Samstag, 4. Juli 2015

Trafostation explodiert – Großflächiger Stromausfall – Ursache noch unklar

SCHWEINFURT. 
(ppu) Die Explosion einer Trafostation am Samstagmorgen sorgte für den Ausfall der Elektrizität in weiten Teilen Schweinfurts. Die Feuerwehr war rasch vor Ort und kümmerte sich um die weiteren Maßnahmen. Über eine Warnmeldung wurden die Bürger gebeten, die Fenster und Türen geschlossen zu halten. Auch Spezialisten der Stadt Schweinfurt sind eingeschaltet. Warum es zur Explosion kam ist derzeit noch unklar.
Kurz nach 08:15 Uhr war der Notruf bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums eingegangen. Ein Zeuge meldete die Explosion einer Trafostation am Umspannwerk in der Ernst-Sachs-Straße. Auch offene Flammen teilte der Mann mit. Sofort machte sich die Schweinfurter Feuerwehr auf den Weg und begann mit den ersten Maßnahmen vor Ort. Eine schwarze Rauchwolke stieg auf und war weithin zu sehen. Trümmerteile beschädigten geparkte Pkws.
Nach der Explosion fiel der Strom in weiten Teilen aus. Welche Stadtteile und umliegenden Gemeinden genau betroffen sind, steht derzeit (Stand 08:40 Uhr) noch nicht genau fest. Dies hat zur Folge, dass zum Beispiel auch Ampeln stromlos sind. Spezialisten der Stadt Schweinfurt sind eingeschaltet und planen derzeit mit den tangierten Stellen die weiteren Maßnahmen.
Mehrere Polizeistreifen sperrten Straßen rund um die Trafostation ab. Warum es zu der Explosion gekommen ist, steht derzeit noch nicht fest. Über eine Warnmeldung werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten, da noch unklar ist, ob von dem schwarzen Rauch eine Gefahr ausgeht.

Nachtrag 1 zur Explosion einer Trafostation in Schweinfurt
Stand 11:30 Uhr

Die Schweinfurter Feuerwehr hatte den Brand nach der Stromabschaltung der  Trafostation rasch unter Kontrolle. Die schwarze Rauchwolke hatte sich schnell aufgelöst und die Gefahrenmeldung konnte wieder zurückgenommen werden.

Die Trafostation befindet in einem umzäunten Gelände und hat die geschätzte Größe von fünf mal sechs Metern und eine Höhe von ca. vier bis fünf Meter. Durch umherfliegende Teile sind insgesamt drei geparkte Pkws und ein vorbeifahrendes Fahrzeug beschädigt worden. Der Gesamtsachschaden an dem Trafohaus an sich bewegt sich nach ersten vorsichtigen Schätzungen im deutlich sechsstelligen Bereich. Personen sind nach derzeitigem Kenntnisstand glücklicherweise keine verletzt worden.

Um etwa 10:00 Uhr war die Stromversorgung nahezu komplett wieder hergestellt und die Straßensperrungen aufgehoben. Es waren bis dahin insgesamt sieben Schweinfurter Stadtteile ohne Elektrizitätsversorgung. Die Bahnstrecke in diesem Bereich war zeitweise für den kompletten Zugverkehr gesperrt.

In der Folge war die Feuerwehr weiter mit der Kühlung der Trafostation beschäftigt. Warum es überhaupt zur Explosion gekommen ist, steht weiter noch nicht fest. Hierzu haben die Brandermittler der Kriminalpolizei Schweinfurt die ersten Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Hinweise darauf, dass die Explosion absichtlich herbeigeführt wurde, liegen bislang nicht vor.
















Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2015

Sattelzug platzsparend im Mittelstreifen der Autobahn "geparkt"

HELMSTADT, LKR. WÜRZBURG. 
(ppu) Am frühen Samstagmorgen hat eine Sattelzugmaschine eine Betonmittelschutzwand auf der Autobahn A3 durchbrochen. Das Fahrzeug kam im Mittelstreifen zum Stehen und muss aufwändig geborgen werden. Nach derzeitigem Stand war kein anderes Fahrzeug an dem Unfallgeschehen beteiligt. Der Sachschaden wird auf etwa 60.000 Euro geschätzt.

Kurz nach 06:00 Uhr war der 48-jährige Fahrer des Sattelzuges auf der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs. Nach dem Parkplatz „Fronberg“, im dreispurigen Bereich, kam das Fahrzeug aus bislang noch ungeklärte Ursache auf gerader Strecke nach links von der Fahrbahn ab und durchbrach eine Betonschutzwand. Auf dem Mittelstreifen kam der Zug dann eingekeilt zwischen der Schutzwand der Gegenfahrbahn zum Stehen. Verletzungen hat der Fahrer glücklicherweise keine davon getragen.

Beim Unfall riss ein Tank auf und mehrere hundert Liter Diesel liefen aus. Deshalb wurde ein Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes informiert, der vor Ort die weiteren Maßnahmen vor Ort plante. Die Bergung des Fahrzeugs muss mit zwei Spezialkränen erfolgen, weshalb die linken Fahrstreifen in beide Fahrtrichtungen noch bis mindestens zum frühen Nachmittag gesperrt werden müssen. Zu größeren Stauungen ist es bislang (Stand 09:30 Uhr) noch nicht gekommen.

