Freitag, 14. September 2012

Nach Auffahrunfall auf A3 – eingeklemmter Fahrer schwerverletzt


RANDERSACKER, LKR. WÜRZBURG. 
(ppu) Bei einem Auffahrunfall ist am späten Donnerstagabend der Fahrer eines Sprinters schwer verletzt worden. Er war auf der A3 aus bislang unbekannter Ursache auf einen vorausfahrenden Lkw aufgefahren. Die Feuerwehr musste den eingeklemmten Mann aus dem Fahrzeug befreien, er kam schwerverletzt in ein Krankenhaus. Die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried hat die Unfallermittlungen übernommen und sucht nach Zeugen.

Der Sprinterfahrer aus dem Raum Olpe war gegen 23.00 Uhr auf der A3 unterwegs in Richtung Frankfurt. Zwischen den Anschlussstellen Randersacker und Heidingsfeld fuhr der ältere Mann auf der rechten Spur aus bislang unbekannten Gründen auf einen vorausfahrenden Lkw auf. Aufgrund des starken Aufpralls wurde er eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Der Rettungsdienst und ein Notarzt kümmerten sich um den Verletzten, der schwer verletzt in ein Krankenhaus kam. Der Fahrer des vorausfahrenden Lkw blieb unverletzt.

Die Berufsfeuerwehr Würzburg und die freiwillige Feuerwehr Randersacker waren mit mehreren Fahrzeugen vor Ort und leuchteten die Unfallstelle aus. Der entstandene Sachschaden liegt nach ersten vorläufigen Schätzungen bei mindestens 15.000 Euro. Die Autobahn war aufgrund der Rettungsmaßnahmen etwa eineinhalb Stunden voll für den Verkehr gesperrt. Der Verkehr wurde ab der Anschlussstelle Randersacker durch die Polizei umgeleitet. Anschließend wurde der Verkehr bis zum Abschluss der Unfallaufnahme und weiteren der weiteren Bergungsmaßnahmen einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Der Sachbearbeiter der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried klärt nun, warum der Sprinter auf den Lkw aufgefahren ist. Zeugen, die den Unfall gesehen haben, werden gebeten sich unter Tel. 09302/910-0 zu melden.








 

Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2012

Donnerstag, 13. September 2012

Unbekannte Flüssigkeit ausgelaufen – Staatsstraße voll gesperrt


WÜRZBURG. 
(ppu) Am Donnerstagnachmittag ist ein Fass beim Transport auf einem Lkw offenbar geplatzt. Die bislang unbekannte Flüssigkeit verteilte sich daraufhin auf der Winterhäuser Straße. Die Feuerwehr bindet vor Ort die ausgelaufene Flüssigkeit ab. Die Wasserschutzpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen und prüft nun in Zusammenarbeit mit dem Wasserwirtschaftsamt, um welche Substanz es sich handelt.

Der mit acht 200-Liter-Fässern und einem 60-Liter-Fass beladene Lkw war kurz vor 16.00 Uhr von Winterhausen kommend auf dem Weg zu einer Würzburger Firma wo der Inhalt der Fässer entsorgt werden sollte. Kurz nach der Einmündung zur „Kalten Quelle“ hörte der Fahrer einen lauten Knall. Offenbar hatten sich die Fässer aufgeschaukelt und ein 200-Liter-Fass war geplatzt. Die Flüssigkeit lief aus dem Lkw auf die Straße.

Die Berufsfeuerwehr Würzburg kam vor Ort und band die ausgetretene Flüssigkeit ab. Den Frachtpapieren zur Folge, handelte es sich bei dem Inhalt um Altöl. Da dieses in der Regel aber nicht mit einem Knall reagiert und die Entsorgungsfirma auch anderes Gefahrgut entsorgt, wurde die Straße vorsorglich gesperrt. Nach ersten Erkenntnissen besteht aber keine Gefahr für Anwohner. Es traten auch keine größeren Mengen der Flüssigkeit ins Erdreich ein. Das Wasserwirtschaftsamt nahm vor Ort vorsorglich Bodenproben, die nun genau untersucht werden.

Die Winterhäuser Straße ist derzeit (17.30 Uhr) aufgrund von Reinigungsarbeiten der Feuerwehr und einer Spezialfirma voraussichtlich noch für zwei Stunden für den Verkehr gesperrt. Die Polizei leitet den Verkehr um. Der Lkw und die restlichen Fässer wurden zur Würzburger Firma gebracht, wo die Wasserschutzpolizei nun den genauen Inhalt der Fässer überprüft.







Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2012

Nach schwerem Unfall auf der A7 - Unfallverursacher alkoholisiert


BIEBELRIED OT KALTENSONDHEIM, LKR. KITZINGEN.
(ppu) Nach dem folgenschweren Verkehrsunfall in der Nacht zum Dienstag vergangener Woche auf der A7, bei dem ein Mensch ums Leben gekommen ist, gibt es nun neue Erkenntnisse. Eine Blutuntersuchung hat ergeben, dass der Unfallverursacher alkoholisiert war. Die weiteren Unfallermittlungen dauern an.

Wie bereits berichtet, war der 46-jährige Würzburger mit seinem VW Golf gegen 23.30 Uhr auf der A7 auf der linken Fahrspur unterwegs in Richtung Norden. Zwischen den Anschlussstellen Kitzingen und Marktbreit kam er aus bislang unbekannten Gründen nach links gegen die Mittelleitplanke. Anschließend geriet das Fahrzeug auf die rechte Spur und prallte gegen einen Lkw aus dem Raum Neu-Ulm. Dieser geriet daraufhin ins Schleudern und durchbrach die Mittelleitplanke.

Dort stieß er mit einem entgegenkommenden Lastzug aus dem Raum Parchim, der in Richtung Ulm unterwegs war, zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls geriet das Führerhaus dieses Sattelzuges in Brand, die beiden Insassen konnten jedoch zuvor befreit werden. Trotz aller Bemühungen der eingesetzten Rettungskräfte verstarb der 35-jährige Beifahrer des Lkws aus Parchim aber noch an der Unfallstelle. Die beiden Lkw-Fahrer und der VW-Fahrer erlitten schwere Verletzungen und kamen in umliegende Krankenhäuser.

Im Zuge der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass der Pkw-Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Bei ihm wurde daraufhin eine Blutentnahme durchgeführt. Das Ergebnis bestätigte den Verdacht der Beamten, der Autofahrer saß mit 0,77 Promille am Steuer. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen des Verdachts des Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. Inwieweit die Alkoholisierung unfallursächlich war, steht indes noch nicht fest. Hierzu laufen die Ermittlungen der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

Dienstag, 11. September 2012

Motorradfahrer nach Sturz tödlich verunglückt


CASTELL, LKR.KITZINGEN. 
(ppu) Ein Motorradfahrer ist am Dienstagnachmittag auf der Straße von Greuth in Richtung Stierhöfstetten tödlich verunglückt. Der Mann war zunächst von seinem Krad gestürzt und dann im Gegenverkehr mit einem entgegenkommenden Pkw kollidiert.

Gegen 15:15 Uhr war der 33-Jährige mit seinem Motorrad aus Greuth kommend in Richtung Stierhöfstetten gefahren. Im Kurvenbereich kurz vor der Abzweigung nach Castell verlor der Fahrer die Kontrolle über seine Yamaha, stürzte und schleuderte auf die Gegenfahrbahn. Unglücklicherweise kam gerade in diesem Moment ein VW Passat aus der Gegenrichtung gefahren. Der 58-Jährige - Fahrer hatte keine Chance zu reagieren und erfasste den Mann frontal. Ein sofort hinzugerufener Notarzt konnte nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen.

Warum der Zweiradfahrer zu Sturz kam ist derzeit noch vollkommen unklar. Die Beamten der Kitzinger Polizei haben die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Sie werden dabei von einem Unfallsachverständigen unterstützt, der auf Anordnung der Staatsanwaltschaft zur Unfallstelle gerufen wurde. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben werden gebeten sich unter Tel. 09321/141-0 zu melden.










Fotos: Berthold Diem
© B. Diem, 2012

Strohlager geht in Flammen auf


PRICHSENSTADT, OT ALTENSCHÖNBACH, LKR. KITZINGEN. 
(ppu) Am Dienstagvormittag ist das Strohlager eines Landwirts, das zwischen einem Feldweg und dem Schloßbergring, gelegen war, komplett abgebrannt. Der Schaden beläuft sich auf etwa 2.500 Euro. Warum die Strohballen Feuer gefangen haben, ist unklar. Hierzu ermittelt die Kitzinger Polizei.

Gegen 10.00 Uhr erreichte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken der Notruf eines Zeugen, der auf den starken Rauch aufmerksam geworden war. Wie sich in der Folge herausstellte, hatten offenbar zunächst zwei der in dem Lager außen liegenden Strohballen sich entzündet. Daraufhin griffen die Flammen auf alle 80 Ballen über und diese wurden ein Raub der Flammen. Die Freiwillige Feuerwehr aus Altenschönbach war rasch vor Ort und kümmerte sich um die Brandbekämpfung.









Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2012

Donnerstag, 6. September 2012

Schwerer Verkehrsunfall – fünf Verletzte – Pkw ausgebrannt


KARLSTADT A.MAIN, LKR. MAIN-SPESSART. 
(ppu) Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Verbindungsstraße zwischen Karlstadt und Wiesenfeld sind am Donnerstagvormittag fünf Personen verletzt worden. Offenbar hatte der 21-jährige Fahrer eines Opel die Kontrolle über seinen Pkw verloren, war von der Fahrbahn abgekommen und ins Schleudern geraten. Das Auto touchierte auch noch einen entgegenkommenden Kleintransporter bis es schließlich neben der Fahrbahn auf dem Dach zum Liegen kam und Feuer fing. Die vier Insassen und der Kleintransporter-Fahrer konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und wurden in Krankenhäusern behandelt.

Kurz vor 10.00 Uhr erreichte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken der Notruf eines Zeugen, dass es auf der Staatsstraße 2435 zwischen Karlstadt und Wiesenfeld zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen sei und ein Pkw brenne. In der Folge rückten sofort Streifenwagen der Karlstadter Polizei sowie der Rettungsdienst und die örtlichen Feuerwehren aus. Nach ersten Erkenntnissen der Beamten zum Unfallhergang hatte ein Opel-Fahrer auf der abschüssigen und kurvigen Strecke offenbar zunächst einen anderen Pkw überholt und hatte beim Wiedereinscheren offenbar die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Der 21-jährige Fahrer, der noch zwei Gleichaltrige und einen 22-jährigen Mitfahrer in seinem Wagen dabei hatte, geriet in der Folge nach rechts ins Bankett, prallte gegen einen Baumstumpf und das Fahrzeug wurde auf die Straße zurückgeschleudert. Es driftete in der Folge auf der Fahrbahn entlang in den Gegenverkehr und prallte gegen den Frontbereich eines aus Richtung Wiesenfeld kommenden Kleintransporters. Durch diesen Anstoß wurde der Opel erneut nach rechts abgewiesen und kam schließlich zur Hälfte auf der Straße zur anderen Hälfte an einem Hang zum Liegen.

Noch rechtzeitig, bevor der Opel dann Feuer fing, konnten sich alle vier Insassen selbst daraus befreien. Die aus dem Landkreis Main-Spessart Stammenden wurden verletzt vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Der 50 Jahre alte Fahrer des Mercedes Kleintransporter begab sich selbst in ärztliche Behandlung. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 30.000 Euro

Die umliegenden örtlichen Freiwilligen Feuerwehren aus Karlstadt, Wiesenfeld und Rohrbach löschten den brennenden Pkw und kümmerten sich um ausgelaufene Betriebsflüssigkeiten. Dafür mussten auch einige Kubikmeter Erde aus dem Straßengraben ausgehoben werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme und die erforderlichen Bergungs- und Aufräumarbeiten war die Staatsstraße zeitweise gesperrt. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es allerdings nicht. 










Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2012

Vollsperrung auf A3 nach umgekipptem Lkw – Fahrer schwer verletzt


DETTELBACH, LKR. KITZINGEN. 
(ppu) Ein schwerer Lkw – Unfall hat sich am Donnerstagmorgen auf der A3 in Fahrtrichtung Nürnberg ereignet. Ungefähr vier Kilometer hinter dem Biebelrieder Kreuz kippte aus noch unbekannter Ursache ein mit Aluminiumträgern beladener Lkw um. Der Fahrer wurde dabei eingeklemmt und schwer verletzt. Die Bergung dauert noch an, die A3 ist in Fahrtrichtung Nürnberg komplett gesperrt.

Kurz nach 05.30 Uhr ist der Sattelzug direkt nach einer Baustelle offenbar zunächst von der Fahrbahn abgekommen und dann umgestürzt. Der 54-jährigen Fahrer wurde dabei in der Fahrerkabine eingeklemmt und schwer verletzt. Er musste durch Einsatzkräfte der Feuerwehr mit schwerem Gerät aus dem Wrack befreit werden und wurde anschließend in ein Würzburger Krankenhaus eingeliefert. Die Ladung des Gespanns, mehrere ungefähr 20m lange Aluminiumträger, wurde bei dem Unfall von der Ladefläche gerissen. Die Träger liegen quer über die Fahrbahn verteilt. Wie es zu dem Unfall kommen konnte ist derzeit noch unklar, die Beamten der Verkehrspolizei Biebelried haben die Ermittlungen aufgenommen.

Die A3 ist seit 05.30 Uhr in Fahrtrichtung Nürnberg komplett gesperrt. Die Bergungsarbeiten sind in vollem Gange und dauern mindestens noch bis in die Mittagsstunden an.








 

Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2012