Freitag, 27. Januar 2017

PKW-Gespann drückt Lastzug auf der A3 an die Außenleitplanke - LKW-Anhänger droht umzukippen

Würzburg
(vpi) Am Freitagmittag sorgte ein Verkehrsunfall auf der BAB 3 Höhe der Anschlussstelle Heidingsfeld in Fahrtrichtung Nürnberg zu massiven Verkehrsbehinderungen im Stadtgebiet Würzburg sowie im Umland. Zeitweise staute sich der Verkehr auf der Autobahn auf 15 km zurück.

Gegen 13.00 Uhr befuhr ein 70-jähriger rumänischer Staatsbürger mit seinem Pkw die A 3 in Richtung Nürnberg. Da er auch noch einen Anhänger mitführte, galt für ihn im Baustellenbereich auf Höhe der Anschlussstelle Heidingsfeld aufgrund der beengten Fahrbahnverhältnisse ein Überholverbot. Dennoch überholte der Gespann-Fahrer einen Lkw-Zug, der von einem 38-jährigen Kraftfahrer aus Thüringen gesteuert wurde. Auch wenn die Angaben der Unfallbeteiligten auseinander gehen steht doch fest, dass es im Baustellenbereich zunächst zu einer Berührung der beiden Gespanne kam, woraufhin das Pkw-Gespann gegen das Lkw-Gespann schleuderte. Der Lkw-Zug geriet nach rechts in das Bankette und fuhr ca. 20 Meter Außenschutzplanke um. Letztlich kam der Lkw-Anhänger auf der Leitplanke zum stehen. Aufgrund der hohen Böschung geriet der Lkw-Anhänger in Schieflage, rutschte jedoch nicht weiter ab. 
Der leicht vom Lkw eingekeilte Pkw konnte durch die Berufsfeuerwehr Würzburg geborgen werden, weshalb zunächst nur der rechte Fahrstreifen gesperrt werden musste. Aufgrund des Wochenendverkehrs in Richtung Süden begann sich allerdings schon jetzt ein größerer Stau zu bilden. Demzufolge verließen viele Verkehrsteilnehmer die Autobahn und suchten auf verschiedenen Umleitungsstrecken eine Möglichkeit, die Unfallstelle zu umfahren. Dies führte zu einer erheblichen Verkehrszunahme auf den Einfallstraßen nach Würzburg, wo im Laufe des Nachmittags die Verkehrsbehinderungen stetig zunahmen. Auch das Stadtgebiet selbst wurde nicht verschont, so dass es im gesamten Stadtgebiet sowie im Umland zu massiven Verkehrsbehinderungen kam.
Verschlimmert wurde dann die Verkehrslage dadurch, dass gegen 16.45 Uhr der zunächst noch befahrbare linke Fahrstreifen zur Bergung des Anhängers auch noch gesperrt werden musste. Die Vollsperrung dauerte allerdings, entgegen den ersten Prognosen, lediglich ca. 30 Minuten, danach konnte der Verkehr auf dem linken Fahrstreifen wieder frei gegeben werden. Ab ca. 17.45 Uhr konnten dann, nachdem die havarierte Außenschutzplanke gesichert wurde, der Verkehr wieder auf beiden Fahrstreifen rollen.

Die Staulänge betrug zeitweise bis zu 15 km.  Bei den Ableitungs- und Absicherungsmaßnahmen wurden die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried durch Arbeiter der Autobahnmeisterei Kist sowie durch umliegende Polizeidienststellen unterstützt. Diese übernahmen am Ende auch die Absicherung der Leitplanke. Neben Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr Würzburg wurde zur Sicherheit auch ein Rettungswagen an die Einsatzstelle beordert. Da aber die beiden Fahrzeugführer unverletzt blieben, mussten die Sanitäter nicht tätig werden. Das Pkw-Gespann konnte nach dem Unfall die Fahrt fortsetzen, das Lkw-Gespann, hier vor allem der Anhänger, musste mit einem Kran geborgen werden. Die Schadenshöhe wird von den sachbearbeitenden Beamten, trotzt der massiven Auswirkungen, auf lediglich ca. 6000 € geschätzt.













Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2017

Dienstag, 24. Januar 2017

Verkehrsunfall auf der B8 – Drei Personen zum Teil schwer verletzt

ERLENBACH BEI MARKTHEIDENFELD, LKR. MAIN-SPESSART. 
(ppu) Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B8 sind am Dienstagnachmittag drei Pkw-Insassen zum Teil schwer verletzt worden. Ein Audi war nach links von der Fahrbahn abgekommen und auf einem Parkplatz gegen zwei stehende Pkw gestoßen. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Polizeiinspektion Marktheidenfeld.

Kurz vor 12.30 Uhr war eine 73-Jährige aus dem Landkreis Main-Spessart mit ihrem Audi von Würzburg in Richtung Marktheidenfeld unterwegs. In einer langgezogenen Rechtskurve fuhr der Pkw aus bislang noch ungeklärter Ursache geradeaus über einen Grünsteifen auf einen dortigen Parkplatz. Der Audi stieß in der Folge gegen einen geparkten Ford, der durch die Wucht des Aufpralls noch gegen einen dahinterstehenden Citroen geschoben wurde.

