Dienstag, 17. Juli 2012

Lastzug kippt auf Pkw -- Zwei Schwerverletzte -- Autobahn gesperrt

WERNECK, LKR. SCHWEINFURT.

(ppu) Am Montagabend sind bei einem schweren Verkehrsunfall im Baustellenbereich der Autobahn 7 vier italienische Staatsangehörige zum Teil schwer verletzt worden. Ein LKW samt Anhänger war umgekippt und begrub den Wagen der beiden Ehepaare im Frontbereich unter sich. Fahrer und Beifahrerin kamen mit Rettungshubschrauber in Krankenhäuser. Die A 7, die derzeit wegen der
Bauarbeiten vierspurig auf der Richtungsfahrbahn Würzburg verläuft, ist komplett gesperrt.

Gegen 20.00 Uhr war der Fahrer des Lastzuges im Baustellenbereich zwischen dem Autobahndreieck Schweinfurt-Werneck und Wasserlosen in Richtung Fulda unterwegs, als er aus bislang unklaren Gründen zunächst ins Bankett geriet. Der Lkw-Führer steuerte gegen, kam nach links und prallte gegen einen entgegenkommenden Sattelzug. Nun riss der Fahrer sein Lenkrad nach rechts, der Zug prallte gegen die Mittelleitplanke, kippte um und fiel auf den in Richtung Würzburg fahrenden Pkw mit zwei italienischen Ehepaaren.

Das Ehepaar im Fond des Wagens war zunächst eingeklemmt, die Beifahrerin konnte sich nach einiger Zeit allerdings selbst befreien. Ihr Ehemann am Steuer musste von der Feuerwehr befreit werden. Nach ärztlicher Versorgung vor Ort brachte ein Rettungshubschrauber die beiden in eine Klinik. Die Eheleute im Heckbereich des Pkw schafften es, sich unmittelbar nach dem Unfall selbst aus dem Wrack zu retten. Beide blieben leichter verletzt und wurden vom Rettungsdienst erstversorgt und danach in ein Schweinfurter Krankenhaus gebracht. Ein zweiter Pkw, der ebenfalls in Richtung Würzburg unterwegs war, wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Hier entstand lediglich Blechschaden im Frontbereich.

Derzeit (22.30 Uhr) laufen die Bergungsmaßnahmen auf der Autobahn auf Hochtouren. Ein Spezialkran zur Bergung des Lastzuges musste anrücken. Die Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck leitet federführend den Einsatz und hat eine Ableitung des Autobahnverkehrs in Richtung Fulda am Autobahnkreuz Schweinfurt-Werneck eingerichtet. In der Gegenrichtung wird der Verkehr an der Anschlussstelle Hammelburg ausgeleitet. Allerdings sind zwischenzeitlich auch die Umleitungsstrecken überlastet.



Nachtrag:



Nach dem schweren Verkehrsunfall in der Nacht zum Dienstag, bei dem ein Lastzug samt Anhänger umgekippt war und zur Hälfte  einen Peugeot unter sich begrub, sind die Bergungsarbeiten seit 07.30 Uhr beendet und die Autobahn wieder in beide Richtungen befahrbar.

Wie bereits berichtet, hatte ein 23-jähriger Kraftfahrer aus Würzburg gegen 20.00 Uhr aus weiterhin unklaren Gründen die Kontrolle über seinen Lastzug verloren und war zunächst ins Bankett geraten. Durch mehrere Gegenlenkbewegungen innerhalb des Baustellenabschnitts kippte der Zug samt Anhänger um und fiel auf den in Richtung Würzburg fahrenden Peugeot.

Der 54-jährige italienische Fahrer des Peugeot war zunächst eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Die 34-jährige Beifahrerin war ebenfalls eingeklemmt, konnte sich jedoch genauso wie eine 56-Jährige und ihr zwei Jahre jüngerer Mann, die im Heck des Wagens saßen, selbst befreien. Das Ehepaar auf den Vordersitzen kam mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Niederwerrn, Werneck, Poppenhausen, Schweinfurt und Sömmersdorft waren mit cirka 18 Fahrzeugen und rund 80 Einsatzkräften bis in die Morgenstunden im Einsatz. Besonders tragisch ist, dass sich einer der Floriansjünger bei einem Sturz an der Unfallstelle verletzte und vermutlich einen Armbruch erlitt.


















Fotos und Video: Berthold Diem, © B. Diem 2012

Montag, 16. Juli 2012

Nach Überschlag im Straßengraben gelandet

Reichenberg, Lkr. Würzburg
(Erstmeldung) Glück im Unglück hatte eine PKW-Fahrerin am Montag Morgen.
Gegen 09:00 Uhr befuhr die 38-Jährige aus dem Raum Tauberbischofsheim die B19 in Fahrtrichtung Würzburg. Kurz vor der Kreuzung Lindflur/Rottenbauer kam sie mit ihrem PKW im Verlauf einer lang gezogenen Linkskurve aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Das Fahrzeug blieb auf dem Dach im Straßengraben liegen.
Die Fahrerin wurde dabei glücklicherweise nicht verletzt.



