Freitag, 27. März 2015

Mit Fahrzeug an Baum geprallt – 20-Jähriger stirbt bei nächtlichem Unfall

BISCHBRUNN, LKR. MAIN-SPESSART. 
(ppu) Ein 20-Jähriger ist in der Nacht von Donnerstag auf Freitag mit seinem Fahrzeug tödlich verunglückt. Der BMW des jungen Mannes war an einem Baum zerschellt. Als das verunfallte Fahrzeug von einem Zeugen in den Morgenstunden bemerkt wurde, war der Fahrer bereits verstorben. Die Marktheidenfelder Polizei und ein Sachverständiger waren zur Unfallaufnahme vor Ort.

Am Freitagmorgen kurz nach 06:00 Uhr war ein Verkehrsteilnehmer auf der Staatsstraße 2312 von Marktheidenfeld in Fahrtrichtung Rohrbrunn unterwegs gewesen, als ihm vor einem Baum neben der Fahrbahn ein rotes Fahrzeug auffiel. Der Mann eilte sofort zu dem Pkw, für den 20-Jährigen in dem völlig zerstörten BMW kam jedoch jede Hilfe zu spät. Vieles spricht dafür, dass sich der Unfall bereits Stunden zuvor ereignet hatte. Von der Straße aus war der stark deformierte BMW in der Dunkelheit kaum zu sehen gewesen, vermutlich wurde er daher erst im Morgengrauen durch den Zeugen bemerkt. Der Unfallhergang ist noch völlig unklar. Nach derzeitigen Erkenntnissen war der Fahrer des BMW aus ungeklärter Ursache auf gerader Strecke nach links von der Fahrbahn abgekommen und dann etwa 30 Meter weiter gegen einen Baum an der Waldgrenze geprallt.

Die Marktheidenfelder Polizei war bis 09:00 Uhr mit der Aufnahme des Verkehrsunfalles beschäftigt. Zur Klärung des Unfallherganges wurde bereits ein Sachverständiger hinzugezogen. Die Strecke musste zeitweise komplett gesperrt werden. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Bischbrunn, Esselbach und Oberndorf mit 45 Einsatzkräften waren ebenfalls vor Ort und hatten die Beamten tatkräftig unterstützt.













Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2015

Donnerstag, 26. März 2015

Nach Geldbörsendiebstahl - Rentnerin um 750 Euro geprellt – Polizei fahndet mit Lichtbildern nach Tatverdächtigem

SAND A.MAIN, LKR. HASSBERGE. 
(ppu) Nachdem einer Rentnerin Anfang Dezember 2014 in einem Einkaufsmarkt ihre Geldbörse gestohlen worden war, fahndet die Polizei jetzt nach einem Tatverdächtigen. Der Unbekannte hatte außerdem unmittelbar nach der Tat 750 Euro abgehoben. Zeugenhinweise werden erbeten.

Am 06.12.2014 gegen 12.00 Uhr war die 84-Jährige beim Einkaufen in einem Supermarkt in der Sander Straße in Zeil. Einem Taschendieb war es dort auf noch unbekannte Art und Weise gelungen unbemerkt den Geldbeutel der Frau aus ihrer Manteltasche zu stehlen. Nicht einmal eine Stunde später hatte die Seniorin ihr Konto sperren lassen. Doch zu diesem Zeitpunkt war es bereits zu spät.

Wie die Lichtbildaufnahmen einer Bank in Sand am Main zeigen, hatte der Täter schon um 12.13 Uhr an einem Geldautomaten zugeschlagen und insgesamt 750 Euro abgehoben. Die Ermittlungen der Haßfurter Polizei sind bis dato ergebnislos geblieben. Zur Aufklärung des Falles wurde jetzt auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg ein richterlicher Beschluss zur Veröffentlichung der Lichtbilder des Tatverdächtigen erlassen. Sie zeigen den Mann bei der Abhebung der 750 Euro.

Die Haßfurter Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Insbesondere Personen, die Hinweise auf die Identität des Mannes geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 09521/ 970 zu melden





Fotos: Polizei

Geländewagen von Autobahn abgekommen und Feuer gefangen – eine Person verstorben

WÜRZBURG. 
(ppu) Zu einem tödlichen Verkehrsunfall ist es am Donnerstagfrüh auf der Autobahn A3 bei Würzburg gekommen. Ein Pick-Up Fahrzeug kam von der Fahrbahn ab, überschlug sich und fing anschließend Feuer. Ersthelfer hatten keine Chance mehr, den Verunfallten aus seinem Fahrzeug zu befreien. Der genaue Unfallhergang wird jetzt von der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried ermittelt.

Eine Person in einem Dodge Ram mit niederländischer Zulassung war gegen 08:15 Uhr auf der A3 in Fahrtrichtung Nürnberg unterwegs. Kurz nach der Rastanlage Würzburg-Süd kam das Fahrzeug aus bislang noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn nach rechts ab und überschlug sich. Offenbar hat dann das Fahrzeug sofort auch Feuer gefangen. Anhaltende Ersthelfer, unter ihnen auch Lkw-Fahrer, versuchten noch den Brand mit Handfeuerlöschern zu bekämpfen. Sie kamen allerdings nicht mehr an die im Geländewagen sitzende Person heran.

Die Feuerwehr löschte dann das Fahrzeug ab. Für die alleine im Fahrzeug befindliche Person kam jede Hilfe zu spät. Sie verstarb noch an der Unfallstelle. Warum der Pick-Up von der Straße abgekommen ist, steht derzeit noch nicht fest und ist jetzt Gegenstand der Ermittlungen der Autobahnpolizei. Mit in die Unfallermittlungen eingeschaltet wurde auch eine Sachverständige.

