Montag, 25. Februar 2013

Lkw-Fahrer getötet - Vollsperrung auf der A7 bei Gollhofen


Unterickelsheim, Lkr. Kitzingen 
(ppu) Vermutlich aufgrund der schneeglatten Fahrbahn ist am Montagmorgen auf der Autobahn A7 bei Gollhofen ein Lastwagen ins Rutschen geraten und hat sich quer gestellt. Nachfolgende Autos und ein weiterer Lkw fuhren anschließend in diese Unfallsituation. Ein Lkw-Fahrer ist getötet worden.

Nach jetzigem Erkenntnisstand handelt es sich bei dem Verstorbenen um den Unfallverursacher. Dieser war mit seiner Sattelzugmaschine bei Schneeglätte ins Schleudern geraten und hatte sich quer gestellt. Zunächst streifte ein nachfolgender Pkw den Anhänger dieses Lastwagens, wenig später erkannte ein von hinten kommender Lkw-Fahrer die Situation zu spät und fuhr in den zuerst havarierten Sattelzug hinein.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mann am Steuer des querstehenden Lastwagen aus seiner Fahrerkabine geschleudert, während dessen Lkw in die Böschung geschoben wurde. Der 44 Jahre alte Kraftfahrer kam schließlich in der Böschung unter seinem Fahrzeug zum Liegen und wurde eingeklemmt. Seine Verletzungen waren letztlich so schwer, dass der Mann noch an der Unfallstelle verstorben ist.

Zur Klärung der Unfallursache wurde eine Sachverständige hinzugezogen.














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Fotos und Video: Berthold Diem
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Samstag, 23. Februar 2013

Unfall wegen Schneeglätte - 2 Personen schwer verletzt


ARNSTEIN, LKR. MAIN-SPESSART. 
(ppu) Schwerstverletzt wurden am Samstagvormittag zwei Insassen eines Autos, das auf der Staatsstraße zwischen Arnstein und Gramschatz von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt ist. Die Straße musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt werden. Neben Feuerwehr und Notarzt kam auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz.

Die 36 Jahre alte Fahrerin eines VW fuhr zum Unfallzeitpunkt von Arnstein in Richtung Gramschatz, als sie auf schneeglatter Fahrbahn in einer Rechtskurve die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor. Im weiteren Verlauf geriet das Auto in die Böschung, kippte zunächst auf die rechte Fahrzeugseite und schließlich auf das Fahrzeugdach. Anschließend prallte der Pkw mit voller Wucht gegen einen Baum.

Mit im Auto befanden sich neben der Fahrerin noch vier weitere Personen. Wurden die 36-Jährige und ihre Beifahrerin nur leicht verletzt, hatten eine 15-Jährige und deren 12 Jahre alter Bruder weniger Glück. Beide hatten sich im Fond des Autos befunden und erlitten bei dem Unfall schwerste Kopfverletzungen. Ein weiterer 12-jähriger Junge, der sich ebenfalls auf der Rücksitzbank befand, kam mit leichteren Verletzungen davon. Alle Insassen waren angeschnallt.   

Die von den Beamten der Polizeiinspektion Karlstadt vorgefundene Spurenlage lässt keinen Zweifel an der Unfallursache aufkommen. Demnach hatte die Fahrerin ihre Geschwindigkeit den widrigen Straßenverhältnissen nicht angepasst.










Fotos: Berthold Diem
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Montag, 18. Februar 2013

Frontalzusammenstoß - zwei Tote und ein lebensgefährlich Verletzter


NEUSTADT A.MAIN, LKR. MAIN-SPESSART. 
(ppu) Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2315 zwischen Lohr a.Main und Marktheidenfeld sind am Montagnachmittag ein 20-Jähriger und ein 81-Jähriger ums Leben gekommen. Zur Unfallursache ermittelt die Polizeiinspektion Lohr a.Main. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg kam darüber hinaus auch eine Sachverständige an den Ort des Geschehens.
Nach ersten Erkenntnissen der Beamten war der 20-Jährige, der aus dem Landkreis Main-Spessart stammt, mit seinem Opel Corsa gegen 16.45 Uhr auf der Staatsstraße in Richtung Marktheidenfeld unterwegs. Aus noch unklaren Gründen kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet in den Straßengraben. Mutmaßlich zog er dann sein Lenkrad nach links und kam somit auf die Gegenfahrbahn. Dort näherte sich zeitgleich ein Opel Vectra mit zwei 81-Jährigen aus dem Landkreis Main-Spessart.
Der Vectra prallte in der Folge mit seiner Front gegen die Beifahrerseite des Corsa. Die Wucht dieses Zusammenpralls war derart heftig, dass für den 20-Jährigen am Steuer des Corsa und den 81-jährigen Beifahrer im Vectra jede Hilfe zu spät kam und sie noch an der Unfallstelle verstarben. Der Fahrer des  Vectra wurde lebensgefährlich verletzt und kam nach notärztlicher Erstversorgung mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik.
Neben den Beamten der Lohrer Polizei waren die Feuerwehren aus Lohr a.Main und Neustadt a.Main im Einsatz. Sie unterstützten die polizeilichen Verkehrslenkungsmaßnahmen, leuchteten die Unfallstelle aus, unterstützten die Sachverständige und kümmerten sich um die erforderlichen Aufräumarbeiten.

