Samstag, 29. Oktober 2011

Nach Pkw-Brand auf Rhönautobahn – Elf Fahrzeuge an Folgeunfällen beteiligt

WASSERLOSEN, LKR. SCHWEINFURT.
(ppu) Nach einem Pkw-Brand auf der A7 ist es am Samstagabend zwischen den Anschlussstellen Wasserlosen und Hammelburg zu Folgeunfällen gekommen, an denen elf Fahrzeuge beteiligt waren. Dabei wurden sieben Menschen zum Teil schwer verletzt. Die A 7 war in Richtung Norden komplett gesperrt.

Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts im Bereich des Motors eines Nissans mit Erfurter Zulassung war es zunächst zu einer starken Rauchentwicklung gekommen. Wegen der daraus resultierenden Sichtbehinderung kam es anschließend zu den Folgeunfällen, an denen die elf Pkw beteiligt waren.

Ein aus Baden-Württemberg stammender Golffahrer im Alter von 19 Jahren sowie eine 32-jährige Skodafahrerin aus dem Landkreis Bad Kissingen wurden schwer verletzt und mussten in eine Klinik gebracht werden. Vier weitere beteiligte Personen kamen mit leichteren Verletzungen ebenfalls in Krankenhäuser. Eine Jugendliche musste zudem vor Ort wegen einer Schockverletzung ambulant behandelt werden.

Im Einsatz waren neben einem Großaufgebot der Polizei auch knapp 50 Mann der Freiwilligen Feuerwehren aus Poppenhausen und Niederwerrn, zahlreiche Rettungskräfte mit zwei Notärzten sowie ein Notfallseelsorger. Da sich die Ermittlungen hinsichtlich des genauen Unfallhergangs aufgrund der Vielzahl an beteiligten Fahrzeugen schwierig gestalten, wurde in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt auch eine Sachverständige eingeschaltet.

Sieben der beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. An mindestens vier Pkw entstand jeweils Totalschaden. Die Schadenshöhe insgesamt dürfte nach ersten Schätzungen rund 100.000 Euro betragen.

 Der Verkehr wurde für den Zeitraum der Sperrung an der Anschlussstelle Wasserlosen ausgeleitet. Nach den vorliegenden Erkenntnissen kam es auf den Umleitungsstrecken zu keinen größeren Verkehrsbehinderungen.










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Montag, 24. Oktober 2011

Lkw-Unfall auf der A 3 – Weinflaschen auf Fahrbahn verteilt – Fahrer alkoholisiert

GEISELWIND, LKR. KITZINGEN
(ppu) Bei einem Verkehrsunfall auf der A 3 ist am Montagmorgen der Anhänger eines mit rund 20 Tonnen Wein beladenen Lkw umgekippt. Zahlreiche Weinflaschen verteilten sich daraufhin quer über den Standstreifen und der rechten Fahrspur. Offensichtlich stand der Fahrer unter Alkoholeinfluss. Die Bergungsmaßnahmen dauern zur Stunde (11.20 Uhr) noch an.

Gegen 09.50 Uhr war das Gespann mit Luxemburger Zulassung in Fahrtrichtung Nürnberg unterwegs. Ungefähr einen Kilometer nach der Anschlussstelle Geiselwind geriet der Lkw nach rechts von der Fahrbahn ab und kam knapp 100 Meter weiter zum Stehen. Der Anhänger, der allein mit ca. zehn Tonnen Wein beladen war, kippte dabei nach links und die Ladung verteilte sich auf der Fahrbahn. Der entstandene Sachschaden dürfte nach ersten Schätzungen über 50.000 Euro betragen. Verletzt wurde niemand.

Bei der Verkehrsunfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 53-jährige Lkw-Fahrer offenbar unter Alkoholeinwirkung stand. Ein Vortest am Alkomaten ergab eine Wert von knapp 1,5 Promille. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg musste der aus Rheinland-Pfalz stammende Mann den Beamten in ein Krankenhaus folgen und dort eine Blutentnahme über sich ergehen lassen.








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Mittwoch, 12. Oktober 2011

Fünf Lkw an Unfall auf A 3 beteiligt – Niemand verletzt – Vollsperrung Richtung Nürnberg

helmstadt, lkr. würzburg.

(ppu) Nach dem Unfall mit fünf beteiligten Lkw im Baustellenbereich auf der A3 waren die Bergungs- und Aufräumarbeiten gegen 11.45 Uhr beendet. Danach konnte die Sperrung in Richtung Nürnberg aufgehoben werden. Schon ab 10.30 Uhr hatte die Polizei begonnen, den Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeizuleiten. Bereits zuvor waren die Pkw, die zwischen der Anschlussstelle Wertheim und der Unfallstelle festsaßen, über den Parkplatz Fronberg nach Helmstadt abgeleitet worden.

