Samstag, 3. Mai 2014

Hoher Sachschaden bei Brand in Recyclingsfirma - Hauptbrand gelöscht – Nachlöscharbeiten bis in den Nachmittag

ASCHAFFENBURG. 
(ppu) Am Samstagvormittag ist auf dem Gelände einer Recyclingfirma im Aschaffenburger Hafen ein Brand ausgebrochen, bei dem ein Sachschaden in Höhe von mehreren 100.000 Euro entstanden sein dürfte. Dabei wurde eine Lagerhalle schwer in Mitleidenschaft gezogen. Darin befindliche Maschinen und große Mengen an Altpapier wurden ein Raub der Flammen. Den Hauptbrand hatte ein Großaufgebot der Feuerwehr relativ schnell unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dürften noch bis in den Nachmittag andauern. Zur Brandursache gibt es noch keine Erkenntnisse.

Das Feuer, das in der Lagerhalle des in der Germanenstraße gelegenen Betriebes ausgebrochen war, war gegen 09:15 Uhr entdeckt worden. Sofort rückte ein Großaufgebot von nahezu 100 Feuerwehrleuten aus Aschaffenburg und Stockstadt an. Zu diesem Zeitpunkt stand die Halle bereits lichterloh in Flammen. Es dauerte etwa eine Stunde, bis die Löschmannschaften den Hauptbrand unter Kontrolle hatten. Verletzte gab es glücklicherweise nicht.

In der Halle wurden Arbeitsmaschinen und eine große Menge an dort gelagertem Altpapier vollständig zerstört. Der Sachschaden dürfte nach ersten vorsichtigen Schätzungen mehrere 100.000 Euro betragen.

Die Nachlöscharbeiten werden sich vermutlich noch bis in die Nachmittagsstunden hinziehen. Hierzu wird es erforderlich sein, die in Brand geratenen Papierstapel ins Freie zu bringen, um sie dort vollständig ablöschen zu können.

Die Integrierte Leitstelle hatte vorsorglich drei Rettungsfahrzeuge und einen Notarzt entsandt. Mittlerweile sind Beamte der Kriminalpolizei Aschaffenburg eingetroffen und haben ihre Arbeit aufgenommen. Für eine Aussage über eine mögliche Brandursache ist es momentan zu früh. Die entsprechenden Ermittlungen dauern an.














Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2014

Donnerstag, 1. Mai 2014

Linienbus gegen Scheune – Ortsdurchfahrt gesperrt

Unterpleichfeld, Lkr. Würzburg
(ppu) Ein unbesetzter Linienbus ist am Donnerstagnachmittag gegen eine Scheune geprallt und hat sie fast zum Einsturz gebracht. Der Fahrer ist hierbei unverletzt geblieben, der Bus wurde total beschädigt. Statiker prüfen den nötigen Abriss der Scheune. Die Ortsdurchfahrt musste mehrere Stunden gesperrt werden.

Der 60-jährige Fahrer aus dem Landkreis Kitzingen war mit dem leeren Bus auf dem Weg zum Dienst nach Würzburg. Am Ende der Ortsdurchfahrt geriet der Bus bei Nässe in einer Kurvenkombination mit dem Heck ins Schleudern. Die Gegenlenkversuche des Fahrers endeten jedoch an einer Scheunenmauer auf der rechten Seite, an der der Bus zunächst entlangschrammte. Dann riss das schwere Fahrzeug aber doch noch die hintere Ecke der Scheune weg und blieb dann mit schwer beschädigter rechter Fahrzeugseite dort stehen. Der Schaden am Bus wurde mit etwa 30.000 Euro geschätzt, ebenso hoch dürften die Schäden an der Scheune liegen. Die Bundesstraße 19 musste in  der Ortschaft mehrere Stunden vollständig gesperrt werden.

Die Feuerwehren aus Unterpleichfeld und Burggrumbach waren mit 14 bzw. 5 Mann im Einsatz, ein vorsorglich alarmiertes Rettungsfahrzeug konnte unverrichteter Dinge wieder abziehen. Weil offensichtlich der Einsturz der Scheune drohte, wurde vom Bürgermeister ein Statiker hinzugezogen. Gemeinsam mit einer Baufirma wurden die nötigen Abriss- oder Stützaufgaben an der unbewohnten Scheune in Angriff genommen. Die Straßenmeisterei prüfte die Schäden im Straßenbereich. Der nicht mehr verkehrssichere Bus konnte an einen sicheren Ort gebracht werden und sollte dann von der Busfirma abgeschleppt werden.














Fotos und Video: Berthold Diem
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Mittwoch, 30. April 2014

Frontalzusammenstoß mit Polizeifahrzeug - Fahranfänger getötet

Rechtenbach, Lkr. Main Spessart
Bei einem Frontalzusammenstoß mit einem VW-Bus der Polizei ist am Mittwochabend auf der Bundesstraße 26 zwischen Lohr und Neuhütten der Fahrer eines Pkw tödlich verletzt worden. Die beiden Insassen des Dienstfahrzeuges der Polizei wurden leicht verletzt. Zur Klärung der Unfallursache ist ein Sachverständiger eingeschaltet worden.

Ein 18-Jähriger aus dem Landkreis Main-Spessart war gegen 20:40 Uhr mit einem VW Scirocco auf der B 26 aus Richtung Aschaffenburg kommend in Richtung Lohr unterwegs. Im Verlauf einer Rechtskurve geriet das Fahrzeug aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn, wo es frontal gegen einen entgegenkommenden VW-Bus der Polizei aus Aschaffenburg geschleudert wurde. Nach dem Aufprall verkeilte sich der Scirocco noch zwischen der linken Leitplanke und dem VW-Bus.

