Mittwoch, 6. Februar 2013

Schleuse Gossmannsdorf erneut durch quer liegendes Schiff blockiert


GOSSMANNSDORF, LKR. WÜRZBURG. 
(ppu) Nachdem bereits am Montagabend ein querliegendes Schiff die Schleuse Gossmannsdorf für längere Zeit blockiert hat, hat sich nun am Mittwochvormittag, 06.02.2013,  derselbe Fall ereignet. Diesmal lag ein rumänisches Schiff quer. Die Bergungsmaßnahmen dauerten ca. 3 Stunden.
Wie bereits berichtet, war am Montag ein 85 Meter langes Gütermotorschiff aufgrund eines Fahrfehlers des Kapitäns mit dem Bug am Ufer und mit dem Mittelteil an einer Trennwand gelandet und hatte in der Folge gut zweieinhalb Stunden lang die Schleusenzufahrt blockiert. In der Folge musste auch die Schifffahrt eingestellt werden. Nachdem Wasser angestaut war, war es dann gelungen, das Schiff mit bordeigenem Antrieb wieder freizubekommen. Seitdem liegt die „Ursel“ in der Nähe der Schleuse am Ufer fest.

Am Mittwochvormittag hat sich dann das gleiche Szenario an der selben Örtlichkeit wiederholt. Betroffen war diesmal ein rumänisches Gütermotorschiff, das mit Getreide beladen in Richtung Holland unterwegs ist. Erneut spricht vieles für einen Fahrerfehler des Kapitäns, der das Schiff außer Kontrolle geraten ließ. Auch diesmal stellte sich das Schiff quer und blockierte erneut die Einfahrt in die Schleuse. Natürlich musste auch diesmal die Schifffahrt gesperrt werden.















Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2013

Montag, 4. Februar 2013

Gütermotorschiff an Schleuse quergestellt – Schwierige Bergung - Schifffahrt eingestellt


GOSSMANNSDORF, LKR. WÜRZBURG. 
(ppu) Beim Einfahren in die Schleuse Gossmannsdorf hat sich am Montagabend ein Gütermotorschiff quer gestellt und lag danach fast zweieinhalb Stunden manövrierunfähig fest. An dem Schiff war ein Leck entstanden. Das eindringende Wasser wurde von mehreren Feuerwehren ständig abgepumpt. Durch aufgestautes Wasser konnte sich das Schiff durch eigene Maschinenkraft schließlich wieder befreien. Die Schifffahrt auf dem Main war bis nach Mitternacht eingestellt.

Das mit 1000 Tonnen Mais beladene Gütermotorschiff war gegen 20.40 Uhr in Richtung Würzburg unterwegs. Bei der Einfahrt in den Vorkanal der Schleuse stellte sich die „Ursel“ aus noch unbekanntem Grund quer. Der 47-jährige Kapitän aus der Ukraine brachte Schiff nicht mehr unter Kontrolle. Danach lag es vor dem Einfahrtskanal der Schleuse, wobei der Bug an Land und der Mitschiffsbereich an einem Trenndamm festhingen.

Wegen des entstandenen Lecks drang  in der Folge Wasser in den Vorschiffsbereich der Matrosenwohnung ein. Durch das ständige Abpumpen durch die Feuerwehren aus Randersacker, Eibelstadt, Ochsenfurt und Frickenhausen wurde das Schiff stabilisiert.

Noch am Abend trafen auch Mitarbeiter des Schiffseigners ein. Es wurde dann die Entscheidung getroffen, das Wasser an der Schleuse aufzustauen. Dies führte dazu, dass das beladene Schiff gegen 23.00 Uhr langsam mit Hilfe der eigenen Maschinen wieder frei kam. Gegen 23.30 Uhr wurde die „Ursel“ in der Nähe der Schleuse am Ufer festgemacht. Die gesamten Maßnahmen wurden durch das Hochwasser und die damit einhergehende starke Strömung erschwert.

Das eindringende Wasser muss die ganze Nacht über abgepumpt werden. Wie es mit dem Schiff weiter geht, entscheidet sich am Dienstagmorgen .Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, lässt sich momentan noch nicht abschätzen. Die erforderlichen Ermittlungen werden von der Wasserschutzpolizei Würzburg geführt.

















Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2013

Freitag, 25. Januar 2013

Brand in Bekleidungsgeschäft - Niemand verletzt


Würzburg / Innenstadt. 
(ppu) Ein Feuer in einem Bekleidungsgeschäft in der Innenstadt hat am Freitagnachmittag zu einem Großeinsatz der Feuerwehr und Polizei geführt. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen war vermutlich eine weggeworfene Zigarette in einen Kellerschacht die Ursache des Brandes. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Kurz nach 14 Uhr löste der Brandmeldealarm des Geschäftes Hennes & Mauritz in der Schönbornstraße aus. Aus Sicherheitsgründen wurden die Kunden vom Personal professionell und geordnet ins Freie begleitet. Diese Maßnahme konnte nach den Löscharbeiten relativ schnell wieder aufgehoben werden.

Das Feuer, welches in dem Kellerschacht ausgebrochen war, hatten die eingesetzten Feuerwehrleute schnell unter Kontrolle. Ein Gebäudeschaden entstand nicht.

