Montag, 22. September 2014

PKW erfasst Kinderwagen auf Gehsteig - Kleinkind schwer verletzt

Würzburg
(ppu) Bei einem Verkehrsunfall auf der Löwenbrücke in Würzburg ist am Montagnachmittag ein Kind in einem Kinderwagen schwer verletzt worden. Ein Autofahrer hatte die Kontrolle über seinen Pkw verloren und war auf den Gegenweg geraten, wo er frontal gegen den Kinderwagen prallte. Die Frau, die mit dem Kind unterwegs war, die Mutter des Buben und der Unfallverursacher kamen mit einem Schock ins Krankenhaus. Die wegen der Unfallaufnahme erforderliche Sperrung der Löwenbrücke hatte in der Folge zu massiven Verkehrsbehinderungen in Würzburg geführt.

Der Unfall hatte sich wenige Minuten vor 17:00 Uhr ereignet. Laut Zeugenaussage kam der Autofahrer mit seinem Suzuki Geländewagen von der Saalgasse hoch. Bereits beim Befahren der Kurve geriet er ins Schleudern und kam auf die Gegenfahrbahn, wo ein Autofahrer gerade noch ausweichen konnte. Der 19-Jährige kam dann beim Gegenlenken wieder nach rechts und prallte dann frontal gegen den Kinderwagen, mit dem eine 23-Jährige auf dem Gehweg zu einem Spielplatz unterwegs war. Der Kinderwagen wurde dann zwischen dem Auto und der Brückenmauer eingeklemmt.

Das 15 Monate alte Kind erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Der Junge wurde vor Ort von einem Notarzt versorgt und dann in eine Würzburger Klinik eingeliefert. Die Begleiterin, die Mutter des Jungen, die telefonisch von dem Unfall erfahren hatte, und der Autofahrer aus dem Raum Würzburg wurden alle vorsorglich ebenfalls in eine Klinik gebracht.

Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Löwenbrücke stadteinwärts komplett gesperrt werden. Stadtauswärts wurde der Verkehr einspurig vorbei geleitet. Dies führte im Stadtgebiet Würzburg zu massiven Verkehrsbehinderungen, obwohl Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt immer wieder verkehrslenkend eingriffen. Die Sperrung konnte erst gegen 18:40 Uhr wieder aufgehoben werden.










Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2014

Sonntag, 21. September 2014

Frontalzusammenstoß auf B13 - vier Personen zum Teil schwer verletzt

Sommerhausen, Lkr. Würzburg
(ppu) Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 13 sind am späten Samstagabend vier Personen, die alle aus dem Landkreis Würzburg stammen, zum Teil schwer verletzt worden. Eine Autofahrerin war aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit einem zweiten Pkw zusammengestoßen. Zur genauen Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Die Bundesstraße 13 war fast vier Stunden komplett gesperrt.

Die 61-Jährige war wenige Minuten nach 23:00 Uhr mit ihrem VW Golf von Würzburg kommend in Richtung Ochsenfurt unterwegs. Der Unfall ereignete sich dann auf Höhe Sommerhausen, als die Frau auf der linken Fahrbahnseite mit einem mit drei Personen besetzten Audi zusammenstieß. Das gerammte Fahrzeug wurde durch die Wucht der Kollision in den Straßengraben geschleudert, wo es auf der Fahrerseite zum Liegen kam.

Sowohl die Unfallverursacherin als auch der zweite Fahrer wurden in ihren Autos eingeklemmt. Die Ehefrau des 29-jährigen Audi Fahrers sowie dessen Schwägerin konnten sich trotz ihrer Verletzungen selbst aus dem Pkw befreien.

Es dauerte dann längere Zeit, bis die beiden Fahrer durch die Feuerwehren aus Sommerhausen, Winterhausen und Eibelstadt aus den Autos befreit waren. Die Verletzten wurden vor Ort u.a. von zwei Notärzten versorgt, bevor sie dann in Krankenhäuser gebracht worden. Der an den Fahrzeugen entstandene Sachschaden dürfte sich auf etwa 10.000 Euro belaufen.

