Montag, 19. Mai 2014

Mofafahrer bei Frontalzusammenstoß mit Lkw lebensgefährlich verletzt - 73-Jähriger starb im Krankenhaus

Kürnach, Lkr. Würzburg
(ppu) Bei einem Frontalzusammenstoß ist am Montagmittag ein Mofafahrer so schwer verletzt worden, dass er kurze Zeit später im Krankenhaus verstarb. Der 73-Jährige war aus bislang ungeklärtem Grund auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit einem Klein-Lkw zusammengestoßen. Die Ermittlungen zur Unfallursache führt die Polizeiinspektion Würzburg-Land.

Gegen 12.50 Uhr war der Mann aus dem Landkreis Würzburg mit seinem Mofa mit Anhänger auf der Staatsstraße 2260 von Kürnach in Richtung Prosselsheim unterwegs. Nach einer langgezogenen Linkskurze kam der Mann aus bislang ungeklärten Grund auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal mit einem entgegenkommenden Kleinlaster zusammen. Der Mofafahrer erlitt so schwere Verletzungen, dass er an der Unfallstelle von Rettungsdienst und Notarzt reanimiert werden musste. Anschließend wurde er mit einem Rettungswagen in die Uniklinik nach Würzburg gebracht, wo er kurze Zeit später starb. Der 49-jährige Lkw-Fahrer aus dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen kam mit dem Schrecken davon. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde inzwischen auch ein Sachverständiger eingeschaltet. Die Staatsstraße 2260 war für die Dauer der Unfallaufnahme bis etwa 15.00 Uhr in beide Richtungen komplett gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Die Freiwillige Feuerwehr Kürnach unterstützte die Polizei bei der Verkehrsregelung.













Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2014

Sonntag, 18. Mai 2014

Sattelzug mit Schweinehälften auf Autobahn umgekippt

BIEBELRIED, LKR. WÜRZBURG. 
(ppu) Ein mit Schweinehälften beladener Sattelzug ist am Sonntagnachmittag am Autobahnkreuz Biebelried umgestürzt. Der Fahrer wurde hierbei leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von über 100.000 Euro. Durch die schwierige Bergung entstanden erhebliche Verkehrsbehinderungen, die zur Zeit noch andauern, Stand Sonntag, 16:30 Uhr. Die Ermittlungen führt die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

Der 60-Jährige Fahrer aus Nordrhein-Westfalen war mit seinem Sattelzug mit
Ulmer Kennzeichen von Süden kommend auf der A7 unterwegs und wollte gegen
14:45 Uhr am Biebelrieder Kreuz auf die A3 in Richtung Frankfurt wechseln. In der
engen Rechtskurve dort geriet sein Fahrzeug ins Schlingern. Es fiel dann auf der
Durchfahrtsspur, die parallel zur A3 auch die Abfahrtsspur zur Anschlussstelle
Rottendorf darstellt, auf die linke Fahrzeugseite. Der Fahrer wurde durch den Unfall
leicht verletzt und vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Die Abfahrt von der A 7 aus Richtung Süden auf die A 3 in Richtung Frankfurt musste
gesperrt werden, ebenso ist die Ausfahrt der A3 aus Nürnberg bei Rottendorf nur
über eine Schleife über die A7 und der Anschlussstelle Estenfeld zurück in Richtung
Süden und dann auf die A3 möglich. Zur Bergung des Unfallfahrzeuges wird dieser
Abschnitt noch eine unbestimmte Zeit gesperrt sein müssen.

Der Lastzug war mit 23 Tonnen Schweinehälften beladen. Auf Anforderung des
Fahrzeughalters wurde eine Havariekommissarin zur Unfallstelle beordert, die sich um
die Verwertung der verderblichen Ladung kümmerte. Die Bergung des
Unglücksfahrzeuges durch einen Kran gestaltet sich schwierig, weil es unter einer
Brücke zum Liegen kam. Die Autobahnmeisterei kümmerte sich um die
Verkehrslenkung.











Fotos: Berthold Diem
(c) B. Diem 2014

Freitag, 16. Mai 2014

Feierliche Eröffnung des neuen Bootshafens in Würzburg

Würzburg
Am Freitag, 16.05.2014 wurde der in der Zellerau am Mainufer neu errichtete Bootshafen der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg feierlich eröffnet.
Der Bootshafen  ist Teil eines umfassenden Erweiterungskonzeptes der Feuerwehrschule. Er ist auf die Entwicklung der "Grünen Mitte Zellerau" der Stadt Würzburg abgestimmt.
Das Hafenbecken misst eine Länge von 110 Metern und eine Breite von 27 Metern, die Wassertiefe beträgt 2,20 Meter.
Mit der neuen Wasserübungsanlage können verschiedene Ausbildungsschwerpunkte, wie Wasser- und Eisrettung, Gefahrenabwehr bei Hochwasser etc., abgedeckt werden.














Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2014

Donnerstag, 15. Mai 2014

76-Jähriger von Lkw überrollt und getötet - Umstände unklar - Polizei sucht Zeugen

KITZINGEN. 
(ppu) Am Mittwochabend überrollte eine Sattelzugmaschine einen 76-jährigen Rentner. Dieser verstarb noch an der Unfallstelle. Wie es zu dem tragischen Verkehrsunfall kam, steht momentan noch nicht fest. Polizeiinspektion Kitzingen führt die Ermittlungen und sucht auch Zeugen.
Um etwa 21:30 Uhr war ein 49-jähriger Fahrer eines Sattelzuges auf der Repperndorfer Straße aus Richtung Würzburg kommend in Fahrtrichtung Iphofen unterwegs. Etwa 100 Meter vor der Eisenbahnunterführung musste der Lkw-Fahrer aufgrund von voraussfahrenden Verkehrsteilnehmern sein Tempo verlangsamen oder auch komplett anhalten. Als er wieder anfuhr, bemerkte der 49-jährige Österreicher, dass er etwas überrollt hatte und bremste sofort ab. Er setzte dann zurück und es lag eine leblose Person neben einem unfallbeschädigten Fahrrad auf der Fahrbahn. Der Rettungsdienst leitete zwar noch Reanimationsmaßnahmen ein, der Rentner verstarb aber noch an der Unfallstelle. Bislang ist nicht geklärt, wie es genau zu dem Unfall gekommen ist. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde eine Sachverständige in die Unfallermittlungen eingeschaltet.
Die Polizeiinspektion Kitzingen sucht nun auch Zeugen, die entweder das Unfallgeschehen selbst oder den Rentner noch vor dem Verkehrsunfall gesehen haben. Auch von Interesse sind Wahrnehmungen von Verkehrsteilnehmern, die anscheinend direkt vor dem Sattelzug unterwegs waren.

Der getötete Rentner wird wie folgt beschrieben:
- ca. 180 Zentimeter groß, stämmige Figur,
- bekleidet mit einer dunklen Hose und dunklen Schuhen, weiß-hellblaue Trainingsjacke
- bei dem mitgeführten Fahrrad handelt es sich um ein älteres Damenrad lila-schwarz mit einem Einkaufskorb auf dem Gepäckträger

Der beteiligte Sattelzug bestand aus einem auffällig orangefarbenen Zugfahrzeug und einem grauen Auflieger ohne Werbeaufschrift.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Kitzingen unter Tel. 09321/141-0 entgegen. 





Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2014

Dienstag, 6. Mai 2014

Tödlicher Motorradunfall – in Kurve unter stehenden Lkw gerutscht

WEIBERSBRUNN, LKR. ASCHAFFENBURG. 
(ppu) Bei einem Motorradunfall ist am Dienstagmittag ein Motorradfahrer in der Nähe von Weibersbrunn in einer Kurve gestürzt und unter einen auf der anderen Straßenseite geparkten Lkw gerutscht. Hierbei erlitt der Motorradfahrer tödliche Verletzungen.

Der 38-Jährige Motorradfahrer war mit seiner schweren Maschine auf der Staatsstraße zwischen Rohrbrunn und Hessenthal unterwegs gewesen. Im Bereich einer scharfen Rechtskurve in Höhe der Gaststätte Echterspfahl war der Mann aus dem Landkreis Miltenberg aus ungeklärten Gründen gestürzt und mit seiner Honda auf die linke Straßenseite gerutscht. Nach etwa 50 Metern stießen beide frontal unter einen Klein-Lkw, der dort für eine kurze Pause ordnungsgemäß in einer Parkbucht abgestellt war. Durch den Aufprall auf den Lkw wurde der Motorradfahrer sofort getötet, sein Motorrad wurde total beschädigt. Der Fahrer am Steuer des geparkten Klein-Lkw erlitt einen Schock. Die Polizeiinspektion Aschaffenburg hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der Sachschaden an Motorrad und Lkw dürfte bei über 10.000 Euro liegen. Ein hinzugezogener Sachverständiger ordnete zur Klärung der Unfallursache die Sicherstellung des Motorrades an. Die Feuerwehren der umliegenden Ortschaften halfen bei der Bergung und Absicherung der Unfallstelle. Die Staatsstraße 2312 musste für etwa zwei Stunden vollständig gesperrt werden.










