Samstag, 12. Mai 2018

Nach Brand - Feuerwehrleute über 8 Stunden im Einsatz

Helmstadt, Lkr. Würzburg
(bedi) Auch über 8 Stunden, nachdem in der Nacht im westlichen Landkreis Würzburg die Sirenen heulten, war die Ortsdurchfahrt von Helmstadt nach einem Brand gesperrt.
Es fanden noch Nachlöscharbeiten statt und den Feuerwehrleuten und Rettungskräften, die die ganze Nacht über im Einsatz waren, ist die Erschöpfung anzusehen. Bei dem Brand in der Nacht von Freitag auf Samstag war hoher Sachschaden entstanden.
Dem tatkräftigen Einsatz der Feuerwehren aus Helmstadt und den umliegenden Gemeinden ist es zu verdanken, dass das Feuer im eng bebauten Ortskern nicht auch noch auf benachbarte Wohnhäuser übergriff.
Die Aufnahmen aus der Vogelperspektive zeigen das gesamte Ausmaß des Brandes.
















Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2018

Brand von zwei Scheunen - Schaden im sechsstelligen Bereich

Helmstadt, Lkr. Würzburg
(ppu) Zu einem Schaden im wohl sechsstelligen Bereich ist es bei einem Brand von zwei Scheunen in der Nacht zu Samstag gekommen. Die starke Hitzeentwicklung führte bei zwei angrenzenden Wohnhäusern zu nicht unerheblichen Schäden. Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Bereits die ersten Mitteilungen gegen 01:30 Uhr in den Einsatzzentralen der integrierten Rettungsleitstelle und der Polizei ließen auf einen großen Brand schließen. Auch von der Autobahn A3 meldeten sich besorgte Autofahrer. Bereits beim Eintreffen von Feuerwehr und Polizei stand eine Scheune in der Würzburger Straße im Vollbrand. Obwohl die Feuerwehren schnell vor Ort waren, konnte ein Übergreifen der Flammen auf eine zweite Scheune nicht verhindert werden und wurde ebenfalls ein Raub der Flammen. Bei zwei benachbarten Wohnhäusern führte die sehr starke Hitzeentwicklung zu erheblichen Schäden an der Fassade, den Fenstern und Rollläden. Die Bewohner konnten rechtzeitig ihre Häuser verlassen und erlitten keine Verletzungen. Ob und wann die 14 Bewohner wieder in ihre Häuser zurückkehren können wird von der Feuerwehr geprüft, vorläufig kamen sie bei Angehörigen und Verwandten unter.

Insbesondere die enge Bebauung im Altort von Helmstadt stellte die Feuerwehren vor eine besondere Herausforderung, um ein Übergreifen auf weitere Häuser zu verhindern. Die Löscharbeiten zogen sich noch bis in die Morgenstunden hin, an denen die Feuerwehren aus Helmstadt, Höchberg, Hettstadt, Eisingen, Mädelhofen,
Neubrunn, Uettingen, Rottendorf und die Feuerwehrschule Würzburg beteiligt waren. Zusätzlich befanden sich der Kreisbrandrat als Einsatzleiter, der Rettungsdienst mit einem Notarzt, zwei Rettungswagen und die Schnelleinsatzgruppe vor Ort.

Noch in der Nacht übernahm die Würzburger Kripo die weiteren Ermittlungen. Insbesondere die Klärung der Brandursache und die Höhe des Sachschadens sind derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. 


























Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2018

Montag, 7. Mai 2018

PKW fährt auf LKW auf - PKW-Fahrer lebensgefährlich verletzt

KIST, LKR. WÜRZBURG. 
(ppu) Bei einem Verkehrsunfall auf der A3 ist am Montagabend ein 35-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann hatte offenbar aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war daraufhin gegen einen Sattelzug und eine Betonleitwand geprallt. Die Autobahn war in beide Fahrtrichtungen stundenlang gesperrt.

