Mittwoch, 28. November 2012

Drei Verletzte bei Verkehrsunfall – Drei Fahrzeuge beteiligt


GIEBELSTADT, LKR. WÜRZBURG. 
(ppu) Bei einem Verkehrsunfall auf der Ortsverbindungsstraße Giebelstadt – Ingolstadt sind am Dienstagnachmittag, 27.11.2012, zwei Autofahrerinnen schwer und eine weitere Frau am Steuer leichter verletzt worden. Eine 78-Jährige war zunächst mit einem entgegenkommenden Pkw seitlich und kurz danach mit einem weiteren Auto frontal zusammengestoßen. Alle drei Fahrzeuge haben nur noch Schrottwert.

Die Rentnerin aus dem Landkreis Würzburg war gegen 14.45 Uhr in Richtung Ingolstadt unterwegs, wobei sie laut Zeugenaussagen schon mitten in der Fahrbahn fuhr. Der Opel Corsa stieß dann zunächst seitlich mit einem entgegen kommenden Pkw zusammen. Etwa 150 Meter weiter kam es dann zu einem Frontalzusammenstoß mit einem BMW. Die Fahrerin in dem gerammten Auto wurde durch die Wucht des Aufpralls eingeklemmt. Die Feuerwehren aus Giebelstadt, Essfeld und Ingolstadt mussten das Dach des Fahrzeugs abtrennen, um die 32-Jährige, die ebenfalls aus dem Landkreis Würzburg stammt, zu befreien.

Auch die Unfallverursacherin erlitt schwere Verletzungen. Die 78-Jährige wurde wie die anderen Unfallbeteiligten vor Ort von einem Notarzt versorgt und dann auch in ein Würzburger Krankenhaus gebracht. Die Fahrerin des dritten Pkw erlitt nur leichtere Verletzungen davon. Die Frau aus Baden-Württemberg kam ebenfalls zur Behandlung in eine Klinik. Die Rettungsleitstelle hatte die Besatzungen mehrerer Rettungswägen und zwei Notärzte zur Versorgung und den Transport der Verletzten entsandt.

Die Strecke zwischen Giebelstadt und Ingolstadt war bis kurz vor 18.00 Uhr komplett gesperrt. Die Unfallaufnahme erfolgt durch Beamte der Polizeiinspektion Ochsenfurt.









Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2012

Freitag, 23. November 2012

Frontalzusammenstoß mit Omnibus – Autofahrerin getötet – mehrere Leichtverletzte


LOHR AM MAIN, LKR. MAIN-SPESSART. 
(ppu) Bei einem schweren Unfall auf der Bundesstraße 276 ist am Freitagnachmittag eine 19-jährige Autofahrerin aus dem Landkreis Main-Spessart ums Leben gekommen.. Die Frau war aus noch ungeklärter Ursache mit ihrem Fiat 500 auf die linke Seite geraten und dort mit einem entgegen kommenden Bus zusammengestoßen. Der Fahrer und einige Fahrgäste erlitten leichtere Verletzungen. Leicht verletzt wurde auch eine junge Frau in einem zweiten Pkw, der sich hinter dem Fiat 500 der tödlich Verletzten befand. Das ein Jahr alte Kleinkind der Fahrerin wurde mit seiner Mutter ebenfalls ins Krankenhaus gebracht, dürfte aber nicht verletzt worden sein.

Nach Zeugenaussagen war die Pkw-Fahrerin von Lohr in Richtung Partenstein unterwegs. Etwa zwei Kilometer nach Lohr kam sie in einer leichten Linkskurve zunächst auf das rechte Bankett. Von dort schleuderte das Auto auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal gegen die linke Vorderseite des Omnibusses. Der Pkw wurde durch die Wucht des Aufpralls zurückgeschleudert und blieb im rechten Straßengraben liegen. Die 19-Jährige war offenbar sofort tot.

Der Omnibusfahrer und einige seiner Fahrgäste überstanden den schweren Unfall glücklicherweise mit leichteren Verletzungen. Die Personen aus dem Bus wurden vor Ort von einem größeren Aufgebot des Rettungsdienstes versorgt und dann zur Behandlung in Krankenhäuser eingeliefert.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde eine Sachverständige an die Unfallstelle bestellt. Von ihren Auswertungen erhofft sich die Polizeiinspektion Lohr a.Main weitere Hinweise zum Unfallgeschehen. Die Strecke zwischen Lohr am Main und Partenstein war für die Dauer der Unfallaufnahme weiterhin mehrere Stunden gesperrt.
















 
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Fotos und Video: Berthold Diem 
© B. Diem 2012
 

Mittwoch, 21. November 2012

LKW-Brand auf A3

Kist, Lkr. Würzburg

(ppu) In der Nacht zum Mittwoch ist auf der A 3 auf Höhe der Anschlussstelle Kist eine Sattelzugmaschine nach einem Motordefekt völlig ausgebrannt. Der 49-jährige Fahrer aus Slowenien konnte sich zum Glück rechtzeitig in Sicherheit bringen und wurde nicht verletzt. Den Schaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 45.000 Euro.

