Donnerstag, 16. Februar 2012

PKW auf Kompost - zur Entsorgung eher ungeeignet

Würzburg Rottenbauer
(Erstmeldung) Glück im Unglück hatte ein PKW-Fahrer am Donnerstag Vormittag. Im Stadtteil Rottenbauer befuhr er die Straße Am Schellengraben bergabwärts und konnte an der Einmündung zum Rottenbauerer Grund aufgrund Straßenglätte nicht anhalten. Der PKW schoß über die vorfahrtsberechtigte Straße, fuhr auf der gegenüberliegenden Seite eine Böschung hoch, durchbrach eine Hecke und landete schließlich - auf dem Komposthaufen eines Gartengrundstückes.
Da diese Art der Entsorgung für einen PKW eher ungeeignet ist, wurde der Abschleppdienst gerufen.
Der PKW-Fahrer wurde zum Glück nur leicht verletzt.












Fotos und Video: Berthold Diem, © B. Diem 2012

Anhänger löst sich von Lkw – Deichsel ragt auf Gegenfahrbahn

KÜRNACH, LKR. WÜRZBURG. 
(ppu) Bei einem ungewöhnlichen Verkehrsunfall ist auf der A 3 am Mittwochabend eine Person leicht verletzt worden, nachdem sich von einem Lkw der Anhänger gelöst hatte. Danach ragte die Deichsel durch die Mittelleitplanke auf die Gegenfahrbahn, wo drei Pkw beim Überfahren beschädigt wurden. Glücklicherweise erlitt nur ein Insasse leichte Verletzungen. Der Sachschaden dürfte sich auf mindestens 30.000 Euro belaufen. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten dauerten bis Mitternacht an.
Gegen 20.50 Uhr war ein 51-jähriger aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld mit seinem mit Stückgut beladenen Lastkraftzug in Richtung Ulm unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Gramschatzer Wald und Würzburg/Estenfeld löste sich aus noch ungeklärter Ursache die Zugdeichsel aus dem Anhängermaul. In der Folge durchbrach die Deichsel die Mittelleitplanke, die auf etwa 30 Meter beschädigt wurde, und ragte danach etwa einen Meter auf den linken Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn Kassel, während der Lkw nach etwa 50 Metern auf dem Seitenstreifen anhielt. In Richtung Kassel fuhren drei Pkw über die auf dem Boden liegende Starrdeichsel, wobei an den Autos u.a. Radaufhängungen und Reifen beschädigt wurden. In einem der Fahrzeuge erlitt ein Mann Schürfwunden.
Wegen der  Bergungsmaßnahmen war in Richtung Ulm der linke Fahrstreifen und auf der Gegenfahrbahn beide Fahrstreifen gesperrt. Der Verkehr wurde über den Standstreifen bzw. in Richtung Ulm auf dem rechten Fahrstreifen vorbei geleitet. In beiden Richtungen hatten sich Staus mit einer Länge von jeweils etwa vier Kilometern gebildet.





Fotos: Berthold Diem, © B. Diem 2012

Dienstag, 14. Februar 2012

3 Verletzte bei Frontalzusammenstoß auf B19

GIEBELSTADT, LKR. WÜRZBURG. 
(ppu) Am Dienstagabend sind bei einem Verkehrsunfall auf der B 19 zwei junge Frauen schwer und ein Mann leicht verletzt worden. Ein Audi war bei winterlichen Straßenverhältnissen ins Schleudern geraten und mit einem entgegenkommenden VW kollidiert. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Bundesstraße blieb für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme bis ca. 22.30 Uhr komplett gesperrt.

Nach den bisherigen Erkenntnissen war gegen 19.20 Uhr eine 20-Jährige aus dem Landkreis Würzburg mit ihrem Audi von Herchsheim in Richtung Giebelstadt unterwegs. Kurz vor der Einmündung zur Kreisstraße WÜ 46 verlor die junge Frau auf der winterglatten Straße die Kontrolle über ihr Fahrzeug und geriet dadurch in den Gegenverkehr. Ein 39-jähriger VW-Fahrer konnte offenbar nicht mehr rechtzeitig reagieren und fuhr frontal gegen die Fahrerseite des Audis.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde die 20-Jährige in dem Audi eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr unter Einsatz der Rettungsschere aus dem Fahrzeug befreit werden. Ihre zwei Jahre jüngere Beifahrerin sowie der VW-Fahrer konnten sich selbst aus den Fahrzeugen befreien. Während der Mann mit leichteren Verletzungen davon kam, wurden die beiden Insassen im Audi schwer, die Fahrerin sogar lebensbedrohlich verletzt. Alle Beteiligten wurden durch den Rettungsdienst in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Die beiden beteiligten Pkw haben nach dem Verkehrsunfall nur noch Schrottwert. Die Gesamtschadenshöhe dürfte nach ersten Schätzungen über 10.000 Euro betragen.












