Sonntag, 26. Juli 2015

Auseinandersetzung in Kitzingen - eine Person schwer verletzt

Kitzingen
(ppu) Am Sonntagnachmittag eskalierte ein Streit zwischen zwei Personengruppen im Bereich eines Radweges. Ein Mann erlitt in diesem Zusammenhang Verletzungen, die in einem Krankenhaus behandelt werden. Lebensgefahr besteht bei ihm nicht. Insgesamt 14 Personen sind von Polizeieinsatzkräften im direkten Umfeld des Tatortes festgenommen worden. Die Kitzinger Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Kurz nach 15:30 Uhr war der Notruf bei der Polizeieinsatzzentrale eingegangen. Nach der ersten Mitteilung von Zeugen waren zwei Personengruppen in der Mainstockheimer Straße aneinander geraten. Nach einem kurzen verbalen Streit eskalierte die Situation und die Männer gingen aufeinander los. Auch Schlagwerkzeuge sollen dabei eingesetzt worden sein.

Sofort machten sich mehrere Streifenbesatzungen auf den Weg. Vor Ort trafen die Beamten unter anderem auf einen Mann, der eine Kopfplatzwunde und Verletzung  im Bereich eines Beines erlitten hatte. Nach einer Erstversorgung wurde er von Sanitätern in ein Krankenhaus gebracht, wo er derzeit behandelt wird.

Im unmittelbaren Umfeld des Tatortes sind insgesamt 14 Personen, die den beiden Personengruppen zugerechnet werden, vorläufig festgenommen worden. Derzeit (Stand 19:30 Uhr) laufen Befragungen und Vernehmungen. Hierbei sollen unter anderem auch die Tatbeteiligungen aufgehellt werden.
















Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2015

Samstag, 25. Juli 2015

Verpuffung bei Übung – Vier verletzte Personen

Gerbrunn, Lkr. Würzburg
(ppu) Am frühen Samstagnachmittag ist es im Rahmen einer Löschübung der Feuerwehr zu einer unbeabsichtigten Verpuffung gekommen. Insgesamt vier Personen wurden verletzt, einer davon schwer. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die Polizeiinspektion Würzburg-Land hat erste Ermittlungen aufgenommen.

Kurz nach 12:15 Uhr war der Notruf bei der Integrierten Leitstelle eingegangen. Zu diesem Zeitpunkt fand eine Löschübung in der Gieshügeler Straße statt. Ein 35-jähriger Mann, der Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr ist, wollte ein spezielles Übungsfass mit einer Flüssigkeit in Brand setzen. Hierbei kam es zu einer Art Verpuffung und er zog sich dabei Verbrennungen am Oberkörper und im Gesicht zu. Zwei Angehörige einer Wasserrettungsorganisation, die zufällig vor Ort waren, erlitten beim Versuch des Ablöschens der Flammen ebenfalls Verbrennungen an den Händen. Ein 19 Jahre alter Feuerwehrmann musste auch medizinisch versorgt werden, weil Löschpulver in seine Augen geriet.

Ein Rettungshubschrauber lieferte den 35-Jährigen in eine Spezialklinik eine. Auch die anderen Verletzten wurden vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Etwa fünfzehn junge Personen von verschiedenen Jugendfeuerwehren, die während der Geschehnisse als Zuschauer vor Ort waren, sind nach dem Einsatz psychologisch betreut worden. Die Polizeiinspektion Würzburg-Land hat den Sachverhalt entsprechend aufgenommen.









Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2015

Freitag, 24. Juli 2015

Übelkeit und Erbrechen bei Bewohnern einer Flüchtlingsunterkunft – Großeinsatz für Rettungsdienst und Polizei

WÜRZBURG / INNENSTADT. 
(ppu) Bis zu 30 Bewohner einer Gemeinschaftsunterkunft erlitten nach einem gemeinsamen Mittagessen Übelkeit und mussten sich teilweise Erbrechen. Alle 100 Flüchtlinge, die dort untergebracht sind, wurden vorsorglich untersucht. Auf der Balthasar-Neumann-Promenade kam es wegen der erheblichen Anzahl der Fahrzeuge von Rettungsdiensten zu leichten Verkehrsbehinderungen. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt hat die Ermittlungen zur Ursache der Gesundheitsbeschwerden aufgenommen.

Kurz nach 15:00 Uhr war die Mitteilung bei der Integrierten Leitstelle eingegangen, dass in der Gemeinschaftsunterkunft in der Bibrastraße bis zu 30 Bewohner über Übelkeit klagen und sich teilweise erbrochen haben. Sofort machte sich ein Großaufgebot von Rettungswägen und auch Notärzten auf den Weg zur Örtlichkeit, um die betroffenen Personen zu behandeln. Von den Sanitätern sind drei Patienten in ein Würzburger Krankenhaus eingeliefert worden. Ihr Zustand ist nach momentanen Erkenntnissen nicht lebensbedrohlich.

