Montag, 2. Januar 2017

Unfall auf A3 mit 6 Fahrzeugen - 7 Personen verletzt - Rettungsdienste mit Großaufgebot vor Ort

Lkr. Würzburg
(vpi) Am Montagvormittag ist ein Geländewagen auf der A 3 zwischen den Anschlussstellen Kist und Würzburg-Heidingsfeld mit mehreren Fahrzeugen am Stauende kollidiert. Sieben Personen wurden dabei verletzt. Den Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 60.000 Euro. Die Fahrbahn in Richtung Nürnberg musste komplett gesperrt werden.

Gegen 11:00 Uhr hatten sich etwa drei Kilometer nach der Anschlussstelle Kist  Fahrzeugkolonnen gebildet. Auf dem rechten Fahrstreifen waren die Fahrzeuge teilweise zum Stillstand gekommen. Ein 48-jähriger Porschefahrer fuhr mit seinem Cayenne auf das Stauende zu und kam nach rechts auf den Seitenstreifen, der mit einer dünnen Schneeschicht bedeckt war. Er verlor die Kontrolle über seinen schweren SUV und krachte mit Wucht seitlich in die Kolonne.

Der Nissan Qashqai eines 47-Jährigen aus dem Landkreis Aschaffenburg und der Mitsubishi Outlander eines 53 Jahre alten Mannes aus Hessen wurden dabei erheblich beschädigt. Außerdem schrammte der SUV noch an drei weiteren Pkw entlang. Die Unfallfahrzeuge, die danach kreuz und quer standen, blockierten alle drei Fahrstreifen.

Neben dem Porschefahrer und seiner 51-jährigen Beifahrerin wurden noch fünf Insassen in den anderen Wägen verletzt. Zu schwereren Verletzungen kam es nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei zum Glück nicht. Die meisten kamen mit Prellungen davon.

Zur Erstversorgung wurde der Notarzt mit dem Rettungshubschrauber zur Unfallstelle gebracht, die Verletzten später mit mehreren Krankenwägen in umliegende Kliniken. Vier der sechs beteiligten Pkw mussten abgeschleppt werden.

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Kist und Waldbüttelbrunn sowie der Berufsfeuerwehr aus Würzburg waren vor Ort. Sie unterstützten die Beamten der Autobahnpolizei bei der Absicherung der Unfallstelle und kümmerten sich um ausgelaufene Betriebsstoffe und herumliegende Fahrzeugteile. Während der Bergungs- und Reinigungsarbeiten, die bis in die Mittagsstunden dauerten, war die A 3 in Richtung Nürnberg komplett gesperrt.

















Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2017

Sonntag, 1. Januar 2017

Brand auf einer Dachterrasse - Ursache vermutlich Silvesterrakete

Würzburg - OT Heuchelhof
(ppu) Zu einem Brand auf einer Dachterrasse ist es kurz nach Mitternacht in der Silvesternacht gekommen. Da anfänglich von einem Dachstuhlbrand ausgegangen werden musste, räumte ein Großaufgebot der Feuerwehr und Polizei das Mehrfamilienhaus. Noch in der Nacht übernahm die Kripo Würzburg die weiteren Ermittlungen zur Brandursache und zur Schadenshöhe.

Der Einsatzzentrale der Feuerwehr und der Polizei teilten gegen 00:20 Uhr mehrere Anrufer einen Dachstuhlbrand in der Luxemburger Straße mit. Die Würzburger Feuerwehr, wie auch die Polizei, war innerhalb kürzester Zeit mit einer Vielzahl an Einsatzkräften vor Ort. Die Räumung des Mehrfamilienhauses wurde durch einen kompletten Stromausfall in dem Haus erschwert und führte zu einer zeitintensiveren Kontrolle der Fahrstühle nach eingeschlossen Personen. Die 35 Anwohner konnten unverletzt das Haus verlassen und sich während der Löscharbeiten in dem benachbarten Stadtteilkaffee aufwärmen. Gegen 01:30 Uhr konnten die Anwohner dann wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die ersten Ermittlungen der Würzburger Kripo lassen auf einen Brandausbruch im Bereich eines Metallschuppens auf der Dachterrasse schließen.

