Mittwoch, 30. November 2011

Bei Kollision mit landwirtschaftlicher Zugmaschine – Pkw-Fahrerin schwerstverletzt

MAINSTOCKHEIM, LKR. Kitzingen.  

(ppu) Zu einem folgenschweren Verkehrsunfall ist es am Mittwochnachmittag auf der Strecke zwischen Dettelbach und Mainstockheim gekommen. Durch eine Kollision mit einem Schlepper wurde eine Pkw-Fahrerin lebensbedrohlich verletzt. Die Ermittlungen hinsichtlich des Unfallhergangs führt die Polizeiinspektion Kitzingen.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen war die Frau gegen 13.50 Uhr mit einem Fiat auf der Staatsstraße 2270 von Dettelbach in Richtung Mainstockheim unterwegs. Ca. 300 Meter vor dem Ortseingang Mainstockheim prallte der Pkw seitlich gegen einen Traktor, dessen Fahrer zum Unfallzeitpunkt mit Fräsarbeiten auf einem angrenzenden Grundstück zu Gange war. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die gesamte rechte Fahrzeugseite sowie das Dach des Fiats aufgerissen. Der Pkw schleuderte quer über die Fahrbahn hinweg und kam auf dem gegenüberliegendem Acker zum Stehen. Die Frau am Steuer erlitt dabei schwerste Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der Schlepperfahrer blieb hingegen unverletzt.

Im Einsatz befindet sich neben den Beamten der Kitzinger Polizei auch die Freiwillige Feuerwehr Mainstockheim. Um den exakten Unfallhergang zu rekonstruieren, kommt auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg auch ein Sachverständiger an die Unfallstelle. 












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Fotos: Berthold Diem, Sara Diem,  © B. Diem 2011
Video: Berthold Diem

Sonntag, 27. November 2011

26-Jähriger bei Verkehrsunfall ums Leben gekommen

WÜRZBURG
(ppu) Bei einem schweren Verkehrsunfall im Stadtteil Rottenbauer ist am Sonntagmorgen ein 26-jähriger Autofahrer ums Leben gekommen. Der junge Mann war aus bislang noch nicht abschließend geklärten Gründen offenbar alleinbeteiligt von der Straße abgekommen und hatte sich mit seinem Auto überschlagen. Ein sofort hinzugekommener Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Gegen 08.00 Uhr hatte ein Zeuge die Einsatzkräfte über Notruf alarmiert, da er auf den stark beschädigten Toyota im Straßengraben aufmerksam geworden war. Bei Eintreffen von Polizei, Rettungsdienst und Notarzt konnte letzterer jedoch nur noch den Tod des 26-jährigen am Steuer sitzenden Autofahrers feststellen.

Ersten Ermittlungen der Polizeiinspektion Würzburg-West zum Unfallhergang zur Folge war der Toyotafahrer von Fuchsstadt aus in Richtung Würzburg unterwegs, als er in einer leichten Linkskurve offenbar die Kontrolle über den Wagen verlor. Der Pkw drehte sich dem Spurenbild zur Folge noch auf der Straße und prallte danach mit der Beifahrerseite gegen ein Betonteil neben der Fahrbahn. Stark beschädigt kam das Auto schließlich im Graben eines Feldweges zum Liegen.

Die Berufsfeuerwehr Würzburg und die örtliche freiwillige Wehr befreite den in seinem Pkw Eingeklemmten aus dem Fahrzeug und unterstützte die Polizei bei den erforderlichen Verkehrslenkungsmaßnahmen.








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Fotos und Video: Berthold Diem  © 2011

Dienstag, 22. November 2011

Lkw-Brand auf der A 3 bei Marktheidenfeld – Autobahnvollsperrung in beiden Richtungen

