Freitag, 12. Oktober 2012

Verbrannte Person auf Eisenbahnschienen

Würzburg-Heidingsfeld

(ppu) Am frühen Freitagmorgen ist im Bereich der Bahngleise im Stadtteil Heidingsfeld eine verbrannte männliche Person gefunden worden. Die Hintergründe des Geschehens sind derzeit noch unklar. Hinweise darauf, dass ein Fremdverschulden mit dem Tod des Mannes im Zusammenhang stehen könnte, gibt es derzeit nicht. Die Ermittlungen führt die Kripo Würzburg.

Kurz vor 04.30 Uhr war die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken über Notruf verständigt worden. Zeugen hatten einen Feuerschein zwischen den Bahngleisen im Bereich des Glacisweges/ Sandgrubenweges festgestellt. Sofort machte sich eine Streife der Würzburger Polizei und die Feuerwehr auf den Weg dorthin. Der Zugverkehr auf der Strecke Würzburg-Treuchtlingen wurde von der Deutschen Bahn gesperrt.

Vor Ort stellten die Beamten dann eine verbrannte männliche Person fest, die neben einem abgestellten Güterzug auf dem Boden lag. Wie es zu dem Tod des Mannes kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Der Bahnverkehr wurde nach der Bergung des Leichnams wieder freigegeben. Die Würzburger Berufsfeuerwehr war mit im Einsatz und leuchtete den Ort des Geschehens aus.












Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2012

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Mit Beil gegen Polizeibeamte – SEK-Einsatz


STEINFELD, LKR. MAIN/SPESSART
(ppu) Am Mittwochnachmittag ist ein 40-Jähriger mit einem Beil auf Polizeibeamte losgegangen. Dabei wurde glücklicherweise niemand verletzt. Die beiden Streifenbesatzungen der Lohrer Polizei forderten dann Verstärkung an. Knapp fünf Stunden später wurde der Mann, der aufgrund eines amtlichen Beschlusses eingewiesen werden sollte, von Beamten eines Spezialeinsatzkommandos überwältigt und in ein Bezirkskrankenhaus gebracht.  

Aufgrund seiner psychischen Auffälligkeiten hatte das Landratsamt Main-Spessart einen Beschluss erlassen, den 40-Jährigen erneut amtlich unterzubringen. Da der Mann in der Vergangenheit schon des Öfteren gewalttätig in Erscheinung getreten war, kamen gleich zwei Streifenbesatzungen der Lohrer Polizei, um den Mann in seiner Wohnung in Steinfeld abzuholen. Um besänftigend auf dem 40-Jährigen einwirken zu können, hatten die Beamten den Bruder des Mannes informiert, der erste Gespräche führte. Allerdings stellte sich schon bei der ersten Kontaktaufnahme heraus, dass der Beschuldigte absolut nicht zugänglich war.

Die Polizei musste sich gewaltsam Zutritt zum Zimmer des Mannes verschaffen. Dort stand der Mann den Einsatzkräften dann mit einem Beil in der Hand gegenüber. Als er dann mit der Axt in Richtung der Polizisten schlug, zogen sich die Beamten aus dem Haus zurück und forderten Unterstützung an.

In der Folge kam ein größeres Aufgebot der Polizei an den Einsatzort, wobei mehrere Dienststellen beteiligt waren. Auch die Verhandlungsgruppe der unterfränkischen Polizei war vor Ort. Aufgrund des gewalttätigen Verhaltens, das der Mann an den Tag gelegt hatte, wurde auch ein Spezialeinsatzkommando angefordert.

Kurz nach 21.00 Uhr wurde der 40-Jährige von Beamten des Spezialeinsatzkommandos in seiner Wohnung überwältigt. Dabei zog sich der 40-Jährige leichte Verletzungen zu, die vor Ort medizinisch versorgt wurden. Die Polizei hatte den Mann zuvor mehrfach aufgefordert, freiwillig aus dem Haus zu kommen. Erst nachdem sich kein Erfolg einstellte, drangen die Beamten des Spezialeinsatzkommandos ein, wobei auch ein Diensthund eingesetzt wurde. Anschließend wurde der 40-Jährige – wie zuvor geplant – in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert.

Die Rettungsleitstelle hatte für alle Eventualitäten vorgesorgt und bis zu drei Rettungsfahrzeuge, einen Krankentransportwagen, einen Notarzt und einen Einsatzleiter entsandt. Die Feuerwehr Steinfeld unterstützte die Arbeit der Polizei u.a. durch die Bereitstellung einer Lichtgiraffe und durch verkehrsregelnde Maßnahmen.








 

Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2012

Montag, 8. Oktober 2012

Zimmerbrand in Waldbrunn - keine Verletzten

Waldbrunn, Lkr. Würzburg

(ppu) Ca. 100.000 Euro Sachschaden entstanden bei einem Brand in einem Einfamilienhaus.

Eine aufmerksame Bürgerin teilte um 20.25 Uhr über den Polizeinotruf 110 mit, dass ein Einfamilienhaus in der Eisinger Straße brennen würde. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei stellten vor Ort fest, dass die Flammen aus dem Wohnzimmer des Anwesens schlugen. Der einzige Bewohner war nicht zur Hause. Das Feuer zerstörte ein Fernsehgerät, den Fenster- und Türbereich zur Terrasse, Teile der Terrassenüberdachung und des Hausdachs. Ruß und Löschwasser sorgten für weitere Schäden.

