Volkach - OT Öttershausen, Lkr. Kitzingen
Bei einer Tour durch eine baufällige Ruine ist am Samstag Abend ein Jugendlicher durch eine Decke gestürzt und dabei schwer verletzt worden.
Wie die "Main-Post" mitteilt, waren fünf Jugendliche im Alter von 17 und 18 Jahren in der Ruine des Hofguts Öttershausen auf Erkundungstour unterwegs, als im zweiten Stock der marode Fußboden durchbrach und ein 18-Jähriger etwa drei Meter tief in die darunter liegende Etage stürzte. Dabei zog er sich mehrere Brüche zu und musste vom Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Weitere Informationen sind auf der Seite der Main-Post zu lesen:https://www.mainpost.de/regional/kitzingen/schwerer-unfall-in-der-ruine-oettershausen;art773,10461051
Die Luftaufnahmen entstanden im Jahr 2015.
Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2015
Montag, 22. Juni 2020
Freitag, 12. Juni 2020
LKW kommt von Fahrbahn ab - B286 für Verkehr gesperrt
Castell, Lkr. Kitzingen
Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2020
(PI KT) Am Freitag Nachmittag kam es auf der Bundesstraße B 286 zwischen Castell und Enzlar zu einem Verkehrsunfall mit einem 46-jährigen Lkw-Fahrer.
Der Lkw-Fahrer kam in einer Linkskurve zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab, touchierte dort die Leitplanke. Dadurch riss der Tank auf und Kraftstoff lief aus. Beim Versuch Gegenzusteuern kam der Lkw nach links von der Fahrbahn ab und blieb im Straßengraben stecken. Der Fahrer blieb unverletzt. Am Lkw entstand Sachschaden in Höhe von ca. 15.000 EUR. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.
Die Feuerwehren Castell, Abtswind, Wiesenbronn und Birklingen regelten den Verkehr und banden die auslaufenden Betriebstoffe ab.
Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass der Lkw-Fahrer deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest ergab 1,46 Promille. Der Fahrer musste sich bei der Polizei einer Blutentnahme unterziehen. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Den Fahrer erwartet nun ein Strafverfahren.
Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2020
Mittwoch, 10. Juni 2020
Neubaustraße in Würzburg als Einbahnstraße birgt hohe Sicherheitsrisiken
Würzburg
(GdP) Erneut reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) entschieden auf einen weiteren Vorstoß, eine Einbahnstraßenregelung für die Neubaustraße zu installieren. Christian Schulz, Vorsitzender der GdP Unterfranken, spricht von einem „Unding“.
Fotos und Video: Berthold Diem
(GdP) Erneut reagiert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) entschieden auf einen weiteren Vorstoß, eine Einbahnstraßenregelung für die Neubaustraße zu installieren. Christian Schulz, Vorsitzender der GdP Unterfranken, spricht von einem „Unding“.
Bereits im Jahr 2017, damals wurde gerade das neue Dienstgebäude der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt frisch bezogen, führte die Stadt Würzburg Bestrebungen, eine Konzeptstudie „Neubaustraße“ umzusetzen. Vor der Umsetzung der Studie, die vorsieht aus der Neubaustraße eine Einbahnstraße zu machen, hatte bereits vor drei Jahren die GdP gewarnt. Der Vorstoß der Stadt Würzburg stieß damals auf starke Gegenwehr, wurde aber nun wieder vom ökologischen Verkehrsclub VCD aufgegriffen. Christian Schulz positioniert sich ganz deutlich gegen diese Pläne und stellt deutlich die Gefahren für Polizei und Bürger bei der Verwirklichung solcher Pläne heraus. Die Neubaustraße wird von den Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt zu allen Einsätzen in den nord-östlichen Stadtteilen befahren. Zukünftig müssten die Polizisten dann einen enormen Umweg fahren, der zu deutlich längeren Wartezeiten bei Menschen führen wird, die sich von der Polizei schnelle Hilfe erwarten.
Der Vorschlag, die Beamten könnten ja im Einsatzfall mit Blaulicht und Einsatzhorn die Einbahnstraße entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung befahren, sei nicht durchdacht, so Schulz. Zur Nutzung von Blaulicht und Martinshorn gibt es klare gesetzliche Regelungen. Hier muss ganz deutlich zwischen Sonder- und Wegerechten unterschieden werden. Und die Verhältnismäßigkeit muss beachtet werden. Zudem spricht Christian Schulz von einem hohen Gefährdungsrisiko für andere Verkehrsteilnehmer sowie Streifenwagenbesatzungen bei derartigem Befahren einer Einbahnstraße, was in der Realität tunlichst von den Beamten vermieden wird– es sei denn, die Einsatzstelle befindet sich in der Einbahnstraße. Neben massiven Gefahren für alle Beteiligten des Straßenverkehrs sollten die Nachteile für Anwohner, Schulen, Gastronomie und Hotelgäste nicht übersehen werden, wenn sich zukünftig Einsatzfahrzeuge mit Einsatzhorn im Viertelstundentakt langsam und vorsichtig durch den Gegenverkehr in der Neubaustraße kämpfen. Am Tag wie in der Nacht.
