Dienstag, 19. Januar 2016

Meldungen über falsche Rauchmelderkontrolleure sorgen für Verunsicherung – In Unterfranken kein Fall bekannt

UNTERFRANKEN. 
(ppu) Seit Montag häuft sich die Verbreitung einer Meldung in sozialen Netzwerken und sonstigen Kommunikationsplattformen, in denen vor Trickdieben gewarnt wird. Die Täter würden sich als Kontrolleure von Rauchmeldern ausgeben und sich so Zugang zu Wohnungen verschaffen. Der unterfränkischen Polizei ist bislang kein solcher Fall bekannt geworden.

Die sicherlich gut gemeinte Warnmeldung hatte sich im Laufe des Montags rasend schnell über das Internet und sonstigen Kommunikationsplattformen verbreitet. Darin wird eine angebliche organisierte Verbrecherbande thematisiert, die von Haus zu Haus gehen und gesetzlich vorgeschriebene Rauchmelder kontrollieren würde. Dies wäre nur ein Vorwand, um in die Wohnung zu gelangen und dort Diebstähle zu begehen.

Verbreiter der Warnmeldung sind bereits teilweise dazu übergegangen, Ortsbezüge nach Unterfranken aufzunehmen. Angereicht werden die Anpassungen anscheinend auch durch das „Stille-Post-Prinzip“. Über mehrere Ecken werden angebliche Vorfälle bekannt und anschließend mit Details versehen, die tatsächlich dann nicht mehr mit den realen Geschehnissen in Einklang zu bringen sind.

Seit der massenweisen Verbreitung häufen sich auch die Mitteilungen von verdächtigen Wahrnehmungen an unterfränkische Polizeidienststellen. Bislang ist es in keinem Fall zur tatsächlichen Feststellung von Verdächtigen gekommen, die mit der beschriebenen Masche tätig waren. Es liegen bislang noch keine gesicherten Erkenntnisse vor, welche die Warnung als Falschmeldung, eine sogenannten „Hoax“, klassifizieren würde.

Das Polizeipräsidium Unterfranken möchte mit den gewonnenen Informationen zu einer gewissen Beruhigung der Bevölkerung beitragen. Natürlich steht die Polizei jederzeit zur Verfügung, wenn Sie konkret Verdächtiges beobachten. Zusätzlich sollten Sie auch immer ein gesundes Misstrauen an den Tag legen, bevor Sie Warnmeldungen online Weiterverbreiten.

Es hat in der Vergangenheit bereits andere Maschen von Trickdieben gegeben, die sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Zutritt zu Wohnungen oder Häusern verschafft haben. Deswegen hat das Polizeipräsidium Unterfranken folgende Tipps für Sie parat:

  • Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in ihre Wohnung
  • Erkundigen Sie sich bei Ihrer Hausverwaltung, ob tatsächlich Handwerker mit Arbeiten beauftragt sind. Solche Termine werden in der Regel auch vorab bei Wohnungsinhabern angekündigt
  • Bewahren Sie stets die Ruhe – lassen Sie sich nicht durch angeblichen Termindruck überrumpeln
  • Fragen sie im Zweifel auch bei Nachbarn oder Verwandten nach und beten sie diese ggf. beim Termin dabei zu sein. Oftmals bringt dies die Täter schon von ihrem Vorhaben ab
  • Angehörige von Seniorinnen und Senioren sollten auch über solche Vorgehensweisen von Straftätern aufklären.

Donnerstag, 7. Januar 2016

Wohnhausbrand in Burgsinn - eine Person verletzt

Burgsinn, Lkr. Main Spessart
(ppu) Bei einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus in der Mäusbergstraße ist am späten Donnerstagvormittag eine 30-Jährige leicht verletzt worden. Über eine Leiter war sie aus dem Dachgeschoss noch rechtzeitig gerettet worden. Ein Hund verendete in der Wohnung. Die Höhe des Schadens und die Ursache sind noch unklar.

Gegen 10.45 Uhr hatte sich ein Zeuge über Notruf gemeldet. Er war auf das Feuer in dem Mehrfamilienhaus aufmerksam geworden. Zwischenzeitlich war auch die 30-Jährige, die sich im Dachgeschoss aufhielt, auf den Rauch aufmerksam geworden. Gemeinsam mit den ersten Einsatzkräften konnte der Zeuge mit einer Leiter die 30-Jährige durch das Fenster ins Freie retten. Sie erlitt eine Rauchvergiftung und wurde nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in eine Klinik eingeliefert.