Zum eigentlichen Unfallhergang ist jetzt Folgendes bekannt: Gegen 06.40 Uhr musste ein Sattelzug bei leichtem Nieselregen verkehrsbedingt stark abbremsen. Ein 58-jähriger Fahrer aus Lichtenfels, der mit Lkw und Anhänger folgte, konnte trotz einer Vollbremsung einen Aufprall auf das Heck des Vorausfahrenden nicht mehr verhindern. Ein 55-jähriger Niederländer am Steuer eines weiteren Sattelzugs brachte sein Fahrzeug zunächst rechtzeitig zum Stillstand.

Zwei weitere nachfolgende Sattelzüge machten ebenfalls eine Vollbremsung und wechselten auf den linken Fahrstreifen, um ein Auffahren auf das holländische Fahrzeug zu verhindern. Trotzdem kam es dann zu einer seitlichen Berührung zwischen zwei Sattelzügen, wobei der Auflieger des Holländers hinten links stark beschädigt wurde. Die Zugmaschine, die das Fahrzeug aus Holland gerammt hatte, verkeilte sich, so dass die Radaufhängung stark in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Der fünfte Sattelzug, der ebenfalls auf die linke Spur gewechselt war, fuhr zum Schluss seinerseits auf den holländischen Sattelzug auf. Dabei touchierte er in dem Baustellenbereich noch die Fahrbahnteiler, die leicht in die Gegenfahrbahn verschoben wurden. Alle Lkw waren mit Stückgut beladen. Die Fahrer blieben unverletzt. Vier der Fahrzeuge wurden stark beschädigt. Lediglich der zuerst gerammte Sattelzug war noch fahrbereit. Der Sachschaden dürfte sich nach den jetzt vorliegenden Erkenntnissen auf knapp 200.000 Euro belaufen.

Die erste Auswertung der Kontrollgeräte ergab bei keinem der am Unfall beteiligten Fahrzeuge eine Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.









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Fotos und Video: Berthold Diem © 2011

Sonntag, 9. Oktober 2011

Nach Flucht aus gestohlenem Pkw – intensive Suchmaßnahmen

WEIBERSBRUNN, LKR. ASCHAFFENBURG. 
(ppu) Nachdem in der Nacht zum Sonntag auf der A 3 ein Fahrzeuginsasse aus einem Pkw geflüchtet war, das von der Polizei angehalten wurde, sind die Fahndungsmaßnahmen nach dem Flüchtigen weiterhin in vollem Gange. Nach wie vor muss damit gerechnet werden, dass der Mann über eine Schusswaffe verfügt. Zwei seiner Begleiter wurden festgenommen.

Wie bereits berichtet, wollte eine Streifenbesatzung der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach gegen 23.30 Uhr einen mit drei Personen besetzten Pkw anhalten, der in Richtung Würzburg unterwegs war. Als die Beamten Anhaltezeichen gaben, gab der Mann am Steuer Gas und flüchtete. Nach etwa zwei Kilometern hielt der Fahrer kurz nach der Rastanlage Rohrbrunn plötzlich an. Zwei der Insassen ergriffen sofort zu Fuß die Flucht. Ein 21-jähriger Kosovare konnte kurze Zeit später von den verfolgenden Beamten festgenommen werden. Auch bei einem weiteren gleichaltrigen Fahrzeuginsassen, der am Pkw geblieben war, klickten ebenfalls die Handschellen. Der Mann ließ sich widerstandslos festnehmen.

Nach der geflüchteten Person wurde noch in der Nacht eine Großfahndung eingeleitet, die jedoch bislang ohne Ergebnis geblieben ist. Der Mann ist nach den vorliegenden Erkenntnissen 18 Jahre alt und dürfte ebenfalls aus dem Kosovo stammen. Hinsichtlich seiner Beschreibung ist Folgendes bekannt: 180 bis 185 cm groß, normale Figur, braune Jacke und beige bis braune Schuhe.

Inzwischen steht fest, dass der Golf, mit dem die drei Männer unterwegs waren, entwendet worden war. An dem Fahrzeug waren französische Kennzeichen angebracht. In dem Pkw entdeckten Polizeibeamte mehrere Schusswaffen und Munition. Die Ermittlungen ergaben, dass die Waffen aus einem Einbruch am Samstagabend in Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen, stammen. Dort hatten Einbrecher ein Tor zu einer Schreinerei aufgehebelt und die Räumlichkeiten durchsucht. Sie entwendeten u. a. einen Tresor mit Schusswaffen. Den Tresor öffneten sie auf einem nahegelegenen Feld gemeinsam und ließen daraus die Waffen mitgehen. Von dem Diebesgut dürfte zumindest eine Waffe und Munition fehlen. Nicht auszuschließen ist deshalb, dass die flüchtige Person in Besitz dieser Waffe ist.

In die laufenden Suchmaßnahmen ist ein Großaufgebot der Polizei eingebunden. Die Fahndung, in die auch ein Polizeihubschrauber eingebunden ist, konzentriert sich auf den Bereich um die Rastanlage Rohrbrunn.