Der unterfränkische GdP-Chef Schulz wiederholt seine Aussage von damals: „Bayerns größte Polizeidienststelle würde somit vom Würzburger Stadtgebiet nahezu abgenabelt werden“ und fügt hinzu, dass das Allgemeinwohl hier deutlich über den Interessen einzelner stehen muss. Es sei ein Unding, aus der Neubaustraße eine Einbahnstraße zu machen.
Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2020
Sonntag, 7. Juni 2020
Tote Person aus dem Main geborgen
Zell a. Main, Lkr. Würzburg
Nachtrag:
Im Rahmen der Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf eine Geburtstagsfeier des Verstorbenen am Samstagabend im Bereich der Zeller Brücke auf einem Spielplatz. Mögliche Zeugen und Gäste der Feier werden gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 mit der Kriminalpolizei Würzburg in Verbindung zu setzen.
Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2020
(ppu) Am Sonntagnachmittag konnte im Main auf Höhe der Schiffanlegestelle eine leblose Person festgestellt und durch die Würzburger Feuerwehr geborgen werden. Die Kripo Würzburg hat die Ermittlungen übernommen.
Gegen 15:30 Uhr alarmierte ein Zeuge die Integrierte Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst und teilte mit, dass er einen leblosen Körper im Main treibend festgestellt hat. Eine Streife der Würzburger Polizei war rasch vor Ort. Kurze Zeit später konnte der männliche Leichnam bereits durch die Feuerwehr geborgen werden. Die weiteren Ermittlungen hat noch vor Ort die Kripo Würzburg übernommen.
Die Identität des Mannes konnte bereits geklärt werden. Die Ermittler der Kriminalpolizei versuchen nun insbesondere die Hintergründe zu klären. Hinweise auf eine Straftat gibt es zum derzeitigen Zeitpunkt nicht.
Während der Dauer der Bergungsarbeiten war der Main für die Schifffahrt gesperrt. Die örtliche Feuerwehr aus Zell war ebenfalls mit 9 Mann im Einsatz.
Im Rahmen der Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf eine Geburtstagsfeier des Verstorbenen am Samstagabend im Bereich der Zeller Brücke auf einem Spielplatz. Mögliche Zeugen und Gäste der Feier werden gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 mit der Kriminalpolizei Würzburg in Verbindung zu setzen.
Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2020
Freitag, 5. Juni 2020
Scheunenbrand greift auf Wohnhaus über - Feuerwehren mit Großaufgebot im Einsatz
Martinsheim - OT Gnötzheim, Lkr. Kitzingen
Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2020
(ppu) Am Freitagnachmittag ist in einer Scheune im Ortskern aus noch unbekannter Ursache ein Brand ausgebrochen. Trotz schnellen Eintreffens der Feuerwehr konnte das Übergreifen auf ein Wohnhaus nicht verhindert werden. Die weiteren Ermittlungen hat die Kripo Würzburg übernommen.
Etwa gegen 17:15 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle von Rettungsdienst und Feuerwehr die Mitteilung über einen Scheunenbrand im Gnötzheimer Ortskern ein. Die örtlichen Feuerwehren aus Gnötzheim, Martinsheim, Ochsenfurt, Obernbreit, Enheim, Gnodstadt, Marktbreit und Iphofen waren schnell vor Ort, konnten jedoch ein Übergreifen des Brandes auf ein angrenzendes Wohnhaus nicht mehr verhindern. Die Scheune ist komplett niedergebrannt, auch das Wohnhaus wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Die Kriminalpolizei Würzburg hat noch vor Ort die Ermittlungen übernommen. Die Brandfahnder versuchen nun neben der genauen Ursache auch die Schadenshöhe zu klären.
Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2020
Mittwoch, 3. Juni 2020
Zwei Verletzte bei Auffahrunfall auf A3 - Autobahn bei Rottendorf gesperrt.
Biebelried, Lkr. Kitzingen
(vpi) Am Mittwochnachmittag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der A 3. Eine Autofahrerin überschlug sich mit ihrem Alfa Romeo mehrfach und kam quer zur Fahrbahn zum Stehen. Die Autobahn musste eine Stunde voll gesperrt werden.
Gegen 16.00 Uhr fuhr die 23-jährige Fahrerin des Alfa Romeo, nach eigenen Angaben mit 210 km/h auf dem linken Fahrstreifen der A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt. Auf Höhe der Anschlussstelle Rottendorf verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und touchierte einen Pkw Volvo, der sich auf dem mittleren Fahrstreifen befand. In der Folge überschlug sich der Pkw der jungen Frau mehrfach und kam quer zur Fahrbahn, auf dem Beschleunigungsfahrstreifen der Anschlussstelle Rottendorf zum Stehen. Wie durch ein Wunder verletzte sich sie Fahrerin dabei nur leicht. Da sie über Schmerzen klagte, wurde ein Rettungshubschrauber alarmiert, der auf der Gegenfahrbahn landete. Letztendlich wurde sie dann mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Durch die Hubschrauberlandung, Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten mussten beide Richtungen der A 3 für die Dauer von einer Stunde voll gesperrt werden. Die Freiwilligen Feuerwehren Rottendorf und Biebelried waren mit fünf Fahrzeugen und 27 Einsatzkräften vor Ort.
Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2020
(vpi) Am Mittwochnachmittag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der A 3. Eine Autofahrerin überschlug sich mit ihrem Alfa Romeo mehrfach und kam quer zur Fahrbahn zum Stehen. Die Autobahn musste eine Stunde voll gesperrt werden.
Gegen 16.00 Uhr fuhr die 23-jährige Fahrerin des Alfa Romeo, nach eigenen Angaben mit 210 km/h auf dem linken Fahrstreifen der A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt. Auf Höhe der Anschlussstelle Rottendorf verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und touchierte einen Pkw Volvo, der sich auf dem mittleren Fahrstreifen befand. In der Folge überschlug sich der Pkw der jungen Frau mehrfach und kam quer zur Fahrbahn, auf dem Beschleunigungsfahrstreifen der Anschlussstelle Rottendorf zum Stehen. Wie durch ein Wunder verletzte sich sie Fahrerin dabei nur leicht. Da sie über Schmerzen klagte, wurde ein Rettungshubschrauber alarmiert, der auf der Gegenfahrbahn landete. Letztendlich wurde sie dann mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Durch die Hubschrauberlandung, Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten mussten beide Richtungen der A 3 für die Dauer von einer Stunde voll gesperrt werden. Die Freiwilligen Feuerwehren Rottendorf und Biebelried waren mit fünf Fahrzeugen und 27 Einsatzkräften vor Ort.
Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2020
Brand in Uniklinik - bislang keine Verletzten
Würzburg
(BF) Gegen 12:00 Uhr erreichte die Integrierte Leitstelle Würzburg der Notruf über einen Brand in einem Gebäudeteil des Universitätsklinikums.
Umgehend wurde ein Großaufgebot an Feuerwehr- und Rettungskräften zum besagten Objekt alarmiert.
Vor Ort konnte der Brand im Kellerbereich in einer Dehnfuge ausfindig gemacht werden.
Durch Bauarbeiten ist es vermutlich zu der Brandentwicklung des Dämmmaterials gekommen.
Zusätzlich war bereits eine leichte Verrauchung auch in den darüber befindlichen bzw. angrenzenden Bereichen festzustellen. Durch den klinikinternen technischen Dienst wurden bereits erste Löschversuche unternommen. Diese wurden von den ersten Einsatzkräften unterstützt, wodurch sich ein schneller Löscherfolg einstellte.
Parallel wurden die angrenzenden Bereiche durch weitere Feuerwehrkräfte kontrolliert und maschinell belüftet, um diese vom Rauch zu befreien.
Im weiteren Einsatzverlauf wurden zur Kontrolle sowie Nachlöscharbeiten an mehreren Stellen Bohrungen in die Wände eingebracht, damit mit Speziallöschgeräten eine Brandbekämpfung weiter durchgeführt werden konnte.
Nach mehreren Stunden konnte der Einsatz beendet werden.
Durch das schnelle Eingreifen konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Personen wurden nicht verletzt. Auch konnten laufende Operationen sowie Notfallbehandlungen ohne Beeinträchtigung fortgesetzt werden.
Insgesamt waren 32 Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Würzburg, der Rettungsdienst mit 12 Kräften, sowie die Polizei im Einsatz.
(BF) Gegen 12:00 Uhr erreichte die Integrierte Leitstelle Würzburg der Notruf über einen Brand in einem Gebäudeteil des Universitätsklinikums.
Umgehend wurde ein Großaufgebot an Feuerwehr- und Rettungskräften zum besagten Objekt alarmiert.
Vor Ort konnte der Brand im Kellerbereich in einer Dehnfuge ausfindig gemacht werden.
Durch Bauarbeiten ist es vermutlich zu der Brandentwicklung des Dämmmaterials gekommen.
Zusätzlich war bereits eine leichte Verrauchung auch in den darüber befindlichen bzw. angrenzenden Bereichen festzustellen. Durch den klinikinternen technischen Dienst wurden bereits erste Löschversuche unternommen. Diese wurden von den ersten Einsatzkräften unterstützt, wodurch sich ein schneller Löscherfolg einstellte.
Parallel wurden die angrenzenden Bereiche durch weitere Feuerwehrkräfte kontrolliert und maschinell belüftet, um diese vom Rauch zu befreien.
Im weiteren Einsatzverlauf wurden zur Kontrolle sowie Nachlöscharbeiten an mehreren Stellen Bohrungen in die Wände eingebracht, damit mit Speziallöschgeräten eine Brandbekämpfung weiter durchgeführt werden konnte.
Nach mehreren Stunden konnte der Einsatz beendet werden.
Durch das schnelle Eingreifen konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Personen wurden nicht verletzt. Auch konnten laufende Operationen sowie Notfallbehandlungen ohne Beeinträchtigung fortgesetzt werden.
Insgesamt waren 32 Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Würzburg, der Rettungsdienst mit 12 Kräften, sowie die Polizei im Einsatz.
Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2020
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