Fotos und Video: Berthold Diem,  © B. Diem 2012

Montag, 6. Februar 2012

Eiskeller Mainfranken

Die Kälte hat auch Mainfranken fest im Griff.
Festgefrorene Schiffe auf dem Main, Schlittschuhläufer - und Feuerwehrleute, die den Ernstfall proben.
Hier sind Impressionen von den beiden letzten Tagen.











Fotos und Video: Berthold Diem  © B. Diem 2012

Freitag, 27. Januar 2012

2 tote Polizisten bei Unfall auf A3 - Nachtrag

WERTHEIM, MAIN-TAUBER-KREIS. 
(ppu) Nach dem schrecklichen Verkehrsunfall auf der A3, bei dem am Donnerstagabend zwei junge Polizeibeamte ums Leben kamen, liegen jetzt weitere Einzelheiten zum Unfallgeschehen vor. Demnach platzte an dem mit Zement beladenen Silozug der linke vordere Reifen. Dadurch sackte der Zug nach links ab und steuerte in die Mittelleitplanke. Diese durchbrach der Lkw und stieß auf der Richtungsfahrbahn Würzburg mit dem mit drei Beamten und einer Beamtin besetzten Dienstfahrzeug der Würzburger Bereitschaftspolizei zusammen, das auf der linken Spur unterwegs war. An die Unfallstelle kam auch der Staatssekretär im Bayerischen Innenministerium, Herr Gerhard Eck, und informierte sich über das Unfallgeschehen.

Der von dem Lkw geladene Silotank war in der Folge auf den VW-Bus gekippt, wobei der 23-jährige Fahrer und ein zwei Jahre älterer Beamter, der hinter ihm saß, von dem niedergedrückten Fahrzeugdach eingeklemmt und getötet wurden. Eine 24-jährige Beamtin und ein ein Jahr älterer Polizist kamen mit leichteren Verletzungen in ein Krankenhaus. Auch der Fahrer des Silozuges aus Baden-Württemberg kam leichtverletzt in eine Klinik.

Der Lkw war nach dem Zusammenstoß über die komplette Richtungsfahrbahn Nürnberg gerutscht und entgegen der Fahrtrichtung im Straßengraben zum Stehen gekommen. Der von der Ladepritsche gefallene Silotank lag hinter dem Lkw auf der Fahrbahn.

Ein Autofahrer aus Duisburg, der hinter dem Dienstauto der Polizei unterwegs war, konnte einen Zusammenstoß mit dem Lkw nur dadurch vermeiden, dass er seinen Audi gegen die Mitteleitplanke lenkte. Der Mann am Steuer und seine Beifahrerin kamen mit dem Schrecken davon. Die Unfallstelle erstreckte sich über eine Länge von ca. 150 Metern.

Die beiden getöteten Polizisten wurden von den Feuerwehren Wertheim, Waldbrunn, Uettingen und Helmstadt aus dem total zerstörten Dienst-Pkw geborgen. Für die Versorgung und den Transport der Verletzten hatte die Rettungsleiststelle vier Rettungsfahrzeuge, zwei Notärzte und einen Einsatzleiter Rettungsdienst an die Unfallstelle entsandt. Darüber hinaus waren auch Notfallseelsorger vor Ort, die sich um Zeugen und Einsatzkräfte kümmerten.

Die A3 war in Richtung Würzburg bis 03.00 Uhr komplett gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Marktheidenfeld abgeleitet. In Richtung Frankfurt war die Autobahn über den Standstreifen befahrbar.











