Freitag, 18. Juli 2014

Autokran stürzt auf Wohnhaus - ein Verletzter

DETTELBACH OT BIBERGAU, LKR. KITZINGEN. 
(ppu) Ein schwerer Autokran ist am Freitagmorgen in Schräglage geraten und umgestürzt. Der Kranarm schlug dabei in ein Einfamilienhaus ein. Ein zufällig anwesender Radfahrer wurde von dem kippenden Kran erfasst und zu Boden geschleudert. Der Fall des Kranes wurde zum Glück noch rechtzeitig durch die Bebauung gestoppt, der Radfahrer konnte sich leicht verletzt aus der Lücke zwischen Gehweg und Kran befreien. Er wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Der Kranfahrer erlitt einen leichten Schock. Bei dem Unfall sind erhebliche Sachschäden, vermutlich im sechsstelligen Bereich, entstanden.

Arbeiter einer Dachdeckerfirma und der Kranführer waren gegen 09:00 Uhr damit beschäftigt, einen stationären kleineren Kran von der Straße über eine Gartenmauer in ein Grundstück in der „Kalten Grube“ zu heben. Der große Autokran hatte den kleinen schon fast aufgesetzt, als das schwere Fahrzeug sich plötzlich mit seiner Last in Richtung Grundstück neigte. Der kleine Kran fiel aus geringer Höhe auf den Boden, der Arm des Autokranes krachte aber direkt in das dahinterliegende Einfamilienhaus und schlug regelrecht eine Schneise in den Dachstuhl. Sowohl auf dem Grundstück als auch in anderen Teilen des Hauses hielten sich zum Zeitpunkt des Unfalles zwar Menschen auf, sie wurden jedoch nicht verletzt.

Kurz vor dem Sturz des Autokrans hatte ein 79-jähriger Passant die Szenerie beobachtet. Er war gerade im Begriff, auf dem Gehweg vor dem Anwesen, sein Fahrrad schiebend, weiterzugehen, als er zwischen den umfallenden Kran und die Gartenmauer geriet. Er wurde vom Kran umgeworfen und kam wie durch ein Wunder nur leicht eingeklemmt zwischen dem Kran, dem Gehweg und der Gartenmauer zum Liegen. Dabei erlitt er nach den ersten Feststellungen der Polizeiinspektion Kitzingen lediglich Schürfwunden und Prellungen. Nachdem er sich selbst befreien konnte, wurde er vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Der Kranführer erlitt einen leichten Schock, er musste aber nicht stationär behandelt werden.

Ein Sachverständiger des Gewerbeaufsichtsamtes hat bereits an der Unfallstelle mit den erforderlichen Ermittlungen begonnen, ebenso die Polizeiinspektion Kitzingen.
Gegenstand der Untersuchungen ist nun unter anderem die Unfallursache, außerdem soll im Laufe der Ermittlungen auch die Schadenshöhe festgestellt werden. Die Bergung des umgestürzten Kranes erweist sich als schwierig, inzwischen wurde bereits ein dritter Mobilkran angefordert, um das schwere Fahrzeug aufzurichten.




















Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2014

Motorradfahrer prallt gegen Sattelzug und wird von PKW überrollt

Waldbüttelbrunn, Lkr. Würzburg
(ppu) Nach einer Kollision mit einem abbiegenden Lkw am Donnerstag spätabends hatte  ein Motorradfahrer zunächst wieder aufstehen können und ist dann aber von einem Pkw angefahren worden. Der 24-Jährige wurde dabei schwer verletzt. Die Bundesstraße 8 musste vollständig gesperrt werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger eingeschaltet.

Gegen 23:00 Uhr waren ein Lkw und ein Motorrad auf der Bundesstraße 8 zwischen der Abfahrt Helmstadt und Waldbüttelbrunn in Richtung Würzburg unterwegs gewesen. Nach den ersten Feststellungen der Polizeiinspektion Würzburg-Land wollte der 47-jährige Lkw-Fahrer im Bereich der Kläranlagen dann offenbar nach links in einen Parkplatz abbiegen. Der nachfolgende 24-jährige Motorradfahrer konnte einen Aufprall auf das linke Heck des Aufliegers des Sattelzuges nicht mehr vermeiden und er stürzte mit seiner Harley-Davidson zu Boden. Offensichtlich ist es dem aus dem Bereich Würzburg stammenden jungen Mann dann noch gelungen, wieder aufzustehen. Ein aus Waldbüttelbrunn in Richtung Marktheidenfeld entgegengesetzt fahrender Pkw-Fahrer wollte zeitgleich vermutlich dem auf dem Boden liegenden Motorrad ausweichen. Der 75-Jährige erfasste mit seinem Hyundai dann aber den gerade aufgerappelten Motorradfahrer, der dabei über die Motorhaube gegen die Windschutzscheibe geschleudert wurde. Der 24-Jährige wurde durch die beiden Unfälle schwer verletzt und musste mit dem Notarztwagen in ein Würzburger Krankenhaus gebracht werden.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger zur Klärung des Unfallgeschehens hinzugezogen. Die Feuerwehren aus Waldbüttelbrunn und Mädelhofen unterstützten mit 18 Leuten die Unfallaufnahme durch die Polizeiinspektion Würzburg-Land. Die B8 musste vollständig gesperrt werden. Das Motorrad und der Pkw wurden sichergestellt.










Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2014

Dienstag, 15. Juli 2014

Weiterer LKW-Unfall am Stauende auf A3

Rottendorf, Lkr. Würzburg
(ppu)  Am Stauende des Unfalls vom Nachmittag am Biebelrieder Kreuz ereignete sich gegen 19:00 Uhr ein weiterer Unfall mit LKW-Beteiligung.
Dort hatte ein 7,5-Tonner mit Anhänger auf dem rechten Fahrstreifen am Stauende angehalten. Kurze Zeit später kam dann ein 40-Tonner aus Österreich, dessen Fahrer noch ein Bremsmanöver einleitete. Allerdings konnte der 42-Jährige nicht verhindern, dass er gegen den mit Stückgut beladenen Anhänger prallte.

