Freitag, 22. September 2017

Unfallverursacher steht unter Drogeneinwirkung

Giebelstadt, Lkrs. Würzburg
(PIOch) Ein unter Drogeneinwirkung stehender Autofahrer verursachte am Donnerstag bei Giebelstadt einen schweren Verkehrsunfall. Ein Mensch wurde dabei verletzt, an den beteiligten Autos entstand Totalschaden.

Der junge Mercedes-Fahrer wollte um 15.00 Uhr von Tückelhausen kommend die Bundesstraße 19 in Richtung Allersheim überqueren. Dabei mißachtete er das Haltgebot und übersah einen auf der B 19 heranfahrenden vorfahrtsberechtigten Citroen-Fahrer. Bei dem Zusammenstoß wurde der Unfallgegner verletzt und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von ca. 30.000 Euro.

Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten bei dem 21jährigen Unfallverursacher deutliche Ausfallerscheinungen fest. Nachdem ein Drogenvortest positiv auf THC verlief, räumte der Mann den Konsum von einem „Joint“ ein. Ihn erwartet jetzt ein Strafverfahren, außerdem wurde sein Führerschein sofort sichergestellt.






Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2017

Donnerstag, 21. September 2017

Unfall mit sieben Fahrzeugen auf der A 3 – drei verletzte Personen - Fahrbahn für mehrere Stunden gesperrt

Marktheidenfeld, Lkr. Main-Spessart
(ppu) Zu einem folgenschweren Verkehrsunfall, bei dem insgesamt sieben Fahrzeuge beteiligt waren, ist es am Donnerstagmorgen gekommen. Ein Lkw-Fahrer zog sich schwere Verletzungen zu und musste in eine Klinik gebracht werden. Die A 3 muss noch bis zum Nachmittag (Stand 13.30 Uhr) gesperrt bleiben.

Gegen 08.25 Uhr hatte ein 53-Jähriger die BAB 3 in Fahrtrichtung Würzburg mit seinem roten Muldenkipper befahren. Der Sattelzug war mit mehreren Tonnen Bauschutt beladen. Aus bislang noch unbekannter Ursache touchierte der Mann offenbar zunächst einen Pkw und anschließend das Heck eines Kleinbusses des Vermessungsamtes, der für Messungsarbeiten im dortigen Bereich mit zwei Personen besetzt stand. Durch den Anstoß wurden die beiden Fahrzeuginsassen leicht verletzt und der Bus über die Fahrbahn geschleudert. Ein zweiter Lkw, der Palletten geladen hatte, wich dem Bus des Vermessungsamtes aus und kam durch das Fahrmanöver des 43-jährigen Lenkers selbst ins Schleudern. Der Lkw Volvo verlor dadurch einige Paletten von seiner Ladefläche.

Währenddessen fuhr ein dritter Lkw, der mit Möbelteilen beladen war, an der Anschlussstelle Marktheidenfeld auf die Autobahn auf. Der Muldenkipper prallte in den MAN-Laster, so dass durch den Anstoß auch die Ladung dieses Fahrzeugs auf der Fahrbahn verstreut wurde. Der Muldenkipper fuhr auf einige Paletten und die Mittelleitplanke auf, hob ab und kam noch auf seiner Fahrbahn auf Höhe des Endes der Einfädelspur auf der rechten Fahrzeugseite zum Liegen. Die im Baustellenbereich flexibel aufgebaute Mittelleitplanke wurde dabei um einige Meter in Richtung Gegenfahrbahn verschoben.

Ein auf der Gegenfahrspur vorbeifahrender Lkw wurde durch herumfliegende Ladung getroffen und auch ein dort fahrender Pkw bekam Splitter ab. Beide Fahrzeuge wurden dadurch beschädigt. 