Das Polizeipräsidium Unterfranken warnt weiterhin dringend davor, Anhalter oder sonstige fremde Personen mitzunehmen. Verkehrsteilnehmer, die auf einen Mann aufmerksam wurden, auf den die Beschreibung zutrifft oder der sich sonst irgendwie verdächtig verhalten hat, werden gebeten, sich unverzüglich unter Tel. 110 zu melden.









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Fotos und Video: ©  B. Diem 2011

Samstag, 8. Oktober 2011

Drei Schwerverletzte bei Verkehrsunfall auf der A 3

Kist, Lkr. Würzburg
(ppu) Bei einem Verkehrsunfall auf der A 3 sind am Samstagabend drei Personen schwer verletzt worden. An den folgeschweren Zusammenstößen waren insgesamt drei Fahrzeuge beteiligt. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Nürnberg für knapp 30 Minuten komplett gesperrt. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es dabei jedoch nicht.

Gegen 18.30 Uhr war ein FIAT aus dem Raum Mosbach in Richtung Nürnberg unterwegs. Kurz nach der Anschlussstelle Kist wollte der Mann am Steuer einen vor ihm fahrenden Pkw überholen. Als er auf den linken Fahrstreifen wechselte, übersah er jedoch einen dort fahrenden BMW und es kam in der Folge zur seitlichen Berührung der beiden Fahrzeuge. Durch den Zusammenstoß drehte sich der FIAT komplett und kam auf der mittleren Fahrspur zum Stehen. Offenbar erkannte dies der 56-jährige Fahrer eines Opels zu spät und fuhr ungebremst auf den stehenden Pkw auf.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der FIAT-Fahrer in seinem Wagen eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr unter Einsatz der Rettungsschere aus dem Fahrzeug befreit werden. Der Mann wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber in eine Würzburger Klinik geflogen. Auch seine 19-jährige Beifahrerin sowie der aus Augsburg stammende Opelfahrer kamen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Die drei Insassen im BMW kamen hingegen mit dem Schrecken davon.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde ein Sachverständiger hinzugezogen und die drei beteiligten Fahrzeuge vorübergehend sichergestellt.

Neben den Beamten der Autobahnpolizei waren die Feuerwehren aus Würzburg und Kist sowie die Autobahnmeisterei im Einsatz. Aufgrund der Vollsperrung musste der Verkehr an der Anschlussstelle Kist abgeleitet werden.












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Fotos und Video: Berthold Diem  © 2011

Bei Verkehrsunfall auf der B 8 – zwei Personen verletzt

WALDBÜTTELBRUNN, LKR. WÜRZBURG. 
(ppu) Zwei Personen sind bei einem Verkehrsunfall am Samstagnachmittag glücklicherweise nur leicht verletzt worden. Ein 73-jähriger Golffahrer wollte auf der Bundesstraße 8 wenden und übersah dabei einen Mazda, der in Richtung Marktheidenfeld unterwegs war.

Der 73-Jährige war gegen 16.30 Uhr auf die B 8 in Richtung Marktheidenfeld aufgefahren. Da der Mann eigentlich auf dem Weg nach Würzburg war, entschloss er sich, vom Beschleunigungsstreifen aus auf der Bundesstraße zu wenden. Offensichtlich übersah er dabei den Mazda, der ebenfalls in Richtung Marktheidenfeld unterwegs war. Der 31-Jährige am Steuer des Mazdas konnte einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden und fuhr frontal gegen die Fahrerseite des Golfs.

Durch die Wucht des Aufpralls wurden der Mazdafahrer und die 60-jährige Beifahrerin im Golf leicht verletzt und  mussten vorsorglich mit Rettungswägen in ein Würzburger Krankenhaus gebracht werden. Glücklicherweise kamen der 73-Jährige am Steuer des VWs sowie ein Mädchen im Alter von erst drei Jahren, das ordnungsgemäß in einem Kindersitz auf der Rücksitzbank saß, mit dem Schrecken davon. Beide Fahrzeuge haben nach dem Verkehrsunfall nur noch Schrottwert. Die Gesamtschadenshöhe dürfte nach ersten Schätzungen knapp 10.000 Euro betragen.

Im Einsatz waren neben den Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Land insgesamt 16 Mann der Freiwilligen Feuerwehr Waldbüttelbrunn für verkehrsleitende Maßnahmen. Auch ein Rettungshubschrauber mit Notarzt war an der Unfallstelle gelandet.

Die Bundesstraße 8 war auf Höhe Waldbüttelbrunn für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme sowie der erforderlichen Bergungsmaßnahmen knapp eine Stunde lang komplett gesperrt. Der Verkehr wurde beidseitig in den Ortsbereich abgeleitet. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es dabei nicht.



Fotos: Berthold Diem © 2011