Nachtrag:

(ppu) Der bei dem Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2315 bei Neustadt am Main gestern Nachmittag lebensgefährlich verletzte 81-jährige Fahrer des entgegenkommenden Opel Vectra ist im Laufe der Nacht in einem Würzburger Krankenhaus verstorben. Neben dem Mann waren bereits an der Unfallstelle sein ebenfalls 81 Jahre alter Beifahrer und der 20-jährige Unfallverursacher verstorben. Die Staatsstraße 2315 war bis in die späten Abendstunden in beide Fahrtrichtungen blockiert gewesen.












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Samstag, 16. Februar 2013

Explosion zerstört Wohnhaus – ein Leichtverletzter – Großaufgebot der Einsatzkräfte


SCHWEINFURT. 
(ppu) Bei einer Explosion in einem Wohnhaus in der Jägerstraße ist am Samstagnachmittag dem Sachstand nach glücklicherweise nur ein Bewohner leicht verletzt worden. Die Schweinfurter Polizei hat die umliegenden Häuser evakuiert und den Bereich großräumig abgesperrt. Vor Ort befandt sich auch ein Großaufgebot der Schweinfurter Feuerwehr und des Rettungsdienstes. Die Gasversorgung für den unmittelbaren Bereich wurde vorsorglich abgeschaltet.

Kurz nach 17.30 Uhr erreichte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken ein Notruf, dass es zu einer Explosion in einem Haus in der Jägerstraße gekommen ist. Der 38-jährige Bewohner war ersten Erkenntnissen zur Folge zum Zeitpunkt der Explosion zu Hause und hatte Glück im Unglück. Er konnte sich selbst aus dem Anwesen retten und kam dem Sachstand nach leicht verletzt davon. Rettungsdienst und ein Notarzt kümmerten sich sofort um den Mann, danach wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Die Doppelhaushälfte wurde erheblich in Mitleidenschaft gezogen, ist einsturzgefährdet und damit unbewohnbar.

Binnen weniger Minuten waren mehrere Streifen der Schweinfurter Polizei, der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerkes vor Ort. Der Gefahrenbereich wurde sofort abgesperrt. Hierbei kamen auch Kräfte der Bereitschaftspolizei aus Würzburg zum Einsatz. Die Stadtwerke Schweinfurt stoppten die Gasversorgung für den betroffenen Straßenzug und stellten den Strom für das explodierte Haus ab. Elf Bewohner benachbarter Gebäude wurden nach ihrer Evakuierung vom Rettungsdienst versorgt und betreut. Wann die Anwohner zurück in ihre Wohnhäuser können, ist derzeit noch unklar. Ebenso unklar ist die Ursache für die Explosion. Hierzu hat die Schweinfurter Kriminalpolizei die Ermittlungen vor Ort aufgenommen.
















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Sonntag, 10. Februar 2013

Flug über den Bach - PKW landet im Wasser

Gemünden/Wernfeld, Lkr. Main Spessart

(ppu) In der Nacht zum Sonntag, 10.02.2013, ist ein Autofahrer mit seinem Pkw in dem Flüsschen Wern gelandet. Der Mann konnte sich nach eigenen Angaben noch rechtzeitig aus dem Auto befreien und ans Ufer schwimmen. Das Fahrzeug, das fast komplett untergegangen war, ließ der Mann zurück. Am Morgen holte eine Polizeistreife den Fahrer aus dem Bett. Bei dem Unfallverursacher wurde eine Blutentnahme durchgeführt.

Ein 13-Jähriger war gegen 7:30 Uhr in Höhe der Wernbrücke des Radweges auf das Auto aufmerksam geworden, das nur noch wenige Zentimeter aus dem Wasser schaute. Sofort lief eine große Rettungsaktion an, da nicht auszuschließen war, dass sich noch jemand in dem untergegangenen Fahrzeug befand. Taucher der Wasserwacht konnten dann aber relativ bald Entwarnung geben. Das Auto war glücklicherweise leer.

Wie sich herausstellte, war der VW-Golf zuvor offenbar gegen Mitternacht auf einem Radweg unterwegs und in einer Linkskurve von der Fahrbahn abgekommen. Über eine Böschung wurde das Auto hoch katapultiert. Danach ging es im freien Flug über das etwa acht Meter breite Flüsschen. Der PKW landete am gegenüberliegenden Ufer und rollte dann rückwärts wieder ins Wasser. Dort wurde das Fahrzeug aufgrund der starken Strömung etwa 15 Meter abgetrieben, bis es schließlich fast komplett im Wasser unterging.

Mittlerweile hatten sich im Rahmen der von der Polizei geführten Ermittlungen Hinweise auf den Fahrer aus einem Gemündener Stadtteil ergeben. Bei ihm tauchten Polizeibeamte aus Karlstadt gegen 08:45 Uhr auf. Zu diesem Zeitpunkt schlief der Beschuldigte und wurde von den Ordnungshütern geweckt. Ein Alkoholtest ergab etliche Stunden nach dem nächtlichen Vorfall einen Wert von immer noch fast 0,8 Promille.

Der Mann musste daraufhin die Polizei zur Dienststelle begleiten. Dort wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Der Führerschein des Autofahrers wurde sichergestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann, der ohne Verletzungen davon gekommen war, wieder entlassen.

















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Fotos und Video: Berthold Diem
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