Freitag, 8. März 2013

Brand in Toilette - Gymnasium evakuiert

Würzburg
(Erstmeldung) Wegen starker Rauchentwicklung wurden am Freitag, 08.03.2013, kurz nach 12:00 Uhr, Feuerwehr und Rettungskräfte zum Friedrich-König-Gymnasium im Würzburger Stadtteil Zellerau gerufen. Dort war aus bislang ungeklärter Ursache in einer Toilette ein Feuer ausgebrochen.Ein Papierspender war in Brand geraten und hatte die Rauchentwicklung ausgelöst.
Die Schule wurde evakuiert. Die eintreffende Berufsfeuerwehr hatte den Brand zwar schnell unter Kontrolle, durch Rauch und Ruß ist jedoch ein nicht unerheblicher Sachschaden entstanden.
Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt.
Die Ursache des Feuers ist zwar bislang ungeklärt, Brandstiftung kann jedoch nicht ausgeschlossen werden.

Es wird nachberichtet.









Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2013

Donnerstag, 7. März 2013

Unfall mit mehreren Lkw auf der A3 – Eine Person schwer verletzt

Helmstadt, Lkr. Würzburg

(ppu) Aus noch ungeklärter Ursache ist am späten Donnerstagnachmittag der Fahrer eines Sattelzugs auf einen vorausfahrenden Kleinlastwagen aufgefahren und hat dadurch einen folgenschweren Unfall auf der Autobahn A3 verursacht. Ein Mensch wurde dabei schwer verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Würzburger Krankenhaus geflogen werden. Zur Stunde (17.55 Uhr) dauern die Bergungsarbeiten noch an.

Der Verkehrsunfall ereignete sich gegen 16.00 Uhr am Ende des sogenannten Wertheimer Berges in Fahrtrichtung Würzburg. Trotz der Steigung fuhr der Fahrer eines slowakischen Sattelzuges ungebremst auf einen vor ihm fahrenden Klein-Lkw auf. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls wiederum auf einen weiteren, vor diesem fahrenden Lastwagen geschoben. Durch eine Ausweichbewegung nach links touchierte dieser Lkw schließlich einen anderen Sattelzug.

Der 45-jährige Lenker des zuerst angefahrenen Kleinlastwagens wurde in seinem Fahrzeug so massiv eingeklemmt, dass er von Einsatzkräften der Feuerwehr freigeschnitten werden musste. Mit einem Rettungshubschrauber wurde der Mann in eine nahegelegene Würzburger Klinik geflogen. Ersten Erkenntnissen nach besteht keine Lebensgefahr für den Fahrer. Mit diversen Knochenbrüchen wurde er aber schwer verletzt.

Warum der 36 Jahre alte Unfallverursacher sein Fahrzeug nicht rechtzeitig abbremsten konnte, klären derzeit Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens können momentan keine Angaben gemacht werden.










Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2013

Ehefrau getötet - Ehemann unter dringendem Tatverdacht festgenommen

Sulzfeld a. Main, Lkr. Kitzingen

(ppu) Beamte der Kitzinger Polizei haben am frühen Donnerstagmorgen einen 54-Jährigen festgenommen, der im dringenden Verdacht steht, seine Ehefrau getötet zu haben. Die 43-Jährige fanden die Polizisten tot in der Wohnung. Wie die Frau zu Tode gekommen ist, steht noch nicht genau fest. Zum Motiv gibt es noch keine Erkenntnisse. Die Ermittlungen führen jetzt gemeinsam die Kripo Würzburg und die Staatsanwaltschaft Würzburg.

Ein Bekannter des Tatverdächtigen hatte sich gegen 02:30 Uhr bei der Polizei gemeldet. Der Mann, der zuvor von dem 54-Jährigen telefonisch informiert worden war, teilte mit, dass die Frau offenbar getötet wurde. Eine Streifenbesatzung der Kitzinger Polizei traf dann kurze Zeit später am Tatort ein. Die Beamten fanden die Frau tot im Wohnzimmer. Den Ehemann, der den Beamten bereits im Treppenhaus entgegen gekommen war, nahm die Streifenbesatzung daraufhin fest. Der 54-Jährige wurde zur Dienststelle der Kripo in Würzburg gebracht.

Noch in der Nacht kamen Beamte der Kriminalpolizei Würzburg an den Tatort. Auch ein Gerichtsmediziner und der zuständige Staatsanwalt waren vor Ort. Momentan läuft am Tatort die Spurensicherung.

Wie die Frau ums Leben gekommen ist, steht noch nicht mit letzter Sicherheit fest. Hier erhoffen sich Polizei und Staatsanwaltschaft nähere  Aufschlüsse von einer Obduktion, die am Freitag durchgeführt werden wird.











Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2013

Dienstag, 5. März 2013

Nach Überfall auf Tankstelle - Polizei veröffentlicht Bilder


HAUSEN, OT. RIEDEN, LKR. WÜRZBURG.  
(ppu) Nach einem Überfall auf eine Tankstelle an der Autobahn A7 am Sonntagmorgen vor einer Woche, geht die Polizei nun mit Bildern der Überwachungskameras an die Öffentlichkeit. Bei diesem Raubüberfall wurde die Verkäuferin von einem der Täter brutal niedergeschlagen. Die ermittelnden Kriminalbeamten erhoffen sich nun Hinweise aus der Bevölkerung.
Wie bereits berichtet, überfielen vier noch unbekannte Männer an jenem Sonntag gegen 02.00 Uhr die Tankstelle in Rieden. Einer der Täter schlug die Kassiererin sofort nieder, während sich die anderen Täter über die Kasse hermachten. Mit nur wenigen hundert Euro Beute entkamen die zum Teil Maskierten unerkannt.
Wohl um die Lage zu sondieren, hat einer der Tatverdächtigen wenige Minuten vor dem eigentlichen Raub einen Einkauf in der Tankstelle getätigt. Hierbei wurde der schlanke und etwa 20 - 30 Jahre alte Mann von einer Überwachungskamera gefilmt. Deutlich sichtbar sind auf diesen Aufnahmen auch die dunklen, seitlich rasierten Haare des Verdächtigen. Zu dem „Einkäufer" kann ergänzt werden, dass er vermutlich südosteuropäischer oder nordafrikanischer Herkunft sein dürfte. Der Mann trug eine schwarze Lederjacke, darunter einen weißen bzw. hellen Strickpullover mit hohem Kragen (Rippbund), Bluejeans, schwarze Schuhe und schwarze Handschuhe. Bei der Tatausführung trug er zusätzlich eine graue Mütze.
Auch der eigentliche Raub wurde von den Kameras festgehalten und zeigt drei der Täter bei der Tatausführung. Insgesamt waren vier Männer an der Tat beteiligt. Einer der Räuber stand vor der Türe „Schmiere“.

Neben dem Verdächtigen, der vor der Tat einen Einkauf tätigte, können die Mittäter wie folgt beschrieben werden:
Zweiter Tatverdächtiger: schlank, bekleidet  mit schwarzem Anorak mit Kapuze, schwarze Wollmütze mit hellem kleinem Emblem vorne mittig im Stirnbereich; darunter ebenfalls ein helles Kleidunsstück, schwarze Handschuhe, schwarze Hose, schwarze Turnschuhe mit hellen Elementen.

Dritter Tatverdächtiger: stämmige/kräftige Figur, bekleidet mit schwarzem Kapuzenshirt mit großem weißen Adidas-Emblem und "Adidas-Aufschrift", blauer Jogginghose mit hellem/weißen Emblem/Aufschrift auf dem linken Hosenbein (Oberschenkelbereich), und weißen Turnschuhen, evtl. mit Klettverschluß, schwarze Handschuhe.

Vierter Tatverdächtiger: schlanke Figur, trägt schwarze Jacke und helle Mütze mit dunklen Streifen.

Die Kripo Würzburg erhofft sich nun Mitteilungen aus der Bevölkerung, die helfen können, die Identität der abgebildeten Männer zu klären. Sachdienliche Hinweise werden erbeten unter der Telefonnummer 0931/457-1732.







Fotos: Polizei

SEK-Einsatz: Festnahme bei Waffenübergabe

Estenfeld, Lkr. Würzburg

(MaS) Ein illegales Waffengeschäft war Grund für die spektakuläre Festnahme von drei Serben am Montagnachmittag an einer Tankstelle in Estenfeld. Dies bestätigte Polizeisprecher Thomas Ulmer aus Stuttgart am Dienstag auf Anfrage.

Die drei Serben im Alter von 27, 34 und 44 Jahren standen bereits unter Beobachtung wegen einer Serie versuchter Überfälle auf Juweliere im Raum Stuttgart im vorigen Jahr. Bei diesen Ermittlungen stießen Fahnder auf das sich anbahnende Waffengeschäft mit einer Pistole vom Kaliber 7,65 Millimeter.

Das Mobile Einsatzkommando des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg entschloss sich zum Zugriff bei der versuchten Übergabe. Ein vierter Verdächtiger aus Montenegro wurde in Bielefeld vom Sondereinsatzkommando Nordrhein-Westfalen festgenommen.

Anmerkung:
Die Fotos zeigen Polizeipräsenz am Einsatzort am Tag nach dem SEK-Zugriff.









Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2013

Samstag, 2. März 2013

3 Tote bei Frontalzusammenstoß

Tauberbischofsheim, Main-Tauber-Kreis
(Erstmeldung) Bei einem Frontalzusammenstoß auf der B 290 zwischen Tauberbischofsheim und Lauda sind am Samstag Nachmittag drei Menschen ums Leben gekommen. Eine Fahrzeuginsassin erlitt lebensgefährliche Verletzungen.
Zwischen Tauberbischofsheim und Lauda Königshofen geriet eine Autofahrerin aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte sie mit ihrem PKW frontal gegen ein entgegenkommendes Fahrzeug, schleuderte anschließend über die Außenleitplanke und stürzte etwa 8 Meter tief auf einen darunterliegenden Flurbereinigungsweg. Die beiden Frauen im Fahrzeug waren vermutlich sofort tot.
Im weiteren Verlauf erkannte ein Kradfahrer die Situation zu spät, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr in den noch auf der Bundesstraße stehenden PKW. Der Aufprall war so heftig, dass auch der Motorradfahrer noch am Unfallort verstarb. Im entgegenkommenden PKW  wurde eine Person lebensgefährlich verletzt.
Die Bundesstraße war während der Unfallaufnahme in beide Richtungen komplett gesperrt.













Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2013