Mittwoch, 3. Dezember 2014

Gasexplosion in Wohnhaus - Hauswand stürzt ein - Ein Mann leicht verletzt

SCHWEINFURT. 
(ppu) Zu einer schweren Explosion im Erdgeschoss eines unbewohnten Wohnhauses ist es am Mittwochmittag gekommen. In die Außenwand im Erdgeschoss wurde ein Loch gerissen, anschließend stürzte die Giebelwand des Hauses ein. Glücklicherweise wurde durch den Unfall nur ein Mann leicht verletzt. Die genaue Höhe des Sachschadens ist zur Stunde noch nicht bezifferbar. Die Kripo Schweinfurt hat die Ermittlungen aufgenommen.

In dem derzeit unbewohnten Haus in der Nikolaus-Hofmann-Straße waren der 74-jährige Hausbesitzer und ein weiterer Mann gegen 12:00 Uhr gerade dabei, im Erdgeschoss Renovierungsarbeiten durchzuführen. Da das Haus über keine funktionierende Heizung verfügt, stellten die Männer einen Gasofen auf. Im weiteren Verlauf kam es aus bislang noch unbekannter Ursache zu einer Explosion im Erdgeschoss. Durch deren Wucht wurde ein großes Stück der Frontwand des Hauses heraus geschleudert. Anschließend fiel die gesamte restliche Giebelwand des Hauses in sich zusammen. Die Trümmer fielen in den Garten des Grundstückes, eine massive Staubwolke verschmutzte einige vor dem Anwesen geparkten Autos und den Gehweg vor dem Haus. Wie durch ein Wunder hat der Hausbesitzer nur leichte Verletzungen erlitten. Er wurde vorsichtshalber in eine Schweinfurter Klinik eingeliefert. Sein 59-jähriger Helfer kam mit dem Schrecken davon.

Die Höhe des Sachschadens kann zur Stunde noch nicht betitelt werden, wird sich jedoch wohl auf mehrere hunderttausend Euro belaufen. Bei dem Einsatz war die Freiwillige Feuerwehr Schweinfurt mit 15 Mann und das THW mit 4 Mann vor Ort. Der Bereich um das Haus wurde abgesperrt. Die Ermittlungen zur Ursache der Explosion führt die Kripo Schweinfurt.






















Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2014
Video folgt

Sonntag, 30. November 2014

Zwei Schwer- und eine Leichtverletzte bei Verkehrsunfall - A 70 in Richtung A7 komplett gesperrt

BERGRHEINFELD, LKR. SCHWEINFURT. 
(ppu) Bei einem folgenschweren Auffahrunfall sind auf der Maintalautobahn am Sonntagabend zwei Personen schwer und eine weitere leicht verletzt worden. Ob ihr 3-jähriger Sohn ebenfalls Verletzungen davongetragen hat, steht noch nicht fest. Die Frau war auf ein vorausfahrendes Auto aufgefahren, dessen Fahrer verkehrsbedingt abgebremst hatte. An den beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. 

Der Verkehrsunfall ereignete sich gegen 16:15 Uhr zwischen dem Autobahndreieck Werntal und der Anschlussstelle Werneck kurz nach einer Baustelle. Dort war auf dem Überholstreifen ein mit einem Ehepaar aus dem Raum Tauberbischofsheim besetzter BMW in Richtung A7 unterwegs. Nach den vorliegenden Erkenntnissen musste der 59-jährige Fahrer seine Geschwindigkeit verkehrsbedingt verringern. Darauf wurde eine nachfolgende Mercedes-Fahrerin, die ihren kleinen Sohn dabei hatte, zu spät aufmerksam und fuhr mit hoher Geschwindigkeit gegen das Heck des BMW.

Durch die Wucht des Aufpralls wurden die Fahrzeuge gegen die Leitplanken geschleudert. In dem gerammten Auto wurde die 60-jährige Beifahrerin eingeklemmt. Die Feuerwehren, die mit einem größeren Aufgebot angerückt waren, befreiten die Frau, die dann in lebensbedrohlichem Zustand per Hubschrauber in die Uniklinik Würzburg eingeliefert wurde. Ihr Mann kam mit schweren Verletzungen in ein Schweinfurter Krankenhaus.

Die Mercedesfahrerin erlitt offenbar nur leichtere Verletzungen. Die 37-Jährige aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld wurde zusammen mit ihrem Sohn ebenfalls in eine Schweinfurter Klinik gebracht. Die Integrierte Leitstelle hatte zur Versorgung und den Abtransport der Verletzten mehrere Rettungsfahrzeuge und einen Rettungshubschrauber an die Unfallstelle entsandt.

Wegen der erforderlichen Vollsperrung der A 70 entstand sehr schnell ein kilometerlanger Rückstau. Die Unfallaufnahme erfolgt durch Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck.














Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2014

Samstag, 29. November 2014

Personensuche im Main - eine Frau unterkühlt gerettet

RANDERSACKER, LKR. WÜRZBURG. 
(ppu) Eine an der Schleuse Randersacker schwimmende Frau hat am Samstagabend einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Zwei Helfer hatten bereits einen Rettungsring ins Wasser gelassen, bevor die Rettungskräfte eintrafen. Die 48-Jährige, die einen verwirrten Eindruck machte, ließ sich schließlich überreden, das Wasser freiwillig über eine Treppe zu verlassen. Mit einer Unterkühlung wurde die Frau in ein Krankenhaus gebracht.

