Dienstag, 28. August 2012

Transporterfahrer bei Unfall auf A 7 getötet – Beifahrer schwer verletzt


ARNSTEIN, LKR. MAIN-SPESSART. 
(ppu) Bei einem schweren Unfall auf der A 7 ist am Dienstagabend der Fahrer eines Kleintransporters ums Leben gekommen. Sein Beifahrer wurde schwer verletzt. Auslöser für die folgenschwere Kollision war offenbar ein Unfall-Lkw, der an der Mittelschutzplanke stand. Ein Transporterfahrer hatte den Sattelzug offenbar zu spät erkannt und war auf diesen aufgefahren. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der Transporter und blieb am rechten Fahrbahnrand liegen. Die A 7 während der Unfallaufnahme in Richtung Kassel noch voll gesperrt.
Gegen 20.45 Uhr war ein 46-jähriger Lkw-Fahrer auf der A 7 Richtung Norden unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen der Autobahnpolizei Schweinfurt-Werneck war an dem Sattelzug circa 700 Meter vor der Rastanlage Riedener Wald offenbar ein Reifen geplatzt. Der Lkw schrammte zunächst etwa 100 Meter an der Mittelschutzplanke entlang, wo er schließlich zum Stehen kam. Der Lkw-Fahrer hatte die Unfallstelle nach eigenen Angaben abgesichert und die Polizei verständigt. Kurze Zeit später erkannte ein Transporterfahrer, der auf der Überholspur fuhr, die Unfallstelle offenbar zu spät, konnte nicht mehr ausweichen und fuhr auf die Zugmaschine des Lkw auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die linke Fahrzeugseite des Transporters abgerissen, der Transporter selbst quer über die Fahrbahn nach rechts geschleudert und überschlug sich. Der 31-jährige Fahrer wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und  verstarb noch an der Unfallstelle. Sein 22-jähriger Beifahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Lkw-Fahrer erlitt lediglich leichtere Verletzungen. Die Höhe des Sachschadens ist derzeit noch völlig unklar.
Die Autobahn A 7 war in Richtung Kassel komplett gesperrt. In die Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallhergangs hat die Autobahnpolizei Schweinfurt-Werneck nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt einen Sachverständigen eingeschaltet.








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Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem, 2012

Ein Verletzter bei Wohnhausbrand – Dachstuhl völlig ausgebrannt – Ursache noch unklar


RÖTTINGEN, LKR. WÜRZBURG. 
(ppu) Am Dienstagmittag ist aus bislang unbekanntem Grund im Dachstuhl eines Wohnhauses Feuer ausgebrochen. Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten verletzt und kam ins Krankenhaus. Zwei Bewohner konnten sich selbst ins Freie retten, die übrigen waren nicht zuhause. Die Kripo Würzburg hat die Ermittlungen übernommen. 

Nach den bisherigen Erkenntnissen muss der Brand kurz vor 12.00 Uhr im Dachstuhl des zweistöckigen Einfamilienhauses in der Oberen Siedlerstraße ausgebrochen sein. Die Bewohner selbst hatten das Feuer bemerkt und daraufhin sofort die Feuerwehr verständigt. Die Großmutter und ihr Enkelkind brachten sich unverletzt in Sicherheit. Gleichzeitig waren auch mehrere Nachbarn auf die starke Rauchentwicklung aufmerksam geworden und setzten Notrufe ab.

Als kurze Zeit später die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, schlugen aus Teilen des Dachstuhls bereits offene Flammen und eine hohe Rauchsäule war weithin zu sehen. Zunächst war nicht klar, ob sich noch weitere Personen in dem völlig verqualmten Gebäude befanden. Doch glücklicherweise stellte sich schnell heraus, dass die übrigen vier Familienmitglieder nicht daheim waren. Der Dachstuhl brannte völlig aus und stürzte teilweise ein. Die genaue Schadenshöhe kann jedoch noch nicht beziffert werden.

Zur Brandbekämpfung waren etwa 70 Feuerwehrleute aus Röttingen, Aub, Bad Mergentheim, Gelchsheim und Tauberrettersheim eingesetzt, die mittels einer Drehleiter und mit schwerem Atemschutz die Flammen bekämpften. Ein Feuerwehrmann erlitt  bei den Löscharbeiten eine Rauchvergiftung und wurde vom Rettungsdienst in die Mainklinik nach Ochsenfurt eingeliefert. Eine knappe Stunde später war das Feuer unter Kontrolle. Die Löscharbeiten dauern derzeit noch an.

Bislang ist noch völlig unklar, wie es zu dem Feuer kommen konnte. Die Ermittlungen hinsichtlich der Brandursache hat inzwischen die Kriminalpolizei Würzburg übernommen. 








