Donnerstag, 7. April 2016

Lkw-Unfall auf der A3 – Zeitweise Vollsperrung – Eine Person verletzt

WÜRZBURG. 
(ppu) Bei einem Verkehrsunfall auf der A 3 mit insgesamt vier beteiligten Sattelzügen ist am Donnerstagvormittag eine Person verletzt worden. Der Verkehr wird über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Zeitweise war die Richtungsfahrbahn Nürnberg komplett gesperrt.

Kurz vor 11.00 Uhr hat sich der Verkehrsunfall in Fahrtrichtung Nürnberg, kurz vor der Anschlussstelle Heidingsfeld, ereignet. Aufgrund der Baustelle geriet der Verkehr dort auf der rechten Fahrspur ins Stocken. Ein 56-Jähriger am Steuer eines slowenischen Sattelzugs erkannte die Situation offenbar zu spät und fuhr auf ein vorausfahrendes Gespann mit rumänischer Zulassung auf. Dieses wurde durch den Aufprall noch auf den Auflieger einer weiteren Sattelzugmaschine mit deutscher Zulassung geschoben.

Nur einen Augenblick später kam es dann noch zu einem Folgeunfall, bei dem ein slowakisches Gespann auf den in den ersten Unfall verwickelten slowenischen Sattelzug auffuhr.

Lediglich der 56-jährige Lkw-Fahrer wurde bei dem Verkehrsunfall verletzt. Er kam mit dem Rettungswagen in ein Würzburger Krankenhaus. Nach den bisherigen Erkenntnissen sind die Verletzungen des Mannes nicht lebensbedrohlich. Alle anderen Unfallbeteiligten kamen mit dem Schrecken davon. Nach dem Verkehrsunfall war nur noch das deutsche Gespann fahrbereit. Die anderen drei Sattelzüge mussten abgeschleppt werden. Die Gesamtschadenshöhe an allen beteiligten Fahrzeugen wird wohl mehrere zehntausend Euro betragen.

Neben mehreren Streifenbesatzungen der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried waren auch zwei Rettungswägen, ein Notarzt sowie die Berufsfeuerwehr Würzburg und die Freiwillige Feuerwehr Kist wegen ausgelaufener Betriebsflüssigkeit im Einsatz.

Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme und der erforderlichen Bergungs- und Reinigungsarbeiten wird der Verkehr durch die Einsatzkräfte vor Ort an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Für die Dauer von knapp 30 Minuten war die Fahrbahn in Richtung Nürnberg komplett gesperrt.

















Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2016

Mittwoch, 6. April 2016

Leichnam aus Main geborgen – Vermutlich Vermisster

ERLABRUNN, LKR. WÜRZBURG. 
(ppu) Am Mittwochvormittag ist die Polizei über den Fund eines Leichnams im Bereich der Mainschleuse informiert worden. Es deutet vieles darauf hin, dass es sich um einen 18-Jährigen handelt, der seit März vermisst worden war. Die KripoWürzburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise darauf, dass irgendeine Art von Straftat im Zusammenhang mit dem Tod des Mannes stehen könnte, haben sich bislang nicht ergeben.

Kurz nach 10:30 Uhr hatte ein Mitarbeiter der Erlabrunner Mainschleuse die Polizei über den Fund eines Leichnams informiert. Beamte des Kriminaldauerdienstes Würzburg haben die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Bei der toten Person handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um den 18-Jährigen, der am 21. März, nach dem Besuch des Würzburger Frühlingsvolksfestes auf der Talavera, als vermisst gemeldet worden war.

Durch eine von der Staatsanwaltschaft Würzburg beantragten Obduktion soll jetzt die genaue Todesursache festgestellt werden. Auch die Maßnahmen zur endgültigen Identifizierung des Leichnams sind bereits angelaufen. Bislang gibt es keinerlei Hinweise darauf, dass Fremdeinwirkung bei dem Tod des jungen Mannes eine Rolle gespielt haben könnte.









Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2016

Lkw-Kollision auf A7 – Zwei Personen leicht verletzt – Autobahn in Richtung Ulm mehrere Stunden gesperrt

WASSERLOSEN, LKR. SCHWEINFURT. 
(ppu) Zwei leicht Verletzte und etwa 300.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls auf der A7 in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch. Die Autobahn in Fahrtrichtung Ulm war mehrere Stunden gesperrt. Die Unfallermittlungen führt die Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck.

Kurz nach 03:30 Uhr war ein 61-jähriger Fahrer eines Gliederzuges auf der Autobahn 7 in Fahrtrichtung Ulm unterwegs. Nach der Anschlussstelle Hammelburg, auf dem Verzögerungsstreifen des Parkplatzes Dollwiese, waren zu diesem Zeitpunkt dem Sachstand nach zwei weitere Gliederzüge hintereinander abgestellt. Aus bislang noch unklarer Ursache prallte der 61-Jährige mit voller Wucht auf das Heck des zuerst stehenden Lkw. Der Aufprall war so heftig, dass der stehende Lastwagen samt Anhänger umkippte und noch auf den davor stehenden Gliederzug geschoben wurde.

Der Unfallverursacher selbst drehte sich mit seinem Zugfahrzeug um die eigene Achse und kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Der Teil der Ladung hinter dem Führerhaus in Form von Lacken und Farben verteilte sich auf der Fahrbahn. In dem umgestürzten Gliederzug war ein Mann gesessen, der dem Sachstand nach wohl leichtere Verletzungen erlitten hat. Er wurde vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 61-Jährige, der aus der Oberpfalz stammt, war ebenfalls leicht verletzt und musste ambulant behandelt werden. Der Fahrer aus dem dritten Lkw kam mit dem Schrecken davon.