Darüber hinaus befanden sich vier Hunde in dem Anwesen. Drei von ihnen konnten von den Einsatzkräften lebend aus dem Haus gebracht werden. Ein Tier verstarb. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Burgsinn, Mittelsinn,Obersinn, Aura, Gemünden, Fellen, Schaippach und Rieneck waren mit etwa 70 Einsatzkräften vor Ort. Sie hatten die Flammen rasch im Griff und gelöscht. Der Rettungsdienst war mit elf Personen im Einsatz. Außerdem zwei Streifen der Polizeistation Gemünden.

Die Ermittlungen zur Ursache für das Feuer und die Schadenshöhe werden von der Kripo Würzburg geführt.












Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2016

Mittwoch, 6. Januar 2016

Mit Sommerreifen in Gegenverkehr gekracht - 17-jähriger Beifahrer schwerer verletzt

WÜRZBURG/INNENSTADT. 
(ppu)Am Mittwochvormittag gegen 11:50 Uhr ist ein 36-jähriger BMW-Fahrer ausWürzburg aus bislang unbekannten Grund am Haugerring in den Gegenverkehr geraten und dabei frontal mit einem entgegenkommenden Skoda Fabia kollidiert. Bei dem Unfall erlitt ein 17-jähriger aus dem LandkreisWürzburg, der als Beifahrer in dem Skoda saß, schwere Rückenverletzungen. Die  53-jährige Skoda-Fahrerin und eine weitere 22-jährige Insassin in dem Skoda aus dem Landkreis Würzburg kamen mit leichteren Verletzungen ebenfalls ins Krankenhaus. Der Unfallverursacher selbst blieb unverletzt.

Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der BMW mit Sommerreifen unterwegs war und der Unfallverursacher wegen diverser Verkehrsdelikte bereits bei der Polizei bekannt ist. Was genau allerdings zu dem folgenschweren Unfall auf regennasser Fahrbahn geführt hat, ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Fest steht, dass der Mann zum Unfallzeitpunkt jedoch nicht unter dem Einfluss von Alkohol stand.

An dem Skoda wurde die rechte Fahrerseite eingedrückt und es entstand Sachschaden in Höhe von 7.000 €. An dem BMW ist die Front eindrückt und  der Schaden dürfte sich auf etwa 8.000 € belaufen. Für die Dauer der Unfallaufnahme war der Haugerring zeitweise gesperrt. Der Rettungsdienst war mit insgesamt 10 Helfern, darunter zwei Notärzten an die Unfallstelle geeilt. Auch die Feuerwehr war im Einsatz. Zur Aufklärung des Sachverhalts wurde der BMW des Unfallverursachers von der Polizei sichergestellt.









Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2016

Dienstag, 5. Januar 2016

Lkw gerät auf Brücke ins Schleudern – Sprinterfahrerin eingeklemmt und schwerstverletzt

WÜRZBURG / HEIDINGSFELD. 
(ppu) Am frühen Morgen des Dienstags ist es auf der Konrad-Adenauer-Brücke zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein Lkw war nach einem notwendigen Ausweichmanöver auf eisglatter Fahrbahn ins Schleudern gekommen und mit einem entgegenkommenden Sprinter zusammengestoßen. Die 19-Jährige Sprinterfahrerin hat sich schwerwiegende Rückenverletzungen zugezogen und musste notoperiert werden.

Ein Verkehrsteilnehmer hatte gegen 00.50 Uhr bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken per Notruf den Unfall gemeldet.Der Fahrer eines Ford war zuvor auf der B 19 von der Anschlussstelle Würzburg/Heidingsfeld der A 3 in Richtung Würzburg unterwegs gewesen. Auf der Konrad-Adenauer-Brücke hatte der 70-Jährige vor, die Ausfahrt nach Heidingsfeld zu nehmen. Er rutschte mit seinem Fahrzeug auf Grund der Eisglätte jedoch auf der Fahrbahn an der Ausfahrt vorbei. Der Mann stoppte daraufhin sein Fahrzeug und fuhr rückwärts, um die verpasste Ausfahrt zu erreichen.

Ein 42-Jähriger Lkw Fahrer, der auf gleicher Spur von hinten heran nahte, musste in der Folge dem rückwärtsfahrenden Pkw ausweichen und kam dabei auf der glatten Fahrbahn ins Schleudern. Der Laster geriet auf die Gegenfahrbahn und prallte dort in die Leitplanke. Eine 19 Jahre alte Fahrerin eines Sprinters, die zum gleichen Zeitpunkt auf der Brücke stadtauswärts fuhr, kollidierte dort dann mit dem Laster. Ein zweiter Lkw, der hinter dem ersten Laster ebenfalls stadteinwärts gefahren war, konnte dem Ford nicht mehr ausweichen und fuhr auf das Heck des Pkw auf.

