Mittwoch, 30. Mai 2012

Gasalarm an der Uni Hubland

Würzburg

(BFWü)Zu einem vermeintlichen Gasaustritt in einem physikalischen Labor an der Universität am Hubland wurde am späten Nachmittag die Berufsfeuerwehr gerufen. Nach längeren Recherchen konnte Entwarnung gegeben werden.

Ein automatischer Sensor für technische Gase hatte Alarm ausgelöst, wodurch die Berufsfeuerwehr gerufen wurde. Die Beschäftigten hatten das Gebäude beim Eintreffen der Feuerwehr bereits verlassen. Zur Erkundung gingen Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten und gasdichten Anzügen in das Gebäude vor. Es wurde vermutet, dass eine Flasche, welche in einem Sicherheitsschrank aufbewahrt wird, undicht geworden sei. Mit Hilfe eines Messgerätes konnte aber kein Gasaustritt nachgewiesen werden. Es handelte sich offensichtlich um eine Fehlauslösung des Sensors.

Die Feuerwehr war mit 19 Mann im Einsatz. Der vorsichtshalber bereitgestellte Rettungsdienst musste nicht tätig werden.

Passanten mussten während des Einsatzes einen Umweg am Theodor-Boverie-Weg in Kauf nehmen, da die Straße von der Polizei und der Feuerwehr gesperrt wurde. 










Fotos: Berthold Diem, © B. Diem 2012

Fahrer alkoholisiert - LKW landet im Graben


BISCHBRUNN, LKR. MAIN-SPESSART. 
(ppu) Am Mittwochmittag ist ein LKW zwischen Marktheidenfeld und der Anschlussstelle Rohrbrunn von der Fahrbahn abgekommen und umgekippt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Der alkoholisierte Fahrer kam mit dem Schrecken und leichten Verletzungen davon. Die Strecke bleibt voraussichtlich bis in die Abendstunden teilweise gesperrt.

Um die Mittagszeit war ein slowakischer Sattelzug auf der Staatsstraße 2213 unterwegs Richtung A3. Ungefähr 300 Meter vor Straßlücke kam der 40-Tonner auf freier und gerader Strecke nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Führerhaus prallte dabei gegen einen Wasserdurchlass im Straßengraben. Der mit 15 Tonnen Aluminium-Paletten beladene Auflieger kippte um. Die Ladung wurde teilweise im angrenzenden Feld verstreut.

Der bulgarische Fahrer und die Beifahrerin konnten den LKW leicht verletzt verlassen. Die Frau wurde vorsorglich in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Beim Fahrzeugführer stellten die hinzugerufenen Polizisten Alkoholgeruch fest. Ein Alkotest bestätigte daraufhin die Vermutung, der 38-Jährige, hatte knapp zwei Promille getankt. Er wurde für weitere Maßnahmen von den Polizeibeamten mit zur Dienststelle genommen.

Die Örtlichkeit bleibt voraussichtlich noch für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten mehrere Stunden halbseitig gesperrt. Dabei werden die Polizisten von den Feuerwehren aus Bischbrunn und Oberndorf unterstützt, die den Verkehr regeln. Die weiteren Unfallermittlungen hat nun die Polizei Marktheidenfeld übernommen.








 
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Fotos und Video: Berthold Diem, © 2012

Sonntag, 27. Mai 2012

7er BMW nach Ausweichmanöver von Fahrbahn abgekommen – Fahrer schwer verletzt

Helmstadt, Lkr. Würzburg.