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 Fotos und Video: Berthold Diem
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Montag, 27. August 2012

Schwerer Verkehrsunfall, Fahrer verstorben, Beifahrerin schwerverletzt

Gräfendorf, Lkr. Main-Spessart
(ppu) Ein tragischer Verkehrsunfall hat sich am Sonntagnacht gegen 22.15 Uhr auf der ST 2302 kurz vor Gräfendorf Höhe Schonderfeld ereignet; dabei wurde der 64-jährige Fahrer im Pkw eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Der Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen, während die Beifahrerin, seine gleichaltrige Ehefrau, verletzt aus dem Fahrzeugwrack befreit werden konnte. Die Frau wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Nach ersten Ermittlungen der Polizeiinspektion Karlstadt hat sich der Unfall wie folgt zugetragen:

Das Ehepaar war auf der ST 2302 von Gemünden kommend in Richtung Gräfendorf unterwegs, als der Fahrer in einer Rechtskurve, die über die dortige Bahnlinie führt, einfach geradeaus fuhr, nach links von der Fahrbahn abkam und nach der Bahnbrücke die Böschung hinabstürzte. Der Pkw Ford blieb neben den Bahngleisen auf dem Dach liegen und der Fahrer wurde in seinem Auto eingeklemmt. Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. An dem Pkw Ford entstand Totalschaden in Höhe von ca. 6000.-- Euro.

Die ST2302 war bis 02.00 Uhr teilweise gesperrt, es wurde örtlich durch die Feuerwehr umgeleitet. Nachdem die Erstmitteilung gelautet hatte, der Pkw läge auf den Bahngleisen, wurde eine sofortige Streckensperrung veranlasst, so dass der Zugverkehr zumindest so lange gesperrt war, bis feststand, dass der Pkw neben den Bahngleisen zum Liegen gekommen war.

Seitens der Feuerwehr waren die Wehren aus Wolfsmünster, Gräfendorf und Gemünden mit insgesamt 8 Fahrzeugen im Einsatz, der Rettungsdienst war mit 2 RTW und einem Notarzt vor Ort.











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Sonntag, 26. August 2012

PKW überschlägt sich auf A3

Helmstadt, Lkr. Würzburg

(ppu) Bei einem Verkehrsunfall auf der A 3 Richtung Frankfurt sind am Sonntagmorgen zwei Pkw-Insassen schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam ins Schleudern. In der Folge überschlug sich der Toyota und blieb auf dem Dach liegen. Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Zur vollständigen Aufklärung des Unfalls, bei dem ein Sachschaden von ca. 15.000 Euro verzeichnet wird, ist die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried auf Hinweise angewiesen.

Kurz nach 07:30 Uhr gingen bei der Polizeieinsatzzentrale Würzburg mehrere Notrufe ein. Ein Auto liege nach einem Unfall schwer beschädigt auf dem Dach, die Insassen seien noch im Fahrzeug. Sofort koordinierten die Beamten alle verfügbaren Streifenbesatzungen der Autobahnpolizei und alarmierten die Rettungsleitstelle mitsamt der Feuerwehr. Minuten später waren alle Einsatzkräfte Richtung Unfallstelle unterwegs. Beim Eintreffen wurde der Verkehr durch die Polizei gesperrt und der Rettungshubschrauber Christoph 18 landete direkt auf der Fahrbahn.

Mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr Oberaltertheim konnten die beiden Insassen aus dem Toyota befreit und nach der Erstversorgung zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Die 73-jährige Beifahrerin war aufgrund ihrer schweren Verletzungen auf den schnellen Transport im Rettungshubschrauber angewiesen. Durch kurze Befragung der Verunglückten brachten die Polizeibeamten in Erfahrung, dass wohl noch ein anderer Pkw an dem Unfall beteiligt war. Nähere Angaben konnten die beiden Rentner aus Duisburg jedoch nicht machen. Auch die Suche nach unbeteiligten Zeugen vor Ort brachte keine Erkenntnisse über den flüchtigen Pkw. Nun bittet die Polizei um Mithilfe:

Verkehrsteilnehmer, die Angaben zu dem Unfallhergang machen können, oder Hinweise auf andere Beteiligte haben, werden deshalb gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried, unter der Tel. 09302/910-0, zu melden.










Fotos: Berthold Diem
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Dienstag, 21. August 2012

Brand eines Gebäudes in der Leistenstraße in Würzburg

Würzburg
(Erstmeldung) Beim Brand eines Gebäudes ist am Dienstg Mittag nur geringer Sachschaden entstanden.
Aus bislang ungeklärter Ursache stand ein Gebäude auf dem Gelände des ehemaligen Hofbräu-Biergartens in der Leistenstraße in Flammen. Die Berufsfeuerwehr hatte den Brand des Gebäudes, das offenbar Wohnsitzlosen als Unterschlupf diente, schnell unter Kontrolle.
Da die Ruine seit langem leer steht, hält sich der entstandene Sachschaden in Grenzen.
Es wird nachberichtet.