Fotos: Berthold Diem, © B. Diem 2012

Sonntag, 15. Juli 2012

Linienbus auf Abwegen

Unteraltertheim, Lkr. Würzburg
(ppu) Zum Glück nur als Kleinunfall endete am Sonntagabend in Oberaltertheim das Befahren einer Umleitungsstrecke mit einem Linienbus. Bei der Absicht des Fahrers gegen 20.00 Uhr auf der lediglich geschotterten Fahrbahn einem Schlagloch nach rechts auszuweichen, gab das Bankett unter dem Gewicht des Busses nach, so dass dieser nach rechts in den Straßengraben abrutschte. Dabei neigte sich das Fahrzeug in dem unbefestigten Graben in eine starke Schräglage und blieb stecken. Erschwerend kam dabei hinzu, dass weder der Fahrer noch seine 5 Fahrgäste aufgrund der nur rechtsseitig befindlichen Türen aussteigen konnten. Erst unter Herbeiholung der Feuerwehr gelang dies kurze Zeit später gefahrlos. Alle Insassen des Busses blieben unverletzt. Der Omnibus musste jedoch abgeschleppt werden. Am Unterboden entstand ein Schaden von ca. 5000 Euro.





Fotos: Berthold Diem, © B. Diem 2012

Frontalzusammenstoß - zwei Schwerverletzte

Rodenbach, Lkr. Main-Spessart

(ppu) Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2315 ist am Sonntagmittag ein 56-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden. Der 19-jährige Fahrer des zweiten am Unfall beteiligten Pkw wurde schwer verletzt. Beide kamen mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser.

Den ersten Erkenntnissen der Lohrer Polizei zur Folge war der 19-Jährige, der aus dem Landkreis Main-Spessart stammt, kurz vor 13.00 Uhr, mit seinem Opel auf der Staatstraße in Fahrtrichtung Neustadt unterwegs. Auf Höhe von Rodenbach übersah der 56-jährige Mitsubishi-Fahrer offenbar den Opel, missachtete dessen Vorfahrt und fuhr von der Rodenbacher Straße auf die Staatsstraße.

Ungefähr in der Kreuzungsmitte prallten die beiden Autos gegeneinander. Der 56-Jährige, der ebenfalls aus dem Landkreis Main-Spessart kommt, war zunächst in seinem Mitsubishi eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Danach kümmerte sich ein Notarzt und der Rettungsdienst um die medizinische Versorgung. Auch der Jüngere der beiden Unfallbeteiligten wurde vor Ort bis zum Eintreffen der Hubschrauber erstversorgt.

Um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren kam auf Anordnung der Würzburger Staatsanwaltschaft auch eine Sachverständige an die Unfallstelle. Die Staatsstraße war bis in den Nachmittag komplett gesperrt. Die örtlichen Freiwilligen Feuerwehren unterstützten die Polizei auch bei den erforderlichen Verkehrslenkungsmaßnahmen.














Fotos und Video: Berthold Diem, © B. Diem 2012

Freitag, 13. Juli 2012

Ein Toter und ein Schwerverletzter nach Frontalzusammenstoß


BÜTTHARD, LKR. WÜRZBURG. 
(ppu) Ein toter und ein schwer verletzter Autofahrer sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Freitagnachmittag auf der Bundesstraße 19 bei Tiefenthal ereignet hat. Aus bislang unklarer Ursache waren ein Mercedes und ein VW frontal zusammengestoßen. Für den Lenker des VW kam dann jede Hilfe zu spät. Die B 19 war bis in die frühen Abendstunden komplett gesperrt.

Nach ersten Erkenntnissen war der 42-jährige Fahrer eines Mercedes etwa gegen 16.15 Uhr in Richtung Bad Mergentheim unterwegs. Bei Tiefenthal kam ihm dann ein VW Sharan entgegen. Aus ungeklärter Ursache geriet der Mercedes auf die Gegenfahrbahn und beide Pkw kollidierten frontal. Für die Polizei ist der genaue Unfallhergang derzeit noch unklar. Auch deshalb kam auf Anordnung der Würzburger Staatsanwaltschaft eine Sachverständige an den Ort des Geschehens. Ihre Begutachtungen sollen jetzt weitere Aufschlüsse geben. Für den Mann am Steuer des VW kam jede Hilfe zu spät. Er erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.

