Donnerstag, 21. Juni 2018

Sichtschutz gegen Gaffer für die Feuerwehr Kitzingen

Kitzingen
(EigBericht) Als zweite von fünf Feuerwehren erhielt am Donnerstag die Freiwillige Feuerwehr Kitzingen eine Sichtschutzplane gegen Gaffer an Einsatzorten.
Damit will die Feuerwehr dem unberechtigten Fertigen von Unfallfotos und deren Verbreitung in den Social Media entgegenwirken.
Gesponsored wurde die 2x3m große Plane aus Mesh-Gewebe von Berthold Diem, der seit über 20 Jahren im Bereich Aktuelle Berichterstattung auch als "Blaulichtfotograf" tätig ist und der im Rahmen seiner Tätigkeit immer auf gute Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften vor Ort zählen kann.
In der kommenden Woche werden weitere Planen an drei Freiwillige Feuerwehren im Landkreis Würzburg ausgeliefert.
Diem hofft auf zusätzliche Mitstreiter, die sich bereit erklären, eine oder mehr Wehren zu unterstützen.


 v.l.: Kommandant Markus Ungerer, Vorstandsvorsitzender Carsten Lieb, Fotograf Berthold Diem


v.l.: Fotograf Berthold Diem, Kommandant Markus Ungerer, Vorstandsvorsitzender Carsten Lieb

Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2018

Dienstag, 19. Juni 2018

Schwerer Unfall am Stauende – Lkw-Fahrer auf der A 3 tödlich verletzt

MAINSTOCKHEIM, LKR. KITZINGEN. 
(ppu) Bei einem Auffahrunfall mit zwei Lkw am Dienstagmorgen ist ein 42 Jahre alter Mann aus Ungarn ums Leben gekommen. Er konnte nur noch tot aus dem Führerhaus geborgen werden. Mit der Unfallaufnahme ist die Würzburger Verkehrspolizei betraut, auch eine Sachverständige war mit vor Ort. Durch die Sperrung der A 3 hatte sich zunächst ein langer Rückstau gebildet.

Gegen 08.40 Uhr war es zu dem schweren Auffahrunfall auf der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt zwischen der Anschlussstelle Kitzingen/Schwarzach und dem Autobahnkreuz Biebelried gekommen. Nach bisherigen Ermittlungsstand war der 42- jährige Fahrer eines MAN aus bislang noch unbekannter Ursache auf einen Tanksattelzug aufgefahren, der im Rückstau eines anderen Unfalls auf der rechten Spur stand. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Führerhaus des MAN stark deformiert und der Fahrer erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch in seinem Fahrzeug verstarb.

Der Fahrer des Scania Sattelzugs kam mit dem Schrecken davon. Aus dessen Laster liefen in der Folge des Unfalls mehrere tausend Liter Molke auf die Fahrbahn. Deshalb wurde das Wasserwirtschaftsamt hinzugezogen, um eine Verunreinigung des Mains zu verhindern. Für die Reinigung der durch die Molke sehr rutschig gewordenen Fahrbahn sowie die Bergung der beiden stark beschädigten Lkw musste die A 3 zunächst ab der Anschlussstelle Kitzingen voll gesperrt werden. Die Kitzinger Polizei übernahm gemeinsam mit der örtlichen Feuerwehr und der Autobahnmeisterei die Verkehrsleitung. Durch die notwendige Vollsperrung hatte sich zunächst ein über 20 Kilometer langer Rückstau gebildet, der Ab- und Umleitungsmaßnahmen erforderlich machte.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde eine Sachverständige zur Unfallstelle beordert. Sie unterstützte die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried bei der Unfallaufnahme. Seit 11.45 Uhr kann der Verkehr einseitig an der Unfallstelle vorbei geleitet werden. Die aufwändigen Reinigungsarbeiten werden sich voraussichtlich noch einige Stunden hinziehen (Stand 12.20 Uhr).














Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2018

Samstag, 16. Juni 2018

Unfall mit vier Fahrzeugen auf der A3 - Rettungshubschrauber im Einsatz

Waldbrunn, Lkr. Würzburg
(vpi) Am Freitagabend krachte auf der A 3 in Richtung Nürnberg, kurz vor der Anschlussstelle zur A81, ein Pkw ins Stauende. Dadurch wurden vier Fahrzeuge beschädigt und fünf Insassen verletzt, so dass der Rettungshubschrauber auf der Fahrbahn landen musste. Den Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 20.000 Euro.

Gegen 18:00 Uhr staute sich aufgrund hohen Verkehrsaufkommens auf der A3 der Verkehr auf allen drei Fahrstreifen. Aus bislang unbekannter Ursache fuhr ein 24-jähriger Pkw-Fahrer auf dem mittleren Fahrstreifen mit hoher Geschwindigkeit auf das Heck eines vor ihm stehenden Pkw VW auf. Der VW wurde daraufhin nach vorne geschoben und traf hier auf das Heck eines Kleintransporters sowie seitlich gegen einen Lkw.

Der 24-jährige Fahrer des Renaults und sein Beifahrer, sowie die beiden Insassen des VWs und die Fahrerin des Kleintransporters, wurden hierbei verletzt. Nach medizinischer Erstversorgung durch den Notarzt wurden vier Personen mit leichten bis mittelschweren Verletzungen in Würzburger Kliniken eingeliefert.

Der Pkw Renault und der Pkw VW waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Zur Landung des Helikopters sowie zur Säuberung der Unfallstelle wurde die Fahrbahn in Richtung Nürnberg für ca. 30 Minuten gesperrt. Anschließend konnte der Verkehr zweispurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Waldbüttelbrunn und Helmstadt unterstützten die Beamten der Verkehrspolizei bei der Absicherung der Unfallstelle.













Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2018



Donnerstag, 14. Juni 2018

Frontalzusammenstoß mit Lkw – Harley-Fahrer verstirbt auf B 27

VEITSHÖCHHEIM, LKR. WÜRZBURG. 
(ppu) Bei einem Verkehrsunfall auf der B 27 hat am Donnerstagmittag ein Motorradfahrer sein Leben verloren. Offenbar hatte der Mann beim Überholen einen entgegenkommenden Lkw übersehen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang werden von der Polizeiinspektion Würzburg-Land geführt. 

Nach den bisherigen Erkenntnissen war eine Gruppe von insgesamt fünf Motorradfahrern kurz vor 12.00 Uhr von Würzburg in Richtung Karlstadt unterwegs. Kurz nach der zweiten Ausfahrt Veitshöchheim überholte der erste in der Gruppe einen Lkw. An zweiter Stelle befand sich der Harley-Fahrer, der ebenfalls zum Überholen ansetzte. Offenbar übersah er dabei einen entgegenkommenden Lastwagen und es kam zum Frontalzusammenstoß.

Der Harley-Fahrer erlitt bei dem Verkehrsunfall so schwere Verletzungen, dass für ihn jede Hilfe zu spät kam. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Am Steuer des entgegenkommenden Lkw saß ein 25-Jähriger aus dem Landkreis Kitzingen, der mit dem Schrecken davon kam.

Die Unfallaufnahme erfolgt durch Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Land. Um den Unfallhergang exakt rekonstruieren zu können, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg auch ein Sachverständiger eingeschaltet. Im Einsatz befanden sich zudem der Rettungsdienst, ein Notarzt sowie die Freiwillige Feuerwehr Veitshöchheim.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungsarbeiten bleibt die B 27 bei Veitshöchheimkomplett gesperrt. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, für die Dauer der Sperrung spätestens in Retzbach bzw. auf Höhe von Zell auf die andere Mainseite zu wechseln.











Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2018

Dienstag, 12. Juni 2018

Sperrung der A3 bei Kist - Transporter fährt auf Sattelzug auf

Kist, Lkr. Würzburg
(vpi) Auf der A 3 zwischen den Anschlussstellen Kist und Würzburg-Heidingsfeld war ein Kleinlaster auf einen Sattelzug gekracht. Die Front des Kleinlasters wurde dabei erheblich eingedrückt und der 34-jährige Fahrer verletzt. Zur seiner Erstversorgung landete der Notarzt mit dem Rettungshubschrauber. Zum Glück waren die Verletzungen des Mannes nur leichterer Art. Er wurde dann mit einem Krankenwagen in eine Klinik gebracht. Sein 3,5-Tonner war nach dem Crash allerdings schrottreif. Der 52 Jahre alte Fahrer des Sattelzugs kam mit dem Schrecken davon. Sein 40-Tonner musste auch abgeschleppt werden.

Während der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge sperrte die Autobahnpolizei, unterstützt von Feuerwehrleuten aus Würzburgund Kist, zwei der drei Fahrstreifen in Richtung Nürnberg. Für die Absicherung der Unfallstelle waren auch Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Kist im Einsatz. Ein mehrere Kilometer langer Stau baute sich auf. Allein bei diesem Unfall entstand ein Schaden in Höhe von 60.000 Euro.








Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2018

Gefahrgutaustritt aus LKW - zahlreiche Kräfte im Einsatz

Würzburg-Heuchelhof
(BF) Noch während eines laufenden Unwettereinsatzes rückte gestern
Abend die Feuerwehr Würzburg zu einem gemeldeten Lkw-Brand in den Straßburger
Ring aus. Beim Eintreffen war über dem Auflieger eines abgestellten Lkw eine leichte
Rauchentwicklung wahrnehmbar. Die Einsatzkräfte gingen unter Atemschutz mit einem
Strahlrohr vor, um die Lage zu erkunden und die Löschmaßnahmen einzuleiten. Als der
Angriffstrupp die Abdeckung des Anhängers öffnete, nahm die Rauchentwicklung zu und
es war ein stechender Geruch nach Ammoniak wahrnehmbar. Umgehend wurde der
Absperrradius vergrößert und das Alarmstichwort auf Gefahrguteinsatz erhöht.
Erste Messungen direkt auf dem Auflieger ergaben eine erhöhte Ammoniakkonzentration.
Die Messungen an den Absperrgrenzen verliefen negativ, so dass außerhalb des
Absperrbereichs keine Gefahr bestand. Auch Kontrollen im anliegenden Wohngebiet
ergaben keine Anhaltspunkte auf Ammoniak. Bei dem transportierten Stoff handelte es
sich um Schlacke, die als Abfallprodukt entsorgt wird und mit Wasser reagieren kann.
Aufgrund der regnerischen Witterung setzten die Feuerwehrkräfte eine Plane ein, um die
Schlacke vor weiteren Regen zu schützen und eine weitere Reaktion zu unterbinden.
Anschließend wurde die Einsatzstelle dem Fahrer des Lastwagens und dem
Gefahrgutkontrolltrupp der Polizei übergeben.
Insgesamt waren die Freiwillige Feuerwehr Würzburg, die Feuerwehrschule sowie die
Berufsfeuerwehr mit insgesamt 50 Einsatzkräften über fünf Stunden im Einsatz. Daneben
waren ebenfalls der Rettungsdienst und die Polizei vor Ort
.






















Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2018
Video folgt