Ein Zeuge konnte zwei Jugendliche beobachten, wie sie eine brennende Zigarette in das Oberlicht des Bekleidungsgeschäftes warfen. Die Jugendlichen sind zwischen 14 und 15 Jahren alt und etwa 150 cm groß. Einer der Beiden trug eine weinrote Jacke und eine dunkelblaue Bommelmütze. Von dem anderen ist bekannt, dass er mit einer schwarzen Jacke und einer schwarz-weiß karierten Bommelmütze bekleidet war.

Die Würzburger Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Personen, welche sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt unter der Telefonnummer 0931/457-0 in Verbindung zu setzen. 








Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2013

Mittwoch, 23. Januar 2013

Verpuffung in Großraumlabor – Offenbar hoher Sachschaden

Würzburg

(ppu) Bei Experimenten in einem Großraumlabor der Uni Würzburg ist am Mittwochnachmittag offenbar hoher Sachschaden entstanden. Passiert ist das Ganze, während sich etwa 45 Studenten in dem Raum aufhielten. Verletzt wurde bei dem Vorfall glücklicherweise niemand.

Ort des Ereignisses war das Gebäude der Lebensmittelchemie. Dort experimentierten gegen 12:30 Uhr ca. 45 Studenten zusammen mit zwei Aufsichtskräften unter anderem mit Schwefelsäure. Aus noch unbekanntem Grund kam es dabei am Experimentierplatz einer 23-Jährigen zu einer Verpuffung, wodurch zunächst eine Kunststoffdunstabzugshaube in Brand geriet.

Die Studenten in dem Großraumlabor brachten sich alle schnell in Sicherheit. Ansonsten wurde das übrige Gebäude von Polizei und Feuerwehr aus Sicherheitsgründen evakuiert.

Die Feuerwehr ging bei der Brandbekämpfung mit schweren Atemschutz vor. Die Löschmannschaften hatten den Brand dann auch ziemlich schnell unter Kontrolle. Allerdings war in dem Raum auch Inventar schwer in Mitleidenschaft gezogen worden. Größere Schäden dürften auch durch Rauch und Ruß entstanden sein. Allerdings könnte sich der entstandene Sachschaden im sechsstelligen Bereich bewegen. Eine genaue Schadenshöhe lässt sich momentan noch nicht beziffern.

Die weiteren Ermittlungen hat inzwischen die Kriminalpolizei Würzburg übernommen.












Fotos und Video: Berthold Diem
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Frontalzusammenstoß auf B8 - PKW-Fahrer getötet

Markt Bibart, Mfr.
(Erstmeldung) Tödliche Verletzungen erlitt ein PKW-Fahrer am Mittwoch Morgen bei einem Frontalzusammenstoß auf der B8 bei Markt Bibart.
Der 38-jährige fuhr mit seinem PKW in Richtung Kitzingen. In einer langgezogenen Rechtskurve kam er aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn, wo er frontal mit einem entgegenkommenden LKW zusammenstieß.
Der PKW-Fahrer war sofort tot, der LKW-Fahrer wurde mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.









Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2013

Sonntag, 20. Januar 2013

Discounfall? - Acht Verletzte bei Frontalzusammenstoß


BIEBELRIED, LKR. KITZINGEN. 
(ppu) Acht Verletzte und 15.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Frontalzusammenstoßes auf der Bundesstraße 22.

Um 00.45 Uhr war ein Pkw, besetzt mit vier Personen auf der B22 vom Mainfrankenpark kommend Richtung B8 nach Kitzingen unterwegs. In der scharfen Rechtskurve des Anschlusses zur B8 kam der 18-jährige Fahrer aus dem Lkr. Kitzingen vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal mit dem Gegenverkehr zusammen. Der entgegenkommende Pkw aus dem Lkr. Würzburg war ebenfalls mit vier Insassen besetzt. Die 19-jährige Beifahrerin wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von den Feuerwehren aus Dettelbach und Biebelried befreit werden. Alle acht Insassen wurden mit leichten bis mittelschweren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.

Beide Unfallfahrzeuge waren nach der Kollision so deformiert, dass sie mittels Kran aufgeladen werden mussten. Die Bundesstraße war während der Unfallaufnahme für knapp zwei Stunden gesperrt.

Nachtrag:


Der Unfallverursacher aus dem Landkreis Kitzingen war mit einem Pkw der Marke Fiat Punto unterwegs. In seinem Fahrzeug befanden sich noch zwei Mitfahrerinnen im Alter von 16 und 20 Jahren sowie ein 16-Jähriger, alle aus dem Landkreis Würzburg.

Am Steuer des entgegenkommenden Pkw der Marke VW Polo saß ein 23-Jähriger aus dem Main-Tauber-Kreis (nicht wie ursprünglich gemeldet aus dem Landkreis Würzburg). Mit ihm unterwegs waren zwei 19 und 20 Jahre alte Frauen aus den Landkreisen Würzburg und Kitzingen sowie ein 16-Jähriger aus dem Main-Tauber-Kreis.

Nach jetzigem Stand (20.01.13, 10.20 Uhr) befinden sich alle Verletzten noch in Krankenhäusern.

Die Feuerwehren aus Dettelbach und Biebelried waren mit ca. 25 Mann im Einsatz. 












Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2013