Bis zum Abschluss der Unfallaufnahme durch Beamte der Polizeiinspektion Ochsenfurt musste die B 13 nahezu vier Stunden gesperrt werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg kam ein Sachverständiger an die Unfallstelle. Von seinen Auswertungen erhofft sich der Sachbearbeiter der Ochsenfurter Polizei nun weitere Hinweise zum eigentlichen Unfallgeschehen.

Die Feuerwehren waren mit nahezu 60 Mann an der Unfallstelle eingesetzt. Sie unterstützten die Arbeit der Ochsenfurter Polizei u.a. durch die Ausleuchtung der Unfallstelle sowie die Umleitung des Verkehrs. Die Integrierte Leitstelle hatte sechs Rettungsfahrzeuge mit insgesamt 15 Einsatzkräften an die Unfallstelle entsandt.


















Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2014

Samstag, 20. September 2014

Sattelzug prallt auf A3 gegen Warnleitanhänger der Autobahnmeisterei

KIST, LKR. WÜRZBURG. 
Sachschaden in Höhe von rund 190.000 Euro ist am Samstagabend entstanden, als ein Sattelzug auf der A 3 kurz vor der Anschlussstelle Helmstadt auf einen Warnleitanhänger der Autobahnmeisterei geprallt war. Durch auf der Fahrbahn befindliche Trümmerteile wurden zudem noch zwei weitere Pkw beschädigt. Glimpflich verlief dagegen die Kollision für den Lkw-Fahrer, der zum Glück nur leichte Blessuren erlitt.

Zu dem Unfall war es gegen 18.30 Uhr gekommen. Etwa 300 Meter vor der Anschlussstelle Helmstadt in Fahrtrichtung Nürnberg hatte die Autobahnmeisterei Kist eine Baustelle eingerichtet und hierzu mittels eines Warnleitanhängers auch die rechte Fahrspur gesperrt. Obwohl die Wegnahme des Fahrstreifens bereits 1.100 Meter im Vorfeld deutlich angekündigt und auch eine Geschwindigkeitsreduzierung angezeigt war, erkannte dies der Fahrer eines Sattelzugs aus dem tschechischen Brno nicht bzw. zu spät.

Der 48-Jährige, der auf der rechten der drei Fahrspuren unterwegs, krachte trotz einer im letzten Moment eingeleiteten Vollbremsung, ein Wechsel auf die mittlere Spur war ihm im dichten Verkehr nicht mehr möglich, in den Anhänger. Danach touchierte er die Außenleitplanke, fuhr mehrere Leitpfosten um und kam schließlich im Graben zum Stehen. Da er sich dabei auch seinen Tank beschädigt hatte, ergoss sich ein Teil des Diesels ins Erdreich. Zudem verlor er infolge des Unfalls seine Ladung, die aus Paketen bestand, und verteilte diese auf der Fahrbahn.

Zwei nachfolgende Autofahrer konnten den auf der Autobahn herumliegenden Teilen nicht mehr rechtzeitig ausweichen und beschädigten so ihre Pkw im Front- und Unterbodenbereich. Beide Fahrzeuge blieben jedoch fahrbereit. Glück im Unglück hatte auch der Lkw-Fahrer, der sich als einziger leichte Verletzungen zugezogen hatte. Er bedurfte nur einer kurzen ambulanten Behandlung vor Ort. Am Warnleitanhänger sowie am kompletten Sattelzug entstand dagegen Totalschaden.

Bis zum Ende der Bergung der verunfallten Fahrzeuge und der Reinigung der Fahrbahn blieben der rechte Fahrstreifen und die Auffahrt der Anschlussstelle Helmstadt in Fahrtrichtung Nürnberg bis kurz nach 02.00 Uhr am frühen Sonntagmorgen gesperrt. Unterstützt wurden die Beamten der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried und die Autobahnmeisterei Kist dabei von einem Großaufgebot an Kräften der FFW Helmstadt, Waldbrunn, Hettstadt, Uettingen und Neubrunn, die die Rettungsleitstelle an die Unfallstelle entsandt hatte.
















Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2014

Dienstag, 16. September 2014

Tanklastzug umgekippt – Fahrerin leicht verletzt – A 70 in Richtung Bamberg komplett gesperrt

GOCHSHEIM, LKR. SCHWEINFURT. 
(ppu) Am Dienstagvormittag ist eine Fahrerin eines mit Firnöl beladenen Tanklastzuges bei einem Verkehrsunfall glücklicherweise nur leicht verletzt worden. Der von ihr gelenkte Lkw war umgestürzt und blockierte alle Fahrspuren in Fahrtrichtung Bamberg. Das hatte eine Vollsperre für die Dauer von mehreren Stunden zur Folge. Der Sachschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt.

Gegen 09.15 Uhr war der Tanklastzug auf der A 70 zwischen den Anschlussstellen Gochsheim und Schonungen unterwegs. Die 21-Jährige Lenkerin kam aus noch unbekannter Ursache zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab. Nach dem Gegensteuern kam der Lastzug ins Schleudern, prallte in die Mittelleitplanke und stürzte auf die Seite. Das quer liegende Gespann blockierte dann die komplette Autobahn in Fahrtrichtung Bamberg.

Die Fahrerin musste mit leichten Verletzungen vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht werden. Der mit Firnöl belandende Tankanhänger wurde mit einem speziell angeforderten Lkw abgepumpt, ehe mit der Bergung begonnen werden konnte. Da Betriebsstoffe ausgelaufen waren, wurde verunreinigtes Erdreich abgebaggert. Ein Vertreter des Wasserwirtschaftsamts war eingeschaltet und auch vor Ort.

Die freiwilligen Feuerwehren aus Gochsheim und Sennfeld waren mit etwa 25 Mann vor Ort.









Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2014

Samstag, 13. September 2014

Wohnwagengespann von Windbö erfasst - PKW-Insassen verletzt

Uettingen. Lkr. Würzburg. 
(ppu) Am Samstag ereignete sich auf der A 3 bei Uettingen ein Verkehrsunfall, bei dem eine Windböe einen nicht unwesentlichen Beitrag hatte.

Gegen 14:30 Uhr fuhr ein 53jähriger niederländischer Staatsangehöriger mit einem Fahrzeuggespann, bestehend aus Pkw und Wohnanhänger, in Fahrtrichtung Nürnberg, als offensichtlich eine Windböe das Gespann erfasste. Der Fahrzeugführer verlor wohl auf Grund dessen die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen eine dort befindliche Betongleitwand. Der Pkw drehte sich auf der Fahrbahn, überschlug sich und blieb letztlich auf dem Dach auf dem mittleren Fahrstreifen liegen. Der Wohnwagen löste sich von der Anhängekupplung, rollte selbstständig über die Fahrbahn und kam nach fast 100 Metern rechts im Grünstreifen zum Stehen.

Der Pkw war mit vier Insassen besetzt gewesen. Lediglich der Beifahrer hatte offensichtlich Verletzungen davon getragen. Vorsorglich wurden jedoch alle Insassen in ein Krankenhaus verbracht.

Der Sachschaden wird auf zirka 6.000 Euro geschätzt.
















Fotos: Berthold Diem
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Freitag, 12. September 2014

Auf regennasser Fahrbahn in den Gegenverkehr - Kinder nicht angeschnallt und schwer verletzt

Lohr, Lkr. Main Spessart
(Erstmeldung)  Am 12.09.2014 geriet in Lohr, Lkr. Main Spessart, eine PKW-Fahrerin bei regennasser Fahrbahn vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn, wo sie mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammenstieß. Dabei wurden drei Personen schwer verletzt.
Gegen 13:00 Uhr fuhr eine PKW-Fahrerin die Partensteiner Straße stadtauswärts. In einer Rechtskurve kam sie auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern und rutschte auf die Gegenfahrbahn, wo sie mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammenstieß.
Die Unfallverursacherin sowie zwei Mädchen im Alter von 6 und 16 Jahren, die nach ersten Informationen beide nicht angeschnallt waren, wurden schwer verletzt.
Während der Unfallaufnahme kam es zu Behinderungen.










Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2014