Montag, 19. November 2012

Kieslaster umgekippt - Fahrer verletzt

Kitzingen
(Erstmeldung) In der Panzerstraße in Kitzingen ist am Montag Vormittag ein mit Kies beladener Muldenkipper umgekippt.
Ersten Informationen zufolge geriet das Fahrzeug in einer Linkskurve ins Schleudern und kippte danach auf die Seite. Die Ladung landete im Straßengraben.
Der Fahrer wurde verletzt.







Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2012

Samstag, 17. November 2012

34-Jähriger bei Unfall auf A 3 schwerst verletzt – Unfallverursacher flüchtig – weißes Fahrzeug gesucht


UETTINGEN, LKR. WÜRZBURG. 
(ppu) Ein 34-jähriger Peugeotfahrer ist am frühen Samstagmorgen auf der A 3 von einem unbekannten Fahrzeug erfasst und dabei schwerst verletzt worden. Der Mann, der offenbar aufgrund einer Panne mit seinem Auto auf dem Seitenstreifen stand, kam sofort ins Krankenhaus. Von dem Unfallverursacher fehlt bislang jede Spur. Die Autobahnpolizei Würzburg sucht nun dringend nach Zeugen.

Gegen 04.30 Uhr hatte der Peugeotfahrer, der auf der A 3 in Richtung Frankfurt unterwegs war, zwischen der Anschlussstelle Helmstadt und dem Parkplatz Fronberg angehalten. Der Mann stand mit seinem weißen Peugeot 206 mit NEA-Kennzeichen auf dem Seitenstreifen, weil er vermutlich eine Fahrzeugpanne hatte. Der 34-Jährige aus dem Landkreis Neustadt Aisch – Bad Windsheim wurde dann von einem bisher unbekannten Fahrzeug erfasst und blieb anschließend schwerst verletzt auf dem rechten Fahrstreifen liegen. Nachfolgende Autofahrer hielten sofort an, brachten den Mann auf den Seitenstreifen und leisteten Erste Hilfe. Der Verletzte wurde vom Rettungsdienst in ein Würzburger Krankenhaus eingeliefert.

Die Autobahnpolizei Würzburg-Biebelried hat die Ermittlungen zum Unfallhergang übernommen. Bei der Spurensicherung wurden am Unfallort weiße Plastikteile entdeckt, die von der Stoßstange des Verursacherfahrzeugs stammen dürften. Möglicherweise wurden bei dem Aufprall lediglich die Stoßstange, nicht aber die Frontscheinwerfer beschädigt. Ob es sich bei dem flüchtigen Fahrzeug um einen Pkw oder einen Lkw handelt, ist derzeit noch unklar. Gesucht wird demzufolge ein weißes Fahrzeug, das Beschädigungen im Bereich der Stoßstange aufweist. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurden inzwischen auch Spezialisten der Unfallfluchtfahndung sowie ein Sachverständiger eingeschaltet.

Zeugen, die gegen 04.30 Uhr auf der A 3 Richtung Frankfurt unterwegs waren und Angaben zu dem Unfall oder dem gesuchten weißen Fahrzeug machen können, werden gebeten, sich umgehend bei der Autobahnpolizei Würzburg-Biebelried unter der Tel.-Nr. 09302/910-130 zu melden. Außerdem hofft der Sachbearbeiter darauf, Hinweise auf ein unfallbeschädigtes weißes Fahrzeug zu bekommen. Ein ca. 50-jähriger Sattelzugfahrer mit TBB-Kennzeichen hatte als Ersthelfer angehalten und könnte ein wichtiger Zeuge sein. Er wird daher gebeten, sich ebenfalls mit der Autobahnpolizei in Verbindung zu setzen. 

Für die Dauer der Bergungsarbeiten war die A 3 in Richtung Frankfurt bis kurz vor 07.00 Uhr komplett gesperrt. Der Verkehr wurde von der Autobahnmeisterei an der Anschlussstelle Helmstadt abgeleitet. Gegen 07.30 Uhr war die Unfallstelle geräumt und die Fahrbahn konnte auf allen drei Fahrspuren wieder freigegeben werden.







Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2012

Mittwoch, 14. November 2012

Pkw in Main versunken – Niemand verletzt - Helle Aufregung am Einsatzort


LOHR AM MAIN, LKR. MAIN-SPESSART. 
(ppu) Helle Aufregung hat am Dienstagabend am Mainufer in Lohr am Main geherrscht, nachdem ein VW-Transporter im Wasser versunken war. Anfangs war nämlich nicht auszuschließen, dass auch ein Kind fehlte. Erst als sich dies glücklicherweise nicht bestätigte, konnten sich die Einsatzkräfte um die Bergung des Fahrzeugs kümmern, das unbemerkt in den Main gerollt war. An dem Auto entstand Totalschaden in Höhe von ca. 30.000 Euro.

