Dienstag, 23. August 2016

Nach Überholmanöver in Gegenverkehr geraten – drei Verletzte in Kliniken

NEUBRUNN, LKR. WÜRZBURG. 
(ppu) Am Dienstagabend ist es zwischen Neubrunn und Böttigheim zu einem Verkehrsunfall gekommen, in den zwei Pkw und ein Lkw verwickelt waren. Drei Personen wurden mit schweren Verletzungen in Kliniken gebracht. Die Unfallaufnahme wird von der Polizeiinspektion Würzburg-Land geführt.

Ein 28-Jähriger war mit seinem Sattelzug gegen 16.15 Uhr auf der Wü 11 von Neubrunn kommend in Fahrtrichtung Böttigheim unterwegs, als eine Seat-Fahrerin den Laster überholen wollte. Offenbar übersah sie hierbei den Gegenverkehr. Die Frau schaffte es nicht mehr, den Seat rechtzeitig wieder auf ihre Spur zu lenken und prallte mit einem entgegenkommenden Fiat zusammen. Anschließend zog der Seat wieder auf die rechte Spur und touchierte dort den Laster im Frontbereich. Der Lenker des Sattelzuges machte eine Vollbremsung und rutschte mit seinem Zug anschließend in den Graben. Die Zugmaschine blieb dort aufrecht stehen, der Anhänger kippte jedoch zur Seite. Auch der Seat kam erst im Straßengraben neben der Fahrbahn zum Stehen.

Während der Fahrer des 40-Tonners sowie sein Beifahrer mit dem Schrecken davon kamen, erlitten die Fahrerin des Seat sowie die beiden Insassen des Fiat schwere Verletzungen und wurden mit Rettungswägen und Hubschraubern in umliegende Kliniken gebracht. Die Freiwillige Feuerwehr aus Werbach war vor Ort im Einsatz. An dem Seat entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 8.000 Euro. Der Schaden am Fiat wird sich auf rund 4.000 Euro, der am Sattelzug auf ca. 5.000 Euro belaufen. Für die Bergung der unfallbeteiligten Fahrzeuge ist auch ein Kran im Einsatz und die Wü 11 muss deshalb voraussichtlich noch bis 20.00 Uhr gesperrt bleiben (Stand 19.00 Uhr).












Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2016

Montag, 22. August 2016

Erneut ein Copter abgestürzt - wer vermisst Drohne in Iphofen?

Iphofen, Lkr. Kitzingen
(Erstmeldung) Schon wieder ist im Landkreis Kitzingen eine "Drohne" abgestürzt.
Was häufig sehr besorgniserregend klingt, gibt im vorliegenden Fall glücklicherweise keinen Anlass zur Sorge.
Wie die Polizei in einer Pressemeldung mitteilt, entdeckte am 16.08.2016 ein Anwohner auf seinem Gartengrundstück im Kalbweg in Iphofen den herrenlosen Copter.
Bei dem aufgefundenen Fluggerät handelt es sich um einen Quadrocopter der Marke S-IDEE, der mit einer HD-Kamera ausgestattet ist. Eventuell kann der Sachbearbeiter der Polizei durch Auswertung der Daten auf der SD-Karte der Kamera Rückschlüsse auf den Bruchpiloten ziehen.
Preislich ist der Copter mit ca. 70 - 90 Euro im unteren Preissegment angesiedelt. Dennoch dürfte der rechtmäßige Besitzer Interesse daran haben, sein Fluggerät wieder zurückzuerhalten.
Wer seine "Drohne" vermisst, kann sich bei der Polizeiinspektion Kitzingen unter 09321-1410 melden.
Da bei dem Absturz kein Schaden entstanden ist, hat der Besitzer wohl keine unangenehmen Folgen für sich zu befürchten - trotzdem ist natürlich eine Modellflugversicherung Voraussetzung für den Betrieb eines solchen Copters.







Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2016

Freitag, 19. August 2016

Pkw gerät in Gegenverkehr – Frontalzusammenstoß mit Lastwagen – Autofahrer verstorben

KOLITZHEIM, LKR. SCHWEINFURT. 
(ppu) Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B286 zwischen Gerolzhofen und Schweinfurt ist am Freitagmittag ein Autofahrer ums Leben gekommen. Zur Unfallursache ermittelt die Polizeiinspektion Gerolzhofen.

Nach ersten Erkenntnissen zum Unfallhergang befuhr der Pkw-Fahrer kurz nach 12.00 Uhr die B286 zwischenGerolzhofen und Schweinfurt. Auf Höhe des dortigen Parkplatzes Alitzheim geriet der Autofahrer aus bislang noch unklarer Ursache auf die Gegenfahrbahn. Dort näherte sich zeitgleich ein Lkw, der mit etwa 15 Tonnen Fliesen beladen war. Es kam in der Folge zum Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Durch die Wucht des Aufpralls wurden diese in den Straßengraben abgewiesen.