MARKTHEIDENFELD, LKR. MAIN-SPESSART
(ppu) Der Brand eines mit Kaolin-Granulat beladenen Sattelzuges sorgte am Dienstagmorgen auf der A 3 zwischen den Anschlussstellen Marktheidenfeld und Rohrbrunn in beiden Richtungen für kilometerlange Stauungen.
Gegen 07.20 Uhr brach am Marktheidenfelder Berg an einer polnischen Zugmaschine, die einen österreichischen Silo-Auflieger zog, ein Brand aus. Als Brandursache wird ein technischer Defekt im Motorraum vermutet. Der polnische Fahrer hielt daraufhin seinen Zug auf dem Verzögerungsstreifen des Parkplatzes „Kohlsberg“ an und brachte sich in Sicherheit. Binnen kurzer Zeit breitete sich das Feuer an der Zugmaschine zum Vollbrand aus, wobei auch die Stirnseite des Aufliegers in Mitleidenschaft gezogen wurde. Durch die Hitzeentwicklung platzte der Silo-Aufbau des Aufliegers an der Vorderseite auf und ein Teil der Ladung rieselte auf die Fahrbahn.
Bei der Ladung handelte es sich um ein „leichtes“ Gefahrgut, das zur Porzellanherstellung genutzt wird. Beim Umgang mit dem Granulat sollte unmittelbarer Hautkontakt vermieden werden, weil es zu Hautreizungen kommen kann.  Trotz des raschen Einsatzes der Feuerwehr brannte die Zugmaschine vollständig aus. Die Schadenshöhe beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa  90.000 Euro. Etwa 10.000 Euro davon entfallen auf die Sanierung des durch die Hitze entstandenen Fahrbahnschadens. Die Bergung des Wracks gestaltete sich schwierig. Durch eine Spezialfirma musste zunächst die Ladung des Aufliegers abgesaugt und auf ein Ersatzfahrzeug umgeladen werden. Anschließend wurden die Zugmaschine und der Auflieger von einem Kranwagen in den nahegelegenen Parkplatz Kohlsberg geschleppt. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten dauerten bis gegen 12.45 Uhr.
Während des Löschangriffs, der durch die Feuerwehr von beiden Richtungsfahrbahnen aus angegangen wurde, war eine Vollsperrung der A 3  erforderlich. Zusätzlich behinderte anfangs eine starke Rauchentwicklung die Sicht, so dass auch aus diesem Grund eine Verkehrsanhaltung unumgänglich war. Nachdem das Feuer gelöscht war, konnte der Verkehr in Richtung Würzburg gegen 08.30 Uhr wieder zweispurig freigegeben werden. In Richtung Frankfurt erfolgte bis gegen 08.45 Uhr an der Ausfahrt Marktheidenfeld eine Ausleitung. Der Verkehr wurde über die U 40 nach Rohrbrunn geführt. Ab 08.45 Uhr  konnte der Verkehr die Brandstelle wieder einspurig passieren.
 In beiden Richtungen kam es zu einem Rückstau von mehr als 10 Kilometern Länge. Auch nachdem die Brandstelle geräumt war, dauerte es noch geraume Zeit, bis sich die Verkehrslage wieder normalisiert hatte.  








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Fotos und Video: Berthold Diem © 2011
 

Donnerstag, 17. November 2011

Fehlerhafte Ladungssicherung: PKW-Fahrer tot

A3 bei Wertheim
(ppu) Bei einem Verkehrsunfall auf der A3 ist am Donnerstagabend ein Autofahrer ums Leben gekommen. Der Mann war aus noch ungeklärter Ursache mit seinem Pkw gegen einen Lkw mit Anhänger geprallt, der ebenfalls in Richtung Nürnberg unterwegs war. 

Nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen fuhr der 40-Tonner gegen 17.30 Uhr zwischen den Anschlussstellen Wertheim/Lengfurt und Helmstadt. Etwa drei Kilometer nach der Anschlussstelle Wertheim/Lengfurt wechselte der PKW-Fahrer, der sich zunächst auf der Überholspur befand, nach Zeugenaussagen vom linken wieder auf den rechten Fahrstreifen. Dort  prallte der  Mercedes mit offenbar hoher Geschwindigkeit gegen den Anhänger. Nach dem Zusammenstoß hielt der Lkw-Fahrer nach etwa 100 Metern auf dem Seitenstreifen an.

Der Autofahrer, der bislang noch nicht identifiziert ist, wurde bei dem Unfall getötet. Wie sich herausstellte, war das Fahrzeug des Mannes im Inneren komplett mit Pressspanplatten beladen, die bei dem Anstoß die Windschutzscheibe durchschlugen. Auch auf dem Dach wurden Spanplatten befördert, die mit Spanngurten gesichert waren. Diese Ladung wurde herunter geschleudert und lag schließlich etwa 15 Meter vor dem total beschädigten Auto.

Zur genauen Klärung der Unfallursache wurde in Absprache mit der Staatsanwaltschaft eine Sachverständige hinzugezogen. Obwohl bereits ein Zeuge Angaben zum Unfallgeschehen gemacht hat, bittet die Sachbearbeiterin der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried weitere Verkehrsteilnehmer, von denen zumindest einige das Geschehen beobachtet haben könnten, sich unter Tel. 09302/910-0 zu melden.