Der Fahrer des Muldenkippers erlitt bei dem Verkehrsunfall schwere Verletzungen und wurde zur Behandlung in eine Klinik gebracht. Als mögliche Unfallursache kommen medizinische Probleme des Fahrers in Betracht. Auch die zwei Insassen des Fahrzeugs des Vermessungsamtes brachte der Rettungsdienst mit leichten Verletzungen in Kliniken. Der Sachschaden kann zur Stunde noch nicht genau beziffert werden, wird aber sicherlich im mittleren sechsstelligen Bereich liegen.

Die drei Laster hatten allesamt einen Teil ihrer Ladung verloren und dieser hatte sich großflächig über die Fahrbahn und den Bereich neben den Fahrspuren verteilt. Die Reinigung der Autobahn sowie die Bergung der verunfallten Fahrzeuge gestaltet sich schwierig und zeitaufwändig. Bis die Mittelleitplanke wieder in Form gebracht und die Fahrbahn komplett gereinigt ist, muss die Fahrbahn in Richtung Würzburg weiterhin gesperrt bleiben. In Richtung Frankfurt wird der Verkehr mittlerweile einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Markheidenfeld, Altfeld und Waldaschaff unterstützen die Verkehrspolizisten aus Aschaffenburg-Hösbach tatkräftig bei den Umleitungsmaßnahmen und auch der Fahrbahnreinigung. Auch Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried waren mit vor Ort und in die Maßnahmen eingebunden.

So konnten unter anderem auch 19 Fahrzeugführer, die im Gegenverkehr mit ihrem Mobiltelefon Filmaufnahmen von der Unfallstelle machten und dadurch den Rückstau noch verstärkten, festgestellt werden. Elf Personen aus dem Ausland mussten sofort eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Acht Fahrzeugführer aus Deutschland müssen nun mit einer Anzeige rechnen. 



















Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2017

Freitag, 15. September 2017

Fußgänger von Lkw erfasst – 82-Jähriger schwer verletzt

AUB, OT BALDERSHEIM, LKR. WÜRZBURG. 
(ppu) Ein Lkw hat am Freitagnachmittag einen Fußgänger erfasst, der innerorts eine Straße überqueren wollte. Der Senior zog sich lebensbedrohliche Verletzungen zu. Ein Rettungshubschrauber flog den Mann in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen zum Unfallhergang werden von der Polizeiinspektion Ochsenfurt geführt.

Kurz vor 15.00 Uhr hat sich der Verkehrsunfall ereignet. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen wollte der 50-jährige Lkw-Fahrer aus dem Main-Tauber-Kreis an einer Einmündung in der Kappelstraße wenden. In diesem Moment war ein 82-jähriger Fußgänger dabei, die Straße zu überqueren. Er wurde im Einmündungsbereich von dem wendenden Lastwagen erfasst.

Der 82-jährige Landkreisbewohner erlitt bei dem Verkehrsunfall schwere Verletzungen. Er wurde vom Rettungsdienst erstversorgt und anschließend mit dem Hubschrauber in eine Klinik geflogen.

Die Polizeiinspektion Ochsenfurt hat den Verkehrsunfall aufgenommen. Um den Unfallhergang exakt rekonstruieren zu können, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft auch ein Sachverständiger eingeschaltet. Im Einsatz befand sich auch die Freiwillige Feuerwehr Baldersheim.

Die Kappelstraße blieb für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt. Der Verkehr wurde von den Einsatzkräften vor Ort umgeleitet.






Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2017

Dienstag, 12. September 2017

Linksabbieger überholt - Unfallverursacher überschlägt sich im Acker

Rossbrunn, Lkr. Würzburg
(Erstmeldung) Bei einem Unfall auf der B8 wurden am Dienstag Abend zwei Personen verletzt.
Nach ersten Informationen befuhr gegen 19:00 Uhr eine Frau in ihrem Renault Twingo die B8 aus Richtung Waldbüttelbrunn kommend in Richtung Rossbrunn. Kurz vor der Abfahrt nach Zell/Hettstadt wollte sie nach links in den Rinnackerweg abbiegen. Dabei wurde sie von einem Ford Edge überholt und am linken vorderen Kotflügel gerammt. Der Unfallverursacher, der nach Zeugenaussagen bereits zuvor andere Verkehrsteilnehmer mit augenscheinlich überhöhter Geschwindigkeit überholt hatte, wurde durch den Anstoß nach links in einen Acker geschleudert, wo er sich überschlug.
Über die Höhe der Verletzungen ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts bekannt.