Der 35-Jährige aus dem Landkreis München war mit seinem Opel in Richtung Frankfurt unterwegs. Er fuhr dem Sachstand nach auf der linken Fahrspur, als er gegen 21.45 Uhr aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Der Pkw schleuderte über den mittleren auf den rechten Fahrstreifen, wo er frontal gegen das Heck eines Sattelzugs prallte. Daraufhin geriet der Opel wieder nach links und prallte gegen die Mittelschutzplanke aus Beton.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 35 Jahre alte Mann in seinem Pkw eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite den Schwerverletzten aus dem Fahrzeug, bevor er nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht wurde. Nach den aktuellen Erkenntnissen ist der Gesundheitszustand des Mannes nach wie vor kritisch.

Neben dem stark beschädigten Opel war auch der Auflieger des Sattelzugs nicht mehr fahrbereit. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Ein weiterer beteiligter VW wurde durch Trümmerteile beschädigt. Sowohl der 54-Jährige am Steuer des Sattelzugs als auch der fünf Jahre ältere VW-Fahrer kamen mit dem Schrecken davon.

Die Unfallaufnahme erfolgte durch Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried. Um den Unfallhergang exakt rekonstruieren zu können, wurde auch eine Sachverständige in die Ermittlungen mit eingebunden. Neben Polizei und Rettungsdienst befanden sich auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Waldbüttelbrunn, Waldbrunn und Eisingen im Einsatz. Die Autobahn war für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungs- und Aufräumarbeiten gut fünfeinhalb Stunden lang komplett gesperrt.













Fotos: Berthold Diem
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Kleinbus kollidiert mit Pkw - Kind mit Rettungshubschrauber in Klinik geflogen

BÜTTHARD, LKR. WÜRZBURG. 
(ppu) Bei einem Verkehrsunfall an der Kreuzung der B19 mit der Abzweigung nach Gaurettersheim ist am Montagvormittag ein 6-jähriges Kind schwer verletzt worden. Ein Rettungshubschrauber brachte den Buben in eine Klinik. Die Unfallermittlungen führt die Polizeiinspektion Ochsenfurt.

Gegen 06.45 Uhr erreichte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken der Notruf von der B19. Dem Sachstand nach war ein 71-Jähriger aus dem Landkreis mit einem Mercedes Vito auf der Kreisstraße WÜ 40 von Gaurettersheim in Richtung der B19 unterwegs. Dort wollte er nach derzeitigem Kenntnisstand nach links abbiegen und übersah einen in Richtung Bad Mergentheim fahrenden BMW X3. Beide Fahrzeuge kollidierten.

Ein 6-jähriger Bub im Mercedes erlitt schwerere Verletzungen und wurde nach seiner ärztlichen Versorgung vor Ort von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Das zweite Kind in dem Vito kam mit dem Schrecken davon. Der 71-jährige Fahrer des Vito und die 37-jährige am Steuer des BMW wurden leicht verletzt. Der Sachschaden liegt bei rund 25.000 Euro.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg kam auch eine Sachverständige an den Unfallort. Die B19 war bis etwa 09.45 Uhr komplett gesperrt. Neben Streifen der Ochsenfurter Polizei waren auch der Rettungsdienst samt Notarzt und die örtlichen Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz.






Fotos: Berthold Diem
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Samstag, 5. Mai 2018

Dramatische Tierrettung in Zellingen - Pferd aus Bach gerettet

Zellingen, Lkr. Main-Spessart
(Erstmeldung) Zu einem nicht alltäglichen Einsatz musste die Feuerwehr am Samstag Nachmittag ausrücken. Gegen 16:30 Uhr wurde die Leitstelle davon in Kenntnis gesetzt, dass an einer Reitanlage ein Pferd aus dem Gespringsbach gerettet werden muss.
Nach ersten Informationen führte eine Reiterin ihr Pferd in den seichten Bach, um die Beine des Tieres zu kühlen. Dies verlor aber auf dem schlammigen Untergrund den Halt, stürzte und kam aus eigener Kraft nicht mehr auf die Beine.
Nachdem der Schimmel durch einen Tierarzt ruhig gestellt war, zogen die alarmierten Männer der Freiwilligen Feuerwehr Schlaufen unter dem Körper des Pferdes durch und hoben es schonend mit Hilfe der Drehleiter aus dem Bachbett. 
Wie von den Betroffenen und Verantwortlichen zu erfahren war, überstanden Pferd, Reiterin und alle Beteiligten die Rettungsaktion unbeschadet.

















Fotos und Video: Berthold Diem
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