Der 42 Jahre alte Mercedesfahrer, der aus dem Raum Bad Mergentheim stammt, wurde schwer verletzt und von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Vor Ort waren der Rettungsdienst mit Notarzt und Rettungswagen im Einsatz. Darüber hinaus unterstützten die Freiwilligen Feuerwehren aus Bütthard, Tiefenthal und Sonderhofen die polizeilichen Verkehrslenkungsmaßnahmen. Ferner tätigten sie Bergungs- und Aufräumarbeiten.











Fotos und Video: Berthold Diem, © B. Diem 2012
 

Nach Frontalzusammenstoß mit LKW: Mini-Fahrerin eingeklemmt

Hasloch, Lkr. Main Spessart
(ppu) Bei einem Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2316 ist am Freitagvormittag eine Autofahrerin lebensgefährlich verletzt worden. Die 23-Jährige war auf regennasser Fahrbahn auf die Gegenfahrbahn geraten und dort frontal mit einem Lkw kollidiert. Die Strecke zwischen Schollbrunn und Hasloch war über drei Stunden komplett gesperrt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde eine Sachverständige eingeschaltet.  

Mit ihrem Pkw war die Autofahrerin gegen 11.15 Uhr in Richtung Hasloch unterwegs. Cirka 300 Meter vor dem Ortsbeginn verlor die 23-Jährige im Auslauf einer Rechtskurve auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über ihren Minicooper. Bei dem Frontalzusammenstoß auf der Gegenfahrbahn wurde die Frau am Steuer eingeklemmt. Sie musste von den Feuerwehren aus Schollbrunn, Hasloch, Kreuzwertheim und Wertheim, die mit etwa 45 Mann angerückt waren, mit der Rettungsschere befreit werden.

Mit lebensgefährlichen Verletzungen wurde die junge Frau mit dem Hubschrauber in eine Klinik nach Würzburg gebracht. Der 42-jährige Lkw-Fahrer erlitt einen Schock. Der Mann aus dem Landkreis Miltenberg wurde zur Behandlung in das Krankenhaus nach Wertheim eingeliefert. An den beiden Fahrzeugen, die nach der Kollision jeweils nach rechts von der Fahrbahn abgekommen waren, entstand Sachschaden in Höhe von gut 30.000 Euro. Den schräg an einem Abhang stehenden Lkw, der mit 800 kg Lebensmittel beladen war, musste die Feuerwehr mit einem Seil entsprechend sichern.











Fotos und Video: Berthold Diem, © B. Diem 2012

Samstag, 7. Juli 2012

Ein Toter und drei Verletzte bei Frontalzusammenstoß


ZEITLOFS, LKR. BAD KISSINGEN. 
(ppu) Auf der Staatsstraße 2289 sind am Samstagnachmittag zwei Pkw frontal zusammengestoßen. In dem gerammten Fahrzeug erlitten drei Personen schwere Verletzungen. Am Steuer des Pkw, der auf die Gegenfahrbahn kam, saß ein Mann, der höchstwahrscheinlich kurz zuvor einen Herzinfarkt erlitten hatte. Für den 75-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.

Der Rentner aus dem Landkreis Bad Kissingen war kurz nach 15.00 Uhr vom Zeitlofser Ortsteil Trübenbrunn in Richtung Zeitlofs unterwegs. Etwa 500 Meter nach Trübenbrunn geriet der Fahrer bei völlig übersichtlicher Strecke auf die linke Seite. Dort kam es zwischen dem Fiat, in dem der 75-Jährige allein fuhr, und einem entgegen kommenden VW Golf zu einem Frontalzusammenstoß, wobei die Fahrzeuge total zerstört wurden.

In dem VW erlitten der 20-jährige Fahrer aus dem Landkreis Bad Kissingen und seine Freundin aus dem angrenzenden Hessen schwere Verletzungen. Die junge Frau wurde mit einem Hubschrauber in eine Klinik nach Fulda geflogen. Der Fahrzeugführer und ein Bekannter, der leichter verletzt davon gekommen war, wurden mit Rettungsfahrzeugen in ein Bad Brückenauer Krankenhaus eingeliefert.

Bei dem toten Fiatfahrer spricht vieles dafür, dass er bereits vor dem Frontalzusammenstoß einen Herzinfarkt erlitten hatte und das Auto dann quasi führerlos auf die Gegenfahrbahn geriet. Letzte Klarheit zur Unfallursache erhofft sich die Polizeiinspektion Bad Brückenau von den Auswertungen einer Sachverständigen, die auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt eingeschaltet wurde. 

Die Staatsstraße war während der Unfallaufnahme komplett gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet, wobei die Polizeiinspektion Bad Brückenau von den Feuerwehren Zeitlofs und Rupboden unterstützt wurde.









Fotos: Berthold Diem, © B. Diem 2012