Sonntag, 30. September 2012

Frontalzusammenstoß - mehrere Verletzte

Zell a. Main
(Erstmeldung) Mehrere Verletzte gab es am Sonntag Nachmittag bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Staatsstraße bei Zell.
Ersten Informationen zufolge geriet ein in Richtung Zellingen fahrender PKW-Fahrer aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit einem entgegenkommenden PKW frontal zusammen Insgesamt wurden vier Personen verletzt, eine davon schwer.

Es wird nachberichtet.









Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2012

Samstag, 29. September 2012

Älteres Gebäude durch Brand schwer beschädigt – Ursache noch nicht bekannt


KARBACH, LKR. MAIN-SPESSART. 
(ppu) Bei einem Feuer ist am Samstagmorgen ein Einfamilienhaus schwer in Mitleidenschaft gezogen worden. An dem älteren Gebäude dürfte nach ersten vorsichtigen Schätzungen ein Schaden in Höhe von mindestens 50.000 Euro entstanden sein. Verletzte gab es nicht. Die Brandursache steht noch nicht fest.

Eine Nachbarin des in der Hauptstraße gelegenen Einfamilienhauses war gegen 07.15 Uhr durch laute Geräusche aufgewacht. Beim Blick aus dem Fenster sah die Frau, dass aus dem Gebäude Rauch aufstieg. Ihr Lebensgefährte setzte dann sofort einen Notruf ab.

In der Folge rückten die Feuerwehren aus Marktheidenfeld, Karbach, Urspringen und Hafenlohr mit über 50 Mann an. Den Brand hatten die Löschmannschaften dann relativ schnell unter Kontrolle. Allerdings war im ersten Stock und im Dachgeschoss des zurzeit unbewohnten Hauses bereits hoher Schaden entstanden.

Für die Dauer des Löscheinsatzes war die Hauptstraße komplett gesperrt. Inzwischen sind Beamte der Kripo Würzburg vor Ort. Noch gibt es keine gesicherten Erkenntnisse hinsichtlich einer möglichen Brandursache. Die Ermittlungen dauern an.









Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2012

Donnerstag, 27. September 2012

Garten voller Marihuana – Gut 200 Pflanzen geerntet


MASSBACH, LKR. BAD KISSINGEN. 
(ppu) Im Laufe des Donnerstags haben Polizeibeamte auf einem Gartengrundstück außerhalb von Maßbach etwa 200 Marihuanapflanzen entdeckt. Ermöglicht wurde dieser Fund durch einen anonymen Hinweis im Internet. Sämtliche Pflanzen, die teilweise bis zu drei Meter groß waren, wurden abgeerntet und mit einem Lkw abtransportiert. Hinsichtlich der Frage, wer für die Plantage verantwortlich ist, sind die Ermittlungen der Kripo Schweinfurt in vollem Gange.

Es ist mit Sicherheit die größte Marihuanaplantage, die in der Region Main-Rhön in den letzten Jahren entdeckt wurde. Nachdem die Mitteilung bei der Bad Kissinger Polizei eingegangen war, hatten sich die Beamten sofort daran gemacht, die Angaben auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Tatsächlich fanden sie an einer Hanglage etwa 500 Meter außerhalb von Massbach auf einem ca. 50 x 50 Meter großen Gartengrundstück erste Pflanzen, obwohl der Bereich durch entsprechenden Sichtschutz nur schwer einsehbar war.

Schließlich wurde das zuständige Fachkommissarahit der Kripo Schweinfurt verständigt. Die Fahnder verschafften sich dann gewaltsam Zutritt und staunten nicht schlecht, als sie feststellten, auf wie viele Marihuanapflanzen sie gestoßen waren. Überall standen die Gewächse in großen und kleineren Töpfen herum. Viele der Pflanzen waren gut drei Meter groß und standen offenbar kurz vor der Ernte. Auch ein Gewächshaus voll mit Töpfen entdeckten die Beamten.

