Mittwoch, 15. Juni 2016

Brückenteilstück bricht zusammen - ein Toter und mehrere Schwerverletzte

WERNECK OT SCHRAUDENBACH, LKR. SCHWEINFURT. 
(ppu) Am Mittwochnachmittag sind Teile einer im Bau befindlichen Brücke, die parallel zur Talbrücke Schraudenbach verläuft, eingestürzt. Zum Unfallzeitpunkt waren etwa 20 Bauarbeiter auf der Baustelle mit Arbeiten beschäftigt. Dem aktuellen Sachstand nach kam ein Arbeiter ums Leben, mindestens sechs der Arbeiter wurden schwer und weitere leicht verletzt (Stand: 19.15 Uhr). Eine Gefahr für die Fahrbahn der A 7, die auf der alten zweiten Brücke parallel verläuft, besteht nicht.

Parallel zur Talbrücke Schraudenbach, auf der die Fahrbahn der A 7 verläuft, befindet sich südlich des Autobahnkreuz Werneck eine Autobahngroßbaustelle. Hier werden auf einer separaten zweiten Brücke Bauarbeiten durchgeführt, bei denen zum Unfallzeitpunkt etwa 20 Arbeiter beschäftigt waren. Gegen 16.10 Uhr ist aus unbekannter Ursache ein etwa 40 Meter langes Brückensegment eingebrochen. Die Trümmerteile stürzten rund 20 Meter in die Tiefe und kamen unter anderem auch auf der darunter verlaufenden Kreisstraße zum Liegen. Bei dem Unfall erlitt ein Bauarbeiter tödliche Verletzungen, sechs Arbeiter wurden schwer verletzt, mehrere weitere leicht. Zum aktuellen Zeitpunkt prüfen Rettungskräfte an der Unglücksstelle, ob sich noch weitere Personen unter den Trümmern befinden.

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften ist vor Ort. Neben dem Rettungsdienst, örtlichen Feuerwehren, dem THW und weiteren Kräften sind auch mehrere Trümmersuchhunde und Hubschrauber im Einsatz. Auch das Gewerbeaufsichtsamt sowie die StaatsanwaltschaftSchweinfurt ist vor Ort neben der Schweinfurter Polizei und der Kriminalpolizei vertreten.

Beim Polizeipräsidium Unterfranken wurde für die Bevölkerung ein Info-Telefon eingerichtet. Unter Tel. 0931/457-1861 und -1862 erhalten Angehörige Auskunft.




















Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2016
Video folgt

Donnerstag, 9. Juni 2016

Nach Zusammenstoß mit Traktor – Motorradfahrer verstirbt an Unfallstelle

Wiesenbronn, Lkr. Kitzingen
(ppu) Bei einem schweren Verkehrsunfall ist am Donnerstagnachmittag ein 49-jähriger Motorradfahrer ums Leben gekommen. Offenbar war das Kraftrad frontal mit einem linksabbiegenden Traktor kollidiert. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Polizeiinspektion Kitzingen.

Nach den bisherigen Ermittlungen war ein 51-Jähriger kurz nach 14.00 Uhr mit seinem Traktor auf der Kreisstraße in Richtung Castell unterwegs. Etwa 200 Meter nach Wiesenbronn wollte der Mann offenbar am Beginn einer Linkskurve nach links auf einen Feldweg abbiegen. Der entgegenkommende Motorradfahrer konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und fuhr frontal gegen das Mähwerk, welches an der Front des Traktors angebracht war.

Bei dem Zusammenstoß wurde der 49-Jährige aus dem Landkreis Kitzingen so schwer verletzt, dass für ihn jede Hilfe zu spät kam und er noch an der Unfallstelle verstarb. Der Traktorfahrer stand unter Schock und wurde vor Ort von einem Notfallseelsorger betreut.

Die Unfallaufnahme erfolgte durch Beamte der Kitzinger Polizei. Zur Klärung des exakten Unfallhergangs wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg auch ein Sachverständiger eingeschaltet. Der Rettungsdienst war mit einem Hubschrauber, einem Notarzt und einem Rettungswagen im Einsatz.

Die Kreisstraße zwischen Wiesenbronn und Castell blieb für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungsarbeiten komplett gesperrt.