Fotos: Berthold Diem
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Samstag, 3. Mai 2014

Hoher Sachschaden bei Brand in Recyclingsfirma - Hauptbrand gelöscht – Nachlöscharbeiten bis in den Nachmittag

ASCHAFFENBURG. 
(ppu) Am Samstagvormittag ist auf dem Gelände einer Recyclingfirma im Aschaffenburger Hafen ein Brand ausgebrochen, bei dem ein Sachschaden in Höhe von mehreren 100.000 Euro entstanden sein dürfte. Dabei wurde eine Lagerhalle schwer in Mitleidenschaft gezogen. Darin befindliche Maschinen und große Mengen an Altpapier wurden ein Raub der Flammen. Den Hauptbrand hatte ein Großaufgebot der Feuerwehr relativ schnell unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dürften noch bis in den Nachmittag andauern. Zur Brandursache gibt es noch keine Erkenntnisse.

Das Feuer, das in der Lagerhalle des in der Germanenstraße gelegenen Betriebes ausgebrochen war, war gegen 09:15 Uhr entdeckt worden. Sofort rückte ein Großaufgebot von nahezu 100 Feuerwehrleuten aus Aschaffenburg und Stockstadt an. Zu diesem Zeitpunkt stand die Halle bereits lichterloh in Flammen. Es dauerte etwa eine Stunde, bis die Löschmannschaften den Hauptbrand unter Kontrolle hatten. Verletzte gab es glücklicherweise nicht.

In der Halle wurden Arbeitsmaschinen und eine große Menge an dort gelagertem Altpapier vollständig zerstört. Der Sachschaden dürfte nach ersten vorsichtigen Schätzungen mehrere 100.000 Euro betragen.

Die Nachlöscharbeiten werden sich vermutlich noch bis in die Nachmittagsstunden hinziehen. Hierzu wird es erforderlich sein, die in Brand geratenen Papierstapel ins Freie zu bringen, um sie dort vollständig ablöschen zu können.

Die Integrierte Leitstelle hatte vorsorglich drei Rettungsfahrzeuge und einen Notarzt entsandt. Mittlerweile sind Beamte der Kriminalpolizei Aschaffenburg eingetroffen und haben ihre Arbeit aufgenommen. Für eine Aussage über eine mögliche Brandursache ist es momentan zu früh. Die entsprechenden Ermittlungen dauern an.














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Donnerstag, 1. Mai 2014

Linienbus gegen Scheune – Ortsdurchfahrt gesperrt

Unterpleichfeld, Lkr. Würzburg
(ppu) Ein unbesetzter Linienbus ist am Donnerstagnachmittag gegen eine Scheune geprallt und hat sie fast zum Einsturz gebracht. Der Fahrer ist hierbei unverletzt geblieben, der Bus wurde total beschädigt. Statiker prüfen den nötigen Abriss der Scheune. Die Ortsdurchfahrt musste mehrere Stunden gesperrt werden.

Der 60-jährige Fahrer aus dem Landkreis Kitzingen war mit dem leeren Bus auf dem Weg zum Dienst nach Würzburg. Am Ende der Ortsdurchfahrt geriet der Bus bei Nässe in einer Kurvenkombination mit dem Heck ins Schleudern. Die Gegenlenkversuche des Fahrers endeten jedoch an einer Scheunenmauer auf der rechten Seite, an der der Bus zunächst entlangschrammte. Dann riss das schwere Fahrzeug aber doch noch die hintere Ecke der Scheune weg und blieb dann mit schwer beschädigter rechter Fahrzeugseite dort stehen. Der Schaden am Bus wurde mit etwa 30.000 Euro geschätzt, ebenso hoch dürften die Schäden an der Scheune liegen. Die Bundesstraße 19 musste in  der Ortschaft mehrere Stunden vollständig gesperrt werden.

Die Feuerwehren aus Unterpleichfeld und Burggrumbach waren mit 14 bzw. 5 Mann im Einsatz, ein vorsorglich alarmiertes Rettungsfahrzeug konnte unverrichteter Dinge wieder abziehen. Weil offensichtlich der Einsturz der Scheune drohte, wurde vom Bürgermeister ein Statiker hinzugezogen. Gemeinsam mit einer Baufirma wurden die nötigen Abriss- oder Stützaufgaben an der unbewohnten Scheune in Angriff genommen. Die Straßenmeisterei prüfte die Schäden im Straßenbereich. Der nicht mehr verkehrssichere Bus konnte an einen sicheren Ort gebracht werden und sollte dann von der Busfirma abgeschleppt werden.














Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2014