Es wird nachberichtet, sobald der Pressebericht der Polizei vorliegt.










Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2017

Sonntag, 10. September 2017

Personensuche im Main- zahlreiche Kräfte im Einsatz

Würzburg
(ils) Am Samstag Abend gegen 22:30 Uhr rückte die Freiwillige Feuerwehr Unterdürrbach und der Wasserrettungszug der Berufsfeuerwehr zu einer Personensuche am Main aus. Dort wurde in der Nähe des Kulturspeichers eine verletzte Person im oder am Main vermutet.
Der Wasserrettungseinsatz stand in Zusammenhang mit einem Polizeieinsatz. Nach einer Schlägerrei wurde eine Person vermisst. Zeugenaussagen führten zu der Annahme, dass sich diese Person möglicherweise am oder im Main befindet.
Mit insgesamt sechs Booten wurden der Alte Hafen und der Main zwischen Friedensbrücke und der Slipstelle Feuerwehrschule abgesucht. Mehrere Taucher standen zum Einsatz im Main bereit. Die Uferbereiche wurden fußläufig durch Einsatzkräfte abgesucht. Zusätzlich kam eine Drohne zur Lufterkundung in den Einsatz, diese kontrollierte den Bereich mit einer Wärmebildkamera.
Die Suchmaßnahmen blieben ergebnislos, so dass der Einsatz gegen Mitternacht abgebrochen wurde.
Insgesamt waren über 70 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr, der Berufsfeuerwehr sowie Wasserwacht, DLRG, der Rettungsdienst und die Polizei im Einsatz.













Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2017

Freitag, 8. September 2017

Tiere sterben bei Wohnhausbrand - Update

Würzburg-Steinbachtal
Ergänzend zum gestern veröffentlichten Beitrag erreichte uns heute Nacht noch der Pressebericht der Berufsfeuerwehr Würzburg:
(bf) Über die europaweite Notrufnummer 112 wurde die Integrierte Leitstelle Wüzburg gegen 21:15 Uhr informiert, dass im Steinbachtal ein Wohnhaus brennt und noch mehrere Personen auf einem Balkon stehen. 


Beim Eintreffen der Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr schlugen die Flammen mehrere Meter aus den Fenstern und drohten auf das Obergeschoss überzugreifen. Zwei Frauen und ein zweijähriges Kind hatten sich bereits mit einem Sprung vom Balkon aus dem ersten Stock selbst gerettet. Zwei männliche Bewohner konnten eigenständig das Wohnhaus verlassen. Die gesamte Familie wurde vom Rettungsdienst betreut, musste allerdings nicht ins Krankenhaus eingeliefert werden.  


Die Feuerwehrkräfte gingen sofort unter Atemschutz und zwei Strahlrohren vor, um die Flammen zu bekämpfen und nach mehreren Haustieren im Gebäude zu suchen. Durch die enorme Hitzeentwicklung und herabstürzende Deckenteile gestaltete sich die Suche sehr schwierig. Zudem musste eine über 140 Meter lange Schlauchleitung zu dem abgelegenen Gebäude aufgebaut werden. Ein Hund wurde gerettet, zwei Hunde und zwei Katzen konnten zum jetzigen Zeitpunkt leider nur noch tot geborgen werden. Nach weiteren Haustieren wird noch gesucht.
Im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Würzburg, die Untersützungsgruppe Einsatzleitung und die Berufsfeuerwehr mit 40 Einsatzkräften. Von Seiten des Bayerischen Roten Kreuzes, der Johanniter und der Malteser 12 Einsatzkräfte sowie die Polizei. 









Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2017