Würzburg
(ils) Am Samstag Abend gegen 22:30 Uhr rückte die Freiwillige Feuerwehr Unterdürrbach und der Wasserrettungszug der Berufsfeuerwehr zu einer Personensuche am Main aus. Dort wurde in der Nähe des Kulturspeichers eine verletzte Person im oder am Main vermutet.
Der Wasserrettungseinsatz stand in Zusammenhang mit einem Polizeieinsatz. Nach einer Schlägerrei wurde eine Person vermisst. Zeugenaussagen führten zu der Annahme, dass sich diese Person möglicherweise am oder im Main befindet.
Mit insgesamt sechs Booten wurden der Alte Hafen und der Main zwischen Friedensbrücke und der Slipstelle Feuerwehrschule abgesucht. Mehrere Taucher standen zum Einsatz im Main bereit. Die Uferbereiche wurden fußläufig durch Einsatzkräfte abgesucht. Zusätzlich kam eine Drohne zur Lufterkundung in den Einsatz, diese kontrollierte den Bereich mit einer Wärmebildkamera.
Die Suchmaßnahmen blieben ergebnislos, so dass der Einsatz gegen Mitternacht abgebrochen wurde.
Insgesamt waren über 70 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr, der Berufsfeuerwehr sowie Wasserwacht, DLRG, der Rettungsdienst und die Polizei im Einsatz.
Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2017
Sonntag, 10. September 2017
Freitag, 8. September 2017
Tiere sterben bei Wohnhausbrand - Update
Würzburg-Steinbachtal
Ergänzend zum gestern veröffentlichten Beitrag erreichte uns heute Nacht noch der Pressebericht der Berufsfeuerwehr Würzburg:
Ergänzend zum gestern veröffentlichten Beitrag erreichte uns heute Nacht noch der Pressebericht der Berufsfeuerwehr Würzburg:
(bf) Über die europaweite Notrufnummer 112 wurde die Integrierte Leitstelle Wüzburg gegen 21:15 Uhr informiert, dass im Steinbachtal ein Wohnhaus brennt und noch mehrere Personen auf einem Balkon stehen.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr schlugen die Flammen mehrere Meter aus den Fenstern und drohten auf das Obergeschoss überzugreifen. Zwei Frauen und ein zweijähriges Kind hatten sich bereits mit einem Sprung vom Balkon aus dem ersten Stock selbst gerettet. Zwei männliche Bewohner konnten eigenständig das Wohnhaus verlassen. Die gesamte Familie wurde vom Rettungsdienst betreut, musste allerdings nicht ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Die Feuerwehrkräfte gingen sofort unter Atemschutz und zwei Strahlrohren vor, um die Flammen zu bekämpfen und nach mehreren Haustieren im Gebäude zu suchen. Durch die enorme Hitzeentwicklung und herabstürzende Deckenteile gestaltete sich die Suche sehr schwierig. Zudem musste eine über 140 Meter lange Schlauchleitung zu dem abgelegenen Gebäude aufgebaut werden. Ein Hund wurde gerettet, zwei Hunde und zwei Katzen konnten zum jetzigen Zeitpunkt leider nur noch tot geborgen werden. Nach weiteren Haustieren wird noch gesucht.
Im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Würzburg, die Untersützungsgruppe Einsatzleitung und die Berufsfeuerwehr mit 40 Einsatzkräften. Von Seiten des Bayerischen Roten Kreuzes, der Johanniter und der Malteser 12 Einsatzkräfte sowie die Polizei.
Fotos und Video: Berthold Diem
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Donnerstag, 7. September 2017
Brand im ehemaligen Wachhaus im Steinbachtal - Feuer schnell unter Kontrolle
WÜRZBURG / STEINBACHTAL.
(ppu) Am Donnerstagabend ist aus noch ungeklärter Ursache in einem Einfamilienhaus ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr hat den Brand schnell unter Kontrolle gebracht. Die Kriminalpolizei Würzburg führt die Ermittlungen.
Etwa gegen 21:20 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle die Mitteilung über den Brand eines Einfamilienhauses im Steinbachtal ein. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Die fünf Bewohner des Gebäudes konnten sich glücklicherweise unverletzt ins Freie retten.
Die örtliche Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle und konnte ein Ausbreiten des Feuers verhindern. Der genaue Sachschaden ist nun ebenso wie die Brandursache Gegenstand der Ermittlungen der Kripo Würzburg.
Anm.: Bei dem Gebäude handelt es sich um das ehemalige Wachhaus des Pulvermagazins
Fotos: Berthold Diem
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Mittwoch, 6. September 2017
Geocacher finden skelettierten Leichnam - Identität unklar - Kripo ermittelt zur Todesursache
GRÄFENDORF, LKR. MAIN-SPESSART.
(ppu/StA) In einem Waldgebiet bei Gräfendorf haben Geocacher am Dienstagabend ein menschliches Skelett gefunden. Die Identität des Leichnams ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen der Kripo Würzburg zu den Todesumständen laufen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft auf Hochtouren.
Gegen 21.15 Uhr meldeten sich zwei Geocacher telefonisch bei der Polizei. Die beiden Männer waren im Rahmen ihres Hobbys in einem Waldgebiet bei Gräfendorf zu Fuß auf der Suche nach neuen Verstecken. Dabei entdeckten sie einen skelettierten Leichnam.