Eine Streife der Gerolzhofener Polizei, der Rettungsdienst samt Notarzt und die örtlichen Freiwilligen Feuerwehren waren rasch vor Ort. Für den Autofahrer kam allerdings jede Hilfe zu spät. Der 67-jährige Lastwagenfahrer aus dem Landkreis Haßberge erlitt einen Schock und kam in eine Klinik.

Zur Klärung des Unfallhergangs und der Ursache kam auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt auch ein Sachverständiger an die Unfallstelle. Von seinen Begutachtungen erhoffen sich die Beamten weitere Erkenntnisse.

Die B286 war bis in die späten Nachmittagsstunden komplett gesperrt. Mit Unterstützung der örtlichen Feuerwehren wurde eine Umleitung eingerichtet.










Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2016

Nach schwerem Motorradunfall auf der B 27 – Polizei sucht wichtige Unfallzeugen

HIMMELSTADT, LKR. MAIN-SPESSART. 
(ppu) Nach dem Verkehrsunfall auf der B 27 vom Donnerstagmorgen, bei dem ein Motorradfahrer schwer verletzt wurde, ist die Karlstadter Polizei weiterhin auf der Suche nach wichtigen Zeugen. Gerade die Verkehrsteilnehmer, die die Geschehnisse kurz vor dem Unfall beobachtet haben, könnten wertvolle Angaben machen und werden gebeten, sich zu melden.

Wie bereits berichtet, war es am Donnerstagmorgen um 07.15 Uhr zu einem Unfall mit drei Fahrzeugen auf der B 27 gekommen. Nachdem eine Peugeot-Fahrerin dem Sachstand nach verkehrsbedingt abbremsen musste, war ein 36-jähriger Kradfahrer von hinten auf den Peugeot aufgefahren und anschließend in den Gegenverkehr geraten. Dort prallte der Motorradfahrer frontal in einen entgegenkommenden Daimler Benz. Während der Fahrer des Daimlers und die Lenkerin des Peugeot mit dem Schrecken davon kamen, zog sich der Motorradfahrer schwere Verletzungen zu. Glücklicherweise befindet sich der 36-Jährige mittlerweile auf dem Weg der Besserung.

Die Karlstadter Polizei bittet Unfallzeugen, die der Polizei namentlich noch nicht bekannt sind, sich dringend unter Tel. 09353/9741-30 zu melden. Insbesondere der Fahrer eines weißen Lkw und eines weißen Pkw, die unmittelbar hinter dem Peugeot gefahren waren und offenbar kurz zuvor von dem Krad überholt worden waren, kommen als wichtige Zeugen in Frage.



Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2016

Donnerstag, 18. August 2016

Motorradfahrer bei Verkehrsunfall verletzt – Vollsperrung auf B 27

HIMMELSTADT, LKR. MAIN-SPESSART. 
(ppu) Bei einem Verkehrsunfall auf der B 27 mit drei beteiligten Fahrzeugen ist am Donnerstagmorgen ein Motorradfahrer schwer verletzt worden. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungsarbeiten war die Bundesstraße zwischen Karlstadt und Himmelstadt über eine Stunde lang komplett gesperrt.

Gegen 07.15 Uhr hat sich der Verkehrsunfall in Fahrtrichtung Würzburg kurz nach der Abzweigung zur Weinbergstraße Richtung Stetten ereignet. Dem Sachstand nach musste eine 28-Jährige mit ihrem Peugeot verkehrsbedingt abbremsen. Offenbar erkannte ein nachfolgender Motorradfahrer im Alter von 36 Jahren die Situation zu spät, touchierte den abbremsenden Pkw hinten links und geriet daraufhin in den Gegenverkehr. Dort kam es zum Frontalzusammenstoß zwischen dem Motorrad und einem entgegenkommenden Daimler. Durch die Wucht des Aufpralls stürzte der Mann von seinem Motorrad. Dieses schleuderte etwa zehn Meter zurück und prallte erneut gegen den Peugeot.

Der 36-Jährige aus dem Landkreis Main-Spessart wurde bei dem Verkehrsunfall schwer, jedoch nicht lebensbedrohlich, verletzt. Er kam nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Die 28-Jährige und der Fahrer des Daimlers im Alter von 60 Jahren kamen mit dem Schrecken davon. Alle beteiligten Fahrzeuge wurden schwer beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf etwa 35.000 Euro belaufen.

Die Ermittlungen hinsichtlich des exakten Unfallhergangs werden von der Polizeiinspektion Karlstadt geführt. Neben Polizei, Rettungsdienst und einer Notärztin befanden sich auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Karlstadt und Himmelstadt im Einsatz.