Die genaue Brandursache und die Ermittlung der exakten Schadenshöhe ist nun Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen, welche die Würzburger Kripo übernommen hat.










Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2017

Freitag, 30. Dezember 2016

Nach Unfall auf A3 erst ins Krankenhaus dann hinter Gitter

KIST, LKR. WÜRZBURG;DETTELBACH, LKR. KITZINGEN. 
(vpi) Am Mittwochmorgen ereignete sich auf der A 3 bei Kist  - wie bereits berichtet - ein Auffahrunfall bei dem fünf Personen leicht verletzt worden waren. Im Rahmen der Unfallaufnahme kamen die Beamten der Autobahnpolizei auf weitere Straftaten, die dem Unfallverursacher und seiner Partnerin zur Last gelegt werden. 

Der 29-jährige Mann war leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht und ambulant behandelt worden. Am frühen Nachmittag ließ er sich von seiner Partnerin abholen und wie vereinbart zur Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried am Mainfrankenpark bringen. Die 39 Jahre alte Frau hatte zuvor sein Gepäck aus dem Unfallfahrzeug geholt.

Im weiteren Verlauf bemerkten die Polizisten nicht nur bei ihm sondern auch bei der Frau drogentypische Auffälligkeiten. Tests bei beiden ergaben Hinweise auf den Konsum von Amphetamin und Metamphetamin. Blutentnahmen folgten. In seinem Gepäck hatte der 29-Jährige außerdem 11 Tütchen mit Metamphetamin deponiert. Das Rauschgift wurde sicherstellt.

Im Fahrzeug der Frau und in dem Unfallfahrzeug entdeckten die Beamten außerdem diverse Werkzeuge, die erfahrungsgemäß zu Aufbrüchen verwendet werden. Deshalb nahmen sie auch die anderen zum Teil hochwertigen Gegenstände im Pkw der Frau genauer unter die Lupe.

Bei umfangreichen Ermittlungen wurde bekannt, dass zwei Mobiltelefone aus Einbrüchen im Bereich von Freising und München stammen, eine Fotoausrüstung und ein Notebook bei zwei Kfz-Aufbrüchen in Frankfurt entwendet wurden. Weiteres Computerzubehör konnte Diebstahlen in Fürstenfeldbruck und einer bestohlenen Frau aus Regensburg zugeordnet werden. Ob das Pärchen für weitere, bereits bekannte Einbrüche im Raum Frankfurt in Frage kommt, wird derzeit durch die zuständige Kriminalpolizei abgeklärt.

Gegen beide Personen, die keinen ständigen Wohnsitz in Deutschland haben, wird nun unter anderem wegen Verdachts der Hehlerei, Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und Fahren unter Drogeneinwirkung ermittelt. Sie wurden vorläufig festgenommen und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der gegen beide Verdächtigen Haftbefehl erließ. Sie sitzen nun hinter Gittern.  





Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2016

Mittwoch, 28. Dezember 2016

Schwächeanfall am Steuer - zwei Verletzte bei Frontalzusammenstoß

Marktheidenfeld, Lkr. Main-Spessart
(Erstmeldung) Bei einem Frontalzusammenstoß in Marktheidenfeld sind am frühen Mittwoch Abend zwei Personen verletzt worden.
Nach ersten Informationen erlitt der Fahrer eines Mazda in der Georg-Mayr-Straße gegen 16:30 Uhr offenbar einen Schwächeanfall. Dabei geriet sein sein PKW auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen.
Bei dem Unfall wurden zwei Personen zum Glück nur leicht verletzt.
Während der Unfallaufnahme war die Georg-Mayr-Straße gesperrt, der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.






Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2016

PKW kommt von Fahrbahn ab und überschlägt sich - Seniorin schwer verletzt

Bischbrunn, Lkr. Main-Spessart
(ppu) Eine 77-Jährige ist am Mittwochnachmittag auf der Staatsstraße zwischen Straßlücke und dem Torhaus Aurora mit ihrem Pkw von der Fahrbahn abgekommen. Der Wagen überschlug sich und kam mehrere Meter neben der Straße zum Liegen. Schwerverletzt kam die Seniorin in eine Klinik.

Nach ersten Erkenntnissen zum Unfallhergang befuhr die 77-Jährige aus dem Raum Darmstadt mit ihrem Audi die Staatsstraße 2312 zwischen Straßlücke und dem Torhaus Aurora. Aus bislang unklarer Ursache kam sie wohl alleinbeteiligt in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Audi überschlug sich mehrfach und kam etwa 10 Meter weiter im Straßengraben zum Liegen.

Andere Autofahrer hielten sofort an und kümmerten sich um die Verunglückte bis eine Streife der Marktheidenfelder Polizei, der Rettungsdienst und die örtlichen Freiwilligen Feuerwehr eintrafen. Schwer verletzt wurde die Rentnerin in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Pkw ist vermutlich ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Aufräum- und Bergungsarbeiten, für die auch ein Kran anrücken musste, war die Staatsstraße komplett gesperrt.














Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2016

Vier Verletzte bei Unfall im Kreuzungsbereich

Würzburg
(PIWüSt) Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochvormittag sind gleich mehrere Unfallbeteiligte verletzt worden. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurden insgesamt vier Personen in ein Würzburger Krankenhaus eingeliefert.
Gegen 10.00 Uhr fuhr eine 41-Jährige mit ihrem Audi auf der Mainaustraße in Richtung Zellerau. An der Kreuzung Georg-Eydel-Straße missachtete sie das Rotlicht der Ampel und fuhr in den Kreuzungsbereich ein. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem vorfahrtsberechtigten Pkw Peugeot, dessen 44-Jähriger Fahrer nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte. Die 41-Jährige am Steuer des Audis prallte frontal gegen  die Fahrerseite des Peugeots. Der Fahrer des Peugeot sowie die weiteren drei Mitfahrerinnen, darunter auch ein 7-jähriges Mädchen, mussten verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Die Unfallverursacherin blieb unverletzt. Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen wird auf etwa 8.500 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme wurde der Verkehr im Kreuzungsbereich durch Polizeibeamte geregelt, somit kam es zu keinen größeren Verkehrsbehinderungen. Die Unfallaufnahme erfolgte durch eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.









Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2016

Autofahrer kracht auf Pkw - Fahrer vermutlich eingeschlafen

Kist, Lkr. Würzburg
(VPI) Am Montagmorgen ist ein offensichtlich übermüdeter Autofahrer auf der A 3 heftig auf einen vorausfahrenden Pkw aufgefahren. Fünf Personen wurden dabei leicht verletzt.

Gegen 08:35 Uhr fuhr ein 29-jähriger Mann in Richtung Nürnberg. Kurz nach der Anschlussstelle Kist fuhr er mit seinem Kleinwagen der Marke Chevrolet ungebremst auf einen wesentlich langsameren Kia Rio auf. Beide Kleinwägen wurden durch die Wucht des Aufpralls in die Außenleitplanke geschleudert und total beschädigt.

Der Notarzt wurde eingeflogen. Sowohl der junge Mann als auch alle vier Insassen des anderen Fahrzeugs im Alter 26, 29, 55 und 58 Jahren wurden glücklicherweise nur leicht verletzt. Sie wurden mit Krankenwägen in Würzburger Kliniken gebracht. Gesprächsweise räumte der 29-Jährige gegenüber den Polizisten ein, am Steuer wohl eingeschlafen zu sein.

Für die Landung des Rettungshubschraubers sperrten Beamte der Autobahnpolizei die vierspurige Fahrbahn in Richtung Nürnberg. Während der Bergung der Fahrzeuge konnte der Verkehr auf zwei Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbei fahren. Es entstand nur ein kurzer Stau, der sich schnell wieder auflöste.







Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2016