Donnerstag, 12. April 2012

Unbekannter versprüht Reizgas bzw. Pfefferspray – 24 Leichtverletzte

WÜRZBURG. 
(ppu) Am Donnerstagabend hat ein Unbekannter in der Würzburger Innenstadt Reizgas oder Pfefferspray versprüht und dadurch einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei verursacht. Zahlreiche Personen erlitten Atemwegsreizungen. Bislang ist von 24 Leichtverletzten auszugehen.

Laut Zeugenaussagen hatte ein Mann gegen 19.30 Uhr in der Dompassage gesprüht und war dann unerkannt verschwunden. In der Folge atmeten zahlreiche Fußgänger das Reizgas oder Pfefferspray ein. Ein Großaufgebot des Rettungsdienstes kümmerte sich um die Betroffenen, die nach den ersten Erkenntnissen glücklicherweise nur leichte Verletzungen erlitten haben dürften. Zwei Verletzte werden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Die Berufsfeuerwehr Würzburg ist mit fünf Fahrzeugen vor Ort. Die Feuerwehrleute führten sofort Messungen durch, wobei sich herausstellte, dass kein giftiger Stoff im Spiel war. Mit Hochleistungslüftern haben die Feuerwehr die Dompassage entlüftet.


In Würzburg hatten bereits in der Nacht zum 8. April in einer Innenstadtgaststätte zwei Unbekannte Pfefferspray versprüht. Danach klagten einige Personen über Atemwegsreizungen.

In der Nacht darauf gab es das gleiche Szenario in einer Diskothek in der Veitshöchheimer Straße. Auch hier versprühte ein Unbekannter Pfefferspray. In diesem Fall gab es ebenfalls einige Leichtverletzte.

Ob zwischen den einzelnen Fällen, die alle von der Polizeiinspektion Würzburg-Ost bearbeitet werden, ein Zusammenhang besteht, lässt sich momentan noch nicht sagen. Personen, die Hinweise geben können, die für die Sachbearbeiter bei ihren Ermittlungen von Bedeutung sein könnten, werden gebeten, sich unter Tel. 0931/457-2230 zu melden.

Die weiteren Ermittlungen führt die Polizeiinspektion Würzburg-Ost.













Fotos: Berthold Diem, © B. Diem 2012

Dienstag, 10. April 2012

Gasalarm in der Uni am Hubland

Würzburg

(bf) Ein Großaufgebot an Einsatzfahrzeugen der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen 
Feuerwehr Würzburg war heute Vormittag zum Campus Hubland ausgerückt. Dort hatte im 
Mikrostrukturlabor die automatische Gaswarnanlage ausgelöst und den Austritt eines 
giftigen Gases signalisiert. Da trotz des hohen Sicherheitsstandards der Gasanlage ein 
Leck nicht gänzlich ausgeschlossen werden konnte, musste das Gebäude geräumt werden. 
Anschließend begaben sich zwei Trupps der Feuerwehr mit Atemschutzgeräten und 
Chemikalienschutzanzügen gemeinsam mit einem Mitarbeiter der Universität zur 
Erkundung in das Gebäude. Bei den durchgeführten Messungen und der Kontrolle der 
Anlage konnte jedoch keinerlei Gasaustritt festgestellt werden, so dass es sich 
glücklicherweise um einen Fehlalarm handelte.













Fotos und Video: Berthold Diem, © B. Diem 2012

Sonntag, 8. April 2012

Brand in Reihenhaus greift auf Nachbaranwesen über – keine Personen verletzt – Ursache noch unklar

Rimpar, Lkr. Würzburg

(ppu) Am Ostersonntagmorgen ist aus noch ungeklärter Ursache in einem Reihenhaus in der Storchstraße ein Feuer ausgebrochen. Die Flammen griffen in der Folge auch auf zwei benachbarte Wohnanwesen über. Alle Bewohner kamen rechtzeitig ins Freie und blieben unverletzt. Die Gesamtschadenshöhe dürfte nach ersten Schätzungen im unteren sechsstelligen Bereich liegen.

