Samstag, 12. Oktober 2019

Führerloser Linienbus rollt in Bekleidungsgeschäft

Würzburg
(PI Wü-Stadt) Gegen 08.20 Uhr stand ein Linienbus der WVV in der Dominikanergasse in Würzburg. Nach derzeitigem Ermittlungsstand führte der Busfahrer gerade Arbeiten im Fahrzeuginneren, im hinteren Bereich des Gelenkbusses durch.

In diesem Moment setzte sich das Fahrzeug auf Grund eines dortigen leichten Gefälles der Fahrbahn selbstständig in Bewegung. Der von Fahrgästen unbesetzte und temporär führerlose Bus rollte ca. 25m weit und prallte anschließend gegen die Außenfassade eines Bekleidungsgeschäfts in der Schönbornstraße.

Durch den augenscheinlich ungebremsten Aufprall entstand massiver Sachschaden sowohl an dem Bus selbst als auch an dem Geschäftsgebäude. Die vorläufige Schätzung zur Schadenshöhe beläuft sich auf ca. 60.000 Euro.

Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.  

Die weiteren Ermittlungen zum Verkehrsunfallhergang führt die Polizeiinspektion Würzburg Stadt.










Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2019

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Umgestürzter Lastzug blockiert die Autobahn bei Kist

Kist, Lkr. Würzburg
(Erstmeldung) Ein umgestürzter Lastzug hat in der Nacht von Mittwoch auf der Donnerstag auf der Autobahn für stundenlange Behinderungen gesorgt.
Nach ersten Informationen war ein LKW-Fahrer mit seinem Gespann aus Richtung Würzburg kommend in Richtung Heilbronn unterwegs. Auf der Überleitung von der A3 auf die A81 verlor er bei böigem Wind und Starkregen die Kontrolle über sein Fahrzeug, der Lastzug geriet ins Schleudern und Zugmaschine und Anhänger kippten auf die Seite, wo sie über beide Fahrbahnen liegen blieben.
Der Verkehr in Richtung Stuttgart, der aus Richtung Nürnberg kam, wurde auf der A3 über die Anschlussstelle Helmstadt und von dort zurück auf die A81 umgeleitet.

Es wird nachberichtet, sobald ein Pressebericht vorliegt.














Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2019

Dienstag, 8. Oktober 2019

Schwerer Unfall auf der A3 - Verursacher zunächst flüchtig

Helmstadt, Lkr. Würzburg
(Erstmeldung) Ein schwerer Unfall ereignete sich am Dienstag Nachmittag auf der A3. Nach ersten Informationen fuhr ein Verkehrsteilnehmer gegen 13:30 Uhr an der Anschlussstelle Helmstadt auf die Autobahn in Richtung Frankfurt auf. Ohne auf den fließenden Verkehr zu achten wechselte er von der Beschleunigungsspur nach links. 
Dabei nötigte er den Fahrer eines VW, ebenfalls nach links auszuweichen. Im Anschluss kollidierte der VW mit einem von hinten kommenden Porsche, der keine Möglichkeit hatte, eine Kollision zu vermeiden. Der auf die Autobahn einfahrende Verkehrsteilnehmer entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Beteiligten zu kümmern. Allerdings konnte er bereits kurze Zeit später gestellt werden.
Im Porsche wurde die Beifahrerin schwer verletzt, der Fahrer erlitt leichte Verletzungen, ebenso der Fahrer des VW.

Es wird nachberichtet, sobald der Pressebericht der Polizei vorliegt.






Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2019


Brand in einer KFZ-Werkstatt im Würzburger Stadtteil Zellerau

Würzburg-Zellerau
(Erstmeldung) Zu einem Brand in einer KFZ-Werkstatt in der Max-Planck-Straße wurde die Feuerwehr am späten Montag Abend gerufen. Gegen 22:45 Uhr ging die Meldung über ein Feuer in dem Autohaus ein. Da das Ausmaß des Brandes zunächst nicht bekannt war, rückten Feuerwehr und Rettungsdienst mit einem größeren Aufgebot an. Dabei wurde die Berufsfeuerwehr von den Freiwilligen Feuerwehren Würzburg und Unterdürrbach unterstützt. Insgesamt waren 68 Mann im Einsatz.
Vor Ort stellte sich heraus, dass in einer Werkstatt ein PKW aus bislang ungeklärter Ursache Feuer gefangen hatte. Auch die Höhe des entstandenen Sachschadens steht momentan noch nicht fest.

Es wird nachberichtet, sobald der Pressebericht vorliegt.













Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2019

Mittwoch, 25. September 2019

Frontalzusammenstoß am Ortsausgang - PKW-Fahrer lebensgefährlich verletzt

VEITSHÖCHHEIM, LKR. WÜRZBURG
(ppu) Am Mittwochmorgen ist es auf der Kreisstraße zwischen Gadheim und Güntersleben zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Sprinter und einem Audi gekommen. Die beiden Insassen wurden verletzt, einer davon schwer. Beide kamen in Krankenhäuser. Die Polizeiinspektion Würzburg-Land führt die Ermittlungen zum Unfallhergang.

Ein 46-Jähriger war mit seinem Kleintransporter von Veitshöchheim in Richtung Güntersleben unterwegs. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen geriet der Sprinter kurz nach 05.00 Uhr am Ortsausgang von Gadheim zu weit nach links und es kam zum Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Audi. Beide Fahrzeuge kamen von der Fahrbahn ab und im Straßengraben zum Stehen.

Der 38-jährige Audi-Fahrer wurde durch die Wucht des Aufpralls in seinem Pkw eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite den Mann aus dem Fahrzeug. Er wurde nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst schwerverletzt in ein Würzburger Krankenhaus gefahren. Der Sprinter-Fahrer erlitt leichtere Verletzungen. Auch er kam in ein Krankenhaus. Die beteiligten Fahrzeuge wurden von Abschleppunternehmen geborgen. Die Gesamtschadenshöhe dürfte nach ersten Schätzungen im unteren fünfstelligen Bereich liegen.

Um den Unfallhergang exakt rekonstruieren zu können, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg eine Sachverständige in die polizeilichen Ermittlungen mit eingebunden. Im Einsatz befanden sich zudem die Freiwilligen Feuerwehren Veitshöchheim und Güntersleben sowie das Straßenbauamt.

Die Kreisstraße blieb für der Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten etwa viereinhalb Stunden lang komplett gesperrt. Der Verkehr wurde von den Einsatzkräften vor Ort umgeleitet. Aufgrund von ausgelaufenen Betriebsstoffen sind noch Baggerarbeiten neben der Fahrbahn notwendig. Der Verkehr wird davon voraussichtlich wenn nur bedingt betroffen sein.











Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2019

Dienstag, 24. September 2019

Bagger beschädigt Gasleitung in Güntersleben - zahlreiche Häuser evakuiert

Güntersleben, Lkr. Würzburg
(PI Wü-Land) Am Dienstagnachmittag kam es in der Thüngersheimer Straße bei Baggerarbeiten zum Anlegen eines neuen Gashausanschlusses zu einer größeren Beschädigung der Gasleitung.
Dabei kam es zu einen erheblichen Gasaustritt, welcher sich durch ein lautes Zischen und deutlichem Gasgeruch bemerkbar machte. Die Gefahrenstelle musste daraufhin von beiden Seiten der Thüngersheimer Straße, sowie der Heeggasse und Josef-Weber-Straße von der Polizei und Feuerwehr abgeriegelt werden.
Alle Wohnhäuser im Umkreis von 50 Meter um das Leck mussten evakuiert werden. Die Anwohner konnten sich von der Feuerwehr zu der Festhalle fahren lassen, welche von der Gemeinde zur Unterbringung zur Verfügung gestellt wurde. Dort wurden sie von Kräften der Malteser betreut und versorgt.
Um das große Leck in der Gasleitung zu reparieren, mussten zunächst zwei Zuläufe abgeriegelt werden. Hierzu musste die Gasleitung erst noch an zwei Stellen freigegraben werden, so dass eine Spezialfirma aus Bayreuth die erforderlichen Arbeiten durchführen konnte.
Zuvor war es ebenfalls notwendig, dass bei neun Wohnanwesen die Gashähne abgedreht werden. Nachdem die betroffenen Anwohner von der Polizei ausfindig gemacht und deren Hausschlüssel übernommen werden konnten, drehte ein Mitarbeiter der Bayernwerke im Beisein eines Polizeibeamten die Gashähne in den Wohnanwesen ab. Kurz vor 20.00 Uhr konnte der Gasaustritt schließlich gestoppt werden und die Reparaturarbeiten gingen los.

Kurz nach 21.00 Uhr konnten alle Anwohner wieder in ihre Anwesen zurück und die Gasanschlüsse der Anwesen im Beisein eines Bayernwerk Mitarbeiters wieder aufgedreht werden.
Bei dem Einsatz wurden keine Verletzungen von Anwohnern oder eingesetzten Kräften bekannt. Die freiwilligen Feuerwehren Güntersleben, Rimpar, Veitshöchheim und Oberdürrbach waren im Einsatz.














Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2019