Die ersten Mitteilungen, die kurz vor 19.00 Uhr von einem Parkplatz an der Mainlände über Notruf eingegangen waren, ließen Schlimmes befürchten. Es war zunächst die Rede davon, dass ein Auto mit Wohnanhänger gestohlen wurde. Dramatisch hörte sich die Sache deshalb an, weil in dem angeblich verschwundenen Gespann auch noch ein Kind sein sollte. Entwarnung kam für Polizei, Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und Wasserwacht, die mit einem Großaufgebot angerückt waren, dann Gott sei Dank kurze Zeit später, als sich herausstellte, dass der Wohnwagen doch an seinem Platz stand und auch die Kinder vollzählig waren.

Es änderte aber nichts daran, dass ein VW-Transporter verschwunden war. Der lag im Main, wobei die noch brennenden Lichter beim Lokalisieren behilflich waren. Der Pkw war zwischenzeitlich bis zur Alten Mainbrücke abgetrieben. Dort wurde das Auto u.a. mit Hilfe von Tauchern gesichert. Zwischenzeitlich war auch die Schifffahrt auf dem Main gesperrt worden.

Mit Hilfe eines großen Bergekrans und einer Seilwinde wurde der VW-Transporter ans Ufer gezogen und dann gegen 21.30 Uhr aus dem Main geborgen. Die Zeit unter Wasser hatte dazu geführt, dass der Pkw nur noch Schrottwert haben dürfte.

Bei der Überprüfung durch Beamte der Polizeiinspektion Lohr am Main stellte sich heraus, dass an dem Fahrzeug die Handbremse nicht angezogen und auch kein Gang eingelegt war. Es ist davon auszugehen, dass sich das Auto auf dem abschüssigen Parkplatz selbständig gemacht hatte und völlig unbemerkt in das Wasser gerollt war, wo der Pkw dann vollständig unterging.

Trotz allem gab es bei dem zunächst recht dramatisch beginnenden Einsatz nur Sachschaden. Die schlimmen Befürchtungen mit einem eventuell vermissten Kind hatten sich nicht bestätigt. Bleibt nur die Hoffnung, dass an den anderen Fahrzeugen, die zurzeit mit Wohnwägen an der Mainlände campieren, die Bremsen richtig angezogen sind.















Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2012

Dienstag, 13. November 2012

Ex-Freundin mit Waffe bedroht – SEK findet 43-Jährigen tot in Wohnung


STOCKSTADT, LKR. ASCHAFFENBURG. 
(ppu) Ein Mann hat am Dienstagnachmittag seine Ex-Lebensgefährtin mit einer Waffe bedroht und sich anschließend in seine Wohnung zurückgezogen. Die Frau konnte sich selbst in Sicherheit bringen und wurde von Beamten der Verhandlungsgruppe betreut. Ein Großaufgebot der Polizei  hatte den Bereich um das Wohnhaus weiträumig abgesperrt. Ein Spezialeinsatzkommando fand den Mann am frühen Abend tot in der Wohnung.

Gegen 13.30 Uhr hatte der 43-Jährige in der Straße Am Mühlbuckel seine Ex-Lebensgefährtin mit einer Waffe bedroht. Hintergrund hierfür war eine erst kurz zurück liegende Trennung. Der Frau war es jedoch gelungen, unverletzt aus dem Haus zu flüchten. Der Mann hatte sich danach allein in ein Wohnanwesen zurückgezogen. Daher wurde dieser Bereich der Wohnsiedlung von einem Großaufgebot der Polizei weiträumig abgesperrt. Der Rettungsdienst war mit zwei Notärzten und zwei Rettungswägen vorsorglich vor Ort.

Kurz nach Beginn des Einsatzes waren speziell geschulte Beamte der Verhandlungsgruppe des Polizeipräsidiums Unterfranken vor Ort eingetroffen, die mehrfach erfolglos versucht hatten, mit dem Mann Kontakt aufzunehmen. Weil der 43-Jährige zuvor gedroht hatte, die Frau und sich selbst umzubringen, wurde
ein Spezialeinsatzkommando aus Nürnberg angefordert.