Gegen 05.45 Uhr war der Brand bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken gemeldet worden. Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, schlugen an einem der insgesamt drei Reihenhäuser bereits hohe Flammen aus den Fenstern. Auch eine Lagerhalle sowie ein dort abgestellter Renault brannten lichterloh. Das Feuer wurde in der Folge von den Freiwilligen Feuerwehren aus Rimpar, Maidbronn, Veitshöchheim und Güntersleben bekämpft. Obwohl die Löschmannschaften den Brand relativ schnell im Griff hatten, konnten sie nicht mehr verhindern, dass auch die beiden benachbarten Häuser in Mitleidenschaft gezogen wurden.

In den drei Reihenhäusern sind insgesamt vier Personen wohnhaft, die allesamt rechtzeitig ins Freie kamen und sich zu Nachbarn flüchten konnten. Aufgrund des hohen Zerstörungsgrades sind alle drei betroffenen Anwesen bis auf Weiteres unbewohnbar.

Wie das Feuer ausbrechen konnte, ist derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei Würzburg hat inzwischen die Ermittlungen hinsichtlich der Brandursache übernommen. Den Beamten liegen bislang keinerlei Hinweise vor, die auf eine vorsätzliche Brandstiftung hindeuten.











Fotos und Video: Berthold Diem, © B. Diem 2012

Donnerstag, 5. April 2012

Oster-Reiseverkehr verursacht Staus auf der Autobahn

Würzburg
Der Osterreiseverkehr hat am Gründonnerstag zu erheblichen Stauungen auf den Autobahnen rund um Würzburg gesorgt.
Auf der A3 in Fahrtrichtung Süden kam der Verkehr zum Teil zum Stillstand.










Fotos und Video: Berthold Diem, © B. Diem 2012

Muldenkipper kollidiert mit Brücke - Fahrer verletzt ins Krankenhaus

Biebelried, Lkr. Kitzingen
(ppu) Ein Baustellenfahrzeug ist am Donnerstagmorgen auf der Bundesstraße B 8 beim Durchfahren mit dem Aufbau an einer Brücke hängen geblieben. Der Fahrer des Muldenkippers zog sich dabei Verletzungen zu und wurde mit dem Rettungsdienst in ein Würzburger Krankenhaus gebracht. Zur Schadenshöhe liegen derzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse vor.

Am Steuer des Muldenkippers saß ein 30-jähriger Mitarbeiter eines Fuhrunternehmens aus dem Landkreis Schweinfurt. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand war der Mann an einer Baustelle auf der A 3 los gefahren und verließ die Autobahn an der Anschlussstelle Rottendorf. Wenige Minuten nach 08.00 Uhr blieb das Fahrzeug schließlich kurz vor der Abfahrt Mainfrankenpark mit der hoch gekippten Mulde an der Brücke hängen. Der Kippaufbau wurde dabei komplett abgerissen und blieb auf der Abfahrtsspur in Richtung Dettelbach liegen. Der Lkw touchierte in der Folge noch die Leitplanke und kam ca. 200 Meter weiter auf der Richtungsfahrbahn Würzburg zum Stehen.

Der Verkehrsunfall wurde durch Beamte der Polizeiinspektion Kitzingen aufgenommen. Geprüft wird derzeit, warum das Fahrzeug mit hoch geklappter Ladefläche unterwegs war. Es ist nicht ausgeschlossen, dass durch die Kollision auch die Brücke beschädigt wurde. Die Verkehrssicherheit ist dadurch offenbar jedoch nicht beeinträchtigt.

Im Einsatz befanden sich neben der Kitzinger Polizei auch die Freiwillige Feuerwehr Kitzingen sowie die Straßenmeisterei. Seitens des Rettungsdienstes wurde ein Rettungswagen und ein Notarzt zum Unfallort entsandt.

Für die Dauer der erforderlichen Bergungsmaßnahmen war in Fahrtrichtung Würzburg der rechte Fahrstreifen gesperrt. Der Verkehr wurde über die linke Spur an der Unfallstelle vorbeigeleitet.













Fotos und Videorohmaterial: Berthold Diem, © B. Diem 2012

Montag, 2. April 2012

Bei Abrissarbeiten - Minibagger stürzt drei Meter ab - Fahrer verletzt

REICHENBERG, LKR. WÜRZBURG. 
(ppu) Bei Abrissarbeiten an einem Anbau ist am Montagnachmittag ein Minibagger ca. drei Meter in die Tiefe gestürzt. Der Fahrer zog sich dabei leichte bis mittelschwere Verletzungen zu. Er wurde durch den Rettungsdienst in ein Würzburger Krankenhaus gebracht. Zur Schadenshöhe liegen derzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Die Bergungsmaßnahmen dauern zur Stunde (15.25 Uhr) noch an.

