Freitag, 19. Juli 2013

Überholt trotz Gegenverkehr – vier Verletzte

FRICKENHAUSEN, LKR. WÜRZBURG. 
(ppu) Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Staatsstraße zwischen Frickenhausen und Segnitz sind am Freitagnachmittag vier Personen glücklicherweise nur leicht verletzt worden. Ein 21-Jähriger stieß mit seinem  BMW nach einem Überholmanöver frontal mit einem entgegenkommenden VW Golf zusammen. Unmittelbar danach prallten zwei nachfolgende Fahrzeuge in die Havaristen. Die Staatsstraße zwischen Frickenhausen und Segnitz war für circa 2 Stunden voll gesperrt.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 21-jähriger BMW-Fahrer gegen 16.45 Uhr auf der Staatsstraße von Frickenhausen in Richtung Segnitz. Kurz nach dem Ortsende Frickenhausen scherte der junge Mann mit seinem BMW aus und überholte einen vor ihm fahrenden Ford eines 27-Jährigen aus dem Landkreis Ansbach. Zur gleichen Zeit befuhr eine 42-jährige Frau aus Ochsenfurt mit ihrem VW Golf die Staatsstraße in Richtung Frickenhausen. Als der BMW-Fahrer im Bereich einer leichten Kurve wieder einscheren wollte, krachte er mit seinem Fahrzeug frontal in den entgegenkommenden Golf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der BMW herumgeschleudert und blieb quer zur Fahrbahn stehen.

Unmittelbar nach dem Frontalzusammenstoß fuhr ein 61-Jähriger mit seinem Opel Zafira auf den stehenden Golf der 42-Jährigen auf. Der Ford, der kurz zuvor von dem BMW überholt worden war, prallte gegen den querstehenden BMW. Bei dem Verkehrsunfall wurden der BMW-Fahrer, der Fahrer des Opel Zafira, die Golf-Fahrerin sowie ihre Beifahrerin leicht verletzt. Drei der leicht Verletzten wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Die unfallbeteiligten Fahrzeuge wurden abgeschleppt. An drei Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt.

Die Staatsstraße war für die Bergungsarbeiten etwa 2 Stunden gesperrt, die Feuerwehr hat für die Dauer der Unfallaufnahme und Rettungsarbeiten den der Verkehr abgeleitet und anschließend die Fahrbahn gesäubert. 









Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2013

Dienstag, 16. Juli 2013

Lkw und drei Pkw an Unfall beteiligt – Ein Schwerverletzter und sechs Leichtverletzte

SCHWEINFURT. 
(ppu) Bei einem Unfall kurz nach der Hahnenhügelbrücke sind am Dienstagvormittag, 16.07.2013, ein Autofahrer schwer und sechs weitere Personen leicht verletzt worden. Ein Lkw-Fahrer hatte zu spät gebremst und drei Autos auf einander geschoben. 

Nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen war gegen 09.30 Uhr ein Pkw vom Hafen kommend in die Bundesstraße 286 eingefahren, was ihm ein Pkw-Fahrer, der dort in stadtauswärtiger Richtung unterwegs war, auch ermöglichte. Auch der nachfolgende Fahrer eines dritten Pkw wurde auf diese Situation rechtzeitig aufmerksam.

Ein Lkw-Fahrer bekam den sich verlangsamenden Verkehr vor sich offenbar zu spät mit. Er konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und schob die drei Autos auf einander. Einer der Autofahrer erlitt dabei schwerere Verletzungen, während die übrigen Insassen der beteiligten Pkw mit leichteren Verletzungen davon kamen. Alle sieben Personen aus den drei unfallbeteiligten Autos wurden in Schweinfurter Krankenhäuser gebracht.


















Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2013

Montag, 15. Juli 2013

Ford-Fahrer bei Auffahrunfall tödlich verletzt

WASSERLOSEN, LKR. SCHWEINFURT. 

(ppu)Bei einem schweren Auffahrunfall auf der A 7 ist am Montagnachmittag ein Autofahrer tödlich verletzt worden. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen verstarb der Mann noch an der Unfallstelle. Die A 7 war in Richtung Kassel kurzzeitig total gesperrt. Die Autobahnpolizei Schweinfurt-Werneck führt die Ermittlungen zur Unfallursache.

 Kurz vor 15:30 Uhr fuhr ein Lkw auf dem rechten Fahrstreifen zwischen den Anschlussstellen Wasserlosen und Hammelburg in Fahrtrichtung Kassel, als aus bislang unbekanntem Grund ein Ford C-Max von hinten auf den Lkw auffuhr. Der Ford wurde vom Heck des Sattelzuges abgewiesen und schleuderte erst links an dem 40-Tonner vorbei, überquerte danach den rechten Fahrstreifen und kam schließlich nach etwa 200 Metern rechts in der Böschung zum Stehen. Der Fahrer erlitt schwerste Verletzungen und verstarb trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen durch den Rettungsdienst noch an der Unfallstelle. Der hinzugerufene Notarzt konnte nur den Tod des Mannes feststellen. Der 73-jährige Fahrer des Sattelzuges aus dem Landkreis Haßberge kam mit dem Schrecken davon.

Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde inzwischen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt ein Sachverständiger hinzugezogen. Die A 7 war für etwa eine halbe Stunde in Fahrtrichtung Kassel komplett gesperrt. Der Verkehr wurde zunächst an der Anschlussstelle Wasserlosen ausgeleitet. Später konnten die Fahrzeuge dann einspurig an der Unfallstelle vorbeifahren.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Poppenhausen und Niederwerrn sowie die Autobahnmeisterei Oberthulba waren vor Ort eingesetzt und kümmerten sich u. a. um die erforderlichen Verkehrsmaßnahmen.









Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2013

Rückwärts überschlagen - Glück im Unglück für Baggerfahrer

MARKTBREIT, LKR. KITZINGEN. 
(ppu) Im wahrsten Sinne des Wortes Glück im Unglück hatte ein 52-jähriger Baggerfahrer, der mit seinem Gefährt am Montagvormittag auf der Baustelle der Bräubachtalbrücke zu Gange war. An einem Hang überschlug er sich rücklings mit dem 28-Tonner und blieb zum Glück leicht verletzt.

Kurz vor 08.00 Uhr war der Arbeiter aus dem Landkreis Saalekreis mit Böschungsarbeiten an einer Steigung beschäftigt, als er offenbar auf frisch abgetragener Erde zunächst in leichte Schieflage geriet. In der Folge war es ihm nicht mehr möglich, gegenzusteuern und der Bagger kippte rückwärts den Hang hinab. Der 28-Tonner überschlug sich und blieb kopfüber auf der Fahrerkabine liegen. Der 52-Jährige blieb leicht verletzt und konnte sich selbst aus dem Gefährt befreien. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 10.000 Euro.








Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2013

Sonntag, 14. Juli 2013

78 Hundewelpen im Kofferraum transportiert – Autobahnpolizei stoppt illegalen Tiertransport

WERNECK, LKR. SCHWEINFURT. 
(ppu) Die Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck hat am frühen Samstagmorgen auf der A70 einen Skoda aus dem Verkehr gezogen, dessen Fahrer insgesamt 78 Hundewelpen verschiedener Rassen im Kofferraum hatte. Die Hundebabys im Alter von etwa vier bis sechs Wochen waren in mehreren Kunststoffgitterboxen entgegen jeglicher Tierschutzbestimmungen eingepfercht. Jetzt geht es ihnen besser, die Polizei organisierte eine Unterbringung im Tierheim. Gegen den 55-jährigen Fahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt musste der Tscheche eine Sicherheitsleistung in Höhe von 5000 Euro hinterlegen.
                                           
Gegen 04.30 Uhr hatte eine Streife der Autobahnpolizei den Skoda einer Verkehrskontrolle unterzogen. Im Zuge dessen stellte sich relativ schnell heraus, dass der 55-jährige Tscheche eine ebenso ungewöhnliche wie unverantwortliche Ladung im Kofferraum hatte. Es handelte sich um 78 Hundewelpen, die in sieben Plastikboxen und einem Karton eingepfercht und entgegen jeglicher Bestimmungen des Tierschutzes in Richtung Belgien transportiert wurden. Die hygienischen Zustände in dem Kofferraum des Autos waren folglicherweise einigermaßen katastrophal. Die Polizei hat den Fahrer daraufhin vorläufig festgenommen und auf die Wache der Autobahnpolizei gebracht. Noch wichtiger und mit einigem organisatorischen Aufwand verbunden war allerdings, die Hundebabys verschiedener Rassen (Chihuahua, Mops, Spitz, Havaneser, Basset, Bullterrier, Bordeauxdogge, Rottweiler, Berner Sennehund, Border Collie, Hovawart, Cocker Spaniel, Franz. Bulldogge, Malteser) möglichst schnell zu versorgen und fachgerecht unterzubringen.

Unverzüglich wurde das Schweinfurter Veterinäramt beim Landratsamt eingeschaltet  und eine vorläufige Unterbringung der Welpen in einem Tierheim im Landkreis organisiert. Dort sind die Hundebabys vorerst gut unter und werden rundum mit dem Notwendigen versorgt. Auf Anordnung der Schweinfurter Staatsanwaltschaft wurde gegen den 55-jährigen Transporteur, der im Auftrag seines Chefs in Tschechien die Tiere nach Belgien bringen sollte, wegen des Verdachts eines Verstoßes nach dem Tierschutzgesetz eine Sicherheitsleistung in Höhe von 5000 Euro erhoben. Außerdem hatte der Mann natürlich keinerlei Genehmigung für einen Tiertransport. So kommt auf ihn auch noch ein Ordnungswidrigkeitenverfahren zu.











Obige Aufnahmen entstanden im Tierheim
Fotos (10) : Berthold Diem
© B. Diem 2013



Fotos (3): Polizei



Video: Berthold Diem
© B. Diem 2013