Vor Ort waren Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Wertheim, Helmstadt, Neubrunn und auch die Autobahnmeisterei. Um die Unfallaufnahme kümmerten sich Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.















Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2015

Freitag, 3. Juli 2015

Schwerer Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen - Pickup landet auf dem Dach

Kist, Lkr. Würzburg
(Erstmeldung) Ein schwerer Unfall, an dem drei Fahrzeuge beteiligt waren, ereignete sich am Freitag Vormittag auf der A3 bei Kist.
Zur Stunde (13:30 Uhr) ist nur bekannt, dass die drei Beteiligten - ein Pickup, ein BMW und ein Alfa, in Richtung Frankfurt unterwegs waren. Am Dreieck Würzburg West kam es auf der Hauptfahrbahn zu einer Kollision zwischen den Fahrzeugen, bei der der BMW an der rechten Betonleitwand demoliert zum Stehen kam, der Alfa wurde gegen die Mittelleitplanke geschleudert und der Pickup kam nach etwa 150 Metern auf der linken Fahrspur auf dem Dach zum Liegen.
Der Verkehr wurde auf der rechten Spur an der Unfallstelle vorbeigeleitet, dennoch kam es zu erheblichen Behinderungen.

Sobald weitere Erkenntnisse vorliegen, wird nachberichtet.










Mittwoch, 1. Juli 2015

Senior nach zwei Stunden im Unfallwrack entdeckt

Oberwittbach, Lkr. Main-Spessart
(Erstmeldung) Mit unzähligen Schutzengeln muss ein 81-jähriger Senior am Mittwoch Nachmittag unterwegs gewesen sein.
Gegen 14:00 Uhr befuhr er mit seinem PKW die Ortsverbindungsstraße zwischen Röttbach und Oberwittbach. Kurz vor Oberwittbach fuhr er in einer leichten Rechtskurve aus ungeklärter Ursache geradeaus, mähte in einem angrenzenden Acker etwa 50 Meter Getreide um, bevor er in einer Baumgruppe mehrere Bäume streifte. Schließlich wurde sein VW von einer massiven Eiche abgewiesen, der PKW überschlug sich und blieb in einem etwa 2 Meter tieferen Graben auf dem Dach liegen.
Das Fahrzeug wurde dabei von allen Seiten zwischen Bäumen eingeklemmt, so dass der Fahrer sich nicht aus eigener Kraft aus dem Wrack befreien konnte. Auch konnte die Unfallstelle selbst von keiner der vorbeiführenden Straßen eingesehen werden.
Schließlich dauerte es ca. 2 Stunden, bis eine aufmerksame Verkehrsteilnehmerin das Hupen des Seniors hörte.
Die alarmierte Feuerwehr musste erst einige Bäume umsägen, ehe der Fahrer aus dem Unfallfahrzeug befreit werden konnte. Mit leichteren Verletzungen wurde er ins Krankenhaus eingeliefert.

Es wird nachberichtet.












Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2015

Verkehrsunfall zwischen Lkw und Pkw – zwei Verletzte – A71 über Stunden gesperrt

SCHWEINFURT. 
(ppu) Ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Lkw forderte am späten Mittwochvormittag auf der Autobahn A71 zwei Verletzte und einen Sachschaden in Höhe von etwa 45.000 Euro. Ein Rettungshubschrauber brachte den Lkw-Fahrer in ein Krankenhaus. Die Autobahn war in Fahrtrichtung des Autobahndreiecks Werntal über mehrere Stunden komplett gesperrt.

Gegen 10:40 Uhr war ein 43-jähriger Fahrer eines Kühl-Lkws auf der A71 aus Richtung Erfurt kommend auf der A71 unterwegs. Nach der Anschlussstelle Schweinfurt-West scherte der Mann vom rechten auf den linken Fahrstreifen, um einen vor ihn fahrenden Lkw zu überholen. Zu diesem Zeitpunkt näherte sich auf dem linken Fahrstreifen von hinten eine 23 Jahre alte Frau, die mit ihrem Mini unterwegs war. Sie prallte mit hoher Wucht in das Heck des ausscherenden Lkws. Dieser kam nach dem Zusammenstoß ins Schleudern, drehte sich um die eigene Achse, kippte um und kam letztlich auf der Beifahrerseite entgegen der Fahrtrichtung zum Liegen. Der Mini kam im Bereich der Mittelleitplanke zum Stehen.

Nach einer Erstversorgung kam der Lkw-Fahrer, der aus dem Bereich Nürnberg stammt, per Rettungshubschrauber in ein Schweinfurter Krankenhaus, wo er derzeit behandelt wird. Die 23-Jährige aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld wurde von einem Krankenwagen ebenfalls in eine Klinik gebracht. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen wird auf insgesamt 45.000 Euro geschätzt. Aus dem Kühlaggregat des Lkw lief Diesel aus. Aus diesem Grund wurde ein Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes verständigt, der vor Ort weitere Maßnahmen plante.

Bis zur Landung des Hubschraubers leiteten die Polizeibeamten den Verkehr noch an der Unfallstelle vorbei. Danach war die A71 in Richtung Werntaldreieck komplett gesperrt. 












Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2015