(ppu) Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 3 ist am Samstagnachmittag ein BMW-Fahrer nach zwei vorangegangenen Ausweichmanövern aufgrund von Fahrstreifenwechseln von der Fahrbahn abgekommen und hat sich anschließend mit seinem Auto überschlagen. Der Fahrer, der allein in dem Auto saß, wurde schwer verletzt. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache führt die Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried.
Gegen 14.20 Uhr hatte ein bislang unbekannter BMW-Fahrer zwischen den Anschlussstellen Wertheim-Lengfurt und Helmstadt bei einem Spurwechsel von der rechten auf die mittlere Fahrspur einen dort fahrenden Audi A 4 übersehen. Der Audi-Fahrer wich nach links aus und übersah dabei seinerseits einen auf der linken Spur fahrenden 7er BMW. Der 27-Jährige an dessen Steuer konnte durch ein Ausweichmanöver nach links einen Zusammenstoß mit dem Audi verhindern. Dabei geriet sein Pkw jedoch ins Schleudern und er kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Der BMW des Frankfurters überschlug sich und kam schließlich auf dem Standstreifen mit den Rädern nach oben zum Liegen. Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Würzburger Krankenhaus geflogen.
Die A 3 war infolge der Rettungs- und Bergungsarbeiten Richtung Nürnberg kurzzeitig total gesperrt. Für die Dauer der Bergungsarbeiten wurde der Verkehr an Unfallstelle vorbeigeleitet. Wegen des starken  Urlaubsreiseverkehrs entstand auf einer Länge von ca. acht Kilometern ein Rückstau bis zur Anschlussstelle Wertheim-Lengfurt.
Neben Notarzt, Rettungsdienst und First Respondern war auch das Technische Hilfswerk aus Marktheidenfeld an der Unfallstelle eingesetzt und hat die Polizei bei den erforderlichen Absperrmaßnahmen unterstützt.
Die Autobahnpolizei Würzburg-Biebelried hat die Ermittlungen zu dem Unfall übernommen und bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich umgehend unter der Tel.-Nr. 09302/910-0 zu melden. Insbesondere hoffen die Ermittler auf Hinweise zu dem flüchtigen BMW-Fahrer, der mit seinem Fahrstreifenwechsel die Ursache für die sich anschließenden Ausweichmanöver gesetzt hatte.










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Fotos und Video: Berthold Diem, © B. Diem 2012

Mittwoch, 23. Mai 2012

Reifenplatzer - Sprinter fliegt über Mittelleitplanke


MARTINSHEIM, LKR. KITZINGEN
(ppu) Relativ glimpflich ausgegangen ist am Mittwochnachmittag ein Verkehrsunfall auf der A 7. An einem Kleintransporter war offenbar ein Reifen geplatzt.  Das Fahrzeug geriet außer Kontrolle, durchbrach die Mittelleitplanke und kam auf der Gegenfahrbahn zum Liegen. Der Fahrer erlitt nur leichtere Verletzungen. Die Autobahn war in Richtung Süden bis zum Abschluss der Bergungsmaßnahmen komplett gesperrt.

Der 38-Jährige war gegen 13.00 Uhr in Richtung Kassel unterwegs, als plötzlich zwischen den Anschlussstellen Gollhofen und Marktbreit der rechte Hinterreifen platzte. Der Fahrer aus Ulm verlor daraufhin die Kontrolle über den Kleintransporter. Das Fahrzeug schleuderte dadurch nach links, durchbrach die Mittelleitplanke und kippte dabei auf die Seite. Quer zur Fahrbahn kam der Sprinter auf beiden Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn Füssen zum Liegen.

Der Mann am Steuer hatte Glück im Unglück. Er trug nur eine Schnittwunde an der linken Hand davon. Der 40-Jährige wurde zur Behandlung in das Krankenhaus Ochsenfurt gebracht.  An dem Kleintransporter entstand Totalschaden. Auch 50 Meter Mittelleitplanke wurden bei dem Unfall beschädigt.










Fotos: Berthold Diem, © B. Diem 2012

Sonntag, 20. Mai 2012

Biogasanlage verliert größere Menge an Gülle – Auffangmaßnahmen im Gange


WASSERLOSEN, GRESSTHAL, LKR. SCHWEINFURT. 
(ppu) Am Sonntagmittag wurde die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken verständigt, dass aus einem Leck des Fermenters einer Biogasanlage eine größere Menge an Gülle austritt. Diese läuft über eine Wiese in einen Graben und wird dort von der Feuerwehr aufgefangen. Das Leck des 700 Kubik fassenden Fermenters ist derzeit nicht zu schließen. Eine Gefahr für Menschen besteht nicht. Alle zuständigen Behörden sind informiert.
Gegen 12.15 Uhr bemerkte ein Zeuge das Austreten der Gülle, die vom Firmengelände über eine Böschung, dann über eine Wiese und schließlich in einen Graben fließt. Sofort wurde die Schweinfurter Feuerwehr alarmiert, die jetzt mit Pumpen dabei ist, die Flüssigkeit aufzufangen und in Fässern wegzutransportieren. Damit soll eine Beeinträchtigung der Umwelt weitestgehend minimiert werden. Wie es zu dem Leck in dem Fermenter kommen konnte, ist noch unklar. Hierzu ermittelt die Schweinfurter Wasserschutzpolizei vor Ort.








