Samstag, 23. Juni 2012

Euro 2012 – Deutsche Elf zieht erfolgreich ins Halbfinale ein - über 14.000 Fans feiern überwiegend friedlich

UNTERFRANKEN.
(ppu) Mehr als 14.000 Fußballfans haben beim Public Viewing und mit Autokorsos den Sieg der deutschen Elf gegen Griechenland und das damit erreichte Halbfinale überwiegend friedlich gefeiert. Es kam zu fünf Körperverletzungen und zwei Sachbeschädigungen. Zwei Ermittlungsverfahren wurden gegen Personen eingeleitet, die Pyrotechnik entzündet hatten.

Bereich Mainfranken
Würzburg
Ab 20.00 Uhr gab es wie bei den vergangenen Spielen mit deutscher Beteiligung im betroffenen Innenstadtbereich keinen Straßenbahnverkehr mehr und Busse wurden alternativ eingesetzt. Insgesamt waren die bekannten Public-Viewings mit rund 5.500 Fans sehr gut besucht. Die meisten Zuschauer waren wohl in der mit rund 2800 Zuschauern vollbesetzten Posthalle zu finden. Ab Spielende war insbesondere die Sanderstraße der Anlaufpunkt der rund 2.000 Feiernden. Ab 22.30 Uhr kam es zu Autokorsos am Mainkai, Gerberstraße, Röntgenring und Haugerring. Diese waren ab ca. 00.30 Uhr wieder beendet. Nach 00.30 Uhr traten dann auch viele Fans wieder ihren Rückweg aus der Sanderstraße an. Im Anschluss an das Spiel kam es bis circa 01.00 Uhr zu vier Körperverletzungen im Stadtgebiet.

Kitzingen
Auf dem Kitzinger Bleichwasen feierten friedlich circa 1000 Personen, auf dem Platz der Partnerstädte verfolgten ca. 200 Personen das Spiel der deutschen Mannschaft.

Marktheidenfeld
Im Stadtgebiet feierten beim Public-Viewing im Hof der Martinsbräu 1100 Fans der deutschen Mannschaft. Dabei kam es zu einer Sachbeschädigung, eine Leuchte ging zu Bruch. 

Lohr a. Main, Lkr. Main-Spessart
Bei einer Public-Viewing im Rahmen des Altstadtfestes auf dem Schlossplatz in Lohr zählten die Ordnungshüter rund 2000 Zuschauer. Es kam zu keinen besonderen polizeilichen Vorkommnissen.

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Video: Berthold Diem, © B. Diem 2012

Mittwoch, 20. Juni 2012

Schwerer LKW-Unfall - Fahrer eingeklemmt


WALDBRUNN, LKR. WÜRZBURG. 
(ppu) Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A3 bei Waldbrunn ist am späten Mittwochvormittag ein 62-jähriger Lastwagenfahrer schwer verletzt worden. Aus bislang unklaren Gründen war er mit seinem 40 Tonner von der Fahrbahn abgekommen. Er prallte in den Straßengraben, wodurch das Führerhaus erheblich beschädigt wurde und sich teils in das Erdreich schob. Insbesondere dieser Umstand gestaltete die Bergung des Verletzten schwierig.

Kurz vor 12.00 Uhr meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer von der A3 einen schweren Unfall in Fahrtrichtung Frankfurt, bei dem eine Sattelzugmaschine in den Graben gefahren und samt Anhänger umgekippt ist. Die Zeugen leisteten sofort Erste Hilfe, bis kurze Zeit später eine Streife der Würzburger Verkehrspolizei, der Rettungsdienst und die Feuerwehr am Unfallort eintrafen. Oberste Priorität hatte die Bergung des schwerverletzten Griechen, welche sich allerdings als äußerst schwierig darstellte. Der Sattelzug war offenbar mit einer derartigen Wucht in den Graben geprallt, dass sich das Führerhaus teilweise in die Erde schob. Auch ein Rettungshubschrauber kam an die Unfallstelle, der den 62-Jährigen in ein Krankenhaus brachte. Lebensgefahr besteht nach derzeitigem Kenntnisstand glücklicherweise nicht.

Bis etwa 12.45 Uhr war die Autobahn zwischen der Anschlussstelle Würzburg-West und Helmstadt komplett gesperrt. Ab diesem Zeitpunkt konnte zumindest der linke Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Derzeit (15.00 Uhr) dauern die Bergungsarbeiten der Ladung des Sattelzuges an. Hierbei handelt es sich um rund 22,5 Tonnen Alustangen, die komplett umgeladen werden müssen, bevor ein Abschleppdienst anrücken kann. Als vorsichtige Prognose dürften sich die Arbeiten noch bis in die frühen Abendstunden hinziehen. Die Polizei empfiehlt die Unfallstelle weiträumig zu umfahren.













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Fotos und Video: Berthold Diem, © B. Diem 2012

Montag, 18. Juni 2012

Pkw prallt gegen Streifenwagen – zwei Beamte schwer verletzt


OCHSENFURT, LKR. WÜRZBURG. 
(ppu) Bei einem schweren Verkehrsunfall sind am Montagnachmittag zwei Polizeibeamte und ein 86-jähriger Autofahrer verletzt worden. Die beiden Beamten standen nach einer Verkehrskontrolle mit eingeschaltetem Blaulicht auf dem rechten Fahrstreifen, als der VW-Fahrer gegen das Heck des Streifenwagens prallte.