Rasch waren Streifen der Polizei vor Ort. Die Kripo Würzburg übernahm noch in der Nacht die in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg laufenden Ermittlungen.
Nach ersten Erkenntnissen kann aufgrund der Auffindesituation des Skeletts nicht ausgeschlossen werden, dass die aufgefundene Person gewaltsam zu Tode gekommen ist. Nähere Angaben dazu können derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gemacht werden. Die Ermittlungen zur Klärung der Identität des Leichnams laufen auf Hochtouren. Auch Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes sind eingeschaltet. Geprüft wird ferner ein möglicher Zusammenhang mit noch offenen Vermisstenfällen in der Region.
Fotos: Berthold Diem
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Dienstag, 5. September 2017
Erneut LKW-Unfall auf der A3 - Fahrer eingeklemmt
SCHLÜSSELFELD, LKR. BAMBERG.
(ppu) Am frühen Dienstagabend sind bei einem Lkw-Auffahrunfall direkt an der Anschlussstelle Schlüsselfeld zwei Insassen schwer verletzt worden. Die Bergungsarbeiten zogen sich bis in die späten Abendstunden hin. Die Unfallermittlungen führt die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.
Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2017
(ppu) Am frühen Dienstagabend sind bei einem Lkw-Auffahrunfall direkt an der Anschlussstelle Schlüsselfeld zwei Insassen schwer verletzt worden. Die Bergungsarbeiten zogen sich bis in die späten Abendstunden hin. Die Unfallermittlungen führt die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.
Nach ersten Erkenntnissen war ein Sattelzug mit rumänischer Zulassung gegen 17.40 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs. Vermutlich aus Unaufmerksamkeit fuhr der 30-Jährige am Steuer auf den vor ihm fahrenden Lkw auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Führerhaus nicht unerheblich eingedrückt. Der Fahrer und sein gleichaltriger Beifahrer waren eingeklemmt, wurden von einem Ersthelfer befreit und nach einer Versorgung durch den Rettungsdienst in eine Klinik eingeliefert.
Der 43-jährige Lenker des vorausfahrenden Sattelzuges aus Tschechien kam mit dem Schrecken davon. Aufwändig gestalteten sich die Bergungsarbeiten, nachdem der hintere Sattelzug 17 Tonnen schwere Paletten mit Infusionen und sein Vordermann Postpakete geladen hatte. Für die Dauer der Aufräum- und Bergungsarbeiten war die A3 in Fahrtrichtung Frankfurt gesperrt. Die mittelfränkischen Kollegen der Verkehrspolizei Erlangen leiteten den Verkehr bereits in Höchstadt aus und wurden dabei von der Autobahnmeisterei unterstützt.
Außerdem war die Freiwillige Feuerwehr Schlüsselfeld mit Gerät und zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 100.000 Euro. Bis in die späteren Abendstunden wird es noch dauern, bis die Autobahn wieder komplett geräumt ist.
Fotos: Berthold Diem
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Nach tödlichem Verkehrsunfall - Unfallverursacher im Bereich Stadelschwarzach aufgefunden
DETTELBACH, LKR. KITZINGEN.
(ppu) Der seit dem tödlichen Verkehrsunfall am Sonntagmorgen vermisste Unfallverursacher, der 29-jährige Fahrzeughalter, ist am späten Montagnachmittag im Bereich Stadelschwarzach aufgefunden worden. Die Ermittlungen der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried laufen auf Hochtouren.
Wie bereits berichtet kam es am Sonntagmorgen auf der alten B22 auf Höhe des dortigen Industriegebiets zu einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei Fahrzeugen. Am Unfallort konnten die ersten Einsatzkräfte lediglich eine in ihrem Auto eingeklemmte Frau antreffen, vom zweiten Unfallbeteiligten fehlte jede Spur. Nach diesem wurde bis in den Sonntagnachmittag mit einem Großaufgebot ergebnislos gefahndet.
Am Montag, gegen 16:00 Uhr, teilte eine Verkehrsteilnehmerin auf der B22 bei Stadelschwarzach mit, dass sie soeben einen augenscheinlich verletzten Fußgänger festgestellt hat, welcher am Straßenrand unterwegs war. Eine Streife der Polizeiinspektion Kitzingenkonnte den Mann schließlich antreffen. Eine Überprüfung ergab, dass es sich um den gesuchten 29-jährigen Fahrzeughalter handelt.
Der Mann wies Verletzungen auf, die auf seine Unfallbeteiligung am Verkehrsunfall schließen lassen. Er wurde zunächst zur Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried transportiert und anschließend vorsorglich in einem naheliegenden Krankenhaus untersucht.
Die Ermittlungen der Verkehrspolizei zum Verbleib des Fahrers zwischen dem Unfall und seinem Auffinden laufen auf Hochtouren.
Die Polizei sucht nun Zeugen, denen der Mann zwischen Sonntag und Montag im Bereich zwischen der Unfallstelle und dem Auffindeort bei Stadelschwarzach aufgefallen ist. Diese werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried, Tel. 09302/910-0, in Verbindung zu setzen.
Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2017
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