Fotos: Berthold Diem
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Mittwoch, 8. Juni 2016

Unfall auf A 3 - Vollsperrung zur Landung des Rettungshubschraubers

Uettingen, Lkr. Würzburg
(vpi) Zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen ist es am Mittwochnachmittag auf der A 3 gekommen. Ein Pkw-Fahrer hatte die Kontrolle über sein neu erworbenes Fahrzeug verloren und löste eine Kettenreaktion aus. Ein Kleintransporter kippte um, dessen Fahrer wurde verletzt. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried auf 14.000 Euro.

Kurz nach 16:00 Uhr war der Fahrer eines VW Tiguan in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs, als er aufgrund eines Fahrfehlers in Schleudern kam. Er kollidierte mit einem parallel fahrenden Kleintransporter, der wiederum gegen einen Sattelzug prallte. Der Kleintransporter kippte durch die Wucht des Aufpralls um und blieb auf dem rechten Fahrstreifen liegen.

Zur Unfallaufnahme, Versorgung des Verletzten und Verkehrsregelung waren außer der Polizei auch ein Rettungshubschrauber, Krankenwagen und Feuerwehren der umliegenden Gemeinden im Einsatz. Mehrfach musste die Richtungsfahrbahn Frankfurt gesperrt werden. Der Rückstau zog sich zeitweise über eine Länge von acht Kilometern. Gegen 19:00 Uhr war die Fahrbahn geräumt und gereinigt, so dass der Verkehr wieder ungehindert fließen konnte.












Fotos: Berthold Diem
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Montag, 6. Juni 2016

Tödlicher Verkehrsunfall auf Stadtring – Pkw-Fahrer verstirbt an Unfallstelle

WÜRZBURG. 
(ppu) Bei einem schweren Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen ist am Montagnachmittag eine Person verstorben. Der Stadtring war in Richtung Heidingsfeld etwa eineinhalb Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde durch die Einsatzkräfte an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Die Unfallaufnahme erfolgt durch die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

Kurz vor 13.30 Uhr hat sich der Verkehrsunfall in Fahrtrichtung Heidingsfeld ereignet. Nach ersten Erkenntnissen hatte ein Pkw-Fahrer aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der Pkw prallte zunächst rechts neben der Fahrbahn gegen ein Brückengeländer. Einige hundert Meter später kollidierte das Fahrzeug dann mit einem Kleintransporter und einem Lkw, welche an der roten Ampel auf Höhe der Salvatorstraße warteten.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw-Fahrer in seinem stark deformierten Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite den Mann aus dem Wrack, allerdings kam für ihn jede Hilfe zu spät. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die Insassen in den anderen beteiligten Fahrzeugen kamen offenbar mit dem Schrecken davon. Bei dem Lkw-Fahrer handelt es sich um einen 30-jährigen Slowaken. Der Kleintransporter war mit zwei Würzburgern im Alter von 24 und 39 Jahren besetzt.

Im Einsatz befanden sich neben mehreren Streifenbesatzungen der Polizei auch die Würzburger Berufsfeuerwehr und der Rettungsdienst mit Notarzt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde zur Klärung des exakten Unfallhergangs auch ein Sachverständiger eingeschaltet.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungsarbeiten war der Stadtring in Richtung Heidingsfeld bis etwa 15.00 Uhr komplett gesperrt. Es kam dabei im Umfeld zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Wer möglicherweise Angaben zum Unfallhergang bzw. zur Fahrweise des beteiligten Pkw machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt unter Tel. 0931/457-2230 zu melden.


















Fotos und Video: Berthold Diem
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Mittwoch, 1. Juni 2016

Frontalzusammenstoß beim Abbiegen - zwei schwer verletzte Fahrer

Unterwittbach, Lkr. Main-Spessart
(Erstmeldung) Ein schwerer Unfall ereignete sich am Mittwoch Vormittag auf der Staatsstraße 2315 zwischen Kreuzwertheim und Marktheidenfeld.
Der Fahrer eines Paketdienstes wollte gegen 09:45 Uhr aus Richtung Marktheidenfeld kommend von der Staatsstraße nach links nach Unterwittbach abfahren. Dabei übersah er offenbar einen entgegenkommenden LKW. Es kam zum Frontalzusammenstoß, wobei der LKW nach rechts in den Straßengraben abgewiesen wurde. Der Transporter blieb mittig quer zur Fahrbahn stehen.
Beide Fahrer wurden bei dem Unfall schwer verletzt und nach einer Erstversorgung in Krankenhäuser eingeliefert.
Während der Unfallaufnahme war die St2315 komplett gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet.
Es wird nachberichtet.













Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2016