Den bisherigen Erkenntnissen zum Unfallhergang zur Folge hatten die beiden 53 und 42 Jahre alten uniformierten Beamten der Polizeiinspektion Ochsenfurt gegen 16.00 Uhr gerade die Kontrolle eines Lkw beendet und sich wieder in ihren VW Touran gesetzt. Dieser stand mit eingeschaltetem Blaulicht auf dem rechten der beiden Fahrstreifen der Südtangente ungefähr auf Höhe der Brunnenstraße.

Über den linken Fahrstreifen passierten mehrere Fahrzeuge den Dienstwagen. Ein 86-jähriger VW-Fahrer aus dem Landkreis Würzburg zog aus unbekannten Gründen seinen Wagen dann plötzlich nach rechts und prallte gegen das Heck des Streifenwagens. Die Beamten wurden durch die Wucht des Aufpralls aus dem Pkw herausgeschleudert und schwer verletzt. Zufälligerweise kamen zwei Angehörige des Rettungsdienstes, die privat unterwegs waren, zur Unfallstelle und leisteten bis zum Eintreffen eines Notarztes und der Rettungswagen Erste Hilfe. Die beiden Beamten und der 86-Jährige, der leicht verletzt wurde, kamen in umliegende Krankenhäuser.

Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Straße komplett gesperrt. Die Freiwillige Feuerwehr aus Ochsenfurt unterstützte die Polizei bei den erforderlichen Verkehrslenkungsmaßnahmen und säuberte die Fahrbahn. Der entstandene Schaden an dem Dienstwagen beläuft sich sicher auf etwa 10.000 Euro. Der VW des Seniors dürfte ein wirtschaftlicher Totalschaden sein.








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Sonntag, 17. Juni 2012

25-Jähriger nach Brückensprung in Main verstorben


KITZINGEN. 
(ppu - Erstmeldung) Der Übermut dreier Männer im Alter von 25 Jahren hat am späten Sonntagnachmittag eine großangelegte Suchaktion der Kitzinger Polizei und zahlreicher Hilfsorganisationen ausgelöst. Zwei der Männer waren von der Nordbrücke in den Main gesprungen und einer von ihnen tauchte nicht wieder auf. Boote und ein Hubschrauber unterstützten die Suche.

Kurz vor 17.30 Uhr wurde der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken gemeldet, dass von der Nordbrücke zwei Männer in den Main gesprungen sind. Allerdings tauchte nur einer der beiden wieder auf und schwamm ans Ufer. Der dritte im Bunde blieb auf der Brücke stehen. Seitdem fehlte von dem vermutlich Untergegangenen jede Spur und es musste mit dem Schlimmsten gerechnet werden. 
Die Polizeiinspektion Kitzingen hatte die Einsatzleitung übernommen und alle zur Verfügung stehenden Hilfsorganisationen alarmiert. Die Freiwillige Feuerwehr Kitzingen, das Rote Kreuz, die Wasserwacht und des Technische Hilfswerk waren unter anderem auch mit Booten im Einsatz um den 25-Jährigen möglichst schnell zu finden. Darüber hinaus war ein Polizeihubschrauber für die Absuche des Mains und der Uferzonen aus der Luft angefordert.
Nach etwa einer Stunde fand eine Taucherin den Vermissten, der sofort an Land gebracht wurde. Dort begann man sofort mit Reanimationsmaßnahmen, die jedoch leider erfolglos waren.







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Fotos und Video: Berthold Diem, © B. Diem 2012

Dienstag, 12. Juni 2012

Millionenschaden bei Brand in landwirtschaftlicher Halle


REMLINGEN, LKR. WÜRZBURG. 
(ppu) Bei einem Brand in einer landwirtschaftlichen Gerätehalle in der Birkenfelder Straße ist am frühen Dienstagmorgen ein Schaden in Höhe von mehreren Millionen Euro entstanden. Personen wurden nicht verletzt. Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot im Einsatz. Die Anwohner werden gebeten, vorsorglich die Fenster geschlossen zu halten.

Gegen 04.45 Uhr war aus bislang unklaren Gründen in der 3.100 Quadratmeter großen Halle ein Feuer ausgebrochen. In der Halle befinden sich neben fünf Gabelstaplern mehrere landwirtschaftliche Geräte, eine Kühlanlage sowie diverses Verpackungsmaterial. Letzteres dürfte für die große Rauchentwicklung verantwortlich sein. Die Löscharbeiten werden sicherlich noch bis in die Mittagsstunden andauern.
























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Fotos und Video: Berthold Diem, © B. Diem 2012

Sonntag, 10. Juni 2012

Schwerer Motorradunfall


Würzburg
(PIWü) Am frühen Samstagabend kam es zu einem folgenschweren Verkehrsunfall verursacht durch einem Motorradfahrer.

Der 21-jährige Lenker eines Yamaha-Motorrades befuhr die B19 in Richtung Heuchelhof und wollte den VW Golf einer 35-jährigen Fahrerin überholen. Beim Ausscheren nach links bemerkte er jedoch herannahenden Gegenverkehr und versuchte daraufhin wieder einzuscheren. Da er jedoch mit Überschussgeschwindigkeit unterwegs war, prallte er gegen das Heck des VW Golf und schließlich nach rechts in die Leitplanke. Der Fahrer zog sich durch den Sturz schwerste Verletzungen zu. Er wurde mittels Rettungshubschrauber in ein Würzburger Krankenhaus verbracht und notoperiert.









Fotos: Berthold Diem, © B. Diem 2012