Samstag, 16. Dezember 2017

Verdächtiges Paket sorgte für Großeinsatz der Polizei

WÜRZBURG. 
(ppu) Ein vor dem jüdischen Gemeinde- und Kulturzentrum, Shalom Europa, abgestelltes Paket sorgte am Freitagabend für einen Großeinsatz der Würzburger Polizei. Nach der Überprüfung durch Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes konnte Entwarnung gegeben werden. Es handelte sich um ein leeres Paket.

Einem Passanten fiel gegen 18:00 Uhr das in der Nähe des Kulturzentrums Shalom Europa abgestellte Paket auf. Dieser informierte sofort die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken, welche unverzügliche mehrere Streifen in die Valentin-Becker-Straße schickte. Die erste optische Überprüfung durch die Beamten führte zu der Einschätzung, dass es sich um einen gefährlichen Gegenstand handeln könnte. Daraufhin sperrte die Polizei den Bereich im Umkreis von 100 Metern ab und forderte rund 20 Anwohner auf ihre Wohnungen zu verlassen. Die bereitgestellten Busse der WVV wurden jedoch nicht in Anspruch genommen, genauso wie die über Integrierte Leitstelle Würzburgorganisierte Betreuungsmöglichkeit. Einige ältere Anwohner kamen kurzfristig in einem Seniorenwohnstift unter und wurden dort betreut. Die im Gefahrenbereich liegende Bundesstraße 19 sowie die Bahnstrecke musste ebenfalls gesperrt werden.

Die unverzüglich verständigten Spezialisten der Technischen Sondergruppe des Bayerischen Landeskriminalamtes trafen gegen 21.30 Uhr am Einsatzort ein und untersuchten das Paket. Bereits diese erste Untersuchung führte zu der Einschätzung, dass es sich wohl um ein leeres Paket handeln dürfte. Endgültige Entwarnung erbrachte die anschließende Öffnung des verdächtigen Gegenstandes.
Gleich im Anschluss konnten sämtliche Verkehrssperren aufgehoben werden und die Anwohner in ihre Wohnungen zurückkehren.

Noch vor Ort übernahm die Kripo Würzburg die weiteren Ermittlungen. Insbesondere soll jetzt geklärt werden, wer dieses leere Paket dort abgestellt hat. Zeugen, die verdächtige Personen vor dem Shalom Europa gesehen haben, werden gebeten sich unter der Tel. 0931/457-1732 zu melden. 













Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2017

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Frontalzusammenstoß beim Abbiegevorgang - drei Personen zum Teil schwer verletzt

Uettingen, Lkr. Würzburg
(PI Wü-Land) Am Donnerstagabend kam es auf der Staatsstraße an der Abzweigung nach Greußenheimzu einem Verkehrsunfall mit insgesamt drei Verletzten.

Ein 75-jähriger VW-Caddy Fahrer mit Anhänger wollte von Uettingen kommend nach links in Richtung Greußenheim abbiegen. Dabei übersah er einen entgegenkommenden VW-Passat. Der 25-jährige Fahrer des Passats konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und rammte den Caddy frontal. Dabei wurde er zusammen mit seiner 22-jährigen Beifahrerin im Fahrzeug bis zum Eintreffen der Feuerwehr eingeklemmt.

Alle drei Unfallbeteiligten mussten mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Die Staatsstraße war während der Unfallaufnahme komplett gesperrt. Die erforderlichen Umleitungen wurden in dieser Zeit von der freiwilligen Feuerwehr geregelt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von ca. 25000 Euro.










Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2017

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Beim Abbiegen LKW übersehen - PKW-Fahrer verletzt im Krankenhaus

Randersacker, Lkr. Würzburg
(PI Wü-Land) Am Mittwochabend kam es auf der Staatsstraße zwischen Würzburg und der ersten Einfahrt von Randersacker zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einen mit Rüben beladenen Sattelschlepper.

Der 62-jährige Fahrer eines BMW wollte von Würzburg kommend unvermittelt nach links in Richtung Randersacker abbiegen. Dabei übersah er aus ungeklärten Gründen einen in Richtung Würzburg fahrenden Rübenlaster. Der Fahrer des Lkws konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem BMW. Der Fahrer des BMW erlitt bei dem Unfall zum Glück nur leichte Verletzungen.

An den beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 30000 Euro. Der Verkehr musste aufgrund der Bergungsmaßnahmen mittels Kran vorübergehend in beide Richtungen gesperrt werden.









Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2017 

Dienstag, 12. Dezember 2017

Sattelzug prallt auf Silozug - LKW-Fahrer verstirbt bei Auffahrunfall

WÜRZBURG/KIST
(ppu) Am frühen Nachmittag ereignete sich auf der A3 zwischen der AS Würzburg/Kist und der AS Heidingsfeld in Fahrtrichtung Nürnberg ein folgenschwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Lkw-Fahrer tödlich verletzt wurde. Nach kurzfristiger Vollsperrung wurde der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Gegen 13:15 Uhr befuhr der Fahrer eines mit Metallstäben beladenen, slowenischen Lkw die A3 in Richtung Nürnberg. Kurz nach der AS Würzburg/Kist fuhr dieser dem derzeitigen Ermittlungsstand nach nahezu ungebremst auf einen am Stauende stehenden, polnischen Lkw auf. Der Unfallverursacher wurde bei dem Unfall in seinem Führerhaus eingeklemmt und erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Neben einem Rettungshubschrauber waren die Feuerwehren Würzburg und Kist, sowie die Autobahnmeisterei eingesetzt. Die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried übernahm die Ermittlungen zur Unfallursache, zu denen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Sachverständige hinzugezogen wurde.

Für den Zeitraum des Rettungs- und Bergungseinsatzes musste die Autobahn in Fahrtrichtung Nürnberg mehrmals kurzfristig komplett gesperrt werden. Zwischendurch wurde der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet.















Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2017

Samstag, 9. Dezember 2017

Drei schwerverletzte Verkehrsteilnehmer auf der Autobahn - Unfallverursacher flüchtig

Waldbrunn, Lkr. Würzburg. 
(ppu) Am Freitagabend, den 08.12.2017, kam es auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Frankfurt a. Main, auf Höhe der Ortschaft Waldbrunn zu einem folgenschweren Unfall. Gegen 17:25 Uhr wechselte der Fahrer eines unbekannten Pkw vom rechten auf den mittleren Fahrstreifen. Hierbei übersah er einen sich von hinten nähernden Pkw der Marke VW. Der Fahrzeugführer des Pkw VW wich, um einen Zusammenstoß zu verhindern, auf den linken Fahrstreifen aus. Dort befand sich jedoch ein Pkw der Marke Seat mit hoher Geschwindigkeit und es kam zu einem seitlichen Zusammenstoß. Beide Fahrzeugführer verloren die Kontrolle über ihre Fahrzeuge. Der Pkw Seat überschlug sich mehrmals und kam auf dem Dach zum Liegen. Der Pkw VW wiederum schleuderte quer über die Fahrbahn und prallte gegen einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Lkw. Ein weiterer nachfolgender Pkw konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und prallte in den auf dem Dach liegenden Pkw Seat. Die Autobahn ist an der Unfallstelle dreispurig ausgebaut. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung existiert dort nicht. Drei Fahrzeuginsassen aus den verunfallten Pkws mussten mit Verletzungen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 61500 EUR. An der Unfallstelle waren insgesamt 18 Mann aus zwei freiwilligen Feuerwehren sowie 3 Rettungswägen und 3 Notärzte im Einsatz.

Der Fahrer des unfallverursachenden Fahrzeuges ist flüchtig. Wer kann Hinweise zum flüchtigen Fahrzeug geben? Die Polizei bittet mögliche Zeugen sich unter der folgenden Telefonnummer oder E-Mail Adresse zu melden. Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried Tel.-Nr. 09302-9100 oder E-Mail vpi.wuerzburg-biebelried@polizei.bayern.de








Freitag, 8. Dezember 2017

Bombendrohung am Unigelände - größerer Polizeieinsatz vor Ort

WÜRZBURG. 
(ppu) Nach dem Eingang einer Bombendrohung bei der Uni in der Nacht zum Freitag ist das Areal am Hubland am späten Vormittag von der Polizei vorsorglich geräumt worden.

Betroffen davon waren sicher mehrere tausend Menschen, die sich aus polizeilicher Sicht vorbildlich, geordnet und ruhig zu den auch für derartige Situationen eingerichteten Sammelplätzen begeben hatten.

Die Absuchmaßnahmen sind mit Stand 12.40 Uhr beendet. Die Polizei hat keine verdächtigen Gegenstände vor Ort aufgefunden. Studenten und Mitarbeiter können auf das Gelände zurückkehren.

Die polizeilichen Ermittlungen zur Identität des Verursachers dauern weiterhin an.

Das Polizeipräsidium Unterfranken bedankt sich bei allen Betroffenen für das entgegengebrachte Verständnis.


















Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2017
Video folgt