Insgesamt 80 Rettungskräfte und Notärzte kümmerten sich sowohl um die Versorgung der Erkrankten, als auch um eine vorsorgliche Untersuchung aller anderen Bewohner der Unterkunft. Die Einsatzfahrzeuge waren zum großen Teil in der Balthasar-Neumann-Promenade abgestellt, weshalb es zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen rund um die Residenz kam. Polizeibeamte der Würzburger Polizei waren zu Verkehrslenkungsmaßnahmen eingesetzt.

Nach den bislang gewonnenen Erkenntnissen könnte die Ursache für die Beschwerden ein gemeinsam eingenommenes Mittagessen sein. Konkrete Hinweise darauf liegen allerdings noch nicht vor. Hierzu hat die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt jetzt entsprechende Ermittlungen eingeleitet und auch das Gesundheitsamt mit eingeschaltet. Bei einer Inaugenscheinnahme der Zubereitungsküche vor Ort konnten keinerlei offensichtliche Hinweise auf Mängel festgestellt werden. Nähere Hinweise soll jetzt eine Begutachtung von sichergestellten Essensresten liefern.

















Fotos und Video: Berthold Diem
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Dienstag, 21. Juli 2015

PKW landet nach Überschlag im Getreidefeld - junge Fahrerin mit Glück im Unglück

Würzburg-Rottenbauer
(Erstmeldung) Glück im Unglück hatte eine PKW-Fahrerin am Montag Abend bei einem Unfall im Rottenbauerer Grund.
Nach ersten Informationen verlor die junge Frau in einer lang gezogenen Linkskurve aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihren Mitsubishi, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb nach einigen Metern in einem Getreidefeld auf der Beifahrerseite liegen. Nachdem die Feuerwehr den PKW auf die Räder gestellt hatte, konnte die leicht verletzte Fahrerin aus dem Fahrzeug befreit werden. Sie wurde zur Beobachtung ins Krankenhaus eingeliefert.
Vor Ort waren die Berufsfeuerwehr Würzburg, der Löschzug Heidingsfeld und die Feuerwehr Rottenbauer. Der Rottenbauerer Grund war kurzzeitig für den Verkehr gesperrt.







Fotos: Berthold Diem
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Samstag, 18. Juli 2015

Großbrand in Sägewerk – Schaden in Millionenhöhe

HAMMELBURG / UNTERERTHAL, LKR. BAD KISSINGEN. 
(ppu) Der Brand in einem Sägewerk am Samstagabend hält die Einsatzkräfte noch immer in Atem. Bislang wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt. Der Sachschaden dürfte nach aktuellem Erkenntnisstand in Millionenhöhe einzuordnen sein. Die Löscharbeiten dauern zur Stunde (21:50 Uhr) noch an und werden sich voraussichtlich bis in die Morgenstunden hinziehen.

Das Feuer auf dem Betriebsgelände des Sägewerkes in der Brückenauer Straße wurde gegen 19:45 Uhr bemerkt. Zunächst hatte eine Lagerhalle samt Inventar gebrannt. Die Flammen griffen dann schnell auf weitere Gebäude und nach und nach auch auf Holzstapel auf einem Lagerplatz im Freien über. Ein Großaufgebot der Freiwilligen Feuerwehren aus Hammelburg, Bad Kissingen, Untererthal, Obererthal, Thulba, Bad Brückenau, Untereschenbach, Fuchsstadt, Aura und Euerdorf  bekämpfen mit vereinten Kräften das Feuer. Sie versuchen unter anderem, mit Gabelstaplern noch nicht entzündetes Holz von den brennenden Holzstapeln zu entfernen, um eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern.

Die Löscharbeiten, für die mittlerweile die angrenzenden B 27 gesperrt wurde, gestalteten sich schwierig. Die Floriansjünger hatten Mühe, genügend Wasser für die bis zu 30 Meter hohen Flammen beizubringen. Mittlerweile liefern ortsansässige Landwirte Wasser in Tanks an, um die Einsatzkräfte zu unterstützen. Ein Hubschrauber der Polizei ist im Einsatz, um den Funkenflug sowie die Brandausbreitung aus der Luft zu beobachten. Für den gesperrten Bereich der B 27 hat die Feuerwehr ab dem Ortsausgang Hammelburg eine Umleitung eingerichtet.

Die Brandursache ist zur Stunde noch völlig unklar. Neben Beamten der Hammelburger und Bad Kissinger Polizei sind auch die Ermittler der Kripo Schweinfurt vor Ort, die die Sachbearbeitung des Brandfalles übernehmen werden.






















Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2015