Nach den bisherigen Erkenntnissen hat sich der Arbeitsunfall Am Schindersberg wenige Minuten vor 14.00 Uhr ereignet. Durch eine Würzburger Baufirma wurden an einem Privatanwesen Abrissarbeiten durchgeführt. Hierzu befand sich ein 34-jähriger Landkreisbewohner mit seinem Minibagger auf der Betondecke des Anbaus. Aus bislang noch ungeklärter Ursache stürzte die Baumaschine plötzlich in die Tiefe. Obwohl der Fahrer schnell reagierte und noch aus dem Bagger heraussprang, stürzte er ebenfalls hinab und zog sich dabei die Verletzungen am Bein und im Gesichtsbereich zu. Ob an seinem Arbeitsgerät ein Sachschaden entstand, ist derzeit noch unklar.

Die Aufnahme des Betriebsunfalls erfolgte durch Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Land. Es ergaben sich dabei keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden. Zur Absicherung des Baggers befand sich auch die Freiwillige Feuerwehr Reichenberg im Einsatz. Das zuständige Gewerbeaufsichtsamt wird über den Vorfall informiert.






Fotos: Berthold Diem, © B. Diem 2012

Sonntag, 1. April 2012

Großeinsatz wegen angeblich abgestürztem Gleitschirmflieger – Plane von Spargelfeld im Main aufgefunden

KARLSTADT OT KARLBURG, LKR. MAIN/SPESSART.
(ppu) Die Mitteilung eines Spaziergängers, dass ein Gleitschirmflieger in den Main gestürzt ist, hat am Sonntagnachmittag zu einem Großensatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst geführt. Sehr bald hatten Feuerwehr und Wasserwacht eine mehrere Quadratmeter große Plane aus dem Main geholt. Inzwischen steht fest, dass dieses Teil durch einen Windstoß von einem Spargelfeld aufgewirbelt wurde und dann im Main nieder gegangen war.

Der Großeinsatz war gut eineinhalb Stunden in der Nähe der Gemeinde Karlburg im Gange. Dort befindet sich auf der gegenüber liegenden Mainseite ein Bereich, von dem aus Gleitschirmflieger starten. Kurz nach 13.00 Uhr hatten sich dort der Zeuge und in der Folge weitere Personen gemeldet. Nach deren Mitteilung konnte nicht ausgeschlossen werden, dass ein Gleitschirmflieger in den Main gestürzt war.

Ein entsprechender Rettungseinsatz wurde daraufhin von der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken in die Wege geleitet. Beteiligt waren neben Streifenbesatzung der Polizeiinspektionen Lohr am Main und Karlstadt etwa 80 Feuerwehrleute aus Karstadt, Himmelstadt, Karlburg und Gemünden, die Wasserwacht, ein Rettungshubschrauber sowie ein Hubschrauber und ein Diensthundeführer der Polizei.

Die Feuerwehr und die Wasserwacht waren mit zahlreichen Booten auf dem Main unterwegs. Sehr schnell entdeckten sie eine mehrere Quadratmeter große, weiße Plane, die aber definitiv nicht Teil eines Gleitschirms war.

Auf Seiten der Polizei wurden zahlreiche Überprüfungen auch hinsichtlich zweier Pkw durchgeführt, die in der Nähe der Absprungstelle abgestellt waren. Auch mit den Gleitschirmfliegern nahmen die Beamten Kontakt auf. Danach stand fest, dass keiner der Sportler vermisst wurde.

Bei den zahlreichen Befragungen und Überprüfungen stieß die Polizei dann auf Personen, die beobachtet hatten, dass eine starke Windböe Abdeckplanen von nahe gelegenen Spargelfeldern hoch gewirbelt hatte. Eine dieser Planen landete dann im Main. Die Mitteiler hatten dies für einen abstürzenden Gleitschirmflieger gehalten und diese Beobachtung richtigerweise an die Polizei weiter gegeben.

Nach diesen Erkenntnissen konnte der Großeinsatz gegen 14.30 Uhr zur Erleichterung aller, die beteiligt waren, wieder beendet werden.











Fotos und Video: Berthold Diem, © B. Diem 2012