Durch die Wucht der Kollision wurden der Anhänger und das Zugfahrzeug getrennt, wobei beide umstürzen. Der Anhänger kam auf der Nebenfahrbahn zum Liegen, während der Lkw auf der linken Spur entgegen der Fahrtrichtung umstürzte. Der Unfallverursacher kam mit dem Schrecken davon. Die beiden 63-jährigen Aushilfsfahrer in dem gerammten Lkw, die aus der Nähe von Gießen stammen, erlitten leichte Verletzungen. Die Männer wurden vor Ort medizinisch versorgt.

Die Bergungsarbeiten mithilfe eines Bergekrans dauerten bis in den späten Abend. In diesem Bereich war der linke Fahrstreifen gesperrt. Der Verkehr konnte über den mittleren und den rechten Fahrstreifen vorbei geleitet werden. Trotzdem staute sich der Verkehr auf einer Länge von etwa sechs Kilometern bis zur Anschlussstelle Randersacker zurück, wo der Verkehr ausgeleitet wurde.

Die Unfallaufnahme erfolgte in beiden Fällen durch Beamte der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried. Sie wurden bei ihrer Arbeit durch die Feuerwehren aus Randersacker und Rottendorf unterstützt, die u.a. die Fahrbahn reinigten, beim Umschichten der Ladung behilflich waren und die Unfallstelle absicherten.











Fotos: Berthold Diem
(c)B. Diem 2014

Sprinter fährt auf Pannen-LKW auf - Fahrer verletzt ins Krankenhaus

ROTTENDORF, LKR. WÜRZBURG.  
(ppu) Bei einem Unfall und einem Folgeunfall am Stauende sind am Dienstagabend auf der A3 drei Personen glücklicherweise nur leicht verletzt worden. Insgesamt waren drei Lkw und ein Sprinter an dem Geschehen beteiligt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von über 100.000 Euro. Die A3 war wegen Bergungsarbeiten in Richtung Nürnberg teilweise gesperrt. Der Verkehr staut sich auf einer Länge von bis zu sechs Kilometern. Die Bergungsarbeiten dauerten mehrere Stunden.

Der erste Unfall hatte sich gegen 16:30 Uhr kurz vor der Anschlussstelle Rottendorf in Richtung Nürnberg ereignet. Dort stand ein Sattelzug aus Weißrussland wegen einer Reifenpanne auf dem Seitenstreifen. Das Fahrzeug war vom Fahrer ordnungsgemäß abgesichert worden. Ein nachfolgender Sprinterfahrer aus Tschechien wurde offenbar zu spät auf diese Situation aufmerksam. Er fuhr ungebremst seitlich gegen den Auflieger, wobei der Sprinter total beschädigt wurde. Wie durch ein Wunder kam der 39-jährige Fahrer offenbar leichter verletzt davon. Der Mann aus Tschechien wurde vorsorglich zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

In der Folge waren von den drei Fahrspuren die rechte und die mittlere gesperrt. Der Verkehr wurde über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbei geleitet. Trotzdem bildete sich ein Rückstau, an dessen Ende sich gegen 19.00 Uhr der zweite Unfall ereignete (siehe Blog: Weiterer LKW-Unfall am Stauende auf A3)










Fotos: Berthold Diem
(c) B. Diem 2014

Montag, 14. Juli 2014

Nach Reifenplatzter - Lkw durchbricht Mittelleitplanke

ELFERSHAUSEN, LKR. BAD KISSINGEN. 
(ppu) Nach einem Reifenplatzer ist am Montagnachmittag ein Lkw auf der Bundesautobahn A 7 ins Schleudern geraten und hat die Mittelschutzplanke auf die Gegenfahrbahn durchbrochen. Dort ist der Sattelzug umgefallen. Zwei weitere Lkw waren in den Unfall verwickelt und wurden ebenfalls beschädigt. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Sachschaden von etwa 150.000 Euro. Der Verkehr konnte auf jeweils einer Spur an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Die Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck hat den Unfall aufgenommen.

Ein 51-Jähriger Lkw-Fahrer aus dem Landkreis Haßberge war gegen 13:45 Uhr mit seinem Sattelzug auf der A 7 von Norden kommend in Richtung Würzburg unterwegs, als der linke Vorderreifen des Lkw platzte. Das mit Fräsgut beladene Fahrzeug schleuderte daraufhin nach links und durchbrach die Mittelleitplanke. Dabei kippte es auf die rechte Seite und blieb quer zur Fahrtrichtung Norden liegen. Die Ladung verteilte sich hierbei auf die Fahrbahn. Der Fahrer wurde bei dem Unfall nicht verletzt.

Ein zeitgleich in Richtung Norden fahrender Sattelzug mit Thermoauflieger wurde durch das schleudernde Unfallfahrzeug seitlich getroffen. Dabei riss die isolierte Seitenwand des Aufliegers auf und das Isolationsmaterial verteilte sich ebenso auf die Fahrbahn. Ein weiterer Lkw wurde durch herumfliegende Fahrzeugtrümmer beschädigt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 150.000 Euro an den Fahrzeugen und der Autobahn.

Bei dem Unfall schlug der Tank des 40-Tonners leck und der auf die Fahrbahn laufende Treibstoff musste von der örtlichen Feuerwehr gebunden werden. Der Verkehr konnte zunächst in beiden Richtungen auf den Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden, dennoch entstanden Rückstaus.















Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2014