Gegen 22:40 Uhr meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer der Polizei, dass in Fahrtrichtung Nürnberg ein Sattelzug, der im Bereich des Autobahndreiecks Würzburg-West stand, lichterloh brennen würde. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Kist, Höchberg und Alterheim, sowie der Berufsfeuerwehr Würzburg wurden daraufhin alarmiert. Obwohl die Feuerwehrleute nach wenigen Minuten vor Ort waren, konnten sie nicht verhindern, dass die Sattelzugmaschine, die kurz nach der Anschlussstelle die Einfädelungsspur blockierte, ein Raub der Flammen wurde. Allerdings bewirkten die raschen Löscharbeiten, dass nicht auch noch der Sattelanhänger, der mit 22 Tonnen Obst und Gemüse beladen war, Feuer fing.

Mehrere Streifen der Autobahnpolizei und der Polizeiinspektion Würzburg-Land waren eingesetzt, um die Gefahrenstelle weiträumig abzusichern und den Verkehr umzuleiten. Während der Lösch- und Bergungsarbeiten sperrten die Beamten die Fahrbahn in Richtung Nürnberg kurzfristig komplett ab. Der Verkehr wurde zeitweise über die U 95 zur Anschlussstelle Heidingsfeld umgeleitet.

Als Ursache des Brandes vermutete der Fahrer den überhitzten Turbolader seiner Zugmaschine.










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Fotos und Video: Berthold Diem
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Dienstag, 20. November 2012

Frontalzusammenstoß - Fahrer getötet

Retzstadt, Lkr. Main-Spessart

(ppu) Ein toter und ein leicht verletzter Autofahrer sind die Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls, der sich am Dienstagabend auf der Kreisstraße 7 ereignet hat. Aus bislang unklarer Ursache waren ein Ford und ein Suzuki frontal zusammengestoßen. Für den Lenker des Suzuki kam jede Hilfe zu spät. Die Kreisstraße war mehrere Stunden komplett gesperrt.

Den ersten Ermittlungen der Polizeiinspektion Karlstadt zur Folge war der Fahrer des  Suzuki etwa gegen 18.30 Uhr von Retzstadt kommend in Richtung Gramschatz unterwegs. Nach etwa zwei Kilometern kam der Mann in einer langgezogenen Linkskurve aus bislang unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit einem entgegenkommenden Ford. Für den Mann am Steuer des Suzuki kam jede Hilfe zu spät, er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der 39-jährige Ford-Fahrer aus dem Landkreis Main-Spessart wurde leicht verletzt. Vor Ort waren der Rettungsdienst mit Notarzt und Rettungswagen im Einsatz. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von insgesamt etwa 25.000 Euro.

Für die Polizei ist der genaue Unfallhergang derzeit noch unklar. Auch deshalb kam auf Anordnung der Würzburger Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger an den Ort des Geschehens. Dessen Begutachtungen sollen jetzt weitere Aufschlüsse geben. Die Feuerwehren aus Gramschatz und Retzstadt leuchteten die Unfallstelle aus, leiteten den Verkehr um und unterstützten die Polizei bei der Bergung der Fahrzeuge. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Karlstadt unter Tel. 09353/9741-0 zu melden.















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Fotos und Video: Berthold Diem
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Montag, 19. November 2012

Kabelbrand in KiTa - niemand verletzt

Würzburg-Heidingsfeld
(ppu) Glücklicherweise ohne Verletzte war ein Schmorbrand am Montag Vormittag im St.-Laurentius-Kindergarten in Heidingsfeld verlaufen. Um 11 Uhr wurde das Feuer von einer Angestellten gemeldet, kurz darauf hatten die dortigen Erzieherinnen auch schon alle 104 Kinder ins Freie verbracht. Auch alle elf Beschäftigte konnten sich in Sicherheit bringen, niemand wurde verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich die elektrische Zuleitung zu einem Tonbrennofen überhitzt und war verschmort. Eine Erzieherin hatte sofort  gehandelt und die Flammen mit zwei Eimern Wasser abgelöscht.
Dennoch waren die Floriansjünger der Berufsfeuerwehr sowie der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr aus Heidingsfeld rasch vor Ort; auch Sanitätswagen wurden vorsorglich zum Einsatzgebiet am Ostbahnhof beordert. Der Gebäudekomplex wurde mit entsprechendem Gerät gelüftet, 40 Minuten später konnten die Kinder mit ihren Erzieherinnen zurück ins Haus. Der Sachschaden liegt bei rund 500 Euro. 







Fotos: Berthold Diem
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