Dienstag, 7. April 2015

PKW kracht in Streifenwagen - drei Verletzte

Kist, Lkr. Würzburg
(ppu) Bei einem Auffahrunfall in der Autobahnausfahrt der A3 sind am frühen Dienstagabend die drei Autoinsassen leicht verletzt worden. Ein Streifenwagen der Autobahnpolizei und der aufgefahrene BMW waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Kurz vor 19.00 Uhr verließ die Streife der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried an der Anschlussstelle Kist in Fahrtrichtung Würzburg die Autobahn. Die beiden Beamten fuhren direkt hinter einem langsam fahrenden rumänischen Pkw, der wohl einen Motorschaden hatte und sicherten diesen mit eingeschaltetem Blaulicht und Warnblinkanlage nach hinten ab. Diese Situation erkannte offenbar der Fahrer eines 1er BMW zu spät, als er ebenfalls in die Ausfahrt fuhr. Der 57-Jährige prallte in der Folge mit höherer Geschwindigkeit gegen das Heck des uniformierten 5er. Die beiden Polizeibeamten und der Mann aus dem Landkreis Würzburg wurden vom Rettungsdienst in Krankenhäuser eingeliefert. Dem Sachstand nach blieben alle glücklicherweise leichter verletzt.

Die beiden total beschädigten Fahrzeuge wurden von einem Abschleppdienst geborgen. Der Sachschaden beläuft sich sicher auf etwa 50.000 Euro. Die Unfallermittlungen führt die Polizeiinspektion Würzburg-Land. Mit im Einsatz vor Ort war die Freiwillige Feuerwehr aus Waldbrunn. Diese unterstützte die Bergungs- und Aufräumarbeiten und sicherte die Unfallstelle. Ein Fahrstreifen der A 3 und die Ausfahrt waren für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es nicht.









Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2015

Schwerer Verkehrsunfall bei Überholmanöver

KOLITZHEIM, LKR. SCHWEINFURT. 
(ppu) Im Zuge eines Überholmanövers ist es am späten Dienstagnachmittag auf der Staatsstraße 2271 zu einer folgenschweren Kollision zweier Pkw gekommen. Ein BMW überschlug sich mehrfach und kam erst in einem Acker zum Stehen. Mit schweren Verletzung kam der Fahrer in ein Krankenhaus. Die Unfallermittlungen führt die Polizeiinspektion Gerolzhofen.

Ersten Erkenntnissen zur Folge war der 52-Jährige mit seinem BMW gegen 17.30 Uhr auf der Staatsstraße zwischen Kolitzheim und Unterspiesheim unterwegs. Der Mann aus dem Landkreis Bad Kissingen war gerade beim Überholen mehrerer Pkw, als aus der Fahrzeugkolonne ein Seatfahrer ebenfalls zum Überholen ansetzte und nach links zog. Der Seat prallte daraufhin gegen die rechte Seite des BMW und wurde stark an der Vorderachse beschädigt. Der BMW geriet durch den Anprall zunächst nach links in Bankett, driftete nach rechts und kam schließlich dort von der Fahrbahn ab. Nach einem fünffachen Überschlag kam das Auto letztlich auf einem etwa drei Meter tiefer als die Straße gelegenen Acker zum Stehen.

Der 52-jährige BMW-Fahrer wurde vom Rettungsdienst erstversorgt und dann in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 20-jährige Seatfahrer, der ebenfalls aus dem Landkreis Bad Kissingen stammt, blieb leicht verletzt. Der insgesamt entstandene Sachschaden geht in die Zehntausende – ersten Schätzungen zur Folge liegt er bei etwa 80.000 Euro.

Zum Zwecke der Bergungs- und Aufräumarbeiten sowie zur Unterstützung der polizeilichen Verkehrslenkungsmaßnahmen waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Grettstadt und Unterspiesheim angerückt und tatkräftig im Einsatz. Der Verkehr wurde kurzzeitig umgeleitet. Zu größeren Behinderungen kam es nicht.









 Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2015

Samstag, 4. April 2015

Fußgänger auf A70 – von zwei Fahrzeugen erfasst und getötet

BERGRHEINFELD, LKR. SCHWEINFURT. 
(ppu) Am frühen Samstagmorgen ist ein 19-Jähriger, der als Fußgänger auf der Autobahn A70 gelaufen ist, von zunächst von einem Pkw erfasst und kurze Zeit später von einem Sattelzug überrollt worden. Der Mann war sofort tot. Warum er dort unterwegs war, steht derzeit nicht fest. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs ist auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt ein Sachverständiger eingeschaltet worden.

Kurz nach 04:00 Uhr war ein 41-jähriger Opelfahrer aus dem Landkreis Schweinfurt auf der A70 in Fahrtrichtung Würzburg unterwegs. Zwischen der Anschlussstelle Bergrheinfeld und dem Autobahndreieck Werntal erfasste er mit dem Fahrzeug einen Fußgänger, der nach ersten Erkenntnissen auf dem rechten Fahrstreifen gelaufen ist. Der Opelfahrer hielt nach dem Aufprall sofort auf dem Seitenstreifen an und lief zur Unfallstelle zurück. Dort hat der Mann erkannt, dass der Fußgänger auf den linken Fahrstreifen geschleudert wurde und dort regungslos lag.

Ein herannahender Sattelzug, der von einem 38-jährigen aus dem Bereich Dettmold gesteuert wurde, erkannte den Ersthelfer auf dem Standstreifen und wechselte auf den linken Fahrstreifen. Dort überrollte er schließlich den regungslosen Fußgänger. Die Feuerwehr musste mit schwerem Gerät den Sattelzug anheben, um den Fußgänger unter dem Lkw bergen zu können. Ein Notarzt hat letztlich nur noch den Tod des Mannes feststellen können.

Bei dem Getöteten handelt es sich um einen Mann ohne festen Wohnsitz, der die algerische Staatsangehörigkeit besitzt. Ein Vertreter der Staatsanwaltschaft Schweinfurt war an die Unfallstelle gekommen. Auf dessen Anordnung wurde auch ein Sachverständiger mit eingeschaltet.

Von der Freiwilligen Feuerwehr Bergrheinfeld waren insgesamt 20 Einsatzkräfte vor Ort. Bis etwa 06:30 Uhr musste die Autobahn in Fahrtrichtung Würzburg komplett gesperrt werden. Durch das geringe Verkehrsaufkommen blieb ein größerer Stau aus.










Fotos: Berthold Diem
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Donnerstag, 2. April 2015

Pkw stößt mit Tanklastzug zusammen – Zwei Personen schwer verletzt

BAD BRÜCKENAU, LKR. BAD KISSINGEN. 
(ppu) Bei einem schweren Frontalzusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Tanklastzug sind am Donnerstagmittag zwei Personen schwer verletzt worden. Sie mussten von der Feuerwehr mit schwerem Gerät aus dem Fahrzeug befreit werden. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz und die B286 komplett gesperrt.

Gegen 12:30 Uhr war die 46-jährige Fahrerin eines Audi Q5 von Bad Kissingen kommend in Fahrtrichtung Bad Brückenau unterwegs. Nach der Anschlussstelle Bad Brückenau Wildflecken kam der Audi nach einer Linkskurve aus bislang noch ungeklärter Ursache auf nasser Fahrbahn in Schleudern. Mit der Beifahrerseite voraus prallte der Geländewagen dann mit einem entgegenkommenden leeren Tanklastzug zusammen, der von einem 50-Jährigen gesteuert wurde. Der Aufprall war so heftig, dass der komplette Motorblock des Q5 herausriss und wegschleuderte. Beide Insassen waren zudem eingeklemmt.

Die Freiwillige Feuerwehr war rasch vor Ort und befreite die Schwerverletzten aus dem Geländewagen. Zwei Rettungshubschrauber lieferten die Schwerverletzten in Krankenhäuser ein. Der 50-Jährige Fahrer des Tanklastzuges kam mit dem Schrecken davon.

Der Sachschaden wird insgesamt auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Brückenau, Römershag und Schondra waren mit insgesamt etwa 40 Einsatzkräften vor Ort und unterstützten bei der Verkehrsumleitung und den Aufräumarbeiten. Auch zwei Rettungswägen, ein Krankentransportwagen und ein Notarzt eilten zur Unfallstelle.

