Dienstag, 12. Dezember 2017

Sattelzug prallt auf Silozug - LKW-Fahrer verstirbt bei Auffahrunfall

WÜRZBURG/KIST
(ppu) Am frühen Nachmittag ereignete sich auf der A3 zwischen der AS Würzburg/Kist und der AS Heidingsfeld in Fahrtrichtung Nürnberg ein folgenschwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Lkw-Fahrer tödlich verletzt wurde. Nach kurzfristiger Vollsperrung wurde der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Gegen 13:15 Uhr befuhr der Fahrer eines mit Metallstäben beladenen, slowenischen Lkw die A3 in Richtung Nürnberg. Kurz nach der AS Würzburg/Kist fuhr dieser dem derzeitigen Ermittlungsstand nach nahezu ungebremst auf einen am Stauende stehenden, polnischen Lkw auf. Der Unfallverursacher wurde bei dem Unfall in seinem Führerhaus eingeklemmt und erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Neben einem Rettungshubschrauber waren die Feuerwehren Würzburg und Kist, sowie die Autobahnmeisterei eingesetzt. Die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried übernahm die Ermittlungen zur Unfallursache, zu denen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Sachverständige hinzugezogen wurde.

Für den Zeitraum des Rettungs- und Bergungseinsatzes musste die Autobahn in Fahrtrichtung Nürnberg mehrmals kurzfristig komplett gesperrt werden. Zwischendurch wurde der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet.















Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2017

Samstag, 9. Dezember 2017

Drei schwerverletzte Verkehrsteilnehmer auf der Autobahn - Unfallverursacher flüchtig

Waldbrunn, Lkr. Würzburg. 
(ppu) Am Freitagabend, den 08.12.2017, kam es auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Frankfurt a. Main, auf Höhe der Ortschaft Waldbrunn zu einem folgenschweren Unfall. Gegen 17:25 Uhr wechselte der Fahrer eines unbekannten Pkw vom rechten auf den mittleren Fahrstreifen. Hierbei übersah er einen sich von hinten nähernden Pkw der Marke VW. Der Fahrzeugführer des Pkw VW wich, um einen Zusammenstoß zu verhindern, auf den linken Fahrstreifen aus. Dort befand sich jedoch ein Pkw der Marke Seat mit hoher Geschwindigkeit und es kam zu einem seitlichen Zusammenstoß. Beide Fahrzeugführer verloren die Kontrolle über ihre Fahrzeuge. Der Pkw Seat überschlug sich mehrmals und kam auf dem Dach zum Liegen. Der Pkw VW wiederum schleuderte quer über die Fahrbahn und prallte gegen einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Lkw. Ein weiterer nachfolgender Pkw konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und prallte in den auf dem Dach liegenden Pkw Seat. Die Autobahn ist an der Unfallstelle dreispurig ausgebaut. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung existiert dort nicht. Drei Fahrzeuginsassen aus den verunfallten Pkws mussten mit Verletzungen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 61500 EUR. An der Unfallstelle waren insgesamt 18 Mann aus zwei freiwilligen Feuerwehren sowie 3 Rettungswägen und 3 Notärzte im Einsatz.

Der Fahrer des unfallverursachenden Fahrzeuges ist flüchtig. Wer kann Hinweise zum flüchtigen Fahrzeug geben? Die Polizei bittet mögliche Zeugen sich unter der folgenden Telefonnummer oder E-Mail Adresse zu melden. Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried Tel.-Nr. 09302-9100 oder E-Mail vpi.wuerzburg-biebelried@polizei.bayern.de








Freitag, 8. Dezember 2017

Bombendrohung am Unigelände - größerer Polizeieinsatz vor Ort

WÜRZBURG. 
(ppu) Nach dem Eingang einer Bombendrohung bei der Uni in der Nacht zum Freitag ist das Areal am Hubland am späten Vormittag von der Polizei vorsorglich geräumt worden.

Betroffen davon waren sicher mehrere tausend Menschen, die sich aus polizeilicher Sicht vorbildlich, geordnet und ruhig zu den auch für derartige Situationen eingerichteten Sammelplätzen begeben hatten.

Die Absuchmaßnahmen sind mit Stand 12.40 Uhr beendet. Die Polizei hat keine verdächtigen Gegenstände vor Ort aufgefunden. Studenten und Mitarbeiter können auf das Gelände zurückkehren.

Die polizeilichen Ermittlungen zur Identität des Verursachers dauern weiterhin an.

Das Polizeipräsidium Unterfranken bedankt sich bei allen Betroffenen für das entgegengebrachte Verständnis.


















Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2017
Video folgt
           

Dienstag, 5. Dezember 2017

Brand eines Einfamilienhauses - Schaden im sechsstelligen Bereich

Höchberg, Lkr. Würzburg
(ppu) Bei dem Brand eines Einfamilienhauses am Mittwochabend entstand ein Sachschaden im unteren sechsstelligen Bereich. Wie es zu dem Brandausbruch in der Garage kommen konnte, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen, welche die Würzburger Kripo übernommen hat.

Die ersten Mitteilungen über einen Garagenbrand in der Bayernstraße erreichten die Einsatzzentrale der Polizei um kurz vor 19:00 Uhr. Trotz eines von der Integrierten Leitstelle Würzburg aufgerufenen Großaufgebotes der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus nicht verhindert werden. Die vier Bewohner konnten das Haus unverletzt verlassen. Dem derzeitigen Ermittlungsstand nach entstand ein Schaden im sechsstelligen Bereich.

Die Brandursache und die genaue Schadenshöhe ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen, welche die Kripo Würzburg übernommen hat.






















Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2017

Maschinenbrand in Druckerei - mehrere Feuerwehren im Einsatz

Würzburg-Heuchelhof
(bf) Heute Nachmittag rückte die Feuerwehr zu einem Brand in die Delpstraße im Gewerbegebiet Heuchelhof/Rottenbauer aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand in einer Halle eine ca. 40 m³ große Lagerfläche aus Baumwollprodukten im Vollbrand. Alle Mitarbeiter verließen von selbst das Gebäude.
 
Die Feuerwehrkräfte nahmen sofort drei Strahlrohre vor, um den Brand von mehreren Seiten zu bekämpfen. Dadurch konnte eine Ausbreitung auf die Halle und weitere Maschinen verhindert werden. Nachdem das Feuer schnell unter Kontrolle war, mussten die Atemschutztrupps das Brandgut in wassergefüllte Container verladen, um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Drei Angestellte brachte der Rettungsdienst mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Würzburger Kliniken.
 
Nach zwei Stunden waren die Nachlöscharbeiten beendet und die Freiwilligen Feuerwehren aus Rottenbauer und Reichenberg sowie die Berufsfeuerwehr konnten mit insgesamt 40 Einsatzkräften wieder einrücken. Der Rettungsdienst und die Polizei waren ebenfalls mit mehreren Fahrzeugen vor Ort.












Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2017