Während der Unfallaufnahme wurde der Verkehr auf dem linken Fahrstreifen vorbeigeführt.











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Fotos u. Video: Berthold Diem © 2011

Montag, 14. November 2011

Bei Frontalzusammenstoß – zwei Pkw-Fahrer verletzt

KITZINGEN OT HOHENFELD.
 (ppu) Bei einem Verkehrsunfall auf der Staatstraße 2271 zwischen Marktsteft und Hohenfeld sind am Montagmorgen zwei Personen verletzt worden. Ein Renault war in der Gegenverkehr geraten und dort mit einem VW kollidiert. Beide Pkw-Fahrer wurden ins Krankenhaus gebracht.

Wenige Minuten vor 07.30 Uhr war ein 29-jähriger Kitzinger mit seinem Renault von Marktsteft in Richtung Hohenfeld unterwegs. Aus noch völlig ungeklärter Ursache geriet der Mann mit seinem Pkw auf die Gegenspur. Dort kam es in der Folge zum seitlichen Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden VW.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Renaultfahrer eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr unter Einsatz der Rettungsschere aus seinem Fahrzeug befreit werden. Der 29-Jährige wurde mit schweren Verletzungen durch den Rettungsdienst in eine Klink gebracht. Der 41-Jährige am Steuer des VW kam mit leichteren Verletzungen davon. Der Mann aus dem Landkreis Kitzingen wurde jedoch ebenfalls vorsorglich ins Krankenhaus eingeliefert. Beide beteiligte Fahrzeuge haben nach dem Verkehrsunfall nur noch Schrottwert. Es entstand ein Sachschaden, der nach ersten Schätzungen rund 20.000 Euro beträgt.

Im Einsatz waren neben der Kitzinger Polizei und den Rettungskräften auch knapp 30 Mann der Freiwilligen Feuerwehren aus Kitzingen und Hohenfeld. Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme und der erforderlichen Bergungsarbeiten war die Staatsstraße im Bereich Hohenfeld gut eine Stunde lang komplett gesperrt. Der Verkehr wurde durch die Einsatzkräfte vor Ort umgeleitet. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es dabei nicht.  





Mittwoch, 2. November 2011

Erneut Motorradfahrer bei Verkehrsunfall getötet

geiselwind, lkr. kitzingen

(ppu) Die Serie schwerer Verkehrsunfälle, bei denen Motorradfahrer auf unterfränkischen Straßen ums Leben kommen, hat sich am Mittwochmorgen fortgesetzt. Diesmal starb ein 46-Jähriger, der aus noch ungeklärter Ursache auf einen vorausfahrenden Pritschenwagen aufgefahren war. Der Autofahrer erlitt einen Schock. Die Staatsstraße 2260 war zur Unfallaufnahme drei Stunden komplett gesperrt.

Der Unfall ereignete sich gegen 06.35 Uhr zwischen den Ortschaften Gräfenneuses und Geesdorf. Zu diesem Zeitpunkt war ein 59-Jähriger mit seinem VW-Pritschenwagen in Richtung Kitzingen unterwegs. Etwa 500 Meter nach dem Ortsende von Gräfenneuses hörte der aus dem Raum Chemnitz stammende Fahrer plötzlich einen lauten Schlag. Er hielt dann sofort an und musste feststellen, dass ein Motorrad auf sein Fahrzeug aufgefahren war. Der Aufprall war so heftig, dass der Kradfahrer offenbar sofort tot war.

In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde zur genauen Klärung der Unfallursache eine Sachverständige hinzugezogen. Bis zum Abschluss der Unfallaufnahme und Beendigung der Bergungsmaßnahmen blieb die Strecke im Unfallbereich komplett gesperrt. Der Verkehr wurde durch die Feuerwehren Geiselwind und Gräfenneuses umgeleitet. Die Rettungsleitstelle hatte auch Notfallseelsorger entsandt.

Der am Mittwochmorgen getötete Motorradfahrer ist bereits der siebzehnte Kradfahrer, der im Jahr 2011 bei Unfällen auf unterfränkischen Straßen ums Leben gekommen ist. Im Jahr zuvor hatten nur sieben Motorradfahrer ihr Leben bei Verkehrsunfällen in Unterfranken verloren.









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Fotos und Video: Berthold Diem  ©  B. Diem 2011