Sonntag, 5. Juli 2020

Explosion beim Einbau einer Klimaanlage - 44-Jähriger schwer verletzt

Urspringen, Lkr. Main-Spessart
(Erstmeldung) Schwer verletzt wurde am Samstag Nachmittag ein Mann in Urspringen.
Wie die Main-Post zuerst berichtet, wollte ein 44-Jähriger in Eigenregie in seinem Einfamilienhaus eine Klimaanlage installieren. Dabei kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einer Explosion an deren Außengerät. Der Mann zog sich so schwere Verletzungen an der Hand zu, dass er mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden musste.







Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2020

Donnerstag, 2. Juli 2020

Verkehrsunfall am Riementaler Berg – 24-Jährige schwer verletzt

KARLSTADT, LKR. MAIN-SPESSART 
(ppu) Am Donnerstagvormittag ist eine 24-jährige Autofahrerin am Riementaler Berg von der Straße abgekommen und mit ihrem Pkw gegen einen Baum geprallt. Sie erlitt schwere Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Polizeiinspektion Karlstadt.

Nach den bisherigen Erkenntnissen zum Unfallhergang war die 24-Jährige mit ihrem VW gegen 10.00 Uhr von Wiesenfeld in Richtung Karlstadt unterwegs. Offenbar geriet die Frau auf der abschüssigen Fahrbahn zunächst alleinbeteiligt ins Bankett. Sie verlor anschließend die Kontrolle über ihr Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der Pkw kam hochkant auf der Fahrerseite zum Liegen.

Die 24-Jährige, die aus dem Landkreis Main-Spessart stammt, war durch die Wucht des Aufpralls in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Sie wurde von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit und vom Rettungsdienst erstversorgt. Anschließend kam sie schwerverletzt mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Nach aktuell vorliegenden Erkenntnissen ist ihr Gesundheitszustand nicht lebensbedrohlich. Der schwer beschädigte Pkw wurde von einem Abschleppunternehmen geborgen. Es entstand ein Sachschaden, der nach ersten Schätzungen im vierstelligen Bereich liegen dürfte.

Der Riementaler Berg blieb für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungsarbeiten komplett gesperrt. Der Verkehr wurde von den Einsatzkräften vor Ort umgeleitet. Neben der Karlstadter Polizei und dem Rettungsdienst befanden sich die Freiwilligen Feuerwehren aus WiesenfeldSteinfeldRohrbach und Karlburg im Einsatz.







Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2020

Dienstag, 30. Juni 2020

DenkOrt Deportationen 1941-1944 eingeweiht - Erinnerungsarbeit in die Zukunft

Würzburg
(Stadt Würzburg) Am 17. Juni 1943 starteten zwei Deportationszüge vom Würzburger Hauptbahnhof nach Auschwitz, darunter ein eineinhalb Jahre altes Kleinkind. Insgesamt wurden in sieben Deportationen 2.069 Männer, Frauen und Kinder zwischen 1941 und 1944 aus Unterfranken in die osteuropäischen Durchgangs- und Vernichtungslager deportiert, nur 63 überlebten. Genau 77 Jahre nach diesem Deportationszug hat die Stadt Würzburg gemeinsam mit dem Verein „DenkOrt Deportationen“ ein Denkmal an diesem prominenten Platz, den täglich Hunderte von Menschen passieren, eingeweiht. „Hier, wo sich täglich Menschen aus freien Stücken auf die Reise machen, ist der richtige Ort, an die Menschen zu erinnern, für die es keine Rückkehr mehr gab“, betonte Oberbürgermeister Christian Schuchardt bei der Einweihung.
Jedes Gepäckstück des Denkmals stehe nicht nur für eine unterfränkische Gemeinde, in der 1932 eine jüdische Kulturgemeinde existierte. Genauso stehe es auch dafür, dass die Menschen dieses Gepäck nicht freiwillig am Bahnhof hinterlassen haben. „Der DenkOrt Deportationen zeigt, welche mörderischen Verbrechen aus Hass begangen werden. Vielleicht ist dieses Denkmal ein Schlüssel zu besserer menschlicher Zukunft“, so die Hoffnung des Oberbürgermeisters. Identische Gepäckstücke bilden in jeder der Gemeinden die Mitte eines weiteren, dazu passenden, kleinen DenkOrtes. „Das macht dieses Denkmal so einzigartig und zu einem nicht statischen, sondern wachsenden Denkmal“, so Schuchardt. „Die zentrale Gedenkstätte für die deportierten und ermordeten unterfränkischen Juden hier am Würzburger Hauptbahnhof ist zugleich der zentrale Knotenpunkt eines Netzes von Gedenkstätten, das ganz Unterfranken überspannt.“
Der „DenkOrt Deportationen 1941-1944“ am Würzburger Hauptbahnhof trage, fügte Dr. Ludwig Spaenle, Antisemitismusbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung, hinzu, seine Strategie nach ganz Unterfranken. Auch Spaenle betonte gerade den Ort des Denkmals am Hauptbahnhof als herausragend, zumal die Bahn bei den Deportationen nicht unbeteiligt war: „Sie stellte die Deportationen der Menschen in Rechnung und die Züge in die Vernichtungslager hatten Vorrang vor den Versorgungszügen der Wehrmacht. Dass das Denkmal „DenkOrt Deportationen 1941-1944“ in ganz Deutschland seinesgleichen suche, stellte Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden, heraus. „Es ist wichtig, zu erklären, was geschehen ist und wieso; und dies jeder Generation zu verdeutlichen. Wir schulden dies nicht nur den damaligen Menschen, sondern der Demokratie und den kommenden Generationen.“ 1933 gab es in Unterfranken 109 jüdische Gemeinden, so viele wie deutschlandweit in keinem anderen Regierungsbezirk, es waren die lebendigsten jüdischen Gemeinden Deutschlands.

















Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2020

Montag, 29. Juni 2020

AMG rast in Leitplanke - junger Fahrer schwer verletzt

Helmstadt, Lkr. Würzburg
(Erstmeldung) Ein schwerer Unfall ereignete sich am Montag auf der A3. Dabei wurde ein PKW-Fahrer schwer verletzt.
Nach ersten Erkenntnissen war gegen 20:30 Uhr ein 23-Jähriger mit seinem Mercedes-AMG auf der A3 in Richtung Würzburg unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Wertheim und Helmstadt verlor der Fahrer auf Höhe von Holzkirchhausen vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug. Nachdem er zunächst nach rechts in die Außenleitplanke prallte, schleuderte er anschließend zurück auf die Fahrbahn und kam auf den beiden linken von 4 Fahrstreifen zum Stehen.
Der Fahrer, der sich alleine im Fahrzeug befand, wurde bei dem Aufprall in seinem PKW eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Mit schweren Verletzungen wurde er ins Krankenhaus geflogen.
Die A3 war in Richtung Würzburg während der Unfallaufnahme für eine Stunde komplett gesperrt. Anschließend wurde der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet.










Fotos: Berthold Diem
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Sonntag, 28. Juni 2020

Brand in Leinach - mehrere verletzte Personen

Leinach, Lkr. Würzburg
(ppu) Am Sonntagmittag kam es bei einer Grillfeier auf einer Terrasse zu einer Verpuffung, durch die drei Personen zum Teil schwer verletzt wurden. Am Wohnhaus entstand Sachschaden im sechsstelligen Bereich. Die Kripo ermittelt zur Unfallursache.

Kurz vor 13:00 Uhr saßen mehrere Bewohner eines Zweiparteienanwesens in der Riedstraße bei einer Grillfeier zusammen auf der Terrasse des Hauses. Als plötzlich Flammen aus dem Gasgrill schlugen, entfernte ein 54-Jähriger, bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Würzburg zu Folge, die Gasflasche vom Grill, ohne vorher das Ventil zu schließen. Daraufhin kam es zu einer explosionsartigen Verpuffung, die die Grillplatzüberdachung und den Dachstuhl des Hauses in Brand setzte. Durch die Verpuffung erlitten der 54-Jährige und dessen 19-jähriger Sohn schwere Verletzungen und mussten nach der medizinischen Erstversorgung durch Ersthelfer, den Rettungsdienst und einen Notarzt vor Ort durch Rettungshubschrauber in Kliniken geflogen werden. Ein 81-Bewohner erlitt leichte Verletzungen. Die hinzugerufenen Feuerwehren aus LeinachZellingenMargetshöchheimErlabrunn und Zell am Main bekamen den Dachstuhlbrand schnell unter Kontrolle und konnten das Feuer löschen, bevor es auf weitere Gebäudeteile übergreifen konnte.

Brandfahnder der Kriminalpolizei Würzburg übernahmen im Anschluss die weiteren Ermittlungen. Durch die Verpuffung entstand an dem Wohnhaus geschätzter Sachschaden in Höhe von rund 100.000 Euro.












Fotos: Berthold Diem
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Gasaustritt beim Betanken eines Hybridfahrzeugs - Veitshöchheimer Straße wegen Feuerwehreinsatz gesperrt

Würzburg
(Erstmeldung) Wegen eines Feuerwehreinsatzes war die Veitshöchheimer Straße am Samstag Abend für rund eine Stunde gesperrt.
Nach ersten Informationen wurde gegen 22:45 Uhr beim Betanken eines Hybridfahrzeugs an einer Tankstelle Gasgeruch wahrgenommen. Die alarmierte Feuerwehr konnte im Bereich des Gastanks ein Leck feststellen. Wegen möglicher Explosionsgefahr wurden auch Fahrzeuge des Rettungsdienstes mit alarmiert. Die Veitshöchheimer Straße war während des Einsatzes rund eine Stunde komplett gesperrt.

Es wird nachberichtet, sobald ein Pressebericht vorliegt.








Fotos: Berthold Diem
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