 
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Samstag, 19. Mai 2012

Von Kleinlaster erfasst – 35-jähriger Rollerfahrer verstorben – Polizei sucht Zeugen

Zellingen, Lkr. Main Spessart

(ppu) Bei einem schweren Verkehrsunfall am Kreisverkehr Richtung Duttenbrunn ist am Samstagmittag ein 35-jähriger Rollerfahrer ums Leben gekommen. Er wurde von einem Pritschenwagen offenbar von hinten erfasst und erlag noch am Unfallort seinen schwersten Verletzungen. Die Polizeiinspektion Karlstadt führt die Unfallermittlungen und sucht Zeugen.

Den ersten Ermittlungen zur Folge fuhr gegen 13.00 Uhr ein Audi aus Richtung Retzbach kommend in den Kreisverkehr ein. Hinter ihm befand sich der 35-jährige Rollerfahrer, der aus dem Landkreis Main-Spessart stammt, und wiederum dahinter ein Renault Pritschenwagen, den ein 73-Jähriger aus dem Landkreis Würzburg lenkte. Offenbar übersah der Fahrer des Kleinlaster beim Einfahren in den Kreisel den Zweiradlenker und erfasste diesen von hinten. Der 35-Jährige stürzte, wurde von dem Pritschenwagen mitgeschleift und verstarb trotz intensivster Bemühungen zweier Notärzte noch am Unfallort. Der 73-Jährige erlitt einen Schock.
Der exakte Unfallhergang ist derzeit noch unklar, weshalb auf Anordnung der
Würzburger Staatsanwaltschaft auch eine Sachverständige an die Unfallstelle kam.
Darüber hinaus bittet der Sachbearbeiter der Karlstadter Polizei um Hinweise von Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, unter Tel. 09353/ 97410.
Neben den beiden Notärzten waren drei Rettungswagen, darunter auch ein First
Responder Team, rasch am Unfallort. Die Unfallstelle war für die Dauer der
Verkehrsunfallaufnahme für den Straßenverkehr gesperrt.










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Fotos und Video: Berthold Diem, © B. Diem 2012

Dienstag, 15. Mai 2012

Gefährliche Szenen in Fußgängerzone – Pkw prallt gegen Schuhgeschäft – 81-jährige Fahrerin lebensgefährlich verletzt


WÜRZBURG. 
(ppu) In der Würzburger Innenstadt haben sich am Dienstagabend äußerst gefährliche Szenen abgespielt, als eine 81-Jährige die Kontrolle über ihren Pkw verlor. Mit hoher Geschwindigkeit fuhr die Frau durch eine Fußgängerzone und prallte schließlich gegen ein Schuhgeschäft. Der aufheulende Motor und quietschende Reifen hatten die Fußgänger rechtzeitig gewarnt. Die Leute konnten sich alle in Sicherheit bringen. Die Autofahrerin wurde lebensgefährlich verletzt.

Wie die Seniorin aus dem Landkreis Würzburg mit ihrem Mercedes in den Fußgängerbereich am Unteren Markt kam, steht noch nicht fest. Erste Zeugen wurden gegen 19.00 Uhr auf das Auto am Marienplatz aufmerksam, als der Pkw schon mit lautem Motor unterwegs war. Schnell war klar, dass die 81-Jährige die Kontrolle über ihr Auto vollkommen verloren hatte. Mit quietschenden Reifen ging es dann gut 200 Meter über den Unteren Markt, wobei sich mehrere Personen in Sicherheit bringen mussten.

Die Fahrt endete schließlich an einem Schuhgeschäft, wo das Auto mit hoher Geschwindigkeit gegen die Außenwand und eine Schaufensterscheibe im Eingangsbereich prallte. Die Frau am Steuer wurde durch die Wucht des Aufpralls eingeklemmt. Die Rentnerin musste von der Berufsfeuerwehr Würzburg unter Einsatz der Rettungsschere befreit werden. Nach einer ersten medizinischen Versorgung durch einen Notarzt vor Ort, wurde die Frau in ein Krankenhaus gebracht. Ihr Auto hatte nach dem Aufprall nur noch Schrottwert. Der Schaden am Pkw und am Gebäude dürfte bei mindestens 10.000 Euro liegen.

Die Unfallaufnahme erfolgte durch Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Ost. Noch ist nicht geklärt, warum die Frau die Kontrolle über ihr Auto verloren hat.









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Fotos und Video: Berthold Diem, © B. Diem 2012