Für die Dauer der Vollsperrung, die kurz nach 08.30 Uhr wieder aufgehoben werden konnte, wurde der Verkehr in Karlstadt und in Himmelstadt von der Bundesstraße abgeleitet. Aufgrund des Berufsverkehrs kam es in diesem Bereich zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.










 Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2016

Montag, 15. August 2016

LKW-Fahrer übersieht Stauende - 3 Fahrspuren nach Unfall gesperrt

Helmstadt, Lkr. Würzburg
(ppu) Nach einem Verkehrsunfall mit zwei Lkw und einem Pkw auf der A 3 am Montag Vormittag sind drei Fahrspuren für mehrere Stunden gesperrt. Bis die verunfallten Fahrzeuge und die Ladung geborgen sind ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Schnell nach dem Unfall hatte sich ein langer Rückstau gebildet. Personen kamen nicht zu Schaden.

Gegen 09.55 Uhr war ein 19-jähriger Lkw-Fahrer mit seinem Daimler Chrysler auf der A 3 von Würzburg kommend in FahrtrichtungFrankfurt unterwegs. Etwa einen Kilometer nach dem Parkplatz Fronberg musste der Lasterfahrer staubedingt auf der rechten Fahrspur bis zum Stillstand abbremsen. Ein direkt dahinter fahrender 36 Jahre alter Mann erkannte die Situation zu spät. Er versuchte noch, mit seinem Sattelzug auf die linke Spur auszuweichen, um eine Kollision zu vermeiden. Er touchierte den Laster jedoch mit dem Führerhaus an der hinteren linken Ecke. Der erste Laster wurde dabei aufgerissen und die Ladung verteilte sich auf der Fahrbahn.

Ein Opel-Fahrer, der auf der linken Spur herannahte machte eine Vollbremsung, der 54-Jährige fuhr dennoch auf das nach dem Unfall quer auf der linken Fahrspur stehende abgeknickte Führerhaus des zweiten Lkw auf. Bei dem Verkehrsunfall wurde glücklicherweise keiner der Verkehrsteilnehmer verletzt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann zur Stunde noch nicht beziffert werden.

Durch die verunfallten Fahrzeuge und die verlorene Ladung sind derzeit (Stand 12:40 Uhr) drei Spuren blockiert, der übrige Verkehr läuft auf der Standspur an der Unfallstelle vorbei. Innerhalb kürzester Zeit hatte sich ein Rückstau von mehreren Kilometern gebildet und stellte die Reisenden auf eine Geduldsprobe. Da das Stückgut von der Ladefläche des ersten Lasters umgeladen werden muss und die beiden Sattelzüge anschließend abgeschleppt werden müssen, wird die Sperrung der drei Fahrspuren voraussichtlich noch bis 15.00 Uhr andauern.


















Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2016

Mittwoch, 10. August 2016

Im Wald von Straße abgekommen – 19-Jährige verstirbt bei Verkehrsunfall

ELTMANN, LKR. HASSBERGE. 
(ppu) Eine 19-Jährige ist am frühen Mittwochabend bei einem schweren Verkehrsunfall verstorben. Die Frau war mit ihrem Pkw alleinbeteiligt gegen einen Baum geprallt und noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen erlegen. Die Haßfurter Polizei und ein Sachverständiger gehen jetzt der Frage nach, wie es zu dem schweren Unfall kommen konnte.

Gegen 17.05 Uhr hatte die 19-Jährige mit ihrem Citroen die Staatsstraße 2258 von Unterschleichach kommend in Fahrtrichtung Eltmann befahren. Die junge Frau war dann dem Sachstand nach auf abschüssiger Strecke in einer leichten Kurve im Waldgebiet nach links von der Fahrbahn abgekommen und dort mit ihrem Pkw gegen einen Baum geprallt. Die durch den Unfall erlittenen Verletzungen waren so schwer, dass die Frau aus dem Landkreis Haßberge trotz aller Bemühungen der Ersthelfer und des Rettungsdienstes noch an der Unfallstelle verstarb.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bamberg wurde auch ein Sachverständiger hinzugezogen, der die Haßfurter Beamten bei der Verkehrsunfallaufnahme unterstützt. Neben zahlreichen Kräften der Freiwilligen Feuerwehren, die die 19-Jährige aus dem Fahrzeug befreit hatten, war auch ein Notfallseelsorger in den Einsatz eingebunden. Die Staatsstraße 2258 war bis ca. 20.15 Uhr gesperrt.

Zeugen, die den Unfall möglicherweise beobachtet haben oder Hinweise geben können, die zur Aufklärung des Unfallhergangs beitragen könnten, werden gebeten, sich bei der Haßfurter Polizei unter Tel. 09521/927-130 zu melden. 










Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2016