In einer Hütte fanden die Polizisten dann noch eine Platte mit ca. 100 Gramm Haschisch. Außerdem stand auf dem Gelände eine Maschine zum Trocknen der Pflanzen samt einem Stromaggregat. Auch zwei zahme Hunde waren auf dem Grundstück. Von den Betreibern der Plantage war weit und breit niemand zu sehen.

Sofort begannen Kripobeamte damit, zahlreiche Spuren zu sichern, die jetzt ausgewertet werden müssen. Danach begann die Ernte der Marihuanapflanzen. Dabei wurden die Kripobeamten von ihren Kolleginnen und Kollegen des Schweinfurter Einsatzzuges unterstützt. Für den Abtransport des Erntegutes kam ein Kleinlaster des Polizeipräsidiums Unterfranken zum Einsatz.

Über die genaue Menge und den Wert der sichergestellten Pflanzen gibt es noch keine verlässlichen Angaben. Noch steht auch nicht fest, wer die Marihuanaplantage betrieben hat. Allerdings gibt es bereits einige erfolgsversprechende Spuren, denen jetzt intensiv nachgegangen wird. Die Ermittlungen der Kripo Schweinfurt, in die im Laufe des Donnerstags auch die Staatsanwaltschaft Schweinfurt eingebunden wurde, dauern an.










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Fotos und Video: Berthold Diem
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Mittwoch, 26. September 2012

Chemieaustritt bei Kesselwagen - Berufsfeuerwehr im Einsatz

Würzburg
(Erstmeldung) An einem Kesselwagen wurde am Mittwoch Vormittag bei der Durchfahrt eine Dampfwolke an einem Ventil festgestellt. Der Zug wurde daraufhin im Güterbahnhof Zell, Lkr. Würzburg, gestoppt.
Kräfte der Berufsfeuerwehr Würzburg untersuchten in Chemieschutzanzügen die undichte Stelle des Waggons, der zuvor Salzsäure transportiert hatte.

Es wird nachberichtet.















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Freitag, 21. September 2012

Proteste beim Spatenstich zum A3-Ausbau

Würzburg
(stmi) Innenstaatssekretär Gerhard Eck hat am Freitag Nachmittag gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium. Dr. Andreas Scheuer, den Startschuss für den sechsstreifigen Ausbau der A3 zwischen Würzburg-Heidingsfeld und der Mainbrücke Randersacker gegeben.
Etwa 30 Befürworter der so genannten Tunnellösung begleiteten den offiziellen Spatenstich mit Protesten durch ohrenbetäubenden Lärm aus Trillerpfeifen.







Fotos: Berthold Diem
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Dienstag, 18. September 2012

Silozug umgestürzt - Fahrer schwer verletzt



KARBACH, LKR. MAIN-SPESSART
(ppu) Ein mit Zement beladener 40-Tonner ist am Dienstagnachmittag auf der Straße zwischen Birkenfeld und Karbach umgestürzt. Der Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt und kam mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus. Unfallursache war vermutlich nicht angepasste Geschwindigkeit.

Gegen 15.45 Uhr war der Silozug auf der Ortsverbindungsstraße von Karbach in Richtung Birkenfeld unterwegs. In einer Senke verlor der 58-Jährige Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam ins Schleudern. Der Lkw kippte schließlich um und blieb auf der Gegenfahrbahn liegen. Durch den Unfall wurde der Fahrzeuglenker schwer verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Würzburger Krankenhaus geflogen werden. Der Sachschaden wird auf ungefähr 100.000 Euro geschätzt.

Die Bergungsarbeiten gestalten sich schwierig, da zunächst die Ladung, mehrere Tonnen Zement, von einer Spezialfirma abgepumpt werden müssen. Erst danach kann der Lkw aufgerichtet und abgeschleppt werden. Die Ortsverbindungsstraße bleibt deshalb noch bis in die Nacht komplett gesperrt. Der Verkehr wird von Einsatzkräften der örtlichen Feuerwehren umgeleitet.

Beamte der Marktheidenfelder Polizei haben die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Erste Erkenntnisse deuten daraufhin, dass der Fahrer mit nicht angepasster Geschwindigkeit unterwegs war.










Fotos: Berthold Diem
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