Samstag, 5. August 2017

Groß angelegte Waldbrandübung der FF Veitshöchheim

Veitshöchheim, Lkr. Würzburg
(ffw) Während der letzten Jahren sind in Deutschland extreme Naturereignisse aufgetreten, die große, teilweise gar verheerenden Schäden verursacht haben. Aufgrund der klimatischen Veränderungen sind Sturmschäden, Hochwasser und Hitzewellen keine Seltenheiten.
Die Gemeinde Veitshöchheim hat eine Größe von 1076 ha davon sind 279 ha Waldgebiet und 342 ha Landwirtschaftsflächen. Die Wald und Flurflächen sind unter anderem als Wanderwege, Radwege und Fußwege ausgebaut und werden sehr stark benutzt. In den letzten Jahren kam es immer wieder zu kleineren u mittleren Flurbränden an der WÜ 3 Veitshöchheim Richtung Güntersleben. Urache hierfür waren Fahrlässigkeit, Brandstiftung, natürliche Entzündung und ein hoher Anteil ungekannter Ursachen.
In Deutschland lautet die Strategie zur Waldbrandbekämpfung Jeden Waldbrand von Beginn an schnell und massiv zu bekämpfen. Dies kann nur gemeinschaftlich im Rahmen der nachbarlichen Hilfe erfolgreich durchgeführt werden. Die Waldbrandalarmübung der Feuerwehr Veitshöchheim soll das Zusammenwirken der einzelnen Feuerwehren und Organisationen überprüfen. Übungsschwerpunkt ist die Darstellung der Leistungsfähigkeit der Feuerwehren.













Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2017

Geldautomat gesprengt - erheblicher Schaden - Großfahndung der Polizei

KARLSTADT, LKR. MAIN-SPESSART. 
(ppu) Im Ortsteil Karlburg haben Unbekannte in der Nacht zum Samstag einen Geldautomaten gesprengt. Sie türmten dem Sachstand nach mit Bargeld und richteten im Zuge der lebensgefährlichen Aktion wohl nicht unerheblichen Sachschaden an. Die Kripo Würzburg ermittelt.

Gegen 02.10 Uhr wurden Anwohner auf einen lauten Knall aufmerksam und alarmierten über Notruf die Polizei. Rasch waren Streifenwagen der umliegenden Dienststellen vor Ort. Wie sich herausstellte, hatten wohl insgesamt drei Täter den im Vorraum der Bankfiliale in der Luitpoldstraße aufgestellten Automaten gesprengt. In der Folge flüchtete das dunkel gekleidete Trio samt Beute im Wert von wohl mehreren zehntausend Euro mit einem Pkw.

Die Polizei löste unverzüglich eine Großfahndung unter Beteiligung von Streifen aus gesamt Unterfranken und einem Hubschrauber aus. Diese verlief bis in die Samstagmorgenstunden allerdings ergebnislos. Am Tatort selbst hat noch in der Nacht die Kripo Würzburg die weiteren Ermittlungen übernommen. Diese laufen auf Hochtouren, sind aber aufgrund des hohen Zerstörungsgrades durchaus erschwert. Noch offen ist die Frage des entstandenen Gebäudeschadens. Hierzu werden Fachleute vor Ort kommen müssen, um auch Fragen der Statik zu klären.

Wer sachdienliche Hinweise, z.B. zur Identität des Trios geben kann, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732bei der Kripo in Würzburg zu melden.

Update - neue Erkenntnisse:

Nach der Sprengung eines Geldautomaten in der Nacht zum Samstag laufen die Ermittlungen der Würzburger Kripo weiterhin auf Hochtouren. Zwischenzeitlich gibt es neue und relativ konkrete Erkenntnisse zum Fluchtweg der Täter. Die Beamten bitten diesbezüglich erneut um Hinweise.

Die Ermittlungen im Laufe des Samstagvormittags haben die Beamten unter anderem was den Fluchtweg der Täter anbelangt einen Schritt voran gebracht. Demnach hat das Trio nach der Tat etwa gegen 02.15 Uhr mit einem dunkelfarbenen Kombi mit ortsfremden Kennzeichen die Flucht angetreten. Diese verlief nach Zeugenangaben von Karlstadt über die B27 bis Veitshöchheim, dann über Güntersleben nach Rimpar und schließlich in Richtung Autobahn.


Nachdem die Fahrweise u.a. aufgrund der hohen Geschwindigkeit anderen Verkehrsteilnehmern aufgefallen sein könnte, oder z.B. riskante Überholmanöver dabei gewesen sein könnten, bitten die Ermittler erneut um Hinweise. Wem der dunkelfarbene Kombi im genannten Bereich aufgefallen ist, soll sich bitte unter Tel. 0931/457-1732 melden.



















Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2017

Donnerstag, 3. August 2017

PKW überschlägt sich auf A7 - vier Verletzte nach Reifenplatzer

Martinsheim, Lkr. Kitzingen
(Erstmeldung) Bei einem Unfall auf der A7 wurden am Donnerstag Nachmittag vier Personen zum Teil schwer verletzt.
Nach ersten Informationen verlor der Fahrer eines Opel Zafira gegen 16:30 Uhr kurz vor der Anschlussstelle Marktbreit vermutlich nach einem Reifenplatzer die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der PKW schleuderte nach rechts in die Böschung, wo er sich überschlug und dann auf dem Dach im Grünstreifen liegen blieb.
Die vier Insassen - 2 Erwachsene und zwei Kinder - wurden bei dem Unfall teils schwer verletzt.
Während der Erstversorgung der Verletzten durch den Rettungsdienst war die A7 in Richtung Norden für etwa eine Stunde gesperrt, anschließend konnte der Verkehr auf dem linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.

Es wird nachberichtet, sobald der Pressebericht der Polizei vorliegt.










Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2017

Mittwoch, 2. August 2017

20-Jähriger bei schwerem Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt - Vollsperrung der A7

BIEBELRIED, LKR. KITZINGEN. 
(ppu) Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A7 auf Höhe des Autobahnkreuzes Biebelried ist ein 20-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden. Die Autobahn musste in Fahrtrichtung Kassel für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt werden.

Am Mittwochnachmittag befuhr ein 20-Jähriger aus dem Raum Bamberg mit seinem Kleintransporter die A7 in Fahrtrichtung Kassel. Dem derzeitigen Sachstand nach wechselte dieser am Autobahnkreuz Biebelried kurz vor der Abfahrt zur A3 von der linken auf die rechte Fahrspur. Hierbei unterschätzte er offensichtlich den Abstand zu einem auf der rechten Spur fahrenden Sattelzug und touchierte diesen. Im weiteren Verlauf wurde der Transporter des Mannes erst in die rechte und anschließend in die Mittelleitplanke geschleudert und kam schließlich auf dem Seitenstreifen zum Liegen.

Der Fahrer des Transporters wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Nach einer sofortigen Versorgung durch einen Notarzt wurde der Mann mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein naheliegendes Krankenhaus geflogen.

Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg ein Sachverständiger zur Unfallstelle hinzugezogen. Dieser ordnete unter anderem die Sicherstellung des Pkws an. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang führt die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

Die A7 musste für die Dauer der Unfallaufnahme in Fahrtrichtung Kassel vollgesperrt werden. Der Verkehr wurde bereits an der Anschlussstelle Kitzingen von der Autobahn abgeleitet. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

















Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2017