Schwarzach, Lkr. Kitzingen
(Erstmeldung) Ein schwerer Unfall zwischen Fahrradfahrern ereignete sich am Sonntag Mittag bei Schwarzach. Nach ersten Informationen befuhren drei Fahrradfahrer die Kreisstraße KT11 in Richtung Haidt.
Kurz nach dem Gewerbegebiet wurde einer der Radler von den beiden anderen überholt, wobei sich offenbar zwei aus der Gruppe berührten und zu Fall kamen.
Dabei wurde einer der Biker - er trug keinen Helm - so schwer am Kopf verletzt, dass er mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen werden musste.
Während der Unfallaufnahme war die KT11 für den Verkehr gesperrt.
Es wird nachberichtet.
Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2018
Sonntag, 22. April 2018
Arbeitsunfall bei Brückenbauarbeiten - Autokran stürzt auf Bahnstrecke
Lauda-Königshofen, Main-Tauber-Kreis
(Erstmeldung) Bei Brückenbauarbeiten nahe der B 292 ereignete sich am Samstag Nachmittag ein Arbeitsunfall, bei dem ein Autokran auf die Bahnstrecke kippte.
An der Baustelle kurz nach dem Ortsende in Richtung Boxberg wird aktuell eine neue Eisenbahnbrücke über die Umpfer errichtet. Nach Informationen des Firmeninhabers waren seine Mitarbeiter bereits den ganzen Tag damit beschäftigt, mit Hilfe eines Autokrans Spundwände in den Boden zu treiben. Plötzlich gab der Untergrund unter einer der Stützen des Autokrans aus bislang ungeklärter Ursache nach und der Kran kippte um. Dabei fiel der Ausleger in die Oberleitung der Bahnlinie und blieb quer über die Gleise liegen.
Wegen der Bauarbeiten ist die Bahnstrecke aktuell stillgelegt, deswegen war der Bahnverkehr nicht beeinträchtigt.
Der Kranführer erlitt bei dem Unfall glücklicherweise nur leichte Verletzungen. Der Firmeninhaber schätzt den Sachschaden am Autokran auf etwa 50.000,- Euro.
Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2018
(Erstmeldung) Bei Brückenbauarbeiten nahe der B 292 ereignete sich am Samstag Nachmittag ein Arbeitsunfall, bei dem ein Autokran auf die Bahnstrecke kippte.
An der Baustelle kurz nach dem Ortsende in Richtung Boxberg wird aktuell eine neue Eisenbahnbrücke über die Umpfer errichtet. Nach Informationen des Firmeninhabers waren seine Mitarbeiter bereits den ganzen Tag damit beschäftigt, mit Hilfe eines Autokrans Spundwände in den Boden zu treiben. Plötzlich gab der Untergrund unter einer der Stützen des Autokrans aus bislang ungeklärter Ursache nach und der Kran kippte um. Dabei fiel der Ausleger in die Oberleitung der Bahnlinie und blieb quer über die Gleise liegen.
Wegen der Bauarbeiten ist die Bahnstrecke aktuell stillgelegt, deswegen war der Bahnverkehr nicht beeinträchtigt.
Der Kranführer erlitt bei dem Unfall glücklicherweise nur leichte Verletzungen. Der Firmeninhaber schätzt den Sachschaden am Autokran auf etwa 50.000,- Euro.
Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2018
Donnerstag, 19. April 2018
24-Stunden-Blitzmarathon in Unterfranken – Knapp 700 Verkehrsteilnehmer beanstandet – Spitzenreiter über 60 km/h zu schnell
UNTERFRANKEN.
(ppu) Im Rahmen des bundesweiten „24-Stunden-Blitzmarathons“ 2018 hat die Unterfränkische Polizei von Mittwoch auf Donnerstag an rund 90 Messstellen Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Ziel der Aktion war es, bei den Verkehrsteilnehmern eine nachhaltige Verhaltensänderung zu erreichen, damit sie sich auf Dauer an bestehende Verkehrsregeln, insbesondere an Geschwindigkeitsbegrenzungen, halten.
Auch im Jahr 2017 war überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit Hauptunfallursache bei folgenschweren Verkehrsunfällen mit verletzten bzw. getöteten Personen. Allein in Unterfranken wurden bei Geschwindigkeitsunfällen 1000 Personen verletzt. 18 Verkehrsteilnehmer verloren sogar ihr Leben. Durch Kontrollaktionen, wie zum Beispiel auch solcher im Rahmen des 24-Stunden-Blitzmarathons, sollen Verkehrsunfälle vermieden und die Zahl von Verletzten und Getöteten minimiert werden.
Wie nachhaltig Aktionen wie der Blitzmarathon sind, beweist auch eine unabhängige Studie. Demzufolge beeinflussen große Aktionen das Fahrverhalten der Bevölkerung auch noch nach den eigentlichen Kontrollen. Insbesondere Autofahrer sind langsamer unterwegs und halten die Geschwindigkeitsbeschränkungen ein, was die Verkehrssicherheit auf den Straßen positiv beeinflusst. Erfahrungsgemäß hält die Wirkung der Kontrollen durchaus noch an, auch wenn die Messgeräte längst abgebaut sind.
Im Zeitraum von Mittwoch, 06.00 Uhr, bis Donnerstag, 06.00 Uhr, wurden unterfrankenweit rund 90 Messstellen eingerichtet. Die Örtlichkeiten waren bereits im Vorfeld im Internet und via Social Media gezielt und transparent veröffentlicht worden. Mit fast 23.000 fuhren knapp 5.000 Fahrzeuge mehr durch die Kontrollen, als im Vorjahr. Dies dürfte sowohl auf die Kontrollörtlichkeiten als auch auf die guten Wetterbedingungen zurückzuführen sein. Darüber hinaus wurden unter anderem auch an ausgewählten Unfallschwerpunkten Kontrollen mit dem Laserhandmessgerät durchgeführt.