Die Feuerwehr lokalisierte in dem völlig verrauchten Haus das Fernsehgerät als Brandherd. Es wird von einem technischen Defekt ausgegangen.













Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2012

Küchenbrand in Mehrfamilienhaus – niemand verletzt


HIMMELSTADT, LKR. MAIN-SPESSART. 
(ppu) Bei einem Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Pillenbergstraße ist am Montagmittag Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro entstanden. Die sechs Bewohner kamen mit dem Schrecken davon.

Kurz nach 13.00 Uhr erreichte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken der Notruf, dass aus dem Wohnanwesen Rauchschwaden dringen. Sofort machte sich eine Streifenbesatzung der Karlstadter Polizei auf den Weg zum Brandort. Grundsätzlich ist es für die Polizei vor Ort zunächst das Wichtigste Personen, die sich ggf. noch im Gefahrenbereich aufhalten, zu retten. In diesem Fall konnte glücklicherweise rasch Entwarnung gegeben werden, da alle Bewohner unverletzt das Haus bereits verlassen hatten.

Die örtlichen freiwilligen Feuerwehren hatten in der Folge den Brand rasch im Griff und die Flammen gelöscht. Nachdem auch der Rauch aus dem Haus entfernt worden war, stellte sich heraus, dass es vermutlich auf der Herdplatte vergessenes Essen war, welches das Feuer ausgelöst hatte. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere Tausend Euro.









Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2012

Dienstag, 2. Oktober 2012

Zwei Schwerverletzte nach Auffahrunfall – fünf Fahrzeuge beteiligt


WÜRZBURG. 
(ppu) Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 19 sind am Dienstagnachmittag zwei Fahrzeugführer schwer verletzt worden. Der Fahrer eines Kleintransporters war aus bislang unbekannten Gründen auf einen vorausfahrenden Pkw aufgefahren und hatte diesen auf drei weitere Pkw geschoben. Die Polizei Würzburg-Ost führt die weiteren Unfallermittlungen.

Der 41-Jährige war gegen 15:20 Uhr auf der B19 stadtauswärts in Richtung Schweinfurt unterwegs. Er fuhr auf dem rechten der beiden Fahrstreifen.
Auf Höhe der Ausfahrt Estenfeld verengt sich die Fahrbahn kurzzeitig auf eine Spur. Von dort hatte sich der Verkehr offenbar einige Meter zurückgestaut. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der Fahrer des Kleintransporters etwa auf Höhe der zweiten Ausfahrt zum Gewerbegebiet Lengfeld aus bislang unbekannten Gründen auf das Ende der vor ihm liegenden Fahrzeugschlange auf.

Der Mann aus dem Raum Schweinfurt hatte offenbar den Rückstau übersehen und prallte mit seinem Fahrzeug auf einen vor ihm fahrenden Smart. Dieser wurde auf drei weitere Autos aufgeschoben. Die 62-jährige Fahrerin des Smart kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Auch der Mann am Steuer des Kleintransporters kam mit einem Rettungswagen  verletzt in ein Krankenhaus. Die Insassen der drei weiteren Pkws blieben glücklicherweise unverletzt. Der Smart wurde durch den Zusammenstoß total beschädigt, insgesamt beläuft sich der Sachschaden nach ersten vorläufigen Schätzungen auf etwa 35.000 Euro.

Die Berufsfeuerwehr Würzburg unterstützte die Polizei vor Ort und band austretende Betriebsflüssigkeiten ab. Die Bundesstraße war für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen zeitweise voll gesperrt. Der Verkehr wird nun bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten sowie der Unfallaufnahme einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Die Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Ost, werden bei den Unfallermittlungen durch eine Sachverständige unterstützt, die auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg an die Unfallstelle kam.










Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2012

Schwerer Unfall auf A3 - 4 Verletzte

Biebelried
(Erstmeldung) Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am frühen Dienstag Nachmittag auf der A3 auf Höhe von Biebelried.
Nach ersten Informationen fuhr aus bislang ungeklärter Ursache an der Auffahrt Rottendorf ein LKW auf einen VW-Bus auf. Durch den Aufprall kippte der VW aufs Dach und prallte noch gegen einen Ford Mondeo.
Bei dem Unfall wurden insgesamt vier Personen verletzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme waren der rechte und mittlere Fahrstreifen in Fahrtrichtung Frankfurt für den Verkehr gesperrt. Es kam zu Stauungen.

Es wird nachberichtet.









Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2012

Montag, 1. Oktober 2012

Unachtsamkeit beim Ausparken - hoher Sachschaden

Würzburg
(bedi) Fatale Folgen hatte die Unachtsamkeit einer 19-jährigen Mini-Fahrerin am Montag Vormittag.
Die junge Frau hatte ihr erst ein halbes Jahr altes Fahrzeug am Straßenrand gegenüber der "Mainkuh" geparkt. Beim Anfahren übersah sie offenbar einen von hinten kommenden VW-Caddy, der von einem 54-jährigen Mann gesteuert wurde. Der Fahrer versuchte noch auszuweichen, konnte aber selbst durch eine Vollbremsung die Kollision nicht mehr verhindern.
Der Caddy schob zunächst den Mini auf ein geparktes Fahrzeug, in der Folge geriet er ins Schleudern und kippte auf die Seite, wo er in der Fahrbahnmitte liegenblieb. Beide Fahrzeugführer wurden zum Glück nur leicht verletzt, allerdings entstand ein Sachschaden von etwa 28.000,- Euro.









Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2012