieß. Dabei erlitt die Unfallverursacherin schwere Verletzungen. Sie wurde mit einem Rettungsfahrzeug in ein Würzburger Krankenhaus eingeliefert. Mit etwas leichteren Verletzungen kam die 62-Jährige am Steuer des zweiten Pkw davon, die ebenfalls aus dem Landkreis Würzburg stammt. Auch sie wurde in eine Klinik gebracht. Die beiden an dem Zusammenstoß beteiligten Pkw der Marken Peugeot und Seat haben nur noch Schrottwert.

Die Kreisstraße WÜ 3 war deshalb in beiden Richtungen komplett gesperrt. Die Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Land wurden bei ihrer Arbeit vor Ort durch 20 Feuerwehrleute aus Güntersleben und einem Feuerwehrmann aus Veitshöchheim unterstützt.











Fotos: Berthold Diem, © B. Diem 2012

Montag, 2. Juli 2012

A 70 nach Unfällen komplett gesperrt – Eine Person schwer verletzt


KNETZGAU, LKR. HASSBERGE.
(ppu) Bei zwei Unfällen, die sich innerhalb weniger Minuten am Montagvormittag auf beiden Fahrspuren der A 70 ereignet haben, ist eine Person schwer verletzt worden. Ein Lkw war zunächst auf einen Warnleitanhänger der Autobahnmeisterei aufgefahren. Dabei waren auch Teile auf die Gegenfahrbahn geflogen. Dort wurden dann drei Pkw in einen weiteren Unfall verwickelt. Ein Fahrzeuginsasse war eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.

Der erste Unfall hatte sich gegen 07.40 Uhr ereignet, wobei der tschechische Lkw auf den Warnleitanhänger der Autobahnmeisterei auffuhr, der dort wegen einer Baustelle aufgestellt war. Dabei wurde niemand verletzt. Allerdings entstand sehr hoher Sachschaden. In der Folge musste die Richtungsfahrbahn Schweinfurt komplett gesperrt werden.

Bei diesem Unfall waren auch verschiedene Gegenstände auf die Gegenfahrbahn geflogen. Dort hatten einige Minuten später zwei Pkw bis zum Stillstand abgebremst. Ein dritter Autofahrer wurde offenbar zu spät auf diese Situation aufmerksam und fuhr auf den Pkw vor ihm auf, der dann noch auf das davor stehende Auto geschoben wurde. In einem der gerammten Fahrzeuge wurde eine Person eingeklemmt, die von der Feuerwehr befreit werden musste. Der Mann wurde mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht.








 

Fotos und Video: Berthold Diem, © B. Diem 2012

Tödlicher Unfall auf A3 - Rollerfahrer von PKW erfasst


Geiselwind, Lkr. Kitzingen

(ppu) Am späten Sonntagabend ist auf der A3 ein Rollerfahrer bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Ein Autofahrer war nach einem Überholvorgang wieder nach rechts eingeschert und hatte dort den Kradfahrer offenbar übersehen. Für den 54-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Der Pkw-Fahrer wurde mit einem Schock in ein Krankenhaus eingeliefert. Die A3 war in Richtung Nürnberg vier Stunden lang komplett gesperrt.

Nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen hatte ein 21-Jähriger gegen 22.30 Uhr zwischen den Anschlussstellen Geiselwind und Schlüsselfeld ein Auto überholt. Danach war der junge Mann aus München wieder nach rechts gewechselt und hatte dort einen Rollerfahrer erfasst. Das Krad verkeilte sich dabei am Pkw und wurde gut 90 Meter mitgeschleift. Der Kradfahrer aus Nürnberg wurde so schwer verletzt, dass er trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen eines zufällig anwesenden Arztes noch an der Unfallstelle verstarb.

Durch den Aufprall war der Tank des Rollers geplatzt. Kurz danach standen sowohl das Kraftrad als auch das Auto in Flammen. Beide Fahrzeuge brannten vollständig aus. Das Feuer wurde durch die Feuerwehr Geiselwind gelöscht.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft kam ein Sachverständiger an die Unfallstelle. Bis zum Abschluss der Unfallaufnahme durch Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried war die A3 in Richtung Nürnberg komplett gesperrt. Erst ab 02.30 Uhr gab es wieder freie Fahrt.











Fotos und Video: Berthold Diem, © B. Diem 2012