Die 73-Jährige und der Ford-Fahrer im Alter von 52 Jahren, der aus dem Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm stammt, waren in ihren Pkw eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr aus den Fahrzeugwracks befreit werden. Beide kamen nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst mit einem Rettungshubschrauber bzw. einem Rettungswagen schwerverletzt in ein Würzburger Krankenhaus. Am Steuer des Citroen saß ein 37-Jähriger aus Sachsen. Er kam dem Sachstand nach mit leichteren Verletzungen davon, kam jedoch ebenfalls vorsorglich in ein Krankenhaus.

Die Ermittlungen hinsichtlich des exakten Unfallhergangs werden von der Polizeiinspektion Marktheidenfeldgeführt. Neben Polizei und Rettungsdienst befanden sich die Freiwilligen Feuerwehren aus RemlingenTiefenthalErlenbach und Marktheidenfeld im Einsatz.













Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2017

Samstag, 21. Januar 2017

Wohnhausbrand in Zellingen - großes Aufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort

ZELLINGEN, LKR. MAIN-SPESSART. 
(ppu) Nach dem Brand im Dachgeschoss eines Einfamilienhauses am Samstagabend ist dieses nicht mehr bewohnbar. Verletzt wurde niemand.

Das Feuer in der obersten Etage des Einfamilienhauses in der Gartenstraße hatten zuerst die Nachbarn bemerkt. Durch einen lauten Knall gegen 21.45 Uhr waren sie darauf aufmerksam geworden und alarmierten sofort die beiden Bewohner und die Feuerwehr.

Die Wehren aus ZellingenKarlstadt, Retzbach, Billingshausen, Duttenbrunn, Erlabrunn und Himmelstadt waren mit insgesamt 96 Einsatzkräften zur Brandbekämpfung vor Ort. Auch ein Notarzt und drei Sanitäter waren vorsorglich alarmiert worden. Für das Löschen der letzten Glutnester deckte die Feuerwehr das Dach des Einfamilienhauses ab.

Die Kriminalpolizei hat vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Schadenshöhe dürfte im oberen fünfstelligen Bereich liegen. Sobald weitere Informationen vorliegen, wird durch die Pressestelle des PP Unterfranken nachberichtet.






















Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2017

Frontalzusammenstoß auf B8 bei Remlingen - Bundesstraße komplett gesperrt

Remlingen, Lkr. Wü
(ppu) Nur dem schnellen Reaktionsvermögen eines 66-Jährigen ist es zu verdanken, dass es am Samstagnachmittag bei einem Unfall auf der B 8 bei Remlingen nicht zu einem Frontalzusammenstoß gekommen ist. Er reagierte geistesgegenwärtig und wich dem Ford einer 53-Jährigen aus, welche aus unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet. Beide Fahrzeuge stießen lediglich mit der Fahrerseite zusammen.

Hierbei wurde die Unfallverursacherin eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr Remlingen aus dem Fahrzeug geborgen werden. Mit Verdacht auf eine Fraktur ist sie in ein örtliches Krankenhaus eingeliefert worden.


Sowohl der Ford Ka, als auch der VW Touran mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 17.000 Euro. 












Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2017

Donnerstag, 19. Januar 2017

Brand in Gaststätte – Kranenkai vorübergehend gesperrt

Würzburg
(ppu) Ein Brand in einer Gaststätte am Kranenkai verursachte am späten Mittwochabend einen Sachschaden von mehreren zehntausend Euro. Ein Nachbar hatte das Feuer gemeldet. Die Ermittlungen zur Brandursache führt die Kriminalpolizei Würzburg.

Ein Nachbar rief kurz nach 23:00 Uhr am Mittwochabend in der Gaststätte am Würzburger Kranenkai an und teilte ein Feuer im oberen Stockwerk des Gebäudes mit. Der Mitarbeiter des Gastronomiebetriebs stellte darauf in einem Umkleideraum den sich ausbreitenden Brand fest. Unverzüglich verständigte er die Feuerwehr und unternahm einen Löschversuch mit einem Feuerlöscher.

Die Berufsfeuerwehr Würzburg konnte das Feuer, das wohl im Bereich des Umkleideraumes ausgebrochen war, schnell unter Kontrolle bringen. Allerdings waren zu diesem Zeitpunkt auch bereits Teile des Dachstuhls in Mitleidenschaft gezogen worden, sodass sich der entstandene Sachschaden nach derzeitigem Stand auf mehrere zehntausend Euro belaufen dürfte. Während der Löscharbeiten musste der Kranenkai für ca. 45 Minuten komplett gesperrt werden. Die Kriminalpolizei Würzburg hat die weiteren Ermittlungen zur Brandursache übernommen.







Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2017