Mittwoch, 3. Juli 2013

Junge bei Straßenbahnunfall verletzt in Krankenhaus - hoher Sachschaden

Würzburg
(ppu) Bei einem Unfall zwischen einer Straßenbahn und einem Lkw ist am Mittwochmittag ein Schüler verletzt worden und musste ins Krankenhaus eingeliefert worden. Die übrigen Kinder, die mit ihrer Lehrerin unterwegs waren, kamen mit dem Schrecken davon. Auch der Strabafahrer sowie der Lkw-Fahrer blieben unverletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere Hunderttausend  Euro.
 Gegen 13.30 Uhr fuhr eine Straßenbahn in der Friedrich-Spee-Straße in Richtung Innenstadt, als die Bahn mit einem stehenden Lkw kollidierte, dessen Heck noch in das Gleisbett ragte. In der Straßenbahn befanden sich 12 Schüler der 6. Klasse einer Würzburger Schule, die mit ihrer Lehrerin unterwegs waren. Ein Junge wurde bei dem Unfall leicht verletzt und kam ins Krankenhaus. Die übrigen Kinder bekamen einen gehörigen Schrecken und einige wurden vor Ort von einem Großaufgebot des Rettungsdienstes wegen eines Schocks behandelt. Zwischenzeitlich wurden alle Schüler von Lehrkräften der Schule abgeholt. Der 19-jährige Straßenbahnfahrer blieb ebenso unverletzt wie der 44-jährige Lkw-Fahrer. Beide Männer kommen aus Würzburg. Der Schaden an der Straßenbahn beträgt ersten Schätzungen zufolge etwa 300.000 Euro.
 Die Ermittlungen zur Unfallursache werden von der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt geführt. Demzufolge wollte der Lkw, der von einer nahegelegenen Baustelle kam, zwischen zwei Häusern hineinfahren, ragte aber mit dem Heck des stehenden Fahrzeugs noch in das Gleisbett, so dass die Straßenbahn den Lkw rammte. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Laster um 90 Grad gedreht und verkeilte sich auf Höhe der Hausnummer 23 derart zwischen einem Mehrfamilienhaus und der Längsseite der Straßenbahn, dass die Reifen des Lkw die Scheiben des Niederflurwagens eindrückten.









Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2013

Dienstag, 2. Juli 2013

Rettungsgasse - aber wie?

Würzburg
Per eMail hatte heute das Polizeipräsidium Unterfranken zu einem gemeinsamen Medientermin der nordbayerischen ADAC Stauberater und dem bayerischen Innenministerium am 5.7. 13 geladen. Unter Anderem heißt es da:

"Ergänzend zu den Informationen aus der unten angefügten Einladung des ADAC, darf ich Ihnen mitteilen, dass wir insbesondere für Bildberichterstatter mit einigen Pkw einen Stau auf dem Areal der Verkehrspolizei simulieren. Dabei kommt ein Streifenwagen zum Einsatz, der mit einer neuen Sondersignalanlage "Rettungsgasse bilden" ausgestattet ist. Zwei Beamte, die den täglichen Dienst auf der Autobahn kennen, werden die Simulation vorführen und im Anschluss auch für Gespräche zur Verfügung stehen."

In der Vergangenheit konnten wir bei diversen Einsätzen auf der Autobahn mit der Onboard-Kamera praxisnahe Videoaufnahmen machen. Folgende Fotos wurden als Standbilder aus dem Videomaterial gezogen.

Wie eine Rettungsgasse aussehen sollte:














 Wie eine Rettungsgasse jedoch bedauerlicherweise viel zu häufig aussieht:













Fotos: Berthold Diem
© B. Diem

Montag, 1. Juli 2013

Gartenhausbrand - niemand verletzt - Ursache noch unklar

WÜRZBURG – Mainaustraße. 
(ppu) In den frühen Morgenstunden des Montags ist in einer Kleingartenanlage in der Zellerau ein Feuer ausgebrochen. Verletzte gab es bei dem Brand nicht. Die Brandursache ist bislang noch unklar.

Kurz nach ein Uhr morgens wurde der Integrierten Leitstelle von mehreren  Anwohnern ein Feuerschein im Bereich der Kleingartenanlage „Himmelspforte“ gemeldet. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Bislang ist ein abgebranntes Gartenhaus zu verzeichnen. Der Schaden dürfte sich auf ca. 20.000,- EUR belaufen. 

Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.









 Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2013

Pkw gegen Schulbus - Autofahrerin lebensgefährlich und über zehn Kinder leicht verletzt

KARBACH, LKR. MAIN-SPESSART 
(ppu) Am Montagmorgen, 01.07.2013, sind bei einem Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2299 eine Autofahrerin lebensgefährlich und über zehn Kinder in einem Schulbus leicht verletzt worden. Eine 18-Jährige war mit ihrem Auto auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit dem Bus zusammengestoßen.
Der Unfall ereignete sich gegen 7:30 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt war eine 18-Jährige mit ihrem Auto von Birkenfeld in Richtung Karbach unterwegs. In einer Kurve kam die junge Frau dann auf das Bankett und hat dabei vermutlich übersteuert. In der Folge schleuderte das Auto quer in einen entgegenkommenden Bus, in dem 15 Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zur Schule waren. Die Autofahrerin wurde lebensgefährlich verletzt.
Die Kinder standen nach dem Unfall alle unter Schock. Außerdem erlitten einige leichtere Verletzungen in Form von Prellungen. Sie wurden von einem Großaufgebot des Rettungsdienstes vor Ort versorgt und dann zur weiteren Beobachtungen in ein Krankenhaus gebracht.

Nachtrag:

Bis zum Abschluss der Bergungsmaßnahmen, die sich sehr schwierig gestaltet haben, war die Staatsstraße 2299 bis gegen 12:15 Uhr komplett gesperrt.
Die verletzten Schulkinder, die alle in Krankenhäuser zur Beobachtung eingeliefert worden waren, wurden größtenteils wieder entlassen. Bei einem der Mädchen besteht der Verdacht auf eine Fraktur. Auch der 49-jährige Busfahrer aus dem Landkreis Main-Spessart erlitt leichtere Verletzungen.
Die Unfallstelle liegt 400 Meter nach der Ortschaft Birkenfeld. Nach dem Zusammenstoß kam der Omnibus mit den Vorderrädern in einem Acker zum Stehen, während das Heck noch leicht in die Fahrbahn ragte. Der VW-Polo der 18-Jährigen landete links neben der Straße. Der Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf etwa 35.000 Euro belaufen.
Bei einer ersten Untersuchung des Pkw wurden keine technischen Mängel durch die Sachverständige festgestellt. Die Unfallverursacherin hatte erst vor drei Wochen ihren Führerschein erhalten.





















Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2013