Nach dem Unfall musste zeitweise die Autobahn komplett gesperrt werden. In der Folge konnte über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Es baute sich ein Stau von mehreren Kilometern Länge auf.
















Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2015

Mittwoch, 25. März 2015

Schwerer Lkw-Auffahrunfall – Ein Toter – A3 stundenlang komplett gesperrt

HELMSTADT, LKR. WÜRZBURG. 
(ppu) Bei einem folgenschweren Auffahrunfall, bei dem ausschließlich Sattelzüge beteiligt waren, ist am Dienstagabend der Unfallverursacher noch an Ort und Stelle verstorben. Der Mann war mit großer Wucht auf ein Stauende aufgefahren. Die A3 war in Fahrtrichtung Frankfurt über mehrere Stunden komplett für den Verkehr gesperrt. Die Unfallermittlungen führt die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

Kurz nach 20:30 Uhr war der 41-jährige Fahrer eines Sattelzug auf der A3 in Richtung Frankfurt unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Helmstadt und Wertheim hatte sich ein Stau vor einer dortigen Baustelle gebildet. Auf dem rechten Fahrstreifen befanden sich mehrere Sattelzüge hintereinander. Nach den ersten Erkenntnissen fuhr der Unfallverursacher, der aus der Oberpfalz stammt, mit nahezu ungebremster Geschwindigkeit auf das Stauende auf. Als erstes prallte er in einen mit Eistee beladenen Auflieger eines 45-jährigen Lkw-Fahrers. Das Gespann wurde mit großer Wucht auf dem davor befindlichen dritten Sattelzug geschoben. Der dritte Sattelzug kollidierte noch mit einem vierten.

Für den Unfallverursacher kam jede Hilfe zu spät, er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen und musste von der Feuerwehr aus seinem stark deformierten Führerhaus geborgen werden. Der beiden davor befindlichen Lkw-Fahrer im Alter von 45 und 58 Jahren erlitten leichtere Verletzungen. Ein unbeteiligter Fahrer eines Fiat Transporters war durch die Beobachtung des Unfallhergangs derart geschockt, dass er in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Der Sachschaden beläuft sich insgesamt auf mindestens 200.000 Euro.

Direkt nach dem Unfall war die A3 komplett für den Verkehr gesperrt. Das geringe Verkehrsaufkommen war dafür verantwortlich, dass sich der Stau mit wenigen Kilometern in Grenzen hielt. Die Verkehrsteilnehmer wurden ab der Anschlussstelle Helmstadt örtlich umgeleitet.

Nach der Bergung der teilweise schwer beschädigten Sattelzüge dürften sich die Aufräumarbeiten noch einige Zeit hinziehen, weil sich transportierter Leim und auch Eistee über die gesamte Fahrbahn ausbreitete. Zusätzlich sind Betriebsstoffe ausgelaufen und teilweise im Erdreich neben der Fahrbahn gesickert. Über die nötigen Maßnahmen entscheidet das Wasserwirtschaftsamt. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Waldbrunn, Uettingen, Helmstadt, Neubrunn und Hettstadt waren insgesamt etwa 50 Einsatzkräften an der Unfallstelle.

Erneut war die Nichtbeachtung der Regeln für die Rettungsgasse für die Einsatzkräfte ein Hindernis. Die im Stau stehenden Fahrzeuge hielten diese nicht frei und die Rettungsfahrzeuge mussten sich mühsam einen Weg zwischen den stehenden Fahrzeugen suchen. Daher nochmals die Bitte der Polizei an alle Verkehrsteilnehmer: Bitte schaffen Sie schnellstmöglich eine Rettungsgasse und halte diese solange offen, bis der Verkehr wieder ordnungsgemäß rollt. Dies kann Leben retten, Verletzten schnellere Hilfe sichern und letztlich auch dafür sorgen, dass jeder schnellstmöglich und zügig an seinen Zielort kommt.
















Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2015


Montag, 23. März 2015

Dachstuhlbrand in Mehrfamilienhaus - keine Verletzten

VOLKACH, LKR. KITZINGEN. 
(ppu) Relativ glimpflich ausgegangen ist ein Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus am frühen Montagabend. Sämtliche Bewohner konnten sich rechtzeitig selbst in Sicherheit bringen, so dass niemand verletzt wurde. Der Sachschaden ist beträchtlich. Zur Brandursache ermittelt die Kripo Würzburg.

Gegen 18.00 Uhr war von einem Zeugen das Feuer im Dachbereich des Mehrfamilienhauses entdeckt worden. Unverzüglich alarmierte der Mann in der Folge über Notruf Polizei und Feuerwehr. Beamte der Kitzinger Inspektion und Einsatzkräfte des Rettungsdienstes sowie der örtlichen Freiwilligen Feuerwehren aus Kitzingen, Volkach, Astheim, Sommerach, Stammheim und Gerolzhofen waren dann zügig am Einsatzort in der Straße “In den Böden”. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich alle zehn Bewohner bereits selbst ins Freie gerettet. Rasch hatten auch die Floriansjünger die Flammen unter Kontrolle und gegen 19.00 Uhr gelöscht.

Warum das Feuer in dem Dachstuhl ausgebrochen ist und welchen Schaden es angerichtet hat, ist jetzt Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Diese übernahm der Kriminaldauerdienst der Würzburger Kripo noch am Abend vor Ort.










Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2015

Freitag, 20. März 2015

Sonnenfinsternis

Landkreis Würzburg
Millionen Europäer blickten am Vormittag des 20.03.2015 Richtung Himmel, um das seltene Schauspiel der partiellen Sonnenfinsternis zu bewundern.


09: 30 Uhr

09:45 Uhr

10:02 Uhr

10:16 Uhr

10:28

10:44



Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2015