Nach dem Verkehrsunfall war die B286 komplett für den Verkehr gesperrt. Der Verkehr musste bis etwa 14:45 Uhr umgeleitet werden. Der Unfall wurde von Beamten der Polizeiinspektion Bad Brückenau aufgenommen.













Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2015

Mittwoch, 1. April 2015

Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen – fünf Personen verletzt

WÜRZBURG / HEIDINGSFELD. 
(ppu) Bei einem Verkehrsunfall am späten Mittwochabend, bei dem insgesamt vier Pkw beteiligt waren, sind insgesamt fünf Personen verletzt worden. Um den genauen Ablauf rekonstruieren zu können, sucht  die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt jetzt nach unbeteiligten Zeugen.

Gegen 22:00 Uhr war ein 21-Jähriger mit seinem Mini auf der Stuttgarter Straße in Richtung Innenstadt unterwegs. An der Kreuzung der Eisenbahnstraße kam von dort eine 49-jährige Skoda-Fahrerin herangefahren, die nach ihren Aussagen bei Grünlicht nach links Richtung Heuchelhof einbiegen wollte. Im Kreuzungsbereich stießen die beiden Fahrzeuge mit großer Wucht zusammen. Der Skoda schleuderte um die eigene Achse und prallte gegen den Opel Astra eines 28-jährigen, der in der Eisenbahnstraße hinter dem Skoda stand und gerade im Begriff war anzufahren. Der Mini schleuderte über eine Verkehrsinsel über die Straßenbahngleise und stieß schließlich frontal in einen Peugeot, der von einem 45-Jährigen gelenkt wurde.

Die Skodafahrerin und eine 46-jährige Beifahrerin wurden leicht verletzt. Ohne körperliche Schäden kam der Astra-Fahrer davon. Der 45 Jahre alte Mann aus dem Peugeot und sein gleichaltriger Beifahrer erlitten ebenfalls leichte Verletzungen. Diese vier Personen sind alle in Würzburger Krankenhäuser eingeliefert worden. Der Unfallverursacher klagte auch über Schmerzen, konnte aber vor Ort entlassen werden. Der Skoda, der Peugeot und der Mini waren nach dem Zusammenstoß total beschädigt und mussten abgeschleppt werden.

Im weiteren Verlauf fuhr eine Straßenbahn in das Trümmerfeld hinein und konnte letztlich die Fahrt erst nach der Fahrbahnsäuberung fortsetzen. Bis die Aufräumarbeiten beendet waren, mussten die Fahrbahnen komplett für den Verkehr gesperrt werden.

Da die Unfallbeteiligten unterschiedliche Angaben zur Ampelschaltung machten, hofft der Sachbearbeiter jetzt darauf, dass Unbeteiligte eventuell das genaue Unfallgeschehen beobachtet haben. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt unter Tel. 0931/457-2230 zu melden.










Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2015

Bei Wohnungsbrand eine Person verstorben – Brandursache noch unklar

GAUKÖNIGSHOFEN OT ACHOLSHAUSEN, LKR. WÜRZBURG. 
(ppu) Bei einem Wohnungsbrand ist am Mittwochvormittag eine Person ums Leben gekommen. In einem Zimmer unterm Dach ist aus bislang unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr war mit schwerem Atemschutz im Einsatz und hatte die Flammen aber schnell unter Kontrolle.

Gegen 10:45 Uhr ist das Feuer in dem Mehrfamilienhaus in der Hugo-Wilz-Straße mitgeteilt worden. Für einen  Mann, der sich in der betroffenen Wohnung in einem Zimmer unterm Dach befunden hat, kam jede Hilfe zu spät. Feuerwehrleute mussten die Wohnung gewaltsam öffnen und mit schweren Atemschutzmasken die Räume betreten.

Brandermittler der Kriminalpolizei Würzburg haben die Sachbearbeitung des Falles übernommen. Warum die Flammen in der Wohnung ausgebrochen sind, ist jetzt Gegenstand der weiteren Ermittlungen.








Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2015