Ein Mann war gegen 20:30 Uhr während eines Hundespaziergangs entlang des Mains im unteren Bereich der Schleuse auf die Frau aufmerksam geworden, die zu diesem Zeitpunkt in voller Bekleidung in der Mitte des Flusses schwamm. Auf Zuruf erklärte die 48-Jährige, dass sie jemanden im Main suchen würde. Den ihr von dem Zeugen und einem weiteren Fußgänger zugeworfenen Rettungsring nahm die Frau ab und zu in Anspruch und schob ihn und auch eine Rettungsstange dann immer wieder von sich weg.

Zwischenzeitlich waren neben Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Würzburg-Land die DLRG Gerbrunn, die Wasserwacht Würzburg, die Berufsfeuerwehr Würzburg, die Freiwilligen Feuerwehren Randersacker, Eibelstadt, Frickenhausen, Unterdürrbach und Ochsenfurt auch mit Booten an der Schleuse eingetroffen. Die Integrierte Leitstelle hatte vorsorglich zwei Rettungsfahrzeuge und zwei Notärzte entsandt.

Über eine zum Wasser führende Treppe konnten die Einsatzkräfte Kontakt mit der immer noch im Main schwimmenden Frau aufnehmen. Nach längerem Zureden war die 48-Jährige bereit herauszukommen. Warum die Frau aus Würzburg sich im Wasser befand, konnte noch nicht geklärt werden. Ein Suizidversuch scheidet jedoch aus.

Die Rettungskräfte waren dann noch einige Zeit im Einsatz, weil zunächst nicht auszuschließen war, dass noch eine zweite Person beteiligt war. Allerdings wurde die Suche nach gut einer Stunde abgebrochen. Hinweise darauf, dass eine weitere Person im Wasser war, hatten sich glücklicherweise nicht ergeben.














Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2014

Mittwoch, 26. November 2014

Mutter und Kind bei Unfall auf Autobahn schwer verletzt - A3 komplett gesperrt

WIESENTHEID, LKR. KITZINGEN. 
(ppu) Bei einem Unfall auf der A3, der sich am Mittwochvormittag zwischen den Anschlussstellen Wiesentheid und Kitzingen/Schwarzach ereignet hat, sind eine Mutter und ihr Kleinkind schwer verletzt worden. Der Fahrer des VW Busses, in denen die beiden Verletzten saßen, war zum Überholen ausgeschert und von einem nachfolgenden Audi gerammt worden. Dabei wurden Mutter und Kind herausgeschleudert. Die A3 war u.a. auch wegen der Landung von zwei Rettungshubschraubern in Richtung Frankfurt komplett gesperrt.

Der Unfall ereignete sich gegen 10.45 Uhr etwa 250 Meter nach der Anschlussstelle Wiesentheid. Nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen hatte der Fahrer eines tschechischen VW-Busses dort zum Überholen angesetzt und offenbar nicht auf den nachfolgenden Verkehr geachtet. Ein Audi-Fahrer, der sich auf dem Überholstreifen befand, konnte offenbar nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr in das Heck des VW Busses. Dort wurde durch den Aufprall die Heckklappe geöffnet und Mutter und Kind herausgeschleudert. Die Schwerverletzten wurden vor Ort von einem Notarzt betreut und anschließend mit zwei Rettungshubschraubern in Krankenhäuser eingeliefert.

Nach dem Zusammenstoß waren die beiden beteiligten Fahrzeuge auf dem Standstreifen zum Stehen gekommen. Für die Dauer der Unfallaufnahme und vor allem wegen der Landung der beiden Rettungshubschrauber war die A3 Richtung Frankfurt komplett gesperrt. Die Unfallaufnahme erfolgte durch Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.


Nachtrag zu Verkehrsunfall auf A3:

WIESENTHEID, LKR. KITZINGEN. In die laufenden Ermittlungen zum Unfallhergang wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg ein Sachverständiger eingeschaltet.

Die schwer verletzte Mutter ist 31 Jahre und ihr lebensgefährlich verletzter Sohn knapp zwei Jahre alt. Der Mann am Steuer des VW Busses ist 42 Jahre alt.

Der Audi-Fahrer stammt aus Nürnberg und ist 45 Jahre alt.

Der an den beiden beteiligten Fahrzeugen entstandene Sachschaden dürfte sich auf etwa 10.000 Euro belaufen.

Mittlerweile spricht vieles dafür, dass sich Mutter und Kind zum Zeitpunkt des Unfalls im hinteren Bereich des VW Busses aufgehalten haben. Sie waren dort nach den jetzt vorliegenden Erkenntnissen nicht gesichert.













Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2014
Video folgt

Dienstag, 25. November 2014

Frontalzusammenstoß mit LKW - PKW-Fahrer schwer verletzt

Volkach, Lkr. Kitzingen
(Erstmeldung) Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Dienstag gegen 13:00 Uhr auf der Staatsstraße 2271. Ein von Volkach Richtung Schwarzach fahrender PKW kam kurz vor der Abzweigung nach Sommerach aus bislang ungeklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn.
Ein entgegenkommender LKW versuchte noch nach rechts auszuweichen, geriet aber in den Straßengraben und riss dabei ein Verkehrszeichen um: Den Zusammenstoß mit dem BMW konnte der LKW-Fahrer dadurch aber nicht verhindern.
Bei der Kollision wurde der 63-jährige PKW-Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Schwer verletzt wurde er ins Krankenhaus eingeliefert.
Während der Unfallaufnahme war die Staatsstraße komplett gesperrt, die Feuerwehr leitete den Verkehr um.










Fotos: Berthold Diem
© B. Diem 2014