Der insgesamt entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen mit 300.000 Euro beziffert. Nach dem Unfall war die A7 in Fahrtrichtung Ulm komplett gesperrt. Wegen aufwändiger Bergungs- und Fahrbahnreinigungsarbeiten wird derzeit (Stand 07:00 Uhr) damit gerechnet, dass der Verkehr frühestens gegen Mittag wieder fließen kann. Es wird ab der Anschlussstelle Hammelburg umgeleitet.

Eingesetzt an der Unfallstelle war ein größeres Aufgebot von Freiwilligen Feuerwehren aus den umliegenden Ortschaften, die Autobahnmeisterei und die Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt Werneck.




















Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2016

Samstag, 2. April 2016

Auffahrunfall mit Pkw und Motorradbeteiligung – Vier Personen verletzt

Zellingen, Lkr. Main-Spessart
(ppu) Am späten Samstagnachmittag ist es auf der Staatsstraße 2300 zu einem folgenschweren Auffahrunfall gekommen, an dem neben zwei Pkw auch ein Motorrad beteiligt war. Insgesamt vier Personen erlitten Verletzungen und wurden vorsorglich in Krankenhäuser eingeliefert. Die Unfallermittlungen führt die Polizeiinspektion Karlstadt.

Gegen 17:45 Uhr war ein 40-jähriger Motorradfahrer auf seiner Yamaha aus Richtung Erlabrunn kommend in Fahrtrichtung Zellingen unterwegs. Hinter ihm fuhr eine 53-jährige Renault-Fahrerin. Ein 57-Jähriger am Steuer eines Fords fuhr hinter der Kolonne. Aus bislang noch ungeklärter Ursache verlangsamte der Motorradfahrer seine Geschwindigkeit, ebenso wie die folgende Renault-Fahrerin. Dies hat der Ford-Fahrer offensichtlich zu spät erkannt und er wich auf die Gegenfahrbahn aus. Da dort ein Fahrzeug unterwegs war, zog er wieder nach rechts und prallte auf den Renault der 53-Jährigen, die dem Sachstand nach auf das Motorrad geschoben wurde.

Der Ford überschlug sich nach dem Zusammenprall und kam links neben der Fahrbahn in einem Schrebergarten zum Stehen. Der Motorradfahrer stürzte von seinem Gefährt.

Der Mann am Steuer des Fords, seine 56-jährige Beifahrerin, die Renault-Fahrerin und der Lenker der Yamaha erlitten allesamt Verletzungen. In einem ansprechbaren Zustand wurden sie in Krankenhäuser eingeliefert.

Der Gesamtsachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Neben 15 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Zellingen waren auch drei Rettungsfahrzeuge und ein Notarzt vor Ort. Um die Unfallaufnahme kümmerten sich Beamte der Polizeiinspektion Karlstadt. Die Staatsstraße 2300 war für die Dauer der Unfallaufnahme und den sich anschließenden Aufräumarbeiten bis etwa 19:30 Uhr komplett gesperrt..












Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2016

Frontalzusammenstoß auf B8 - vier zum Teil schwer verletzte Personen

Kitzingen
(ppu) Am Samstagnachmittag ist es auf der Bundesstraße 8 zu einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw gekommen. Vier Insassen erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Die Bundesstraße war für mehrere Stunden komplett gesperrt. Die Polizeiinspektion Kitzingen führt mit Unterstützung eines Sachverständigen die Unfallermittlungen.

Gegen 15:30 Uhr war ein 35-jähriger Citroën-Fahrer auf der B8 aus Richtung Würzburg kommend in Fahrtrichtung Kitzingen unterwegs. Aus bislang noch unklarer Ursache kam das Fahrzeug etwa 200 Meter nach der Abfahrt nach Repperndorf in einer leichten Rechtskurve nach links in den Gegenverkehr. Dort kam zu diesem Zeitpunkt ein mit drei Personen besetzter Dacia entgegen. Am Steuer dieses Fahrzeugs saß ein 45-jähriger. Ein 12-jähriges Kind und ein 17-jähriger Jugendlicher befanden sich als Mitfahrer im Dacia. Beide Pkw prallten mit voller Wucht frontal aufeinander.

Der Fahrer im Citroën, der im Landkreis Kitzingen wohnhaft ist, war nach dem Zusammenstoß in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Nach einer notärztlichen Erstversorgung brachten ihn Rettungssanitäter in ein Krankenhaus.

Der 45-jährige Dacia-Fahrer erlitt dem Sachstand nach ebenso wie der 17-Jährige schwere Verletzungen. Sie wurden ebenfalls in eine Klinik eingeliefert. Der 12-Jährige kam offensichtlich mit leichteren Blessuren davon. Die Dacia-Insassen stammen aus dem Landkreis Würzburg.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde ein Sachverständiger mit in die Unfallermittlungen der Polizeiinspektion Kitzingeneingeschaltet. Derzeit ist noch unklar, warum der Citroën–Fahrer in den Gegenverkehr geriet.

Die Bundesstraße 8 war bis etwa 19:00 Uhr für den Verkehr gesperrt. Mit Unterstützung der Feuerwehr wurde örtlich umgeleitet. Die Floriansjünger aus Kitzingen und Repperndorf waren mit insgesamt 35 Einsatzkräften vor Ort.















Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2016