Die beiden Polizisten, ein 37-Jähriger und seine 30-jährige Kollegin, konnten noch aus eigener Kraft ihr Fahrzeug verlassen, der eingeklemmte junge Mann musste jedoch aus dem Fahrzeugwrack herausgeschnitten werden. Für ihn kam jede Hilfe am Unfallort zu spät, er erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Die Beamten erlitten u.a. Knochenbrüche und Schnittverletzungen und wurden in Krankenhäuser gebracht. Sie waren auf dem Heimweg von einem Einsatz im Bereich Lohr am Main zu ihrer Dienststelle in Aschaffenburg gewesen. Zum Zeitpunkt des tragischen Geschehens war die Fahrbahn aufgrund vorangegangener Regenschauer nass.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde ein Unfallsachverständiger zur Klärung der Unfallursache angefordert. Das Fahrzeug des Unfallverursachers wurde sichergestellt.
Die B 26 musste etwa vier Stunden vollständig gesperrt werden. Zur Verkehrslenkung und am Unfallort waren die Feuerwehren aus Lohr, Rothenbuch, Rechtenbach und Neuhütten mit 68 Mann eingesetzt. Die Straßenmeisterei war ebenfalls vor Ort.














Foto und Video: Berthold Diem
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Dienstag, 29. April 2014

Geistesgegenwärtig Wohnhausbrand verhindert

Unterickelsheim, Lkr. Kitzingen
(Erstmeldung) Dank seiner schnellen Reaktion konnte ein PKW-Besitzer am Montag Abend einen Wohnhausbrand verhindern.
Der Mann wollte in einer offenen Halle seines Grundstücks Benzin aus dem Tank eines bereits abgemeldeten PKW abpumpen, um das Altfahrzeug anschließend der örtlichen Feuerwehr für Übungszwecke zur Verfügung zu stellen. Allerdings entstand beim Anschließen der Pumpe offenbar ein Funke, der die Benzindämpfe entzündete und in Sekundenschnelle das Auto in Brand setzte.
Da eigene Löschversuche des Mannes ergebnislos blieben, setzte er sich geistesgegenwärtig in seinen auf dem Hof stehenden Radlader, drückte die Schaufel des Laders in das Dach des brennenden PKW und zog diesen rückwärts aus der Halle in den Hof des Grundstücks.
Der zwischenzeitlich alarmierten Feuerwehr gelang es schließlich, "ihr" Fahrzeug zu löschen.
Dank des umsichtigen Verhaltens des PKW-Besitzers konnte mit Sicherheit ein Brand größeren Ausmaßes verhindert werden.








Fotos: Berthold Diem
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Sonntag, 27. April 2014

Pkw alleinbeteiligt von Autobahn abgekommen – Vier verletzte Insassen

ROHRBRUNN, LKR. ASCHAFFENBURG. 
(ppu) Bei einem Verkehrsunfall auf der A3 am Sonntagvormittag sind insgesamt vier Männer verletzt worden. Ein Mann musste vorsorglich per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Pkw war alleinbeteiligt von der Fahrbahn abgekommen und hat sich mehrfach überschlagen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 6.000 Euro. Die Verkehrsbehinderungen hielten sich in Grenzen.

Um etwa 09:45 Uhr war der mit vier Personen besetzte Renault Clio auf der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs. Kurz vor der Rastanlage Spessart kam der 21-jährige Fahrer am Ende einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Pkw wurde über die Leitplanke katapultiert und rutschte die Böschung hinab. Hierbei überschlug sich das Auto mehrmals, ehe es an einem Baum gestoppt wurde und auf der Seite zum Liegen kam. Die vier Insassen konnten sich selbständig aus dem Fahrzeug befreien.

Da ein 18-jähriger in der Folge über Rückenschmerzen klagte, wurde er von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Der 21-jährige Fahrer, der 23-jährige Beifahrer und ein 24-Jähriger aus dem Fond des Fahrzeugs kamen mit leichteren Verletzungen davon. Sie wurden per Rettungswagen in Kliniken gebracht.

Die Bergung des Fahrzeugs gestaltete sich schwierig, da der Pkw unterhalb der Böschung lag. Der Verkehr konnte jedoch an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Es baute sich in der Spitze ein Stau von etwa vier Kilometern in Fahrtrichtung Frankfurt auf. Die Aufräumarbeiten waren gegen 12:00 Uhr beendet.











Fotos: Berthold Diem
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Freitag, 18. April 2014

Brand in leer stehender Gaststätte

Würzburg, OT Unterdürrbach
(bf) In der Nacht von Donnerstag auf Freitag meldete ein Anwohner einen Dachstuhlbrand aus einem leerstehendem Gebäude in der Steinburgstraße
 Bereits auf der Anfahrt konnte eine starke Rauchentwicklung und Flammen aus einer Dachgaube wahrgenommen werden. Die Einsatzstelle ist nur über die sehr schmale Steinburgstraße erreichbar, so dass die Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr über die Steinburg anfuhren und die Feuerwehr Unterdürrbach den Ersteinsatz von unten durchführten. 
Maßnahmen: 
Von der Feuerwehr Unterdürrbach wurden zwei Trupps mit Pressluftatmern und zwei Rohren zur Brandbekämpfung und Absuchen des Gebäudes vorgenommen. Im Dachgeschoss standen zu dem Zeitpunkt zwei Zimmer im Vollbrand. Unterstützt wurde die Brandbekämpfung durch ein weiteres Rohr über die Drehleiter der Berufsfeuerwehr. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Zum Nachlöschen von Glutnestern musste die Dachhaut geöffnet werden. 

Es befanden sich keine Personen im Gebäude. 










Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2014