Fotos und Video. Berthold Diem,  © B. Diem 2012

Sattelzug durchbricht Mittelleitplanke – Zwei Tote und zwei Verletze in Polizeiauto

HELMSTADT, LKR. WÜRZBURG
(ppu) Bei einem Verkehrsunfall auf der A3 sind am Donnerstagabend zwischen den Anschlussstellen Wertheim und Helmstadt zwei Polizeibeamte getötet worden. Ein weiterer Polizist und eine Polizistin kamen wie ein Lkw-Fahrer mit leichteren Verletzungen davon. Ein Sattelzug hatte die Mittelleitplanke durchbrochen und war auf der Gegenfahrbahn mit dem VW-Bus der Polizei kollidiert. Die Autobahn war in Richtung Würzburg komplett gesperrt. 

Ein aus mehreren Fahrzeugen bestehender Zug der Bereitschaftspolizei Würzburg war nach einem Einsatz in Aschaffenburg auf der Rückfahrt nach Würzburg. Gegen 19.00 Uhr hatte der Fahrer eines Sattelzugs, der in Richtung Frankfurt unterwegs war, die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und die Mittelleitplanke durchbrochen. Nach den inzwischen vorliegenden Erkenntnissen dürfte an dem Sattelzug ein Reifen geplatzt sein. Auf der Richtungsfahrbahn Würzburg kam es dann zum Zusammenstoß mit einem VW-Bus, in dem sich drei Beamte und eine Beamtin befanden.

Bei dem Unfall erlitten in dem Dienstauto der Fahrer und ein hinter ihm sitzender Beamter - 25 und 23 Jahre alt - tödliche Verletzungen. Die zwei weiteren Fahrzeuginsassen - 24 und 25 Jahre alt -erlitten nach den vorliegenden Erkenntnissen leichtere Verletzungen. Sie wurden wie der 61 jährige Fahrer des Sattelzuges vom Rettungsdienst in Krankenhäuser eingeliefert.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg hatte eine Sachverständige an der Unfallstelle ihre Arbeit aufgenommen. Die Unfallaufnahme erfolgte durch Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg - Biebelried. 











Fotos und Video: Berthold Diem, © B. Diem 2012
 

Mittwoch, 25. Januar 2012

Bei Frontalzusammenstoß - zwei Pkw-Fahrer verletzt


MARGETSHÖCHHEIM, LKR. WÜRZBURG. 
(ppu) Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Staatsstraße 2300 Höhe Margetshöchheim sind am Mittwochmorgen zwei Pkw-Fahrer verletzt worden. Die beiden Männer wurden mit mittelschweren Verletzungen in Würzburger Krankenhäuser gebracht. Insgesamt drei Fahrzeuge waren an dem Verkehrsunfall beteiligt. Der Gesamtschaden dürfte nach ersten Schätzungen rund 10.000 Euro betragen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen war die Spur in Richtung Würzburg Höhe der Ortsmitte Margetshöchheim aufgrund Holzschnittarbeiten der Straßenmeisterei blockiert. Die Arbeitsstelle war ordnungsgemäß abgesichert, als sich wenige Minuten vor 10.00 Uhr eine Kolonne von drei Fahrzeugen aus Richtung Zellingen näherte. Alle drei Fahrzeuge fuhren nach links auf die Gegenspur, um die Arbeitsstelle zu umfahren.

Nachdem die Fahrerin des ersten Fahrzeugs einen entgegenkommenden Astra bemerkte, fuhr sie nach rechts in eine Lücke von zwei geparkten Lkw der Straßenmeisterei. Da die Lücke zwischen den Lkw nicht groß genug für die beiden folgenden Pkw der Marke Opel Zafira und Opel Calibra war, mussten diese die Arbeitsstelle weiter umfahren. Als der Zafira kurze zeit später nach rechts scherte, wurde er hinten links von dem entgegenkommenden Astra touchiert. Unmittelbar danach kam es zum Frontalzusammenstoß zwischen dem Calibra und dem Astra.

Während der Zafirafahrer mit dem Schrecken davon kam, mussten die Fahrer der zwei anderen beteiligten Pkw durch den Rettungsdienst in nahegelegene Krankenhäuser gebracht werden. Der Calibra und der Astra haben nach der Kollision nur noch Schrottwert.

Die Staatsstraße 2300 war Höhe Margetshöchheim für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme und der erforderlichen Bergungsmaßnahmen gut eine Stunde lang komplett gesperrt. Der Verkehr wurde durch den Ortsbereich umgeleitet. Im Einsatz befanden sich neben den Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Land auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Erlabrunn und Margetshöchheim.







 

 
Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2012