Sonntag, 6. April 2014

Porsche nach Unfall unter Leitplanke eingeklemmt – Fahrer lebensgefährlich verletzt

ELFERSHAUSEN, LKR. BAD KISSINGEN. 
(ppu) Bei einem schweren Unfall ist am Samstagnachmittag ein Porschefahrer lebensgefährlich verletzt worden. Der 60-Jährige musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Ein Volvofahrer kam mit leichteren Verletzungen davon, kam aber zur Behandlung ebenfalls in eine Klinik. Die A7 war in Richtung Norden für mehr als drei Stunden komplett gesperrt. Die Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Gegen 17.00 Uhr fuhr ein Volvo auf der A 7 zwischen den Anschlussstellen Wasserlosen und Hammelburg auf der rechten Fahrspur. Circa 400 Meter vor der Ausfahrt Hammelburg touchierte ihn dann ein nachfolgender Porschefahrer aus bislang ungeklärter Ursache am Heck. Daraufhin kamen beide Fahrzeuge auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern und der Porsche prallte nach rechts gegen die Außenschutzplanke. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Carrera-Cabriolet unter der Leitplanke eingeklemmt. Dessen Fahrer, der aus dem Raum Nürnberg kommt, erlitt schwere Kopfverletzungen. Der 60-Jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Würzburg gebracht.
Nach dem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge berührte der Volvo zunächst die Mittelleitplanke und kam schließlich auf der Fahrbahn zum Stehen. Der 48-Jährige aus dem Ostallgäu erlitt ein Schleudertrauma und wurde vom Rettungsdienst ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert. Zur Bergung des stark beschädigten Porsche musste die Leitplanke mit einem Kran angehoben werden. An dem Cabrio entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro. Der Schaden am Volvo beläuft sich auf mehrere tausend Euro.
Die A 7 war in Richtung Kassel während der Unfallaufnahme und für die Dauer der Bergungsarbeiten bis etwa 20.30 Uhr komplett gesperrt. Der Verkehr wurde von der Autobahnmeisterei Oberthulba an der Anschlussstelle Wasserlosen ausgeleitet. Auch die Freiwillige Feuerwehr aus Niederwerrn war mit 18 Mann im Einsatz.
Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt ein Sachverständiger hinzugezogen. Der Sachbearbeiter der Verkehrspolizei sucht dringend nach unbeteiligten Zeugen, die Angaben zu dem Unfall oder zu einem der beiden Fahrzeuge machen können. Hinweise werden erbeten unter der Tel.-Nr. 09722/9444-0.















Fotos und Video: Berthold Diem
© B. Diem 2014

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