Beim diesjährigen „Blitzmarathon“ mussten in Unterfranken 692 Verkehrsteilnehmer beanstandet werden, die mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs waren. Der deutliche Anstieg im Vergleich zum Vorjahr (494) ist auf die Gesamtzahl der gemessenen Fahrzeuge zurückzuführen. Spitzenreiter der Kontrollaktion 2018 war ein 36-jähriger Motorradfahrer aus dem Landkreis Kitzingen, der auf der Staatsstraße zwischen Mainstockheim und Dettelbachbei erlaubten „100“ 63 km/h zu schnell fuhr. Neben einem Bußgeld von 880 € muss der Mann mit einem zweimonatigen Fahrverbot und zwei Punkten in der sogenannten „Verkehrssünderdatei“ rechnen.
Bis auf wenige Ausreißer fällt die Bilanz des Blitzmarathons in Unterfranken auch im Jahr 2018 positiv aus. Nicht die Zahl der Beanstandungen, sondern die Tatsache, dass der Großteil der Verkehrsteilnehmer mit angepasster Geschwindigkeit unterwegs war und Verständnis für die Kontrollen einbrachte, zeigt, dass die Aktion gelungen war.
Auch wenn der Blitzmarathon nun vorbei ist, werden in Unterfranken auch weiterhin Kontrollen und Messungen durchgeführt. Die Unterfränkische Polizei appelliert an die Fahrzeugführer, sich auch weiterhin an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten und diese neben den persönlichen Fähigkeiten auch den Straßen- und Witterungsverhältnissen anzupassen.
Das Polizeipräsidium Unterfranken wünscht allen Verkehrsteilnehmern auf den unterfränkischen Straßen allzeit gute und sichere Fahrt!
Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2018
Dienstag, 17. April 2018
Verkehrsunfall auf der B13 – Motorradfahrer schwer verletzt
SOMMERHAUSEN, LKR. WÜRZBURG.
(ppu) Bei einem Verkehrsunfall auf der B13 ist am Dienstagvormittag ein Motorradfahrer schwer verletzt worden. Ein Rettungshubschrauber flog den Mann in ein Krankenhaus. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Polizeiinspektion Ochsenfurt.
Dem aktuellen Ermittlungsstand nach war ein 44-Jähriger aus dem Landkreis Fulda gegen 10.30 Uhr mit seinem Motorrad von Würzburg in Richtung Kleinochsenfurt unterwegs. Offenbar übersah der Mann einen Pkw, der aufgrund einer roten Baustellenampel wartete. Er fuhr frontal auf den stehenden Mercedes am Ende der wartenden Fahrzeugschlange auf.
Der 44-Jährige erlitt bei dem Verkehrsunfall lebensbedrohliche Verletzungen. Er wurde vom Rettungsdienst an der Unfallstelle erstversorgt und anschließend mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Am Steuer des Mercedes saß ein 59-Jähriger aus dem Landkreis Würzburg. Er wurde leicht verletzt und vor Ort vom Rettungsdienst versorgt.
An den beiden beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Sowohl der Mercedes, als auch das Motorrad des Herstellers BMW, wurden von einem Abschleppunternehmen geborgen. Die Bundesstraße blieb für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungsarbeiten bis etwa 13.45 Uhr in beide Richtungen gesperrt. Der Verkehr wurde von den Einsatzkräften vor Ort umgeleitet.
Neben der Polizeiinspektion Ochsenfurt und dem Rettungsdienst befanden sich auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Ochsenfurt und Kleinochsenfurt im Einsatz. Um den Unfallhergang exakt rekonstruieren zu können, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft auch ein Sachverständiger in die Ermittlungen mit eingebunden.
Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2018
Sonntag, 15. April 2018
Abgehoben, durch die Luft geflogen, dann überschlagen - PKW-Fahrer bei Unfall schwerst verletzt
Winterhausen, Lkr. Würzburg
(pi-och) Am Sonntagabend ereignete sich auf der Kreisstraße zwischen Fuchsstadt und Winterhausen ein schwerer Verkehrsunfall, wobei eine Person schwer verletzt wurde und ein Schaden in Höhe von ca. 32000,- Euro entstand.
Ein 33-jähriger Mann war mit seinem Pkw, VW, Passat, von Fuchsstadt kommend in Richtung Winterhausen gefahren. In einer langgezogenen Linkskurve verlor er alleinbeteiligt die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. An der Einfahrt des dortigen Parkplatzes fuhr er auf die Leitplanke, überschlug sich und kam an einem Baum zum Stehen. Der schwer verletzte Fahrer wurde durch hinzukommende Verkehrsteilnehmer aus seinem Fahrzeug befreit und bis zum Eintreffen der Rettungskräfte im Rahmen der Ersten Hilfe versorgt. Er wurde mit schweren Kopfverletzungen in eine Würzburger Klinik eingeliefert. An seinem Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 30000,- Euro. Weiterhin entstanden Schäden an der Leitplanke und dem Strauchwerk in Höhe von ca. 2000,- Euro.
Die Ursache des Verkehrsunfalls ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Im Rahmen der Unfallaufnahme konnten diverse leere Alkoholika am Unfallort und im Fahrzeug festgestellt werden. Da somit ein Alkoholkonsum nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Deren Ergebnis steht noch aus.
Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2018
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