Im Verlauf des Nachmittags war auch ein Hinweis eingegangen, dass möglicherweise in der Wohnung bereits ein Schuss gefallen war. Als die Kräfte des Spezialeinsatzkommandos gegen 17.45 Uhr das Haus betraten, fanden die Beamten den 43-Jährigen kurze Zeit später tot auf. Neben dem Toten lag eine Schusswaffe. Die weiteren Ermittlungen führt jetzt die Kriminalpolizei Würzburg. Hinweise für irgendeine Art von Fremdeinwirkung gibt es nicht.











Fotos und Video: Berthold Diem
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Sonntag, 11. November 2012

Pkw von der Autobahn abgekommen – Zwei Insassen verstorben


GEISELWIND, LKR. KITZINGEN. 
(ppu) Bei einem Verkehrsunfall auf der A3 sind am Sonntagmittag zwei Insassen eines Pkw ums Leben gekommen. Das Fahrzeug war nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Baum geprallt. Der 31-Jährige sowie die ein Jahr jüngere Beifahrerin verstarben noch an der Unfallstelle. Die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried hat die Unfallermittlungen übernommen.

Der BMW-Fahrer war gegen 11:15 Uhr auf dem linken der beiden Fahrstreifen mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Nürnberg unterwegs. Aus bislang unbekannten Gründen kam er kurz vor der Abfahrt Geiselwind zunächst etwas nach links von der Fahrbahn ab, lenkte anschließend nach rechts gegen und kam daraufhin nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Auto prallte gegen einen Baum und kam schließlich etwa 30 Meter neben der Fahrbahn zum Stehen. Verkehrsteilnehmer, die als erste am Unfallort vorbeikamen, befreiten die offenbar bereits leblosen Insassen aus dem Fahrzeug und alarmierten Rettungskräfte und Polizei.

Sofort begaben sich mehrere Rettungswägen und ein Notarzt an die Unfallstelle. Auch ein Rettungshubschrauber wurde alarmiert. Die Verletzungen der beiden Insassen aus dem Landkreis Bad Kissingen waren jedoch offenbar so schwer, dass sie unmittelbar nach dem Aufprall an der Unfallstelle verstarben.

Die Autobahn war für die Dauer der Unfallaufnahme sowie der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen etwa zwei Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde durch die Polizei umgeleitet.

Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried haben die Unfallermittlungen übernommen. Der Sachbearbeiter bittet um Hinweise von Zeugen, die den BMW, bzw. den Unfall beobachtet haben, unter Tel. 09302/910-0.








 

Fotos und Video: Berthold Diem 
© B. Diem 2012
 

Donnerstag, 8. November 2012

Mehrere Polizeibeamte verletzt - SEK im Einsatz


HIMMELSTADT, LKR. MAIN-SPESSART.
(ppu) Am frühen Morgen des 08.11.2012 hat ein Mann zunächst die Polizei gerufen und dann die eintreffenden Polizisten grundlos angegriffen. Er schlug einem Beamten eine Flasche über den Kopf. Danach zog er sich in seine Wohnung zurück. Die Polizei war mit mehreren Streifen vor Ort und hat den Einsatzraum abgesperrt.

Kurz vor 05.00 Uhr rief der 48-Jährige die Polizei und bat um Hilfe, da er angeblich ausgeraubt worden sei. Die Streife stellte vor Ort fest, dass dies nicht der Fall war und der Mann offenbar alkoholisiert und verwirrt ist. Plötzlich wurde er grundlos aggressiv und ging auf die beiden Polizisten los. Er schlug einem Beamten eine Flasche über den Kopf und verletzte ihn mittelschwer. Der Polizist kam in ein Krankenhaus. Die Beamten setzten Pfefferspray gegen den Tatverdächtigen ein, welches aber keine Wirkung zeigte.

Die Frau und die beiden Kinder des Mannes konnten durch die Beamten aus dem Haus und in Sicherheit gebracht werden. Der 48-Jährige befindet war danach allein in dem Anwesen. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der aggressive Mann bewaffnet war oder erneut gegen Polizeibeamte vorging, wurden Spezialkräfte der Polizei angefordert.

Der über mehrere Stunden andauernde Polizeieinsatz in Himmelstadt konnte zwischenzeitlich beendet werden. Einsatzkräfte der Polizei haben den Tatverdächtigen in seinem Anwesen festgenommen. Dabei wurde der 48-Jährige leicht verletzt.

Kurz nach 09.30 Uhr sind Spezialkräfte der Polizei über die rückwärtige Hausseite in das Anwesen, in dem sich der Mann eingeschlossen hatte, eingedrungen und haben ihn festgenommen. Er kommt nun zur Behandlung seiner Verletzungen zunächst in ein Krankenhaus. Da der Tatverdächtige offenbar geistig verwirrt ist, wird er anschließend einem Amtsarzt vorgeführt.




















Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2012