Die Frau wurde in ihrem Sprinter eingeklemmt musste im Rahmen einer schwierigen Rettung durch die Feuerwehr befreit werden. Sie wurde schwerverletzt in eine Würzburger Klinik eingeliefert und musste notoperiert werden. Der 70-Jährige wurde beim dem Zusammenstoß leicht verletzt. Die beiden Lkw-Fahrer kamen mit dem Schrecken davon. Die Höhe des Sachschadens wird nach ersten Schätzungen rund 80.000 Euro betragen.

Für die Unfallaufnahme musste die Brücke für mehrere Stunden komplett gesperrt werden. Die Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft durch einen Sachverständigen bei der Unfallaufnahme unterstützt.














Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2016

Montag, 4. Januar 2016

Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang – Transporter fährt auf Wohnwagengespann auf

BIEBELRIED, LKR. KITZINGEN. 
(ppu) Am Montagabend ist es zu einem schweren Auffahrunfall auf der Autobahn A7 gekommen, bei dem eine 47-jährige Frau ihr Leben verloren hat. Die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried hat die Unfallermittlungen aufgenommen und hofft jetzt auch auf Zeugenhinweise zum genauen Hergang.

Gegen 20:45 Uhr war der 26-jährige Fahrer eines Fiat Ducato auf der A7 in Fahrtrichtung Kassel unterwegs. Etwa einem Kilometer vor der Anschlussstelle Kitzingen prallte er mit großer Wucht in ein Wohnwagengespann, das von einem 42-Jährigen gesteuert wurde. In dem Wohnwagen war eine 47-jährige Frau untergebracht, die körperlich beeinträchtigt und auf einen Rollstuhl angewiesen war. Durch die Wucht der Kollision wurde der Anhänger komplett zerstört. Die Frau aus dem Landkreis Kitzingen erlag noch an Ort und Stelle ihren schweren Verletzungen.

Im Rahmen einer ersten Befragung des 42-jährigen Pkw-Fahrers gab dieser an, dass er sein Gespann vor dem Unfall gestoppt und auf dem Standstreifen angehalten hatte. Nach dem Wiederanfahren habe er sich bereits auf den rechten Fahrstreifen eingeordnet, als der Ducato auffuhr. Der 26-jährige Transporter-Fahrer konnte bislang noch nicht befragt werden.

Nach dem Verkehrsunfall war die A7 in Fahrtrichtung Kassel komplett für den Verkehr gesperrt. Bis zum Eintreffen der Polizei und Rettungskräften waren ein Pkw und ein Lkw über die Trümmerteile auf der Autobahn gefahren. Bei den Fahrzeugen liefen danach Betriebsstoffe aus, die von der Feuerwehr abgebunden wurden.

Der Ducato-Fahrer, der aus dem Landkreis Neu-Ulm stammt, und der Pkw-Fahrer erlitten offenbar nur leichte Verletzungen. Sie wurden vorsorglich in Krankenhäuser eingeliefert.

Vor Ort waren neben dem Rettungsdienst auch ein Notarzt und etwa 30 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Kitzingen und Marktbreit.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde eine Sachverständige mit in die Unfallermittlungen eingeschaltet. Der Sachbearbeiter hofft jetzt bei der genauen Rekonstruktion des Unfallgeschehens auch auf Zeugenhinweise. Wer den Zusammenstoß beobachtet hat oder wem das Wohnwagengespann zuvor aufgefallen war, wird gebeten, sich unter Tel. 09302/910-0 zu melden.





















Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2016


Freitag, 1. Januar 2016

Von Fahrbahn abgekommen und gegen Baum geprallt - 20-Jähriger verstirbt bei Verkehrsunfall

MARKT EINERSHEIM, LKR. Kitzingen. 
(ppu) In den Morgenstunden des Neujahrstags ist es zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein 20 Jahre alter Mann verstarb. Der Golf-Fahrer war aus bislang unbekannter Ursache mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.

Der junge Mann hatte gegen 05.00 Uhr die K 1 von Mönchsondheim kommend in Richtung Markt Einersheim befahren. Er befand sich allein in seinem Pkw. Etwa 200 Meter vor dem Ortsauseingang von Markt Einersheim kam er offenbar alleinbeteiligt nach links von der regennassen Fahrbahn ab, geriet mit seinem Golf in den Straßengraben und prallte anschließend gegen einen Baum. Der 20-Jährige aus dem Landkreis Kitzingen wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Für ihn kam jede Hilfe zu spät und er verstarb noch an der Unfallstelle.

Die Kitzinger Polizei ist mit der Verkehrsunfallaufnahme betraut. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde ein Sachverständiger zur Unfallstelle beordert. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Markt Einersheim und Iphofen waren im Einsatz und unterstützten die Polizei. Die K 1 musste für die Unfallaufnahme gesperrt werden.















Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2016