Fotos: Berthold Diem
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Verdächtiger Gegenstand im Justizzentrum aufgefunden – Gebäude vorsorglich geräumt


WÜRZBURG. 
(ppu) Am Dienstagvormittag ist im Justizzentrum in der Ottostraße ein verdächtiger Gegenstand aufgefunden worden. Da noch nicht sicher ist, ob davon eine Gefahr ausgeht, wurde das Gebäude daraufhin vorsorglich geräumt.

Gegen 08.30 Uhr wurde in der Poststelle ein verdächtiges Päckchen bemerkt. Zunächst war nicht bekannt, ob von dem Gegenstand eine Gefahr ausgeht. Sicherheitshalber haben die Mitarbeiter vorsorglich das Justizzentrum verlassen und das Gebäude wurde von der Polizei geräumt. Die Einsatzleitung vor Ort hat die Polizeiinspektion Würzburg-Ost übernommen. 

Das verdächtige Päckchen wurde mittlerweile aus dem Gebäude entfernt und sicherer Entfernung abgelegt. Gegen 09.45 Uhr konnten die etwa 80 Personen, die zwischenzeitlich das Justizzentrum verlassen hatten, das Gebäude wieder betreten.

Das circa 30*20*10 Zentimeter große Päckchen war gegen 08.30 Uhr in der Poststelle genauer überprüft worden. Dabei wurde es auch geröntgt und im Innern mögliche Drähte festgestellt. Daraufhin wurde das Gebäude zeitweise vorsorglich geräumt. Nachdem das Päckchen aber offenbar bereits mehrfach transportiert worden war, ging nach ersten polizeilichen Einschätzungen der Situation vor Ort, zumindest keine Gefahr von einem Transport aus. Deswegen wurde es durch Polizeibeamte in sichere Entfernung aus dem Gebäude gebracht. Bei ihren Ermittlungen wird die Kriminalpolizei Würzburg durch Sprengstoffspezialisten aus München unterstützt, die den Inhalt des Päckchens überprüfen werden. Ebenso laufen die Ermittlungen hinsichtlich des Absenders.

Gegen 11.50 Uhr ist das Paket von den Spezialisten des Landeskriminalamtes sprengtechnisch geöffnet worden. In diesem befindet sich ein offenbar handelsüblicher Anrufbeantworter mit dazugehöriger Verkabelung. Über den Absender ist derzeit noch nichts bekannt, es handelte sich aber nicht um eine Warenversandlieferung. Der Inhalt wird nun durch Beamte der Kripo Würzburg sichergestellt und auf den möglichen Absender überprüft. Die polizeilichen Absperrungen wurden vollständig aufgehoben, die etwa 40 Personen konnten ihre Arbeit wieder aufnehmen.








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Fotos und Video: Berthold Diem
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Montag, 20. August 2012

7 Verletzte bei Frontalzusammenstoß

Würzburg
(ppu) Bei einem Verkehrsunfall auf dem Stadtring sind am Montagabend mehrere Personen teils schwer verletzt worden. Ein Pkw geriet nach einem Überholvorgang auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Der Peugeot wurde anschließend mit dem Heck auf eine Betonabgrenzung geschleudert. Die Polizei Würzburg-Ost führt die Unfallermittlungen.  

Gegen 20.30 Uhr war ein Peugeot auf der Konrad Adenauer Brücke stadteinwärts unterwegs. Kurz vor der Überführung der Randersackerer Straße verengt sich die Fahrbahn im dortigen Baustellenbereich von zwei Fahrspuren auf eine Fahrspur. Der Fahrer des Pkw versuchte offenbar noch kurz vor der Engstelle einen auf der linken Spur fahrenden Audi rechts zu überholen und vor diesem wieder einzuscheren. Dabei blieb der 67-Jährige an dem Pkw hängen und kam ins Schleudern. Der Peugeot geriet in den Gegenverkehr und stieß dort mit einem entgegenkommenden VW zusammen, der mit vier Personen besetzt war. Anschließend blieb der Pkw mit dem Heck auf einer circa achtzig Zentimeter hohen Betonbaustellenbegrenzung liegen. Nach ersten Erkenntnissen wurde bei dem Zusammenstoß der Peugeotfahrer und dessen Beifahrer, die Beifahrerin des Audi sowie die vier Insassen des VW leicht bis mittelschwer verletzt. Die Verletzten aus dem Raum Würzburg kamen mit Rettungswägen vorsorglich in umliegende Krankenhäuser. Der 27-jährige Audifahrer blieb unverletzt.

Der Sachschaden beläuft sich nach ersten vorläufigen Schätzungen auf insgesamt 35.000 Euro. Die Berufsfeuerwehr Würzburg leuchtete die Unfallstelle aus und band austretende Flüssigkeiten ab. Der Stadtring war für die Dauer der Unfallaufnahme sowie der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen etwa 1,5 Stunden für den Verkehr gesperrt. Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Ost haben die Unfallermittlungen übernommen und leiteten den Verkehr um. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Tel. 0931/457-2230 zu melden. 









Fotos: Berthold Diem
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